Von Johannes
Hanvon N526: Fünf-Zoller mit Tastatur
Hanvon ist auf dem deutschen Markt bislang primär über die Langenscheidt-Tochter Hexaglot in Erscheinung getreten. Der Wörterbuch-Spezialist verkauft den Hanvon N518 seit einem Monat unter eigenem Namen.
Als Hexaglot N518 kostet der Fünf-Zoller nebst üppigem Zubehör-Bundle 276 Euro (T-Online Shop; 10 Euro sparen mit dem Gutscheincode 10EU2SHOP), ist damit hierzulande momentan das günstigste Lesegerät mit Touchscreen. Auf der Buchmesse stellte der chinesische Hersteller nun die nächste Gerätegeneration vor: Der N526 wird zum gleichen Preis eine haptische Tastatur mitbringen.
Das Keyboard fällt aufgrund der kompakten Gehäusemaße deutlich kleiner als bei Amazon Kindle 2 oder iRiver Story aus, zur schnellen Bedienung ist eine gewisse Einarbeitungszeit nötig. Anschließend gehen Notizen und sonstige Einträge aber fixer von der Hand als über die automatische Schrifterkennung des Touchscreens, welche noch nicht über einen deutschen Wortschatz verfügt und zudem erst auf die eigene Handschrift abgestimmt werden muss.
Wie der N518 (und anders als das “Zwischenmodell” N520) verfügt der N526 ebenfalls über einen berührungsempfindlichen Bildschirm. Technologisch setzt Hanvon wie iRex auf einen magnetischen Stylus, Eingaben mit dem Finger sind nicht möglich. Vorteil: Das Display bleibt matt und gut lesbar.
Der Hanvon N526 wiegt rund 195 Gramm, inklusive ist wie beim N518 eine 4 Gbyte Speicherkarte. Auch der Endkundenpreis für das im Frühjahr zu erwartende Gerät soll mit rund 280 Euro konstant bleiben – vorausgesetzt, es findet sich ein deutscher Vertriebspartner. Gerade Hexaglot wird die haptische Tastatur als Eingabemöglichkeit für seine Wörterbücher aber sicherlich zu schätzen wissen und das Lesegerät dankbar in seine Produktpalette aufnehmen.
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6 Kommentare
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22. Oktober 2009
10:58 Uhr
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Johannes schreibt:
Sorry für die Stotterei, by the way, nach 6-8 Messestunden bin ich leider doch immer ein bisschen überdreht.
Ciao
Johannes