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Channel 'Debatte': Aktuelle Meldungen


26. Dezember 2010 (Sonntag) - von Johannes

[Sonntagsfrage] Hersteller des Jahres 2010

cooler-large-fanObgleich uns der digitale Buchmarkt in den USA nach wie vor ein paar Jahre voraus ist: eBooks haben hierzulande in 2010 einen großen Schritt in die Mitte der Gesellschaft gemacht. Ein wesentlicher Grund hierfür ist neben den vermehrten Digitalisierungsbemühungen seitens der Verlage eine wahre Flut an elektronischen Lesegeräten, die im Internet wie in unzähligen stationären Verkaufsstellen um Literaturfreunde buhlen. Wie im Vorjahr möchten wir von euch wissen, welcher Hersteller es euch in den vergangenen 12 Monaten im besonderen Maße angetan hat.

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9. Dezember 2010 (Donnerstag) - von Johannes

[2. Update] Wikileaks-Depeschen im Kindle Store

wikileaksFür viel Aufsehen sorgte Amazon vergangene Woche, als sie die Enthüllungsplattform Wikileaks (anfangs) ohne Angabe der Gründe von ihren Servern nahmen; mitten im Weihnachtsgeschäft hat das Unternehmen plötzlich mit Boykottaufrufen zu kämpfen. Nun sind zumindest die brisanten US-Botschaftsdokumente aber wieder bei Amazon zu finden – als kostenpflichtiges eBook im britischen Kindle Store.

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3. November 2010 (Mittwoch) - von Johannes

Verleger: DRM “böse”, Preisbindung “schlimmer”

adobe_logoRestriktive und komplizierte Kopierschutzmechanismen – kurz DRM – sowie hohe eBook-Preise sind die Geißeln der digitalen Lesergemeinschaft, gelten gleichzeitig als Hauptgründe für die nur langsame Entwicklung des hiesigen eBook-Marktes. Während Kritik daran von Lesefreunden als direkt Leidtragende an der Tagesordnung ist, hüllen sich die Verlage gemeinhin in Schweigen beziehungsweise führen – wie Rowohlt -  auch schon einmal “strategische Gründe” fürs gehobene Pricing der eigenen Digital-Titel an. In ungewöhnlich deutlicher Form übte nun allerdings auch ein deutscher Verleger Kritik am Status Quo.

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17. Oktober 2010 (Sonntag) - von Johannes

Sonntagsfrage: Lesegeräte

kindle-front-graphiteIn den letzten anderhalb Monaten – vornehmlich im Rahmen von Ifa und Buchmesse – wurden zahlreiche neue eBook Reader vorgestellt, die zum großen Teil noch zum diesjährigen Weihnachtsgeschäft in den Handel kommen werden. Gleichzeitig kündigen sich die ersten ernstzunehmenden Mitbewerber vom Apple iPad an, welche mit langen Akkulaufzeiten und vorinstallierten Leseapps nicht zuletzt fürs Schmökern von eBooks vorgesehen sind. Am Vorabend der nächsten Gerätegeneration möchten wir einen Blick auf den Status Quo werfen – wie (und womit) wird heute gelesen?

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15. Oktober 2010 (Freitag) - von Johannes

eBook Piracy nicht aufzuhalten?

piratenflaggeIm Zuge des rasanten eBook Marktwachstums und immer günstigerer + besserer Lesegeräte gewinnt das Thema “eBook Piracy” zunehmend an praktischer Bedeutung. Kamen lange Zeit Szenarien von an jeder dunklen Internetecke verfügbaren Raubkopien digitaler Literatur lediglich in Flipcharts und Powerpoint-Präsentationen von Verlagen wie Security Dienstleistern vor, lässt zumindest das illegale Angebot in englischer Sprache inzwischen tatsächlich kaum noch Wünsche offen – und trifft zugleich auf eine rasch steigende Nachfrage. Erste Printkolumnisten prophezeien bereits einen unmittelbar bevorstehenden massiven Aderlass in der Verlagsbranche.

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10. Oktober 2010 (Sonntag) - von Johannes

Buchmesse 2010 eBook Roundup

Buchmesse 2010 eBook Roundup

“Angst vor eBooks überwiegt”, titelten wir vor fast anderthalb Jahren im Bezug auf ein Branchenevent, wo digitale Literatur vornehmlich als substanzielle Bedrohung des eigenen Geschäftsmodells gesehen wurde. Zur Buchmesse 2010 ergab sich ein etwas differenzierteres Bild: Der Umgang mit der neuen Medienform ist  nun vielfach konstruktiver, lösungsorientierter; Schwarzmaler und Besitzstandswahrer gibt es aber auch heute noch. Ein subjektiver Messerückblick.

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5. Oktober 2010 (Dienstag) - von Birte

“Sturz der Titanen” App: Enhanced 1.0

follett-text[Eine Rezension von Birte Huizing] Pünktlich zur Buchmesse meldet sich die digitale Avantgarde zu Wort. Bisher beschränkte man sich auf eBooks und deren Reader – es ging um Preise, Rechte und Hardware. Eines blieb aber: Der Inhalt. Bücher waren Bücher, egal ob in „traditioneller“ Papierform oder im hippen digitalen Gewand.

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29. September 2010 (Mittwoch) - von Steffen

Enriched E-Books – Nicht Fisch, nicht Fleisch

icon-follett-512[Ein Kommentar von Steffen Meier] Vor zwei Wochen wurde im Rahmen einer AKEP-Veranstaltung noch eher ratlos unter vielen Verlagskollegen das Thema “Enriched E-Books” durchdiskutiert und -dekliniert – jetzt erscheint mit einigem Presserummel Folletts Sturz der Titanen als solches (Screenshots in diesem Artikel). Videos, Kartenmaterial, Links zu Wikipedia inklusive – da muss man den Kollegen von Bastei Lübbe schon sagen: “Chapeau!”.

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10. September 2010 (Freitag) - von Johannes

Sarrazin eBook: Treibt Porno-Effekt den Umsatz?

app9Deutschland schafft sich ab von Thilo Sarrazin ist auf einem guten Weg zum meistverkauften deutschsprachigen eBook aller Zeiten. “So einen Hype gab es noch nie”, zitiert das Börsenblatt den eBook-(Groß)Händler Ciando, das RandomHouse/Bertelsmann Verlagslabel DVA hat flugs seine Rechtsanwälte auf die Ausschöpfung vom Nebengeschäft “Filesharer abmahnen” den Schutz des geistigen Eigentums angesetzt. Die Gründe für den einzigartigen Erfolg des eBooks sind vielfältig, Parallelen zu Erwachsenenliteratur naheliegend.

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9. September 2010 (Donnerstag) - von Johannes

Neue E-Ink Uhren von Seiko

seiko-activematrixepdwatchDie Einsatzzwecke von elektronischem Papier sind vielfältig: Nicht nur dedizierte Lesegeräte profitieren von der stromsparenden und augenfreundlichen Anzeigetechnologie; während die E-Ink Nutzung in Kreditkarten zumindest angedacht ist, hat sich E-Paper im im Einzelhandel zur flexiblen Darstellung von Verkaufsobjekten und -preisen längst etabliert. Armbanduhren mit E-Paper Display gibt es ebenfalls schon seit einer ganzen Weile, krankten aber lange an qualitativen Problemen – bis sich der Edelkonzern Seiko dem Thema richtig annahm.

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