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Die spannendsten „Lese-Tablets” auf dem MWC

26.2.2013 - von - eReader Topnews 2 Kommentare

Dieser Tage findet in Barcelona der Mobile World Congress statt. Hersteller wie Samsung, ASUS und Lenovo präsentieren dort eine Vielzahl neuer Hardware – wir haben die interessantesten für Lesefreunde herausgefiltert.

Der Mobile World Cnogress ist ursprüngliche eine Mobilfunkmesse (die größte weltweit), hat sich in den letzten Jahren aber immer mehr zur Schau für Unterhaltungselektronik gemausert und macht in Sachen Qualität der Neuvorstellungen sogar der CeBIT Konkurrenz.

Telefon-Tablets, Phablets & mehr

Neben neuen Smartphones werden dieses Jahr auch etliche Tablets ausgestellt, wobei sich die Geräteklassen nicht mehr wirklich scharf abgrenzen lassen. So verfügt das neue Samsung Galaxy Note 8.0 über ein GSM-Modul, kann also „ganz normal” zum Telefonieren genutzt werden. Weiterhin setzt sich der Trend zu immer größeren Smartphones fort – Geräte wie das LG Optimus G Pro (5,5″ Bildschirmdiagonale, Bild rechts) bewegen sich irgendwo zwischen Tablet und Smartphone, weshalb die Geräteklasse konsequenter Weise Phablets getauft wurde.

Die im Folgenden vorgestellten Tablets schlagen in die gleiche Kerle wie Google mit seinem Nexus 7, Amazon mit dem Kindle Fire / HD, Kobo mit dem Arc und natürlich das iPad Mini: Schlanke, mobile Tablets mit leistungsstarker Hardware und sehr guten Bildschirmen, die vor allem zur Unterhaltung ihrer Nutzer konzipiert sind.

Samsung Galaxy Note 8.0

Das Samsung Galaxy Note 8.0 ist wohl das Tablet mit der größten Ambition in Richtung Content-Produktion (statt ausschließlich Content-Konsum). Das Gerät kommt Galaxy-Note-typisch mit einem Stylus, mit dem auf dem 1280x800px auflösenden 8″ Bildschirm gezeichnet, geschrieben und geschnippelt werden darf.

Daneben hat das Galaxy Note 8.0 einen starken Prozessor, vor- und rückseitige Kameras, ein UMTS-Modul nebst GPS und wie gesagt sogar ein GSM-Modul für Mobilfunktelefonie an Bord – wohlgemerkt bei ähnlichen Abmessungen wie Nexus 7 & Co. und 330 Gramm Gewicht. Wer mit dem Gerät am Ohr unterwegs ist, kann sich neugierig-amüsierter Blicke gewiss sein.

Softwareseitig ist sicherlich der „Reading Mode” das interessanteste Feature: Ist er aktiviert, fährt das Tablet die Bildschirmbeleuchtung herunter und die Kontraste heraus. Einzelne Apps sollen sich für den Tablet-Modus freischalten lassen können (vgl. Video).

Das Galaxy Note 8.0 soll im 2. Quartal in den deutschen Handel kommen, einen Verkaufspreis gab Samsung noch nicht bekannt.

ASUS Fonepad

Auch mit ASUS’ Fonepad kann – der Name lässt es schon vermuten – im Mobilfunknetz telefoniert werden. Auch das Fonepad hat ein IPS-Display mit 1280x800px-Auflösung (allerdings auf 7″), allerdings nur eine Kamera. Der Speicherplatz von 16 Gbyte ist via microSD-Karte erweiterbar – das ist im Tablet-Bereich leider eher eine Seltenheit.

Mit einer unverbindlichen Preisempfehlung von 219 Euro gehört das Fonepad zu den absoluten Tablet-Schnäppchen, vor allem vor dem Hintergrund des GSM/UMTS-Modul und des erweiterbaren Speicherplatzes. Dafür müssen kleinere Abstriche bei der Hardware gemacht werden, die Intel-Atom-CPU ist eher schwachbrüstig. Um die Qualität muss man sich aber keine Sorgen machen, wird doch auch das Google Nexus 7 von ASUS gefertigt.  Ab April soll das Android-Gerät in Deutschland erhältlich sein.

Lenovo A1000, Lenovo A3000

Der chinesische PC-Hersteller Lenovo hat drei neue Tablets mit nach Barcelona gebracht, zwei davon im 7″ Format (das Lenovo S6000 hat ein 10,1″ Display). Die Auflösung der beiden Sieben-Zoller ist mit 1024x600px etwas grobkörniger als bei der Konkurrenz, funktionales Highlight ist noch der Quad-Core-Prozessor des Lenovo A3000. Preise für die ab dem 2. Quartal verfügbaren Android-Geräte hat Lenovo noch nicht ausgerufen – sie werden wohl deutlich unter 200 Euro liegen (das A1000 wohl sogar unter 150 Euro), womit sie zumindest über den Preis eine Alternative zu Google, Apple & Co. darstellen werden.

Acer Iconia B1

Auch Acer ist für tiefpreisige Geräte bekannt: Im Tablet-Sektor sind die Taiwaner hier mit dem Androiden Iconia B1 (7″, 1024x600px) unterwegs, das schon zur CES im Januar vorgestellt wurde und nur 119 Euro kostet. Zum MWC wurde eine neue Variante mit 16 Gbyte Platz (erweiterbar) präsentiert, die 139 Euro kostet und ab sofort verfügbar sein soll.

Und sonst? Sony Tablet bald in Deutschland, Stille um Nokia

Sony hat mit seinem Xperia Tablet Z ein besonders dünnes und hochauflösendes Tablet im Portfolio (1920x1200px, also Full HD). Das Gerät ist mit 10″ Bildschirmdiagonale und 500 Gramm allerdings eher ein Konkurrent zum „großen” iPad. Das Sony Xperia Z wurde ebenfalls schon auf der CES vorgestellt, war bislang aber nur für Japan angekündigt. Jetzt erklärte Sony, das Gerät werde auch in Deutschland verkauft – ab dem 2. Quartal und für stolze 499 Euro aufwärts.

Nichts neues gibt es bislang von Nokia, auf deren Tablet eine gar nicht einmal kleine Fangemeinde sehnsüchtig wartet. Das Nokia Tablet soll mit Windows 8 RT kommen und würde schon damit aus dem gegenwärtigen Android-Einerlei hervorstechen.

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Der Artikel "Die spannendsten „Lese-Tablets” auf dem MWC" wurde am 26. Februar 2013 (Dienstag) um 19:36 Uhr von geschrieben. Johannes Haupt (Xing / Twitter) ist Chefredakteur und Herausgeber von lesen.net.

2 Antworten auf Die spannendsten „Lese-Tablets” auf dem MWC (zum Thread im Forum)

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