eBook Reader Vergleich
Fristeten eBook Reader hierzulande viele Jahre lang ein Nischendasein, sind inzwischen mehr als ein Dutzend elektronische Lesegeräte auf dem deutschen Markt erhältlich. Den Weg dazu bereitete Sony im März 2009 mit der Einführung vom (inzwischen abverkauften) Sony Reader PRS-505, der als erster eBook Reader auch im stationären Buchhandel zu haben war.
Inzwischen verkauft Sony mit der Pocket Edition und der Touch Edition zwei Nachfolgemodelle, die sich an deutlich unterschiedliche Zielgruppen richten. Keine Ausnahme: Aktuelle eBook Reader unterschieden sich deutlich im Bezug auf Abmessungen, Funktionalitäten und Kostenpunkte. Grob lassen sich elektronische Lesegeräte in drei Produktklassen einteilen.
Devices der Pocket-Klasse wie die Sony Reader Pocket Edition oder der Hanvon N516 machen dem Taschenbuch Konkurrenz. Bei einer Bildschirmdiagonale von zumeist 5″ (12cm Durchmeser) und einem Gewicht von um 200 Gramm finden diese eBook Reader in jeder Jackentasche Platz und ermöglichen mobilen Zugriff auf mehrere Hundert eBooks. Die Kernfunktion “Lesen” steht dabei absolut im Vordergrund, einige Modelle bringen allerdings auch erweiterte Funktionen wie einen MP3-Player mit. Pocket-Reader kosten derzeit 150-250 Euro.
eBook Reader aus der Komfort-Kategorie haben im Vergleich ein größeres Display: 6″ (15cm Durchmesser) sind hier Standard, der Amazon Kindle DX hat sogar eine Bildschirmdiagonale von 9,7″. Features wie Musikwiedergabe und ein SD-Kartenslot zur Eweiterung des internen Speicherplatzes sind obligatorisch, Top End Modelle dieser Produktklasse bringen außerdem bereits 3G/WLAN zur drahtlosen Befüllung mit digitaler Literatur mit. Größeres Display, mehr Funktionalitäten und häufig auch eine schnellere CPU haben allerdings ihren Preis: Mit 200-300 Euro sind Komfort-Reader noch vergleichsweise teuer.
Profi-Reader richten sich an professionelle Nutzer, die mit Texten arbeiten wollen – Wissenschaftler, Studenten und geschäftliche Anwender sind hier die Zielgruppe. Entsprechend erlauben Lesegeräte dieser Kategorie das Markieren und Kopieren von Text sowie die Anlage von exportierbaren Notizen – dazu wird entweder ein Wacom-Touchscreen (mit Stift bedienbar) oder ein resistiver Touchscreen (auch mit dem Finger bedienbar; häufig spiegelnd) verbaut. Bei Formfaktor wie beim Preis gibt es kaum Grenzen: Einstiegsmodelle liegen um 300 Euro, für professionelle großformatige Lesegeräte etwa von iRex muss man bis zu 700 Euro in die Hand nehmen.
Die nachfolgende Vergleichstabelle gibt einen Überblick über derzeit in Deutschland erhältliche eBook Reader, eingeteilt in die drei Produktklassen. Ein Klick auf den Modellnamen führt zur Infoseite nebst Datenblatt etc., ein Klick auf die Testnote zu unserer (Video-)Review bzw. einer Zusammenfassung fremder Testberichte (“Übersicht”).
| Name | Produktklasse | Testnote | Kaufen |
|---|---|---|---|
| Hanvon N516 | 2,4 | ||
| Sony Reader Pocket Edition | Pocket/Profi | 1,6 | |
| Sony Reader Touch Edition | Profi | 1,5 | |
| Cybook Gen3 | Komfort | ||
| Oyo (Thalia) | Komfort | 2,8 | |
| Cybook Opus | Übersicht | ||
| Pocketbook 360 | 1,7 | ||
| Pocketbook 302 | Profi | 2,9 | |
| Amazon Kindle 3 | Komfort | Häufige Fragen | |
| iRiver Story | Komfort | 3,3 | |
| Pocketbook 301 | Komfort | ||
| Hanvon N518 | Profi | ||
| Amazon Kindle DX | Komfort | Übersicht | |
| Onyx Boox 60 | Profi | 4,1 | |
| iRex DR800S | Profi | 2,6 | |
| Cool-er Reader | |||
| Ectaco jetBook Lite |







