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Von Johannes

Notion Ink Adam stellt sich iPad-Vergleich

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notion_ink_adam_slashgear_3Als das Notion Ink Adam zur Consumer Electronics Show im Januar erstmals der Öffentlichkeit präsentiert wurde, bekam der Device viel Aufmerksamkeit von der versammelten Fachpresse. Hauptgrund war das hier erstmals verbaute 3qi Display von Pixel Qi, das (verkürzt gesagt) LCD- und E-Paper Technologie in einem Panel vereint. Auch beim derzeit stattfindenden Mobile World Congress in Barcelona sind die indischen Entwickler des Tablets präsent – primär, um Kooperationspartner aus der Mobilfunkbranche zu finden.

Wie die Top End Modelle vom Apple iPad kommt das Notion Ink Adam mit integriertem Mobilfunkmodul daher. Vertriebspartnerschaften mit lokalen Mobilfunkunternehmen könnten eine gewisse Promotionbasis und Verfügbarkeit des Tablets sicherstellen, darüber hinaus ließe sich über Bundelungen der Kostenpunkt von (unsubventioniert) 320-800 US-Dollar drücken. Auch der Vollpreis scheint angesichts der Feature-Fülle aber noch absolut gerechtfertigt.

notion_ink_adam_0Der indische IT-Blog Technoholik, so etwas wie das Sprachrohr zur Welt für Notion Ink und weitere indische Startups, publizierte infolge eines Gesprächs mit den Ingenieuren des ersten Pixel Qi Tablets eine anschauliche Gegenüberstellung von iPad und Adam. Lässt man die Strahlkraft der Marke Apple und optische Aspekte außer Acht, müsste die Kaufentscheidung eigentlich auch für Nicht-Vielleser (die entsprechend weniger vom Dual Mode Display profitieren) eindeutig ausfallen.

specs-adamvsipad

In Sachen Erweiterbarkeit muss sich das Adam mit seinem Google Android OS keinesfalls hinter dem iPad verstecken, auch die Auswahl an digitaler Literatur wird mindestens ebenbürtig sein. Lesefreunde werden sich darüber hinaus über die abschaltbare Hintergrundbeleuchtung und die E-Ink ähnliche Akkulaufzeit freuen.

Größter erkennbarer Makel derzeit (neben dem immer noch böse spiegelnden Display auch im E-Paper Mode, vgl. diese 1080p Video Demonstration) ist das für einen Entertainment-Device doch recht graumäusige Erscheinungsbild. Hier täten die Inder gut daran, bis zum Verkaufsstart im Sommer das Gehäuse ein bisschen mehr in Richtung iPad-Look zu optimieren.

<Pix und Video via Slashgear>

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Zugeordnete Tags: Android • e-paper • Notion Ink • notion ink adam • pixel qi

Der Artikel "Notion Ink Adam stellt sich iPad-Vergleich" wurde am 16. Februar 2010 (Dienstag) um 09:51 Uhr von Johannes geschrieben. Johannes Haupt (Xing / Twitter) ist Chefredakteur und Herausgeber von lesen.net.

6 Kommentare

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  1. 17. Februar 2010
    18:53 Uhr

    Permalink

    Valenzetti schreibt:


    Also aufregend ist was anderes. Tolle technische Details, aber die hat so mancher Traktor auch…



  2. 4. April 2010
    20:23 Uhr

    Permalink

    Mike schreibt:


    Valenzetti kann sich einen Traktor holen. Das Gerät ist wahrlich nicht nur aufregend sondern einfach nur sensationell! Ich kann es kaum abwarten. Sollte es nicht mehr als 500€ kosten lass ich mir das vom ersten Tag an importieren! Das Gerät ist einfach nur der Hammer! Mich fasziniert besonders auch der ePaper Modus neben all dem anderen SchnickSchnack wie 1080p Video Widergabe….



  3. 21. Mai 2010
    11:20 Uhr

    Permalink

    Dominik schreibt:


    Mir gefällt das Gespräch ausgesprochen gut. Endlich mal wieder ein Gerät, bei dem Rundungen und Geraden schöne Konstraste bilden. Hoffentlich wird am Design nichts geändert, wer ein iPad will kann ja eines kaufen.

    Ich finde gerade gut, dass es nicht wie ein iPad oder WeTab aussieht. Ob man das Apple-Design (speziell das des iPad, iPhone, iPod Touch) mag ist Geschmackssache, unbestreitbar ist aber, dass das Apple-Design inzwischen arg langweilig ist, da es von unzähligen Mitbewerbern kopiert wird. Es gibt inzwischen fast mehr Telefone im iPhone-Look als andere…

    Wenn die angegebenen Daten tatsächlich eingehalten werden können, woran ich etwas zweifle, dann ist das Gerät sensationell.



  4. 20. Januar 2011
    22:54 Uhr

    Permalink

    max schreibt:


    wie kann man den bitte so einen satz schreiben ?

    Hier täten die Inder gut daran, bis zum Verkaufsstart im Sommer das Gehäuse ein bisschen mehr in Richtung iPad-Look zu optimieren.

    das ist ja sowas von total fail!


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