Archiv für Oktober, 2009
23. Oktober 2009 (Freitag) - von Johannes
Neues vom txtr Reader
Seit der offiziellen Vorstellung vom txtr Reader am 14. Oktober auf der Frankfurter Buchmesse ist es nahezu still um das ambitionierte Projekt geworden. Ein Grund ist neben weiteren interessanten Produktvorstellungen das nun doch noch recht ferne Releasedatum am 15. Dezember.
Dabei ist die Hardware “zu 99% fertig”, wie uns txtr Manager Ronnie Vuine beim Hintergrundgespräch am Messestand des Startups versicherte. Optimierungsbedarf gebe es aber noch bei der Usability – die Berliner arbeiten momentan daran, den txtr Reader in der Bedienung möglichst “iPhone-like” (und damit intuitiv) zu machen.
22. Oktober 2009 (Donnerstag) - von Johannes
Amazon Kindle 2 auf 259 US-Dollar reduziert
Nur drei Tage nach dem Verkaufsstart vom Kindle 2 international senkt Amazon bereits die Preise. Der bislang für 279 US-Dollar (vor)bestellbare Sechs-Zoller ist ab sofort für 259 US-Dollar zu haben, liegt damit preislich nun auf einem Niveau mit dem für den US-Markt bestimmten Lesegerät.
Wer den Kindle 2 international jüngst noch zum “alten” Preis geordert hat, bekam in den vergangenen Stunden Post von Amazon. Die 20 US-Dollar Preisdifferenz erstatten die Amerikaner zeitnah als Gutschrift auf dem Kundenkonto, können also zum drahtlosen eBook-Shopping eingesetzt werden.
22. Oktober 2009 (Donnerstag) - von Johannes
Hanvon N526: Fünf-Zoller mit Tastatur
Hanvon ist auf dem deutschen Markt bislang primär über die Langenscheidt-Tochter Hexaglot in Erscheinung getreten. Der Wörterbuch-Spezialist verkauft den Hanvon N518 seit einem Monat unter eigenem Namen.
Als Hexaglot N518 kostet der Fünf-Zoller nebst üppigem Zubehör-Bundle 276 Euro (T-Online Shop; 10 Euro sparen mit dem Gutscheincode 10EU2SHOP), ist damit hierzulande momentan das günstigste Lesegerät mit Touchscreen. Auf der Buchmesse stellte der chinesische Hersteller nun die nächste Gerätegeneration vor: Der N526 wird zum gleichen Preis eine haptische Tastatur mitbringen.
21. Oktober 2009 (Mittwoch) - von Johannes
Longshine bringt 3G-Reader, erwartet Preisverfall
Die Marke Longshine wird nur Branchenkennern ein Begriff sein, Lesegeräte des OEM-Distributors erfreuen sich aber unter anderen Namen einer großen Verbreitung. Auf der Frankfurter Buchmesse haben die Ahrensburger einen neuen eReader der neuesten Generation vorgestellt.
Der noch namenlose Sechs-Zoller verfügt über eine umfangreiche Konnektivität: An Bord sind 3G, WLAN und Bluetooth. Das eBook Lesegerät mit berührungsempfindlichen Bildschirm soll im nächsten Frühjahr zu haben sein und für den Endkunden “deutlich unter 300 Euro” kosten. Mittelfristig erwartet Longshine sogar noch deutlich niedrigere Marktpreise.
21. Oktober 2009 (Mittwoch) - von Johannes
Nook: B&N präsentiert den besseren Kindle
Die Erwartungen an das erste Lesegerät der führenden US-Buchhandelskette Barnes & Noble waren hoch – insbesondere durch bereits durchgesickerte Features wie ein Android-Betriebssystem und zwei Bildschirme (LCD+eInk). Nach der Vorstellung des Nook (sprich: Nuck) gab es gestern Abend deutscher Zeit trotzdem kaum enttäuschte Gesichter.
20. Oktober 2009 (Dienstag) - von Steffen
[Meinung] Paid Content: Macht zu die Tür!
Ein Kommentar von Steffen Meier
Vor wenigen Tagen fand in den Räumen der Münchner Buchakademie wieder ein Strategie-Gipfel statt, eine Art Trend- und Stimmungsbarometer deutschsprachiger Fachbuch-Verleger, dieses Jahr unter dem plakativen Slogan “Zur Kasse bitte!” Thema der Vorträge: Methoden zur Erlösgenerierung des eigenen hochwertigen Contents.
Die einzelnen Vorträge waren von gewohnter Eloquenz, da gibt es kein Meckern. Aber es gab eine interessante systemische Zweiteilung.
20. Oktober 2009 (Dienstag) - von Johannes
Que Reader von Plastic Logic kommt Anfang ’10
Nach langer Funkstille hat sich das mit viel Vorschusslorbeeren (und Venture Capital Millionen) bedachte Startup Plastic Logic nun wieder zu Wort gemeldet. Wichtigste Information einer dürren Pressemeldung: Das erste Lesegerät von Plastic Logic wird Que Reader heißen.
Ursprünglich sollte der bislang unter dem Rufnamen Plastic Logic Reader laufende Device schon Anfang dieses Jahres kommen, wurde aber immer wieder verschoben. Nun legen sich die Kalifornier fest: Am 7. Januar wird “Que” im Rahmen der Branchenmesse CES der Öffentlichkeit präsentiert, wenig später soll der Riesen-Reader dann in den Verkauf gehen.
19. Oktober 2009 (Montag) - von Johannes
Frankreich: Sony Reader fällt auf 149 Euro
Der Sony Reader PRS-505 unterliegt weiterhin einem massiven Preisverfall. Hierzulande gerade erst auf 199 Euro verbilligt , setzen unsere französischen Nachbarn noch einen drauf.
Sonys dortiger Vertriebspartner, die in ihrem Sortiment breit aufgestellte und im ganzen Land vertretene Handelskette fnac , verkauft (Google Translate) den Sony Reader PRS-505 inzwischen (mindestens) temporär für 149 Euro. On top gibt es sogar noch ein umfangreiches Contentpaket.
19. Oktober 2009 (Montag) - von Johannes
iRex DR800SG: Top, aber teuer (+HD-Video)
Mit dem Digital Reader 800SG – kurz DR800SG – zeigt der eReader-Spezialist iRex der Branche einmal mehr, wie ein funktionales und bedienfreundliches Lesegerät auszusehen hat. Der erste sich nicht explizit an Geschäftskunden richtende eBook Reader aus Eindhoven ist technisch absolute State of the Art.
18. Oktober 2009 (Sonntag) - von Johannes
Rückblick Sonntagsfrage: Deutscher Kindle 2
Am morgigen Montag startet offiziell der internationale Verkauf vom Kindle 2. Amazon verspricht Lieferzeiten nach Deutschland zwischen zwei und vier Tagen, womit schon Mitte der Woche die ersten Vorbesteller ihre Lesegeräte in der Hand halten könnten.
Doch nach einer ersten Euphorie über die lange erwartete Verfügbarkeit hierzulande machte sich bei vielen Lesefreunden Ernüchterung breit. Das Angebot im Kindle Store ist teuer, deutschsprachige Literatur noch rar. Das wiegt besonders schwer, weil Anderswo gekaufte eBooks meist gar nicht oder nur mittels Konvertierung auf dem Device gelesen werden. Offenbar für viele Grund genug, mit dem Kindle-Kauf noch abzuwarten.







