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Von Johannes

Weltbild: Print-Bücher mit Vorschau, eBooks nicht

eBooks

792_volltextsuche-weltbild-de“Jetzt geht Online-Stöbern für Bücherfreunde richtig los”, verspricht die Verlagsgruppe Weltbild in einer heute publizierten Pressemitteilung. In 250.000 Bücher auf weltbild.de/buecher kann ab sofort hineingelesen werden, bis zu 20% der Inhalte lassen sich kostenlos online anzeigen – Weltbild kooperiert dazu mit Google, dem Dienstleister BIC media und der eBook-Plattform Libreka. Wer sich für digitale Literatur interessiert, bleibt bei weltbild.de hier aber erst einmal auf der Strecke.

Denn das in Zusammenarbeit mit Ciando realisierte Portal weltbild-ebooks.de setzt auf eine andere Datenbank auf, offeriert wesentlich weniger (zudem kürzere) Leseproben.Während es vom Bestseller-Sachbuch “Irre! – Wir behandeln die Falschen” auf weltbild.de etwa einen langen Ausschnitt zu lesen gibt, müssen sich eBook-Interessierte hier mit dem Titelbild zufrieden geben.

Der Augsburger Buchhändler ist ein klassisches Beispiel für die häufig anzutreffende mangelhafte Vernetzung der verschiedenen Ausgaben eines Buchs, in diesem Fall zum Nachteil des eBooks. Kunden sollten idealer Weise auf einer Artikelseite alle Medien (Print, eBook, Hörbuch) auf einen Blick haben – die sich daraus ergebende Anzeige von Rezensionen der Print-Ausgabe zum inhaltsgleichen eBook wäre dabei ein Mehrwert, von dem auch der Händler über größere Umsätze profitieren würde.

Besser gelöst hat Weltbild selbst das Thema in seinem Angebot buecher.de, wo auf der Buch-Seite das eBook immerhin verlinkt ist. Auch das vielgescholtene Verbandsprojekt Libreka ist hier relativ weit vorn, illustrierte aber auch schon die Kehrseite großer Preistransparenz – (im Vergleich zur Print-Ausgabe) überhöhte oder falsche eBook-Preise sind so unmittelbar ersichtlich.

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Zugeordnete Tags: buecher.de • Online-Lesen • weltbild

Der Artikel "Weltbild: Print-Bücher mit Vorschau, eBooks nicht" wurde am 12. Januar 2010 (Dienstag) um 15:04 Uhr von Johannes geschrieben. Johannes Haupt (Xing / Twitter) ist Chefredakteur und Herausgeber von lesen.net.

2 Kommentare

Was sagst du dazu?



  1. 12. Januar 2010
    19:11 Uhr

    Permalink

    Rob schreibt:


    Nun ja…. bei buecher.de ist das eBook Angebot nicht “immer” verlinkt. Gebe ich in der Suche das Buch “Splitter” ein (gleich als erstes von den Ähnlichen Meldungen unter dem Artikel hier) erscheint es in der allgemeinen Suche nur als gebundene Ausgabe (mit den Verweis auf das Hörbuch). Das eBook muss man gezielt suchen. Ebenso verhält es sich mit dem Buch Eragon. Das neue von Stephen King “Die Arena” hat aber einen Verweis. Inkonsequent.



  2. 14. Januar 2010
    13:24 Uhr

    Permalink

    leseratte36 schreibt:


    Ich nutze digitallesen.de, da es dort nur ebooks gibt… da muss ich mich nicht durch gebundene Ausgaben klicken. Das Problem, dass es zu einigen Büchern keine Leseproben gibt, besteht dort aber auch. Würd mich echt mal interessieren, woran das liegt?




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