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Kindle Store: Zwischen Billig- und Hochpreis-eBooks

1.4.2011 - von - Debatte eBook News 25 Kommentare

kindle-front-graphite(von Jörn Brien <Blog/Xing>) Ist die Angst der deutschen Verlage vor einem Preisrutsch bei eBooks berechtigt? Ob es in naher Zukunft wirklich zu dem von der Branche entworfenen Negativszenario verramschter Literatur kommt, ist ungewiss. Für eine Belebung des deutschen eBook-Markts könnte – der Buchpreisbindung zum trotz – der wohl vor der Tür stehende Start einer deutschen Kindle-Variante inklusive angeschlossenem eBook-Online-Shop sorgen.

eBooks auch ohne Preisstütze keine Ramschware

Ein Blick in die Top 100 des Kindle eBook Stores offenbart, dass das eBook auch ohne künstliche Preisstütze nicht zwangsläufig zur Ramschware verkommt. Mehr als ein Drittel (35) der 100 meistverkauften eBooks in den USA gehen zu Preisen von über 10 Dollar – teils deutlich darüber – über den virtuellen Ladentisch. Etwas weniger als ein Drittel (28) sind für Preise von 99 Cent bzw. 1 Dollar zu haben. In den Top Ten beträgt das Verhältnis immer noch 3:4. Für den aktuellen eBook-Bestseller – “The Lincoln Lawyer” von Michael Connelly – muss der Kindle-User immerhin 7,99 Dollar hinblättern.

kindle-licht-1Zum Verständnis: Die 1-Dollar-eBooks sind zum überwiegenden Teil nicht die Billig-Versionen von hochpreisigen gedruckten Büchern. Die Billig-eBooks stammen meist von sogenannten Indie-Autoren – wie der zuletzt bekannt gewordenen Amanda Hocking -, die an den traditionellen Verlagen vorbei ihre Werke vorrangig oder ausschließlich in elektronischer Form veröffentlichen. Dank des progressiven Kindle-Modells können diese Autoren bei Amazon bis zu 70 Prozent der Einnahmen behalten.

Das erklärt, warum die eBooks so günstig angeboten werden können. Die Indie-Autoren haben nur wenig eigene Kosten: Druck, Auslieferung, Remittenden, klassisches Marketing – das alles entfällt. Geht es nach ireaderreview, dürfte es für Autoren also kein Problem sein, ihr eBook für unter 5 Dollar anzubieten. Für eBooks in Nischenbereichen oder mit hohen Produktionskosten sind höhere Preise möglich. Ansonsten sorge der große Wettbewerbsdruck für niedrigere Preise.

Verlage müssen sich mit dem eBook arrangieren

Die Entwicklung der Musikbranche hat gezeigt, dass es kein Zurück gibt. Keine Frage, noch ist der deutsche eBook-Markt eine kleine Nische. Der Anteil der eBooks am Gesamtumsatz der Branche lag 2010 bei rund 1 Prozent – im Käuferbuchmarkt (ohne Schul- und Fachbücher) sind es sogar nur 0,5 Prozent. Zum Vergleich: In den USA beträgt der eBook-Anteil mittlerweile gut 8 Prozent.

Warum sich aber über die Entwicklung beklagen? Mit der erwarteten Ausweitung des Kindle-Erfolgsmodells nach Deutschland wird sich auch hierzulande eine lebendige Indie-Szene etablieren. Die Verlage stehen vor der Aufgabe, sich mit dem kommenden eBook-Boom zu arrangieren. Der Möglichkeiten gibt es viele – dazu gehören etwa in den Augen von meedia-Autor Stefan Winterbauer Fast-Food-Literatur zum Schnäppchenpreis oder attraktive Kombi-Angebote.

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Der Artikel "Kindle Store: Zwischen Billig- und Hochpreis-eBooks" wurde am 1. April 2011 (Freitag) um 9:30 Uhr von geschrieben. Johannes Haupt (Xing / Twitter) ist Chefredakteur und Herausgeber von lesen.net.

25 Antworten auf Kindle Store: Zwischen Billig- und Hochpreis-eBooks (zum Thread im Forum)

Thomas Knip 1. April 2011 um 10:37 Uhr

Die etablierten Verlage werden von ihrem Preisgefüge nicht abrücken (wollen).

So gesehen ist das erst recht die Chance von unabhängigen Autoren, ihre Titel zu einem deutlich günstigeren Preis anzubieten.

Selbst die Buchpreisbindung erlaubt eimalige, konkrete Preisaktionen (das liegt mir schriftlich vom Börsenverein vor), also ließe sich sogar über einen zeitlich befristeten Einstiegspreis noch mehr Leserinteresse generieren.

In den USA koexistieren diese beiden Publikationsrealitäten Verlag Indie-Autor ganz gut nebeneinander.
Es gibt also keinen Grund, warum das hier nicht auch klappen sollte.

Atrocity 1. April 2011 um 12:04 Uhr

Ich frag mich immer noch wie es sich erklärt dass eBooks teilweise teurer sind als die Taschenbuchausgabe. Da fühlt sich der Leser doch zwangsläufig abgezockt. Man addiere gravierende Einschränkung wie fehlende Erlaubnis die Bücher richtig zu verleihen oder zu verkaufen und schon stellt sich die Frage mit welcher Berechtigung ein eBook, auch von einem Bestseller, mehr wie 5€ kostet.

Rufus 1. April 2011 um 14:34 Uhr

Ich hoffe Amazon einigt sich auch in Deutschland mit den Verlagen und bringt einen Kindle Shop an den Start.

Und natürlich auch die Veröffentlichungsplattform sollte hier endlich an den Start gehen. Die Buchpreisbindung halte ich aber für ein Hindernis für Indie Autoren … in den USA machen viele der Autoren auch zwischendurch gerne mal Preisexperimente. Dem würde hier durch die BPB ein klarer Riegel vorgeschoben. Was ich für einen Fehler halte. Preisbindung bei Ebooks ist Blödsinn meiner Meinung nach … aber das Thema ist ja auch schon ein alter Hut :).

Eine Frage ist auch, wie hierzulande mit ISBN’s umgegangen wird für Autoren, die selber publizieren. Was ist mit den Pflichtexemplaren, etc. pp.? Ich bezweifel das es für deutsche Autoren so einfach wird, wie es für US Autoren ist. Den ich bezweifel sehr stark, dass die deutsche Gesetzgebung, der Börsenverein und die Verlage hier den Autoren irgendetwas vereinfachen wollen. Im Gegenteil …

Jürgen Schulze 1. April 2011 um 23:15 Uhr

Der Kindle ist jetzt schon zu bestellen, direkt aus den USA. In drei Tagen brachte ihn der nette Mensch von UPS.
Der Shop ist direkt zugänglich.
Die deutschen Verlage sollten schleunigst anfangen, sich von der Buchpreisbindung für E-Books zu verabschieden, sonst werden die meisten E-Book-Nutzer merken, dass sie jedes Buch auch “gratis” über Google finden können. MP3 hat es vorgemacht.
NIEMAND bezahlt für einen 08/15-Schmöker mehr als für die gedruckte Version, wenn er noch ganz richtig im Kopf ist.
Schon in wenigen Monaten werden die Leute sich für 100 Euro einen Kindle oder ähnliches zulegen und eine 1 Gigabyte große Datei mit 2000 Büchern aus dem Netz laden und dann war es das mit Geld verdienen.
Die Kunden werden mit den Füßen abstimmen.

Jürgen Schulze 1. April 2011 um 23:20 Uhr

@Rufus.
Du kannst jetzt schon selbst bei Amaton veröffentlichen.
Denkst du allen ernstes, dass sich Amazon das Brot vom Deutschen Börsenverein und ihrer Steinzeit-Buchpreisbindung vom Brot nehmen werden?

Natas 2. April 2011 um 16:14 Uhr

Die größte Gefahr ist, dass es zwar viele billige Bücher von unabhängigen Autoren gibt, diese dann aber dies eben auch sind … billig.

Ohne richtiges Lektorat und Rechtschreibprüfung (nein, die Office Rechtschreibprüfung ist für Romane nicht ausreichend) ist eigentlich Pflicht, kostet aber dementsprechend und das macht dann die eBooks wieder teurer.

Wenn das weggelassen wird und die Nutzer sich aber an die 99cent Preise gewöhnen, kann so ein Kindlestore von der Qualität her eben wie Youtube enden … 99,9% Schrott.

Arne 4. April 2011 um 08:34 Uhr

Na ja wenn die Deutsche Verlage ähnlich schlecht ihre E-books vorbereiten wie ihre amerikanischen Counterparts dann sind die Preise auf keinen Fall gerechtfertigt. Viele “professionelle ” E-books auf dem Kindle haben einen erschreckend hohen Anteil an Formatierungsfehler, Kapitelsprungfunktionen etc werden nicht genutzt , teilweise sehen die Bücher aus als wäre eine billige OCR software darüber hinweg gegangen. Viele Indie Autoren haben da höhere Standarts.

Gratualtion auch an das Agancy Preismodell, vor gut einen Jahr war E-book Piraterie eher ein unbedeutenes Thema, jetzt ist es “endlich” geschaftt einen grauen Markt zu etablieren. Amazon hatte ja nur eine Geschäftsmiodell was vom Kunden akzeptiert wurde und womit alle Seiten Geld verdienten und auch der Kunde war zufrieden. Jetzt jedoch nachdem die Publisher ihre eigenen Prreisvorstellungen diktieren ist E-Book piraterie ein ernsthaftes Problem

Rufus 4. April 2011 um 22:06 Uhr

Jürgen … Ich weiß das der Kindle Store auch von hier aus zugänglich ist und das ich da auch veröffentlichen könnte.

Im US Kindle Store kaufen heisst aber, dass ich mit Kreditkarte zahlen muss … das wiederum heißt, ich muss pro Abbuchung mind. 1,50€ Gebühr zahlen … da es in einer Fremdwährung abgebucht wird. Amazon erlaubt zu dem nur 1-Click Bestellungen im Kindle Store … wenn ich also 10 x 99c Bücher kaufen will, zahl ich noch schlappe 15€ Gebühren oben drauf, da ich die Bestellungen nicht bündeln kann. Deshalb ist es dringend notwendig, dass ein deutscher Kindle Store kommt.

Bezüglich der Veröffentlichung bei Kindle. Ja, das kann man auch von hier aus machen. Ist aber nicht so einfach wie als US Bürger. Auch deshalb hier die Hoffnung, dass Amazon ein deutsches Pendant eröffnet.

Nicht die Butter vom Brot nehmen lassen? Äh … et geht nicht nicht darum, die Launen eines lokalen Branchenvereins auszuhalten. Die Buchpreisbindung ist Gesetz, da muss auch Amazon sich dran halten. Und solange die nicht gekippt wird, ist für deutsche Autoren wahrscheinlich nicht so einfach auf Amazon selbst zu veröffentlichen … wenn denn jemals eine deutsche Version des KDP online geht.

Chräcker 5. April 2011 um 07:35 Uhr

Bei aller Hoffnung auf Amazon: man kann da aber nur eine eReadermarke nutzen: deren. Deswegen hoffe ich, das die Verlage nicht auf die Idee kommen, ausschliesslich auf amazon zu setzen. Fürchte aber, genau das könnte passieren.

Tim 5. April 2011 um 12:20 Uhr

@Rufus: Bei 1,50€ Gebühr je Auslandsbuchung solltest du dir schleunigst einen anderen Kreditkarten-Anbieter suchen. Typisches Beispiel: Diba nimmt 1,25%, d.h. die Gebühren bei einem Billig-Ebook für 1 US$ liegen bei 1 Cent, bei einem normal-bepreisten Ebook bei ca 10 Cent. Und das bei einem Gratis-Girokonto mit Gratis-Kreditkarte. Deine Bank zockt dich da offensichtlich ab.

Atrocity 6. April 2011 um 09:44 Uhr

@Rufus

Wegen der Buchpreisbindung:
Ich glaube nicht das Autoren die nur digital & ohne eigenen Verlag veröffentlichen unter die Buchpreisbindung fallen. Warum auch, ein “eBook” ist ein ganz Text wie z.B. auch ein Artikel auf einer Webseite. Solang man keine Printvariante des eBooks mit ISBN raus gibt sollte es auch keine Buchpreisbindung geben. Kann sein das der Buchhandel das anders sieht, aber nur weil die gerne etwas hätten heißt es nicht das es auch so ist.

Roland 6. April 2011 um 10:26 Uhr

So wie ich die Buchpreisbindung verstehe, bezieht sich die Bindung des Preises auf das was der Einzelhandel verkaufen kann.
Der Einzelhandel darf also keine Sonderaktionen machen und muß dem Endkunden immer den vom Verlag festgelegten Preis anbieten.
Das Missverständnis das der Börsenverein etwas mit der Preisgestaltung zu tun hat liegt wohl bei den verdächtig ähnlichen Preisen für Taschenbücher etc…

Aber auch wenn es nach Preisabsprache aussieht werden dir die Verlage etwas anderes sagen…

Preisbindung verhindert also die Konkurrenz zwischen den Einzelhändlern über den Preis, nicht die Konkurrenz zwischen den Verlagen über den Preis.

Der Eigenverlag Autor kann daher den Preis wählen der ihm gefällt.

99 Cent Ebooks sind also auch in Deutschland möglich.

– Ich freue mich schon drauf -

Rufus 6. April 2011 um 15:31 Uhr

Ja natürlich sind 99c Bücher in Deutschland auch möglich. Aber worauf ich in Bezug auf die BPB anspielte war die Tatsache, das auch ein Verlag einen einmal gesetzten Preis nicht so einfach ändern kann.

Soll heißen, wenn ich heute 2,99€ festlege, kann ich nicht morgen als Experiment auf 99c gehen und übermorgen wieder zurückwechseln.

Verlage dürfen die Ladenpreise ihrer Bücher auch erst nach 18 Monaten ändern.

Natürlich immer vorausgesetzt, ich falle als selbstverlegender Ebookautor überhaupt unter die BPB … wovon ich im Moment ausgehe.

@Tim bezüglich der Gebühren. Ich hab auf die Schnelle bei der DiBa keine entsprechenden Unterlagen gefunden … aber bist du sicher, dass es IMMER nur 1,25% sind? Bei meiner Bank (Sparkasse) sind es auch nur 1% … leider mit dem kleinen Zusatz “Mindestens 1,50€”. Heißt also, egal ob ich 99c oder 150$ zahle et sind immer 1,50€ Gebühren. Find ich auch ne Unverschämtheit, dachte aber das wär Standard.

Tim 6. April 2011 um 19:09 Uhr

@Rufus: Ja, das mit den 1,25% ist sicher, ich nehme die Kreditkarte fast ausschließlich für Online-Zahlungen im Ausland, primär bei Amazon.com. Aufgrund billiger Ebooks habe ich lauter 0,01 € Abbuchungen auf dem Kontoauszug :-)

Siehe auch hier:

https://www.ing-diba.de/girokonto/konditionen/

“Umsätze und Verfügungen am Geldautomaten in Fremdwährung werden am Eingangstag mit dem jeweiligen Kurs des Vortags zzgl. 1,25% Auslandseinsatzentgelt umgerechnet.”

Rufus 6. April 2011 um 20:37 Uhr

Jap … hab ich dann auch gefunden, danke :). Deutsche Bank und meine Sparkasse schlagen diese “mindestens 1,50€”, Commerzbank und Diba nur die Prozente. Und kurioserweise andere Sparkassen kommen auch ohne die Mindestgebühren aus …

Aber zurück zum Thema .. mich würde der Stand der Dinge bei Amazon’s deutschem Kindle Shop interessieren … wann geht das Ding denn endlich online?

Roland 6. April 2011 um 21:14 Uhr

@Rufus:

Okay. Das mit den 18 Monaten scheint aber nach Sichtung des Gesetzestextes nur auf die Aufhebung der “Buchpreisbindung” zuzutrefen.

Ich bin kein Anwalt (IBKA ;) ), aber wenn ich mir den die Paragraphen ansehe finde ich nichts von einer Frist die einer Veränderung des gebundenen Preises vorausgehen muß… Diese Preisänderung muß aber wohl allgemein bekannt gemacht werden.
Das sollte bei digitalem Publishing kein Problem darstellen.

Nach 18 Monaten kann dann die Buchpreisbindung durch den Verlag aufgehoben werden, und die Einzelhändler können dann ihre eigenen Preise festlegen. ( http://bundesrecht.juris.de/buchprg/__8.html )

So zumindest meine Interpretation. (IBKA!)

Siehe auch:
* http://bundesrecht.juris.de/buchprg/__5.html

Und natürlich:

http://de.wikipedia.org/wiki/Buchpreisbindung

Ein Leser 7. April 2011 um 00:35 Uhr

Die meisten Verlage werden gar nicht die Verwetungsrechte für die digitalen Ausgaben haben. Zumindest was die älteren Verträge angeht. Das ust ja in den USA anders. Da kann man wohl grundsätzlich die gesamten Verwertungsrechte abtreten, hier in Dtl. muss man glaube ich im Vertrag jede Verwertungsart explizit benennen. Neue Technologien sind damit zwangsweise nicht berücksichtigt. Kann mir vorstellen dass das der Grund für das lückenhafte deutsche Angrbot ist. Denn ebooks generell werden von vielen Verlagen durchaus schon angboten.

Ein Leser 7. April 2011 um 00:40 Uhr

Die Buchpreisbindung hindert die Verlage nicht, ebooks günstiger als die gedruckte Variante anzubieten. Taschenbücher kosten ja auch weniger als gebundene Ausgaben.

Roland 7. April 2011 um 17:11 Uhr

2. Versuch ohne Links – der erste scheint in der Moderation festzustecken

@Rufus:

Okay. Das mit den 18 Monaten scheint aber nach Sichtung des Gesetzestextes nur auf die Aufhebung der “Buchpreisbindung” zuzutrefen.

Ich bin kein Anwalt (IBKA ;) ), aber wenn ich mir den die Paragraphen ansehe finde ich nichts von einer Frist die einer Veränderung des gebundenen Preises vorausgehen muß… Diese Preisänderung muß aber wohl allgemein bekannt gemacht werden.
Das sollte bei digitalem Publishing kein Problem darstellen.

Nach 18 Monaten kann dann die Buchpreisbindung durch den Verlag aufgehoben werden, und die Einzelhändler können dann ihre eigenen Preise festlegen. ( )

So zumindest meine Interpretation. (IBKA!)

Und hier ist der entsprechende Auszug:

—-

§ 5 Preisfestsetzung
(1) Wer Bücher verlegt oder importiert, ist verpflichtet, einen Preis einschließlich Umsatzsteuer (Endpreis) für die Ausgabe eines Buches für den Verkauf an Letztabnehmer festzusetzen und in geeigneter Weise zu veröffentlichen. Entsprechendes gilt für Änderungen des Endpreises.
[...]

—-

Insbesondere “Entsprechendes gilt für Änderungen des Endpreises.”

Sollte alle Befürchtungen das der Preis nicht flexibel festgelegt werden kann zerstreuen.
Die Links zu den BPB – Paragraphen habe ich in Wikipedia unter Buchpreisbindung gefunden…

Rufus 7. April 2011 um 22:10 Uhr

Ja traumhaft … dann bin ich mal gespannt, wie sich der Shop (und hoffentlich das KDP) gestaltet!

Tim 21. April 2011 um 14:25 Uhr

Schon mal nicht schlecht. Nur komisch dass Amazon.com immer noch mehr deutsche Kindle Bücher hat als Amazon.de. Aber vielleicht kommt da ja noch was …

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