Autor-Archiv
16. Februar 2010 (Dienstag) - von Steffen
Drei ältere Herren und das Payback des Todes
Kommentar von Steffen Meier zum SWR 2 Forum “Ist unser Gehirn zukunftsfähig?” mit Torsten Casimir (Chefredakteur Börsenblatt) und Frank Schirrmacher (Herausgeber FAZ), hier nachzuhören.
Nachdem ich darum gebeten wurde, mal in den SWR-Podcast reinzuhören, in dem der gute Herr Schirrmacher und Torsten Casimir, Chefredakteur des Branchenvereinsorgans “Börsenblatt” (natürlich) über “Payback” diskutieren, standen mir knapp 45 Minuten entspannte Langeweile bevor.
1. Februar 2010 (Montag) - von Steffen
[Meinung] iPad: Jesus oder Judas?
Ein Kommentar von Steffen Meier
Manchmal kommt einem die aufgeheizte Debatte um Google und die messianische Hysterie um das iPad [links ein Symbolbild /jh] im wahrsten Sinne des Wortes “kindisch” vor. Wie bei unseren lieben Kleinen scheint es zwischen “Will ich nicht, ist doof” (Google) und “Papa, kauf mir das, bittebitte” * (iPad) keine Nuancierung zu geben.
20. Oktober 2009 (Dienstag) - von Steffen
[Meinung] Paid Content: Macht zu die Tür!
Ein Kommentar von Steffen Meier
Vor wenigen Tagen fand in den Räumen der Münchner Buchakademie wieder ein Strategie-Gipfel statt, eine Art Trend- und Stimmungsbarometer deutschsprachiger Fachbuch-Verleger, dieses Jahr unter dem plakativen Slogan “Zur Kasse bitte!” Thema der Vorträge: Methoden zur Erlösgenerierung des eigenen hochwertigen Contents.
Die einzelnen Vorträge waren von gewohnter Eloquenz, da gibt es kein Meckern. Aber es gab eine interessante systemische Zweiteilung.
13. Oktober 2009 (Dienstag) - von Steffen
Kindle: Lasst mich rein, ich bin ein Verlag!
Ein Kommentar von Steffen Meier
Der Sage nach stand einmal ein junger Parlamentarier vor einem Regierungsgebäude, rüttelte an irgendwelchen Gittern und rief “Ich will hier rein!”. Ob Sage oder wahr, irgendwann ließ man ihn als Bundeskanzler ins Gemäuer.
Ein ähnliches Gefühl überkommt einen, wenn man als Verlag versucht, von einem großen amerikanischen Internetunternehmen namens Amazon.com Informationen zu bekommen, wie man denn bitteschön die eigenen Inhalte auf dieses neue, hippe Lesegerät namens “Kindle” transferieren könne, um am erwarteten Geldsegen zu partizipieren.







