Channel 'Debatte': Aktuelle Meldungen
26. August 2010 (Donnerstag) - von Johannes
eBooks machen kommunikativ, lesehungrig
Während digitale Lesegeräte im Fokus der (technik)journalistischen Berichterstattung stehen, wird dem eigentlichen Leseakt verhältnismäßig wenig Aufmerksamkeit geschenkt. Dabei geht mit dem Erwerb eines dedizierten eBook Readers oder eines multifunktionalen Devices mit eReading-Qualitäten a là iPad ein Wandel des Leseverhaltens einher, der tiefgreifende ökonomische und gesellschaftliche Auswirkungen haben wird.
17. August 2010 (Dienstag) - von Steffen
Sind Verlage & Mitarbeiter fit für die digitale Zukunft?
Ohne große PR und Verlautbarung fand vor etwa zwei Wochen in München die Präsentation einer Studie statt, welche sich dem Thema “E-Books – wie Verlage von der Digitalisierung profitieren können” widmete. Entsprechend klein war der Teilnehmerkreis, etwa 10 Vertreter aus Verlagen gegenüber vier der Organisatoren (Mücke, Sturm & Partner sowie ESB Reutlingen, die gemeinsam die Untersuchungen zur Studie durchführten) – ein “intimer” Kreis, der sich in den nachfolgenden Diskussionen aber als echter Vorteil erwies.
15. August 2010 (Sonntag) - von Andre
Kindle, Buch & iPad unter dem Mikroskop
Wer sich mit dem Gedanken trägt, sich ein mobiles Lesegerät anzuschaffen, wird früher oder später über die Frage stolpern, welcher Reader besser in der Lage ist, das gewohnte Lese-Feeling abzubilden. Soll es ein Kindle sein? Oder doch lieber ein iPad? Es gibt viele Faktoren, die in eine solche Überlegung hineinspielen: Funktionsumfang, Speicherplatz, Akkulaufzeit, Bearbeitungsmöglichkeiten – doch an vorderster Stelle steht fast immer die Frage nach der direkten Darstellung des Textes. Wie scharf ist der Kindle eigentlich im Vergleich zum iPad?
5. August 2010 (Donnerstag) - von Johannes
(E-)Buchcover im Umbruch
Obgleich traditionelle Bücher inzwischen zu einem guten Teil körperlos geshoppt werden, immer mehr Lesefreunde komplett digital schmökern und sich schon seit längerem ganz neue Textformen ankündigen, hat sich bei einem zentralen Bestandteil von Büchern auch im elektronischen Zeitalter noch nichts getan: Buchcover sind statisch und zweidimensional wie eh und je. Hinter den Kulissen tut sich allerdings etwas.
26. Juli 2010 (Montag) - von Johannes
Bret Easton Ellis: iPad regt zum Lesen an
Digitale Literatur hat einen weiteren prominenten Fürsprecher aus der Autorenecke: Bret Easton Ellis – hierzulande wohl am ehesten bekannt durch seinen erfolgreich verfilmten Kultroman American Psycho – betrachtet die entstehenden neuen Buch- und Leseformen als kulturelle Bereicherung. Erste positive Veränderungen kann er bereits in seinem Bekanntenkreis ausmachen.
22. Juli 2010 (Donnerstag) - von Johannes
Badische Zeitung: eBook-Leser kulturlos
Digitale Bücher haben nicht nur Freunde; die Liste der Argumente gegen eBooks ist ebenso lang wie die ihrer Verfechter. Zumeist werden vor allem emotionale Vorbehalte ins Feld geführt: Bei elektronischen Büchern vermisse man den Duft des Papiers, das Rascheln der Buchseiten, das haptische Erlebnis, … (blumige Attribute bitte ergänzen). In der Regel wird in Plädoyers fürs gedruckte Buch trotzdem auch der ‘Gegenseite’ Verständnis entgegen gebracht.
21. Juli 2010 (Mittwoch) - von Johannes
20-Dollar-Reader für Entwicklungsländer geplant
Nach dem Erfolg des sogenannten “100-Dollar-Laptop” vom OLPC-Projekt, mit welchem Kindern in Entwicklungs- und Schwellenländern der Zugang zu Wissen und Bildung erleichtert wird, wird nun an einem ähnlichen Programm fürs digitale Lesen gearbeitet. Der Humane Reader soll zum Stückpreis von nur rund 20 Dollar produzierbar sein – unter anderem, weil sich die Entwickler ein auch in ärmeren Weltregionen weit verbreitetes Anzeigegerät zunutze machen.
15. Juli 2010 (Donnerstag) - von Johannes
eBook-Shops: DRM meist nur zu erraten
Die Verlagslandschaft teilt sich schon seit längerem in drei Lager, was die (vermeintliche) Diebstahlsicherung von digitaler Literatur mittels Kopierschutz betrifft. Nachteil für Lesefreunde: Vor dem eBook-Kauf ist in den wenigsten Fällen ersichtlich, ob und ggfs. in welcher Form eine Datei verschlüsselt ist.
14. Juli 2010 (Mittwoch) - von Johannes
Bestsellerautorin beklagt eBook Pricing
Nachdem der Aufschwung digitaler Literatur gerade in den USA von Autoren bislang überwiegend positiv beurteilt wurde – für Urheber ergeben sich Margen und Verdienstmöglichkeiten weit über Print-Niveau, hinzu kommt eine größere Unabhängigkeit -, werden die großen eBook-Händler nun von prominenter Seite unter Beschuss genommen. Sandra Brown, deren Romanzen und Thriller regelmäßig auf der NY Times Bestsellerliste zu finden sind, fühlt sich angesichts der (im Vergleich zu Print) niedrigen Preise beim eBook-Kauf “beinahe schuldig”.
15. Juni 2010 (Dienstag) - von Ina
Verlage morgen – Eindrücke vom IDPF
Unsere Gastautorin Ina Fuchshuber besuchte für ihren Arbeitgeber Droemer Knaur den nordamerikanischen Verlegerkongress International Digital Publishing Forum. Ein Bericht über Trends im vermeintlichen “Mutterland des eBooks”.







