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eBooks ● eReader ● eCommerce


eBook Reader Vergleich


sony-reader-prs-t2-1Gut dreieinhalb Jahre nach Einführung des Sony Reader PRS-505 buhlen eine Vielzahl verschiedener eBook Reader um die Gunst deutscher Lesefreunde. Die Geräte sind in den letzten Jahren preislich immer attraktiver geworden: Kostete der erste Kindle im Jahr 2007  noch 399 US-Dollar, liegt der Kindle 5 deutlich unter der 100-Euro-Marke. Gleichzeitig sind elektronische Lesegeräte immer kompakter und leichter geworden, die Bildschirme als wichtigste Komponente immer schärfer und kontrastreicher.

Nur E-Paper im eBook Reader Vergleich

Sämtliche eBook Reader in unserem eBook Reader Vergleich haben E-Paper-Displays, zumeist vom amerikanisch-taiwanesischen Unternehmen E-Ink. Daneben werden auch Geräte mit LC-Bildschirmen als eBook Reader vermarktet – mit ihren zumeist niedrig auflösenden, hintergrundbeleuchteten Displays nebst kurzer Akkulaufzeit liest es sich darauf allerdings deutlich weniger komfortabel als auf “elektronischem Papier”.

Einstieg-Klasse: Kindle 5 bietet am meisten, aber kein Adobe DRM

kobo-mini-1Die wichtigsten hierzulande erhältlichen eBook Reader lassen sich grob in drei Klassen einteilen. Devices der Einstieg-Klasse sind preislich besonders attraktiv, die günstigsten Vertreter dieser Klasse liegen um die 50 Euro. Dafür lassen sich keine High-End-Funktionen erwarten – eine gute Textdarstellung und eine intuitive Bedienung sind aber auch hier Pflicht und mittlerweile auch fast durchweg gegeben. Waren Einstiegs-Reader früher besonders kompakt (5″ Bildschirmdiagonale), ist der Kobo Mini der einzige aktuelle Winz-Reader.

Das deutlich beste Gesamtpaket (Pearl-E-Ink-Displays, WLAN, weitverzweigtes App-Ökosystem) in der Einstiegs-Klasse bietet der Kindle 5. Wer zum Amazon-Reader greift, muss aber den Nachteil auf sich nehmen, beim E-Book-Kauf weitgehend an den Kindle Store gebunden zu sein, weil Kindles kein Adobe DRM unterstützen. Damit bleiben nahezu alle kommerziellen eBooks aus anderen Shops, aber auch E-Books der Onleihe (Dienst der öffentlichen Büchereien) außen vor. Die klare Marktführerschaft des Kindle und die hohe Käuferzufriedenheit zeigen aber, dass viele Leser diesen Haken in Kauf nehmen.

Komfort-Klasse: Viele gleichwertige eBook-Reader-Alternativen

de-kw-slate-02-lg-_v134401086_In der Komfort-Klasse tummeln sich eine ganze Reihe Lesegeräte mit sehr ähnlichen Spezifikationen. Amazon Kindle Touch, Kobo Touch, Pocketbook Touch und Sony Reader PRS-T2 liegen alle um 150 Euro und haben jeweils ein berührungsempfindliches Pearl-E-Ink-Display mit 6″ Diagonale und ein integriertes WLAN-Modul zum direkten Bezug von digitaler Literatur über das Gerät.

Für Interessierte entscheiden da Nuancen. So hat der Kindle Touch das größte “Ökosystem” (Apps für verschiedene Plattformen, in denen die eigene Bibliothek synchronisiert wird) und einen sehr gut sortierten eBook Store, auf den Kindle-Nutzer allerdings auch weitgehend festgelegt sind. Der Sony Reader PRS-T2 kann mit sehr guten Zusatzfunktionen wie umfangreichen Editiermöglichkeiten und mitgelieferten Wörterbüchern punkten, hat aber keinen MP3-Support (der Kindle Touch im Vergleich sogar Stereo-Lautsprecher).

Der Kobo Touch hat die besten Social Reading Features der vier Kandidaten. Das Pocketbook Touch lässt seinem Nutzer viele Freiheiten bei der Anpassung des Gerätes und angezeigter Texte, der integrierte eBook Store fällt aber sehr bescheiden aus. Alles in allem macht man mit keinem der vier Geräte etwas falsch, die richtige Entscheidung ist vom Einzelfall abhängig.

Profi-Reader: eBook Reader zum Arbeiten mit Texten

kobo-glo-3In der Vergangenheit führten wir in der Profi-Klasse großformatige Lesegeräte mit Bildschirmdiagonalen von 9,7″. Die bis zu 700 Euro teuren Geräte richteten sich an professionelle Nutzer, die mit Texten arbeiten wollen – Wissenschaftler, Studenten und geschäftliche Anwender waren die Zielgruppe. Großformatige Lesegeräte mit E-Ink-Panels sind durch den Erfolg des iPad nahezu ausgestorben. Áber auch kleinere “Consumer-Lesegeräte” laden zum Arbeiten mit Texten ein, auf verschiedene Weise.

So liegt dem Sony Reader PRS-T2 ein Stylus bei, mit dem einfach Markierungen und exportierbare Notizen gemacht werden können. Der Kindle Keyboard 3G bringt dazu sogar eine haptische Tastatur mit und verfügt obendrein über ein Mobilfunk-Modul, mit dem nahezu überall Zugang zu digitaler Literatur besteht. Der Kobo Glo bietet im Vergleich zwar nur rudimentäre Editing-Features. Das HD-Display und die integrierte Beleuchtung kommen aber natürlich vor allem Lesefreunden zugute, die viel Zeit mit ihren eBooks verbringen. In dieser Kategorie bewegen sich Bookeen HD FrontLight, Kindle Paperwhite und Tolino Shine.

Die nachfolgende Vergleichstabelle gibt einen Überblick über derzeit in Deutschland erhältliche eBook Reader, eingeteilt in die drei Produktklassen. Ein Klick auf den Modellnamen führt zur Infoseite nebst Datenblatt etc., ein Klick auf die Bewertung (falls fett) zum Testbericht, ein Klick auf die Händlerlogos leitet zum Gerät im entsprechenden Online-Shop.

NameProduktklasseBewertungKaufen
Amazon Kindle 5Einstieggut
Amazon Kindle TouchKomfortsehr gut
Amazon Kindle PaperwhiteKomfort/Profisehr gut
Amazon Kindle Keyboard 3GProfigut
Tolino ShineKomfort/Profibefriedigend
Sony Reader PRS-T2Komfort/Profisehr gut
Kobo GloKomfort/Profisehr gut
Kobo TouchKomfortgut
Kobo MiniEinstiegbefriedigend
Bookeen HD FrontLightKomfort/Profigut
Pocketbook BasicEinstiegbefriedigend
Pocketbook TouchKomfortgut
Trekstor PyrusEinstiegausreichend
Trekstor Liro InkEinstiegausreichend
Weltbild eBook Reader 4Einstiegausreichend
  • Kindle Paperwhite, 15 cm (6 Zoll) hochauflösendes Display mit integrierter Beleuchtung, WLAN

    Price: EUR 129,00

    4.5 von 5 Sternen (2746 customer reviews)

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