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Duokan: epub für den Kindle

7.11.2010 - von - eReader Software 14 Kommentare

duokanEiner der größten Haken vom Kindle 3 ist die fehlende Unterstützung für epub-Dateien. Chinesische Entwickler haben nun eine alternative Firmware namens Duokan programmiert, die parallel zum Originalsystem installiert werden kann (Dual Boot) und eine solche Funktionalität mitbringt. Unser Forenmitglied Wolfgang gibt einen Überblick zur seit gestern auch in englischer Sprache erhältliche Firmware, beschreibt Vorzüge und Nachteile. Dankeschön!


Was ist Duokan?

Duokan ist ein alternatives Betriebssytem für Amazon’s Kindle 2/3/DX. Es befindet sich derzeit (Stand November 2010) noch im Beta-Stadium, kann sich aber durchaus schon sehen lassen. Der aus meiner Sicht wesentlichste Unterschied zur Original-Kindle-Firmware besteht darin, dass Duokan auch das EPUB-Format unterstützt. Duokan bedeutet soviel wie “schau weiter”.

Was kann Duokan?

Es zeigt EPUB, MOBI, PDF und TXT Dateien an, letzteres habe ich nicht überprüft. Es spielt MP3s ab. In Summe also nicht viel – bis auf EPUB kann der Kindle dies von Haus aus. Aber es ist nicht absehbar, ob der Kindle EPUB jemals unterstützen wird, und Duokan steht noch ganz am Anfang – da kann noch einiges kommen.

Bei der Darstellung der Texte gibt es noch ein paar Probleme; bis auf das kleine ü werden deutsche Umlaute gar nicht dargestellt, und dieses auch nur in einem fixen, nicht zum Rest passendem Font. Auch bei anderen Sonderzeichen gibt es unter Umständen Probleme.

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Der Text kann in 5 Größem angezeigt werden, es lassen sich sowohl für den chinesischen als auch für den englischen bzw. nicht-chinesischen Text verschiedene Fonts (auch eigene!) installieren. Der Text ist verdunkelbar, lateinische Buchstaben gewinnen dadurch allerdings nicht an Lesbarkeit. Sehr schön ist die mögliche Beschleunigung vom Seitenumblättern; es wird nicht erst der Bildschirm komplett invertiert, wenn man “Flip: Instant” auswählt. Statt dessen wird der Bildschirm erst nach einer einer bestimmten, einstellbaren Anzahl von Seitenwechseln einmal komplett gelöscht. Das ständige Löschen scheint also tatsächlich nicht wirklich nötig zu sein, und die Seitenwechselgeschwindigkeit profitiert davon enorm.

Wie die Original-Firmware liest auch Duokan liest einem den Text auf Wunsch vor, männlich/weiblich sowie chinesisch/englisch. Es gibt da zwar ein paar komische Nebengeräusche, aber die Verständlichkeit liegt meiner Meinung nach höher als beim Kindle selber. Bilder in den Dokumenten werden bei EPUB und MOBI leider (noch?) nicht dargestellt.

In den Settings befinden sich viele Einstellungsmöglichkeiten, hier mal ein paar davon:

  • Reboot (System Reboot/Reboot to Kindle/Ändern des Default Reboots auf Kindle oder Duokan)
  • Refresh Einstellungen (siehe oben), plus eine Sekundenanzahl, nach deren Ablauf die Seite automatisch umgeblättert wird
  • PDF Einstellungen, z.B. Abdunkeln. Überhaupt bieten PDFs erheblich bessere Zoommöglichkeiten als die Original Kindle Software. Ich bin kein Freund von PDFs und habe daher auch kaum welche zum Ausprobieren – meiner Meinung nach brauchen die meisten PDFs einen größeren Bildschirm als 6 Zoll – aber wenn man doch mal auf dem 6 Zöller eins anschaut dann geht das mit Duokan erheblich komfortabler als mit Kindle.
  • Ein Systempasswort lässt sich einrichten
  • Uhrzeit und Datum lassen sich einstellen. Warum man das Datum nicht händisch bei Kindle einstellen werde ich nie verstehen.
  • Der Homebutton lässt sich konfigurieren um entweder eine Listen- oder eine Kategoriedarstellung anzuzeigen.
  • Screensaver: Entweder Original Kindle oder eigene. Leider auch hier kein “aktuelles Buch”-Screensaver
  • Die Settings können auf dem Kindle selber gespeichert werden.
  • WiFi Einstellungen können gespeichert werden. Ich habe es allerdings nicht geschafft, mich in mein WLAN einzuwählen. Da ich dies aber mit der Kindle-Software auch nicht schaffe kann ich hier keine Bewertung vornehmen. Ebenso weiß ich daher auch nicht, ob es einen Browser gibt oder wie der sich mit dem Kindle vergleicht.

Ich habe mir bisher auch noch nicht die Mühe gemacht, meine Bücher zu kategorisieren, von daher kann ich auch hier nicht sagen ob dies besser gelöst ist als beim Kindle.

Wo bekomme ich Duokan her?

Duokan kann von der Projektseite heruntergeladen werden, aber das ganze ist ein wenig trickreich, denn bisher gibt es dort keinen englischen und erst recht keinen deutschen Bereich: Die Seite ist komplett chinesisch. Um sich dort durch zu navigieren empfiehlt sich ein Übersetzungsdienst. Dieser Thread hier enthält die Links und Installationshinweise.

Die Installation läuft im Wesentlichen auf das folgende hinaus:

1. Aktuelle Firmware-Version herunterladen (rd. 40 Mbyte; die derzeit aktuelle Version duokan_0_5_13_6613__2010_11_06 gibt es bei duokan.com, bei uns oder bei netzbeben.de – hier findet sich auch eine englischsprachige Installationsanleitung)
2. Den Kindle mit dem PC verbinden
3. Kopiert die Verzeichnisse DK_System, DK_Documents und DK_Pictures in das Hauptverzeichnis des Kindles.
4. Im Installationsfile befinden sich noch weitere Folder. Aus diesen sucht ihr euch das zu der jeweiligen Firmware passende bin File heraus und kopiert  dieses ebenfalls ins Hauptverzeichnis des Kindles. Für den bei uns wohl verbreitetsten K3 Wifi ist es das File update_duokan_0b008.bin
5. Danach trennt ihr den Kindle vom PC und updated den Kindle über Home/Menu/Settings/Menu/Update Your Kindle. Falls dieser Punkt ausgegraut ist habt ihr nicht das richtige bin-File kopiert.

Wie lädt man Duokan, und was sind die ersten Schritte?

Der Kindle braucht nun ein paar Minuten zum booten, und anschliessend zeigt sich für ein paar Sekunden ein neuer Startbildschirm. Dort gibt es die Möglichkeit durch Eingabe von Q (beim K3, bei anderen Modellen kann es auch 1 sein) nach Duokan und durch Eingabe von W (2) zur Kindle Firmware zu booten.

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Wenn man nichts eingibt lädt automatisch die Original-Kindle-Firmware.

jNachdem Duokan zum ersten mal geladen wurde, überrascht einen der Kindle mit lauter chinesischen Zeichen. Das sicherlich wichtigste ist nun eine Umstellung der Systemsprache auf Englisch: Dazu klickt ihr den Menu-Button und wählt dann J (Settings). Dort springt ihr mit den Seitenumblättertasten auf die dritte von vier Seiten, und wählt dann die Punkte D und anschließend C (vgl. Foto).

Danach ist Duokan fertig für die Benutzung. Ein weiterer wichtiger Punkt befindet sich in den Settings (J) ebenfalls auf der dritten Seite: “Support Old System”. Durch Aktivierung werden auch die Kindle Dokumente in Duokan angezeigt. Duokan selbst erwartet seine Dokumente in einem DK_Documents Folder, durch eine Aktivierung des “alten Systems” werden aber auch die Dokumente im normalen Documents Ordner angezeigt.

Aber: Duokan unterstützt kein DRM, weder bei EPUB noch bei MOBI Dokumenten, und auch keine AZW oder Topaz Dokumente.

kindle-front-graphiteEditor’s Note: Duokan befindet sich in einem frühen Beta-Stadium, eine einwandfrei funktionierende Firmware kann also nicht erwartet werden. Wer sich das Installationsprozedere nicht zutraut, von den Bugs – an erster Stelle der fehlende Support von Umlauten – abgeschreckt ist oder einfach Vorbehalte gegen eine solche Community-Firmware hat, kann epub-Dateien (sofern ohne Adobe DRM) auch mit dem Gratis-Tool calibre nahezu verlustfrei ins mobi-Format konvertieren.

Nichts desto trotz erscheint Duokan äußerst vielversprechend, könnte mittelfristig die Konvertierungsarbeit überflüssig machen und einigen Schwächen der Original-Firmware (Kategorisierung, pdf-Zoom) ihre Bedeutung nehmen – dank Dual Boot müssen dabei auch keine Kompromisse gemacht werden. Für aktuelle Infos zum Projekt empfiehlt sich ein Blick in den Thread in unserem Forum.

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Der Artikel "Duokan: epub für den Kindle" wurde am 7. November 2010 (Sonntag) um 16:14 Uhr von geschrieben. Er hat in diesem Jahrtausend kein Papierbuch mehr gelesen, arbeitet als EDV-Fachmann bei einem bekannten Chemie-Unternehmen in Leverkusen und ist seit 2004 mit einer Chinesin verheiratet, was bei Duokan an der einen oder anderen Stelle sicherlich hilfreich war. Größtes Hobby neben dem Lesen: Das Ukulele spielen (siehe Youtube)

14 Antworten auf Duokan: epub für den Kindle (zum Thread im Forum)

Timo 7. November 2010 um 17:04 Uhr

Wow, cool. Das lässt ja hoffen für die Zukunft. Das Dual-Boot würde ich mir bei meinem Hanvon 516 mit OpenInkPot wünschen.
Danke für den interessanten Bericht.

Mark 7. November 2010 um 20:45 Uhr

Hallo Wolfgang,
vielen Dank fuer die tolle Anleitung.

Statt der Kindle Collections zeigt Duokan einfach die Ordnerstruktur an. Das finde ich super, weil man so einfach mit dem Windows Explorer seine Gruppierungen erstellen kann.

Ein Browser existiert noch nicht und scheint fuer ein spaeteres Release vorgesehen zu sein.

Bisher macht mir dieses OS einen sehr guten Eindruck und wertet in jedem Fall den Kindle DXG sehr auf.
Gruss Mark

kd 24. November 2010 um 14:00 Uhr

Ist das neue Betriebssystem Open Source?
Damit könnten sich auch die deutsche Entwickler an der Anpassung und der Weiterentwicklung beteiligen.

Roman Jansen-Winkeln 29. November 2010 um 19:21 Uhr

Danke für die gute Anleitung.

Stellt sich für mich die Frage, ob das ohne DRM-Support Sinn macht? Wie ober schon geschrieben, kann ich offene EPUBs mit diversen Tools wie Calibre oder dem Amazon-Konverter in MOBI konvertieren.

Das spannende Lesefutter kommt aus den Shops und ist mit DRM geschützt. Hoffen wir, das den chinesischen Entwicklern auch hierzu etwas einfällt.

Roman

TB 9. Februar 2011 um 12:25 Uhr

Lieber Wolfgang,

“Nichts desto trotz” ist kein Wort. Richtig wäre “trotzdem” oder “nichtsdestoweniger”.

Ein Klugscheisser

Jürgen Schulze 2. April 2011 um 09:59 Uhr

Just my 2 cents.
Ich finde, in einem professionellen Forum hat so ein Post nichts verloren.
Warum?
Ganz einfach, es unterminiert das Finanzierungsmodell des Kindle.
Letztlich dient dieses alternative OS auf dem Kindle nur dazu, gehackte Dateien anzuzeigen – Stichwort: Comics. Kein Mensch scannt seine Comics, um sie auf einem Kindle zu lesen. Ergo können es nur Comics aus dritten, und damit höchstwahrscheinlich illegalen Quellen sein.
Soll mir keiner hier erzählen, er will seine eigenen, rechtmäßig erworbenen Bücher im EPUB-Format nur mal eben auf dem Kindle lesen können.
Die Ausrede kenne ich schon. Es ist der gleiche Spruch wie: “Hallo, wie kann ich auf meiner PSP eine Custom-Firmware aufspielen, damit ich meine 200 ISO-Sicherheitskopien auch spielen kann?”
Diese Sprüche kenne ich schon aus der 64er-Zeit. Klar, sind alles die eigenen Sicherungskopoen. Ich war früher nicht besser, aber jetzt habe ich meine Meinung geändert.
Nein, ganz ehrlich, auf einem Portal, das mit Werbe-Bannern von Amazon Werbung macht, sollte keine Tipps gegeben werden, wie man das Finanzierungs-Modell von Amazon aushebelt.
Und by the way, es gibt genügend Open-Source-Angebote, die EPUBs ins Mobipocket-Format übertragen. Das ist sehr viel einfacher und sicherer, als sich mit irgendeinem Chinesischen OS den Kindle zu “bricken”

Johannes 2. April 2011 um 11:55 Uhr

“Soll mir keiner hier erzählen, er will seine eigenen, rechtmäßig erworbenen Bücher im EPUB-Format nur mal eben auf dem Kindle lesen können.” Wie bitte? So ein quatsch – gerade Scans von Comics (für die epub völlig ungeeignet ist und idR pdf-konvertiert sind) können auch problemlos auf einem Kindle im Originalzustand geschmökert werden. Als (Möchtegern-)Verleger sollte man hier schon ein wenig mehr Sachkenntnis & etwas weniger Vorurteile gegenüber der potenziellen Kundschaft mitbringen.

Ciao
Johanne

Jürgen Schulze 2. April 2011 um 13:36 Uhr

Warum so aggressiv?

Nenn‘ mir ein Comic, für das es sich lohnt, den Scanner anzuwerfen, um es auf dem Schwarz-Weiß-Display des Kindle zu lesen und ich entschuldige mich sofort bei dir, deiner Leserschaft und der gesamten Menschheit.

Ich besitze hunderte gedruckter Comics, in allen möglichen Formaten und aller möglichen Genres. Und KEINES lohnt sich auf dem Kindle zu lesen – WENN MAN DAS ORIGINAL IN GEDRUCKTER FORM HAT! Sogar die billigsten Bahnhofskiosk-Mangas kommen nicht besser rüber als auf Papier.

Ich behaupte, dass jeder, der Comics auf dem Kindle lesen will, es nur tut, um illegal heruntergeladene Comics zu lesen. Genauso wie er wahrscheinlich das Kindle nur nutzt, um illegal heruntergeladene Bücher zu lesen. Leider ist das ja sehr einfach, 1 GB mit aktuellen Büchern ist in einer Stunde geladen. Dann hat man Lesestoff bis zum Rest des Lebens. Nur die Autoren sehen davon keinen Cent.

Klar, jetzt kommen wieder reflexartig die Antworten: »Ne, quatsch, ich lese nur urheberrechtsfreie Comics oder meine eigenen, eingescannten auf dem Kindle.« – Alles nur müde Schutzbehauptungen; analog zu allen andern digitalen Gütern, die illegal angeboten werden: MP3, Software, Videospiele, Filme.

Und wenn Du schreibst, dass das EPub-Format für Comics nichts taugt, worin liegt dann der Vorteil darin, das OS des Kindle aufzubohren, damit man EPubs dort zeigen kann? Das verstehe ich nicht. Was kann EPub besser als Mobipocket auf dem Kindle? Klär mich auf, ich generiere meine Angebote immer parallel, als Epub-Datei und als Mobipocket-Format – einen relevanten Unterschied konnte ich bisher nicht feststellen.

Und was die potentiellen Kunden betrifft, so kann ich auf Leute pfeifen, die Stunden dafür aufbringen und die Garantie riskieren, um ihre gebrandeten Geräte zu ent-branden. Das sind nämlich genau die, die nicht einmal 0,99 Cent bezahlen, sondern lieber nach Torrents oder Rapidshare-Portalen suchen – sei es für die PSP, das iPhone, iPad, Playtation3, Xbox360 oder alle anderen Closed-Content-Geräte. Solche Leute brauch ich nicht.

Und ich weiß haargenau, wovon ich rede, ich war nämlich bis vor einiger Zeit selbst so einer. Ich komme aus der IT-Branche, ist kenne das alles schon seit mehr als 25 Jahren.

Mal unter uns, wenn ich die Liste sehe, die dieses DUOKAN drauf hat, so scheint mir das, als würde jemand freiwillig sein Wagendach abflexen, nur um mal ohne Verdeck fahren zu können: keine vernünftigen Umlaute, keine Bilder, kein Wifi?

Um es nochmal deutlich zu sagen: Tipps posten, wie man die Nutzungsbedingungen des Kindle aushebelt, aber auf derselben Seite ein Werbe-Banner schalten, um von Kindle-Markt ein paar Cents abzubekommen, das passt in meinen Augen nicht zusammen.

Was ich sehr schade finde, weil mir deine Seite ansonsten sehr gut gefällt.

Ein Leser 6. April 2011 um 17:16 Uhr

Wenn ich mir Bücher in der Bibliothek ausleihe, sehen die Autoren von mir auch keinen Cent. Zumindest kein echtes Äquivalent. Es stellt sich mir ohnehin die Frage, ob ein Romanautor wirklich Millionen verdienen muss. Die “schönen Künste” sollten aus Spaß an der Freude ausgeübt werden und nicht aus Geldgier. Was spricht dagegen, dass ein Autor einen normalen Job hat und in seiner Freizeit schreibt? Ganz ohne kommerzielle Hintergedanken? Muss ein Autor jedes Jahr ein Output von einem oder mehr Büchern haben? Nein. Gedruckte Bücher kann man wenigstens gebraucht kaufen und gebraucht wieder verkaufen um so seine Kosten gering zu halten. Bei der DRM Abzocke bekomme ich zwar die Bücher tlw. 10-20% günstiger. Allerdings ist der Referenzwert meistens die gebundene Auflage (teuer) und zweitens kann ich das File nicht mehr weiterverkaufen. Ich bleibe also auf meinen Kosten komplett sitzen. Klar, ein tolles Konzept für Amazon, aber kein tolles Konzept für mich als Kunden.

Ein seriöser Leser 2. Mai 2011 um 10:05 Uhr

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