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Amazon bringt den 99-Euro-Kindle

28.9.2011 - von - eReader Topnews 52 Kommentare

Der Online-Händler hat seine Kindle-Produktpalette deutlich erweitert. Statt bislang zwei buhlen nun ganze fünf eBook Reader um die Gunst der lesefreudigen Kundschaft, hinzu kommt ein LCD-Tablet. Die interessantesten Modelle sind zwar vorerst “US-only”, dafür dreht Amazon hierzulande an der Preisschraube.

Die neue Speerspitze an der eBook-Reader-Front von Amazon ist der Kindle Touch. Am Displayrand des Sechs-Zollers sind Infrarot-Sensoren verbaut, die Berührungen der Oberfläche erkennen und in entsprechende Befehle umsetzen. Dadurch kommt der Reader ohne extra Touch-Layer auf, wodurch das Display nicht spiegelt und bessere Kontraste aufweist. Das gleiche Konzept debutierte vor ziemlich genau einem Jahr in Sonys PRS-650 Touch Edition.

kindle-touch-1Überhaupt sind sich Kindle Touch und Sony Reader bemerkenswert ähnlich: Beide Lesegeräte verfügen über einen “optischen” Touchscreen mit 6″ Bildschirmdiagonale, 4 Gbyte internen Speicherplatz und (beim neuen Sony Reader PRS-T1) ein integriertes WLAN-Modul zur kabellosen Verbindung mit einem E-Book-Store. Bei der Konzeptumsetzung war Amazon noch ein bisschen radikaler: Das Gerät kommt ganz ohne haptische Tasten an der Vorderseite aus. Das ist zumindest Geschmacksache, gerade die seitlichen Blättertasten des “alten” Kindle hat manch Lesefreund kennen und schätzen gelernt.

Im direkten Vergleich hat der Sony Reader gegenüber dem Kindle Touch in wichtigen Kategorien die Nase vorn. Die Touch Edition unterstützt auch das verbreitete epub-Format mit oder ohne DRM, womit wesentlich mehr Kaufmöglichkeiten für digitale Literatur bereitstehen. Auch der pdf-Support ist mutmaßlich besser (sollte Amazon hier nicht deutlich nachgebessert haben, wovon bislang keine Rede war). Beim Sony Reader ist ein Stylus sowie ein Softcover inklusive, der interne Speicher ist via Speicherkarte erweiterbar und das Gerät ist ganze 40 Gramm leichter.

Auch preislich ist der Kindle Touch nur auf den ersten Blick überlegen: Wer für die breit beworbenen 99 US-Dollar zuschlägt, muss mit allerlei Werbeeinblendungen leben. Eine “werbefreie” Ausführung gibt es erst ab 139 US-Dollar – so viel kostet der Sony Reader T1 auch. In sofern ist es durchaus zu verschmerzen, dass der Kindle Touch vorerst nur in den USA verkauft wird. Ab Mitte November – also pünktlich zum Weihnachtsgeschät – soll das Gerät dort ausgeliefert werden.

kindle-4In Deutschland erhältlich ist ein neues Gerät, welches von Amazon schlicht “Kindle” genannt wird. Nur 99 Euro möchte Amazon für einen schicken Sechs-Zoller mit WLAN-Modul und Pearl E-Ink Display haben, welches hier allerdings nicht berührungsempfindlich ist. Navigiert (und geblättert) wird statt dessen über ein Vier-Wege-Steuerkreuz und vier seperate Tasten. Wie damit – und mangels Touchscreen ohne “echte” virtuelle Tastatur – im Kindle Store gestöbert und eingekauft werden soll, hat Amazon noch nicht verraten; es wird aber sicherlich weniger komfortabler passieren als bislang.

Gegenüber dem “alten” Kindle 3, der nun auf den Namen “Kindle Keyboard” hört und mit WLAN für 119 Euro statt bislang 139 Euro verkauft wird (159 Euro statt 189 Euro mit WLAN+3G), hat der Low-Budget-Kindle darüber hinaus nur halb soviel internen Speicherplatz, eine halb so lange Akkulaufzeit und keine MP3-Unterstützung. Das sind eine ganze Menge Kompromisse für einen etwas kompakteren Formfaktor und 20 Euro Abschlag.

s1Wer sich nicht allzu sehr an der QWERTZ-Tastatur stört oder sogar Verwendung dafür hat, ist da dem Kindle Keyboard weiterhin besser bedient. Für 30 Euro Aufpreis zur WLAN-Ausführung kommen hierzulande im Oktober zudem zwei Lesegeräte in den Handel, die Amazons Kindle Touch ähnlich und durchaus ebenbürtig sind: Zum einen der schon angesprochene Sony Reader T1, zum anderen der Kobo eReader Touch. Der 99-Euro-Kindle ist ein grundsolides Lesegerät und wird im Weihnachtsgeschäft schon seines Signalpreises wegen etliche Lesefreunde ins Amazon-Ökosystem ziehen – dem Online-Händler ist es aber heute anders als bei vorigen Produktvorstellungen nicht gelungen, den eBook-Reader-Markt neu zu definieren.

Zum Kindle Fire hat Kollege Achim bei heise (meinem eigentlichen Brötchengeber) Lesenswertes geschrieben. Wie schon der funktional sehr ähnliche Nook Color von Barnes & Noble ist auch dieses LCD-Lesetablet leider bis auf weiteres dem US-amerikanischen Markt vorbehalten.

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Der Artikel "Amazon bringt den 99-Euro-Kindle" wurde am 28. September 2011 (Mittwoch) um 19:42 Uhr von geschrieben. Johannes Haupt (Xing / Twitter) ist Chefredakteur und Herausgeber von lesen.net.

52 Antworten auf Amazon bringt den 99-Euro-Kindle (zum Thread im Forum)

MiK 28. September 2011 um 20:25 Uhr

Der kleinste Kindle hat sehr wohl Blättertasten an der Seite. Wie gut die bei normalem Griff bedienbar sind wird sich zeigen.

Andre 28. September 2011 um 20:39 Uhr

Hallo Johannes,

der 99 Euro Kindle hat seitliche Blättertasten.
Nur sind sie schmaler als beim Kindle 3 und dadurch schlechter zu entdecken. Wobei sie auf Deinem verlinkten Foto doch ganz gut erkennbar sind.

Zumindest das rettet den kleinen vor einem “no go”

An_No 28. September 2011 um 22:12 Uhr

die wahre dreistigkeit ist das sie das Kindle keyboard modell noch mit altem english verkaufen und noch keinen patch bieten

Reinhard 28. September 2011 um 22:41 Uhr

Kindle eReader in US 79$ = 55 Euro

hier 99 Euro ….. 44 Euro mehr !

Fuer den Preis werden die wohl eineln ruebergerudert …..ist das eine Frechtheit ?

Michael 28. September 2011 um 22:45 Uhr

Sieht super aus… aber: Hat der deutsche Kindle auch Werbung? Und wieso kommt die Lederhülle mit LED Licht erst Ende November? :(

Marco 29. September 2011 um 07:06 Uhr

Ich frage mich ob der Kindle auch ein integriertes Wörterbuch deutch-englisch hat.
Dieses Wörterbuch habe ich bei dem Sony sehr zu schätzen gelernt.

Jürgen Schulze 29. September 2011 um 07:41 Uhr

Naja, der Knaller ist das aber nicht.
Ich hatte ein vernünftiges Touch eInk erwartet. Ist wohl noch ein jahr zu früh.
Lesen am LCD halte ich für suboptimal, egal wie sehr man mit den Fingern am Display wischen kann.
Der Online-Shop ist zwar reizvoll, aber wahrscheinlich wird Amazon gemerkt haben, dass die meisten ihre Online-Bücher doch am Rechner und auf der richtigen Webseite bestellen. Oder täusche ich mich da?
Braucht man ein Keyboard? Schwer zu sagen. Ich brauchte es bisher nur, um Anmerkungen und Korrekturen bei selbst erstellten Büchern zu machen. Aber braucht der “Normalo” sowas?
Irgendwie finde ich eine Auswahl aus 5 Produkten, von denen nur das Kindle 3G wirklich ein “Gerät aus einem konzeptionellen Guss” ist, eher kontroproduktiv.
PS. Immer noch keine ePub-Unterstützung?

FomerMay 29. September 2011 um 07:50 Uhr

@Reinhard
Nö…..

$79 ist der Preis für den Kindle Touch mit Werbung, in D gibt es das Angebot gar nicht deshalb sollte man nicht Äpfel mit Birnen vergleichen….

Zur Vollständigkeit, Kindle Touch ohne Werbung kostet $109 ~ 80 Euro, also zahlt man 19 Euro mehr, was im normalen Rahmen liegt.

Chräcker 29. September 2011 um 08:05 Uhr

Ich hatte bisher die Entscheidungshilfe, das ich den Kindle auch wegen der Tastatur häßlich fand. Mist, der kleine Kindle gefällt mir außerordentlich gut. Und Umständlicher, als ePubs für den Sony zu kaufen, kann das Buchstabenpicken mit einem Vierwege-Steuerkreuz auch nicht sein. Beim Sony muss ich den PC anmachen, Internetladen ansteuern, Buch raussuchen, diverse Bezahlklicks machen, warten bis zur Bereitstellung, “downladen”, Buchlibrary-Tool starten, Sony einstöpseln, rüberschieben und alles wieder ausmachen. In der zeit hat man fast Krieg und Frieden mittels Vierwegekreuz zusammengestoppelt. ;-)

Gleichwohl: ich mag das geschlossene Konzept vom Kindle nicht. Wenn es aber so kommen wird, das es wirklich mehr Bücher bei amazon als ePubs gibt, könnte ich nun schwach werden. Und hey, der Trend geht zum Zweit(e)buch. ;-)

No_An 29. September 2011 um 11:18 Uhr

einen mit werbung würd ich mir nur zulagen wenn ich die Bücher die Verkauft werden auch günstiger werden..
sprich sodas ich einen permanenten bonus hab….

Tim 29. September 2011 um 11:34 Uhr

@Reinhard + FormerMay: Bzgl. Preis kommt hinzu dass der US Preis wie immer ohne Mehrwertsteuer angegeben ist. D.h. vergleichen muss man mit dem Kindle ohne Werbung, und dann noch plus Mehrwertsteuer. Das gibt dann ca. 96 Euro oder so, also kein nennenswerter Unterscheid zum US Preis.

Tim 29. September 2011 um 11:35 Uhr

@No_An: Warum sollten die Bücher günstiger werden, da wird doch keine Werbung drin eingeblendet (zum Glück, sowas nähme ich nicht mal geschenkt).

Chräcker 29. September 2011 um 12:55 Uhr

Hehe, @Tim, das gabs früher, ältere Semester erinnern sich noch an die Werbung in den ROtations-ROmanen von ROwohlt…

calvin 29. September 2011 um 16:00 Uhr

Ich glaube in bestimmten Heyne Romanen gab es das auch mal mit der Werbung… könnte auch Bastei gewesen sein :-)

da war eine ganze Seite teilweise eingeschwärzt (Zeilenweise) und dann kam was von Maggi oder so nach dem Motto

… und jetzt eine heiße Tasse ….

PeterShow 29. September 2011 um 16:40 Uhr

@Cracker:

Musst du gar nicht mehr. Der T1 hat W-LAN und wird auch einen Shop-Anschluss haben.

Zudem liest man ja kaum ein Buch pro Tag und sucht sich jeden Tag ein neues aus. Also in Ruhe am PC ausgesucht, gekauft ent-drm-ed (mit Calibre) dann auf ne SD-Karte geschoben und hab in den Reader….

Tim 29. September 2011 um 18:28 Uhr

@Chräcker + Calvin:

Stimmt, jetzt wo ihr es erwähnt, an diese Werbung im Buch erinnere ich mich auch, bei SciFi Büchern aus meiner Jugendzeit, und dann Maggi mittendrin. Würg. Fand ich damals auch schon grässlich, deswegen hatte ich das wohl verdrängt :-)

Chris 30. September 2011 um 15:16 Uhr

Also zumindest optisch hat der Kindle 4 um einiges zugelegt. Und es ist die Frage, wie schnell man den Speicher wirklich voll hat. Im schlimmsten Fall kann man doch bestimmt Sicherheitskopien erstellen und Speicher freilöschen, oder?

Loci 30. September 2011 um 17:52 Uhr

“Beim Sony Reader ist ein Stylus sowie ein Softcover inklusive.”

Soweit ich weiß, muss man sich ein Cover zusätzlich kaufen.

Christian 6. Oktober 2011 um 06:19 Uhr

Hallo, ich überlege momentan einen Kindle zu kaufen. Allerdings schwanke ich zwischen dem alten Kindle mit Keyboard und dem neuen Kindle Touch mit 3G. Gibt es denn Unterschiede zwischen den Displays oder sind die von der Qualität gleich? Weil auf Touch kann ich notfalls verzichten, wenn ich dann wenigstens die Tastatur hätte. Wenn die Displays gleich wären, würde ich wohl noch zum alten Kindle greifen. Oder gibt es sonst noch signifikante Unterschiede? Würde mich freuen, wenn mir jemand Auskunft geben könnte.

Tim 6. Oktober 2011 um 08:02 Uhr

@Christian: Von der Bildschirmqualität her sind die wohl in etwa gleich, allerdings habe ich ein Video gesehen (ich weiß leider nicht mehr wo), bei dem neuer und alter Kindle nebeneinander lagen und das Blättern gezeigt wurde. Da ist der Kindle Touch deutlich schneller.
Ich würde an deiner Stelle einfach noch ein paar Tage warten bis die ersten richtigen Tests zum Kindle Touch auftauchen.
Und ehrlich gesagt, so sehr ich meinen alten Kindle mit Tastatur liebe, so muss ich doch sagen dass die Tasten – sowohl die Blättertasten als auch die Buchstabentasten – qualitativ etwas zu wünschen übrig lassen.

Tim 6. Oktober 2011 um 20:16 Uhr

@Christian: Die seitlichen Blättertasten wirken wackelig/billig und die Buchstabentasten sind zu klein (obwohl mehr Platz da wäre für größere Tasten). Und diese Taste zur Cursorsteuerung ist einfach nur Müll, furchtbar zu bedienen.

FomerMay 7. Oktober 2011 um 07:42 Uhr

@Tim
Die Tasten des Kindle 3 bzw. Kindle Keyboard lassen zu wünschen übrig? Montagsgerät erwischt? Habe meinen Kindle 3 jetzt über ein Jahr, der Druckpunkt der Tasten ist sehr gut, ich muss zugeben am Anfang sind mir die Blättertasten etwas wackelig vorgekommen, aber auch nach einem Jahr intensiver Nutzung gibt es da keine Abnutzungserscheinungen.

Tim 9. Oktober 2011 um 15:38 Uhr

@FomerMay:
Meine Tasten zeigen auch noch keine Abnutzungserscheinungen, aber die Tasten an sich finde ich halt nicht sehr gelungen, die Blättertasten wirken wie du schreibst wackelig und IMHO auch billig, außerdem sind die nicht optimal positioniert und könnten größer sein. Die “Cursortasten” sind meiner Meinung nach ein völliger Griff ins Klo, dieses schmale Rechteck mit versenktem Ok in der Mitte. Mag vielleicht stylish aussiehen, ist aber sehr schlecht bedienbar. Da wäre durchaus Verbesserungspotential. Aber leider ist da wohl auch beim neuen Kindle nichts passiert, laut den ersten Tests. Ist jetzt auch nicht so dass das ein KO-Kriterium für mich ist, ich ziehe den Kindle trotzdem jedem anderen E-Reader vor, aber sicher nicht weil die Tasten so toll sind :-)

Marc 10. Oktober 2011 um 20:42 Uhr

Ich finde nirgends eine Datumsangabe, wann der Kindle 4 Touch in Deutschland zu kaufen sein wird. Weiß das hier jemand?

Uma 14. Oktober 2011 um 21:58 Uhr

ich weiss nicht was ihr habt.

Ich hab nun das neue Kindl (das Kleine) und ich finds absolut cool.

Wenn man so wie ich damit vorwiegend lesen möchte dann ist das Navi System vollkommen ok.

Die Größe ist cool, für alle die sich o gern im Betrieb auf dem Klo rumdrücken …. nun mit ner ganzen Bibliothek … he, he, ….

Allerdings hätte ich mir mehr Speicher gewünscht, aber bei dem Preis !?!
Kauf ich mir halt noch eins, und noch eins …

Bücherregal ADEEEeeee…..

Ach ja, kann mir jmd sagen wo ich bei dem Neuen den freien Speicher abfrage ?

Christian 15. Oktober 2011 um 10:50 Uhr

Ja, ich habe mir jetzt auch den Kindle ohne Touch bestellt. Eigentlich benötigt man eh kein Touch, da stören einen dann später eher die Fingerabdrücke auf dem Display. Den einzigen Wermutstropfen sehe ich auch im Speicher.

Jens 16. Oktober 2011 um 01:42 Uhr

Beim Touch dürfte der Akku deutlich früher schlapp machen fürchte ich.
Hab mir auch den neuen Kindle geholt. Für 99 EUR echt ein geiles Gerät. Schon 10 Stunden gelesen und Akku immer noch voll. Das Navitasten iunten mittig sind in der Tat nicht sonderlich toll, aber es geht. Die Seitentasten sind auch ok, solange man im Porttraitmodus liest. Wenn man im Landscapemodus liest, dann sind sie einfach ungünstig platziert. Insgesamt gefällt mir die Idee mit den Seitentasten nicht. Zum Blättern wäre das Navikreuz (mit breiteren Tasten) besser geeignet. Was mir noch fehlt wäre ein englisch-deutschrs Wörterbuch für englischsprachige Bücher. Die englischsprachigen Begriffserklärungen erschließen sich mir nicht immer. Speicher ist völlig ausreichend. PDF Darstellung ist besser als ich dachte. Für A4 Seiten reicht es natürlich nicht. Was mir fehlt ist ein RSS Reader.

Timo 16. Oktober 2011 um 07:30 Uhr

@Jens
Bzgl. Akku: Der Kindle Touch hat durch einen größeren Akku laut Amazon doppelte Laufzeit, ist dafür aber auch dicker und schwerer. Persönlich ist mir da kürzere Laufzeit und dafür leichter lieber. Ob man nun alle 2 Wochen oder alle 4 Wochen auflädt … Egal.
Zum Rss Feeds lesen gibt es diverse Tricks bzw. Workarounds, zum Beispiel Kindlefeeder (ohne PC) oder Calibre (mit PC).

Loci 24. Oktober 2011 um 09:19 Uhr

@Johannes Softcover=Hülle (Ich weiß!)

Habe mir nun den T1 gekauft. Wie schon vermutet ist kein/e Softcover/Hülle enthalten!

PeterShow 3. November 2011 um 23:44 Uhr

@Timo

Der Kindle 3=Kindle Keyboard sollte doch auch schon 4 Wochen laufen…. Eine Wochenangabe ist aber Schwachsinn…. Was heißt 4 Wochen? Jeden Tag 15 Minunten oder 2 Stunden?

Und selbst eine Zeitangabe ist nicht genau, da das Blättern den meisten Akkufrist.. also ist eine Seitenangabe das beste…

Timo 4. November 2011 um 15:34 Uhr

@PeterShow:
Meine “4 Wochen” waren nur ein willkürliches Beispiel, es ging mir nur um die Abwägung Akku-Laufzeit vs. Gewicht.
Schon klar dass Wochenangaben objektiv betrachtet nicht sehr aussagekräftig sind, aber marketingtechnisch macht das schon Sinn: Haupt-Zielgruppe für die E-Reader sind vermutlich Leute die noch gar keinen Reader haben und die mit “Laufzeit X Seiten” nix anfangen können (kann ich übrigens trotz längerem eReader-Nutzens auch nicht; keine Ahnung wieviel Seiten ich im Monat auf meinem Kindle umblättere). Liest man aber “x Wochen Laufzeit”, dann kann man das direkt mit seinem Notebook, Tablet oder Handy vergleichen und es ist klar, dass das bei einem Reader (mit eInk) ganz andere Dimensionen sind. So wird das zum Pluspunkt und Wow-Effekt beim Marketing, während “10.000 Seiten” oder sowas vermutlich wirkungslos verpuffen würde, mangels Erfahrungswerten und Vergleichsmöglichkeiten des Kaufinteressenten.

PeterShow 10. November 2011 um 12:16 Uhr

@Timo

Da stimme ich dir zu, man könnte aber auch ehrlich sein und zumindindest im Sternchentext auf die Wahre Laufzeit hinweisen..

zB.
4 Wochen Laufzeit*

*bei 1 Lesezeit täglich

Anton 14. November 2011 um 10:59 Uhr

Warum eigentlich hat Amazon den neuen Kindle nicht in der 3G Variante am brdeutschen Markt? Das ging doch mit dem Amazon 3 (Keyboard) mit WiFi+3G auch?

Und bedeutet das, dass, wenn ich mir den Kindle 4 mit 3G aus USALand “organisiere”, ich dann bei der Nutzung von 3G in BRDLand Roaming zahle? Wenn ja, wie teuer wird der Spass dann?

Infos gibt es bei Amazon natürlich nicht, da Amazon ja den Verkauf des Kindle 4 mit 3G nur in USALand ermöglicht. Deshalb meine Frage: Was wäre, wenn ich es irgendwie schaffe, den Kindle 4 mit 3G zu erhalten und in BRDLand zu nutzen.

All the best.
Anton

Cormac 17. November 2011 um 22:20 Uhr

@Anton

Kindle 3 gabs auch nicht offiziell für Europa. Beide Kindle 3, die ich selbst hatte bzw. habe, sind mit einer At&t-Karte bestückt. 3G ist vollumfänglich nutzbar und genauso kostenlos, wie in den USA.

Ich kann mir nicht vorstellen, dass es beim Kindle 4 anders sein wird (3G hat ja nur der Touch, und der kommt in diesen Tagen erst raus).

Ich würds auf jedenfall probieren. Denn in Kombination mit der sensationellen Möglichkeit, via gratis Leseproben das Amazon-Sortiment zu durchstöbern, ist 3G überall ein wertvoller Reisebegleiter.

Anton 20. November 2011 um 12:57 Uhr

Hi.

At Comrac:

Wenn ich vom Kindle 3 schreibe, meine ich dieses Modell:

http://www.amazon.de/dp/B003DZ1Y7M/ref=sa_menu_kdp31/280-3654596-8980105

Dieser ist seit Ostern 2011 am deutschen
Amazon-Markt erhältlich – und zwar mit einer SIM-Karte von Vodafone. Und daran
knüpft meine Frage an: Wenn dieser Kindle-Vorgänger in BRDLand noch immer als 3G Variante erhältlich ist, warum dann nicht auch der neue Kindle-Nachfolger, den es ja in USALand als 3G Variante gibt?

An Dich die direkte Nachfrage: Ist die SIM Karte von AT&T nach wie vor
ohne Zusatzkosten in BRDLand nutzbar?

Ansonsten empfehle ich die Lektüre eines Artikels auf Spiegel Online
zum Amazon Kindle Fire – von Matthias Kremp, Titel “So gut ist das
Amazon-Tablet wirklich” vom 19. November 2011 in der Rubrik
Nachrichten> Netzwelt> Gadgets> Angefasst:
http://www.spiegel.de/netzwelt/gadgets/0,1518,798638,00.html

Best wishes!

A. Felsenstein 4. Dezember 2011 um 22:09 Uhr

Was soll der Terz, warten wir einfach auf X-mas 2012, da lachen wir über das, worüber wir uns im Moment noch den Kopf zerbrechen. Kindle-2012 mit interner Beleuchtung, Sprachsteuerung, Micro-Speaker, 32bit-Animation, Video… Und eBooks lesen kann man damit auch ;)

Anton 9. Dezember 2011 um 10:25 Uhr

Zitat:
“Was soll der Terz, warten wir einfach auf X-mas 2012, da lachen wir über das, worüber wir uns im Moment noch den Kopf zerbrechen. Kindle-2012 mit interner Beleuchtung, Sprachsteuerung, Micro-Speaker, 32bit-Animation, Video… Und eBooks lesen kann man damit auch ;)”

Alles Dinge, die den wesentlichen Vorteil der langen Akku-Laufzeit einschränken. Bin mir nicht so sicher, ob ich so etwas haben wollen würde…

Basti 22. Dezember 2011 um 15:37 Uhr

Der neue Kindle sieht zwar ganz schick aus, auch das Touch Display könnte ganz nett sein, aber ich bin nicht überzeugt. Ich habe einen “normalen” Kindle, der reicht mir vollkommen aus.

Checker 29. Dezember 2011 um 11:33 Uhr

Ich habe ihn zum Fest bekommen und ich kann nur sagen ich bin sehr begeistert von dem Gerät.
Das Lesegefühl ist genial. Ich kann allen nur Raten sich ihn zu kaufen.
Gruß Checker

derjanni 22. Januar 2012 um 10:39 Uhr

Was ich am 99€ Kindle besonders mag ist, dass es eben fast jedem die Welt zu unendlich großem Wissen verschafft. Man kann ja auch viel kostenlose Literatur als ePub Datei herunterladen und diese dann für das Kindle konvertieren (siehe hier http://www.kammerath.net/epub-auf-kindle.html). Das Kindle selbst ist ja leider ein sehr geschlossenes und auch verschlossenes System. Man kann ja bis heute keine Apps dafür programmieren.

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