Von Johannes
Amazon Kindle: Farbiges Display kein Thema
Am vergangenen Donnerstag hielt Amazon am Firmensitz in Seattle seine jährliche Aktionärsversammlung ab. CEO Jeff Bezos gab dabei einen Einblick in die Unternehmensentwicklung und stellte sich den Fragen der versammelten Anteilseigner.
Neben dem Buzz-Thema “Green IT” stand die Amazon Kindle Familie im Mittelpunkt des Interesses. Kein Wunder: Mit dem ersten Kindle haben die Amerikaner dem totgeglaubten eBook-Markt zu einem beachtlichen Comeback im Mainstream verholfen.
Innerhalb von weniger als zwei Jahren hat sich die Kindle Familie für das Unternehmen zu einem wesentlichen Umsatzbringer entwickelt. Digitale Bücher machen Bezos zufolge in den USA inzwischen 35% der verkauften Literatur bei Amazon aus. Absatzzahlen der Lesegeräte gibt man allerdings nicht heraus.
Dafür gab der Firmenchef auf der Hauptversammlung einen Ausblick in die Zukunft – und erteilte Hoffnungen eine Absage, schon bald könnte es von Amazon einen eReader mit Farbdisplay geben. Es werde noch mehrere Jahre dauern, bis mehrfarbige Bildschirme in Kindle verbaut werden könnten, so Jezos. Die Technologie sei schlicht noch nicht ausgereift.
<Seattle Post Intelligencer via Computerwoche>
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17. November 2011
20:46 Uhr
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