Channel 'Debatte': Aktuelle Meldungen
12. Juni 2010 (Samstag) - von Johannes
eBook-Shop Libreka bald Geschichte?
Das Börsenverein-Projekt Libreka steht offenbar vor einem tiefgreifenden Restrukturierungsprozess, an dessen Ende die ohnehin marginalen Umsätze im Endkundengeschäft komplett aufgegeben werden könnten. Wenn es nach Libreka-Chef Roland Schild geht, wird die Marke bald nur noch als Großhändler gegenüber Amazon, Apple & Co. in Erscheinung treten.
7. Juni 2010 (Montag) - von Johannes
Börsenverein fordert 7% MwSt. auf eBooks
Die Mühlen des Börsenvereins mahlen langsam, aber sie mahlen: Ein halbes Jahr nach einer aus der französischen Verlegerlandschaft initiierten EU-weiten Petition für eine verminderte Mehrwertsteuer auf eBooks und einer entsprechenden Gesetzesanpassung in Spanien fordert der hiesige Lobbyverband der Buchbranche heute erstmals eine trägermedienunabhängige Besteuerung. Die Franfurter tragen ihr Anliegen durchaus nachdrücklich vor, erwischen dafür aber einen denkbar ungünstigen Zeitpunkt.
16. Mai 2010 (Sonntag) - von Johannes
Lesen mit dem Apple iPad – ein Leidensbericht
[Gastkommentar von unserem Leser Dominik] Seitdem ich zur Anwendungsentwicklung ein iPad zur Verfügung bekommen habe, sehe ich nichts, womit das iPad den Literatur- und Magazinmarkt verändern / verbessern / weiterbringen könnte. Das liegt an vielen Aspekten; nachfolgend zwei besonders Gravierende.
3. Mai 2010 (Montag) - von Steffen
Buchhandel und eBooks: Feuer und Wasser?
Der stationäre Buchhandel möchte eine größere Rolle im Geschäft mit digitaler Literatur spielen, forderte dazu jüngst von den Verlagen einen Verzicht auf restriktiven Kopierschutz – DRM-bedingt sei gegenwärtig die Abwicklung zu kompliziert für den erfolgreichen eBook-Verkauf im Ladengeschäft. Ein Kommentar von Steffen Meier, Online-Chef bei Ulmer.
20. April 2010 (Dienstag) - von Thomas
Illegale eBook-Downloads: (Welche) Folgen?
Zum Welttag des Buches (23.04.) stellte der Branchenverband “Börsenverein des deutschen Buchhandels” gestern ein Flashgame ins Netz, welches 8-12 jährige Kinder für das Thema “Raubkopien” und ihre (angeblichen) Konsequenzen sensibilisieren soll. Thomas Knip vom Online-Verlag Story2go kommentiert.
12. April 2010 (Montag) - von Johannes
iPad beflügelt eBook-Piraterie
Über 500.000 verkaufte iPads wollen inzwischen mit Inhalten befüllt werden – auch eBooks sollen nach dem Willen von Apple und einer hoffnungsfrohen Medienindustrie Platz auf dem 9,7″ Bildschirm finden. Kehrseite: Nicht alle iPad-Besitzer der ersten Stunde sind offenbar bereit, für kostenpflichtige Titel auch (immer) Geld auszugeben. Die Anzahl der illegalen eBook-Downloads zog seit dem iPad-Verkaufsstart deutlich an – allerdings auf extrem niedrigem Niveau.
5. April 2010 (Montag) - von Steffen
“Zeitung on demand” im Praxistest
Ein Selbstversuch von Steffen Meier
Valora retail aka “k presse und buch” unterhält im Stuttgarter Hauptbahnhof eine große Filliale und seit kurzem auch eine innovative Neuerung. Aufmerksam wurde ich durch eine Pressemitteilung, die über 1.000 internationale Zeitungstitel aus 80 Ländern als “Print On Demand” feilbot. Genau das Richtige, um meine investigative Neugier herauszufordern und einen Selbstversuch zu wagen, zumal ich sowieso am Folgetag mit der guten Deutschen Bahn zu einer Veranstaltung wollte.
4. April 2010 (Sonntag) - von Johannes
Lesetipp: “Autoren sind die Gewinner”
Mitten im Trubel um den iPad-Rollout publizierte die Journalistin und Krimiautorin Cora Stephan (alias Anne Chaplet) einen kontroversen Artikel in der Neuen Züricher Zeitung, in welchem sie der gesamten deutschen Buchbranche zwanghafte Schlafmützigkeit beim Thema “eBooks” vorwirft und insbesondere Autoren in derem eigenen Interesse zum Handeln aufruft. Statt sich von den Furchtappellen rund um Raubkopien, Preisverfall und Monopolbildungen anstecken zu lassen, sollten Schriftsteller die sich bietenden Chancen ins Auge fassen – mit oder ohne ihre Hausverlage.
29. März 2010 (Montag) - von Johannes
3D-(e)Books in Entwicklung
Wer elektronischen Lesegeräten skeptisch bis ablehnend gegenüber steht, begründet das häufig mit dem fehlenden haptischen und olfaktorischen Erlebnis eines gedruckten Buchs. Viele Hersteller bieten (unter anderem) darum optional erhältliche oder sogar mitgelieferte Ledercover für ihre eBook Reader, schaffen damit aber natürlich keine ganzheitliche Imitation. Mittels Augmented Reality könnten alte und neue Medien für Liebhaber des Print-Erzeugnisses nun doch noch eine friedliche Symbiose eingehen.
17. März 2010 (Mittwoch) - von Johannes
Dell zeigt “Whiteboard-Killer” S300wi
Schon seit viele Jahren ein großes Thema auf nahezu jeder IT- und Bildungsmesse, halten digitale Whiteboards inzwischen auch langsam Einzug in “reale” Lernumgebungen. Öffentliche Schulen und Universitäten wie private Bildungseinrichtungen sind aber immer noch zögerlich: Die meisten Lösungen sind empfindlich (nichts, womit man pubertierende Jugendliche allein in einem Raum lassen möchte) und alles andere als günstig – mit einem mittleren vierstelligen Eurobetrag ist man schnell dabei, nach oben gibt es keine Grenzen.







