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Monatsarchive: Dezember 2010

806 Euro für illegale Sarrazin-eBooks

“Deutschland schafft sich ab” von Thilo Sarazzin ist nicht nur das wohl meistdiskutierte und einflussreichste Buch des ausgehenden Jahres, sondern bescherte seinem Autor und dem Verlag DVA (Random House) auch hervorragende Umsätze – 1,2 Millionen Exemplare wurden bereits gedruckt, Sarazzin soll schon über drei Millionen Euro ausgezahlt bekommen haben. Auch das eBook bricht Verkaufsrekorde und sorgt für eine echte Neuerung hierzulande: Die erste Abmahnwelle bei digitaler Literatur.

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eBook-Piraterie-Gegnerin der MP3-Piraterie überführt

piratenflaggeEine fast unglaubliche (aber wahre) Geschichte rund um Doppelmoral beim Thema Piraterie haben die Kollegen von TorrentFreak in Norwegen aufgetan. Die Autorin Anne B. Ragde – über 250.000 verkaufte Bücher und auch in Deutschland verlegt – äußerte sich am Wochenende in einem Zeitungsinterview empört über Raubkopien von digitaler Literatur und beklagte schon heute exorbitante persönliche Verluste. Das hält sie allerdings keineswegs davon ab, selbst in Tauschbörsen und auf Schwarzmärkten aktiv zu sein.

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iBooks 1.2 erschienen: AirPrint, Collections, …

ibooksApple hat seiner Lese- und Shoppingapp iBooks gestern das zweite große Update seit dem Vertriebsstart im März dieses Jahres spendiert. Analog zur Version 1.1, die unter anderem pdf-Support und eine Notizfunktion nachrüstete, wurde die App hauptsächlich um schon von der Konkurrenz bekannte Featues erweitert. Darüber hinaus hat iBooks nun aber auch ein echtes Alleinstellungsmerkmal.

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Japan: Viel Piracy im iBookstore

ibooks1Amazon ist in diesen Tagen nicht der einzige Konzern, dem problematische Inhalte seines Online-Buchladens zu schaffen machen. Konkurrent Apple hat sich Ärger mit einem großten Teil der japanischen Buchindustrie eingehandelt. Die Lobbyverbände der Buch-, Comic- und Zeitschriftenverlage Japans beschuldigen Apple in einer gemeinsamen Presseerklärung (Google Translate), einem massiven Piracy-Problem im App Store sowie im iBookstore weitgehend tatenlos zuzusehen.

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[2. Update] Wikileaks-Depeschen im Kindle Store

wikileaksFür viel Aufsehen sorgte Amazon vergangene Woche, als sie die Enthüllungsplattform Wikileaks (anfangs) ohne Angabe der Gründe von ihren Servern nahmen; mitten im Weihnachtsgeschäft hat das Unternehmen plötzlich mit Boykottaufrufen zu kämpfen. Nun sind zumindest die brisanten US-Botschaftsdokumente aber wieder bei Amazon zu finden – als kostenpflichtiges eBook im britischen Kindle Store.

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Apple untersagt Verlagen iPad-Bündelungen

ipad-ibooks-readingVom Tag seiner Vorstellung an galt das iPad innerhalb der Verlagsindustrie als langerwarteter Heilbringer. Verleger “sollten sich einmal am Tag hinsetzen, beten und Steve Jobs fürs iPad danken”, gab Axel Springer Vorstand Mathias Döpfner im Frühling zu Protokoll; die Lobbyzeitschrift Börsenblatt sah schlicht “Verleger im Glück“. Doch inzwischen scheint sich das böse Erwachen nach einer (verfrühten) Party einzustellen.

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USA: Google eBooks ist da

Der amerikanische eBook Markt hat einen neuen mächtigen Mitspieler. Google hat heute seine langerwartete eBook-Plattform an den Start gebracht. Nach einer Umbenennung in letzter Sekunde firmiert das bislang unter dem Namen Google Editions laufende Projekt nun als Google eBooks – im eBookstore sind vom Start weg rund drei Millionen Titel zu finden, darunter  allerdings “nur” rund 200.000 kommerzielle eBooks.

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