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Oyo kommt am 28.10., international

7.10.2010 - von - eReader 26 Kommentare

SAMSUNG DIGITAL CAMERANeues vom Oyo: Erstmals hat Thalia heute auf der Frankfurter Buchmesse einen konkreten Termin für den Verkaufsstart seines 139-Euro-Reader genannt. Demnach wird der Oyo vom 28.10. an in den knapp 300 Thalia-Filialen in Deutschland, Österreich und der Schweiz zu haben sein; am gleichen Tag läuft die Auslieferung der Online-Vorbestellungen an.

Der Sechs-Zoller (SiPix ePaper-Display) verfügt über ein integriertes WLAN-Modul, über welches auf einen eBook Store mit zum Oyo-Verkaufsstart mehreren Hunderttausend Titeln zugegriffen werden kann. Thalia-Chef Michael Busch sagte im Rahmen der Pressekonferenz, man wolle kurzfristig 90% der aktuellen Print-Bestseller digital verfügbar machen. Schon Ende Oktober sollen außerdem sämtliche Thalia-Filialen mit WLAN-Hotspots ausgestattet sein, über die mit dem Oyo eBooks geshoppt werden können.

SAMSUNG DIGITAL CAMERAZeitgleich wurde eine Internationalisierung vom Oyo angekündigt – das Lesegerät wird noch in diesem Jahr von führenden Buchhandelsketten in den Niederlanden (Selexyz), Frankreich (Bertelsmann Direct Group France) und Polen/Ukraine (Empik) ins Programm genommen. Geschäftsmodell und Preisgefüge sind im Ausland fast identisch wie bei uns – so kostet der Oyo etwa in Frankreich 149 Euro inklusive zehn gratis eBooks.

Zum Oyo selbst gibt es wenig Neues. Anders als bei der Präsentation im September auf der Ifa, wo die Thalia-Mitarbeiter das Lesegerät überhaupt nicht aus der Hand gaben, sind am Buchmessse-Stand des Unternehmens ein halbes Dutzend Lesegeräte “zur freien Verfügung” ausgestellt. Die wesentlichen Features (unterschiedliche Schriftgrößen & -arten, G-Sensor zur automatischen Rotation der Anzeige vom Hoch- ins Querformat) sind bereits implementiert.

SAMSUNG DIGITAL CAMERASozusagen als “Bonus” gibt es einen (bereits auf der Oyo-Facebookseite in Aussicht gestellten) Web-Browser, der – wie generell bei dedizierten Lesegeräten – eher ein Gimmick als einen echten Mehrwert darstellt. Die Firmware machte darüber hinaus noch einen etwas harkeligen Eindruck; wohl ein wesentlicher Grund für die noch verbleibende Wartezeit.

Hat Thalia wie von Michael Busch am Rande erwähnt tatsächlich erst vor fünf Monaten mit der Konzeption vom “Projekt Oyo” begonnen, ist der “Status Quo” vom Oyo allerdings recht beeindruckend. Sollte Medion/Thalia nicht noch auf der Zielgerade einbrechen, wird Ende des Monats ein wirklich attraktives und preiswertes neues Lesegerät in den Buchhandlungen des Unternehmens zu finden sein. Wir erwarten in KW42 (18-25.10.) ein Testmuster, werden den Oyo dann natürlich nochmals gründlich unter die Lupe nehmen.

  • Oyo bei thalia.de (Vorbestellung)

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Der Artikel "Oyo kommt am 28.10., international" wurde am 7. Oktober 2010 (Donnerstag) um 18:30 Uhr von geschrieben. Johannes Haupt (Xing / Twitter) ist Chefredakteur und Herausgeber von lesen.net.

26 Antworten auf Oyo kommt am 28.10., international (zum Thread im Forum)

cina 7. Oktober 2010 um 21:23 Uhr

ich verstehe die strategie von thalia nicht richtig. habe mir gestern im abverkauf bei thalia den sony reader prs-600 für lächerliche 129€ gekauft. versiegelte neuware wohlgemerkt! zusätzlich sony netzteil für knapp 15€ statt 30€ und das echt-leder cover mit led-beleuchtung für knapp 30 statt vorher 60€. für mich sicher das schnäppchen des jahres. aber wieso verschleudert man solche guten geräte um platz zu schaffen für den eigenen oyo-reader? der erstens 10€ teurer wird als der sony und wahrscheinlich “glänzen” wird mit bekannter medion “qualität”. übrigens sieht man an der preisentwicklung das reader-preise jenseits der 200€ grenze absolut nicht mehr gerechtfertigt sind. muss denn auch ein reader umts oder wlan besitzen? ebooks kauft man gewöhnlich am heimischen pc und schiebt die daten gleich auf den eigenen reader. ganz einfach;-)

Christoph 7. Oktober 2010 um 22:26 Uhr

Wie ich eben erzählt bekommen habe (Thalia Koblenz), wird es bei Thalia auch die neuen Reader von Sony geben, weshalb die alten Modelle zwar trotzdem abverkauft werden, der Präsentationsaufbau aber trotzdem in den Filialen verbleibt.

Der OYO wird mit einem sehr viel protzigerem Aufbau beworben, der die Abmessungen eines Beratungstresen haben wird mit insgesamt vier befestigten Geräten.

Die Modelle von Sony, also den PRS-350 und 650 wird man aufgrund einer Kooperation mit Sony zwar führen, aber eben nur noch “am Rande”.

Thalia-Mitarbeiter können zu Sonderkonditionen sowohl den OYO als auch die Sony-Reader bestellen. Hier wurde auch erzählt, das davon auch reger Gebrauch gemacht wird (Stichwort Freunde und Verwandtschaft), der OYO aber aufgrund des niedrigeren Preises durchgehend bevorzugt wird.

Die Mitarbeiterbestellungen laufen natürlich über die Filiale und werden ein paar Tage früher ausgeführt. Gerade auch um den Mitarbeitern Gelegenheit zu geben, sich auch mit den privat erworbenen Geräten vertraut zu machen.
Sehr viel Früher wird das aber wohl nicht sein, die Rede war von ein paar Tagen.
Also vermutlich erfolgt die Belieferung der Filialen in der Vorwoche und der Verkaufsstart ist dann ähnlich wie auch bei vielen Druckerzeugnissen an einem festgelegten Datum, also dem 28. Oktober.

Christoph 8. Oktober 2010 um 05:22 Uhr

German for Bloggers – Lesson one: Insights

Listen and repeat:
Einblicke
Einblicke
Einblicke

Listen and repeat: …

P.S.: Das war einfach mal fällig! Muss man denn wirklich jedes noch so alltägliche Wort durch ein Englisches ersetzen? ;)

Andreas Kühlmeyer 8. Oktober 2010 um 09:08 Uhr

Wie gut sind denn die SiPix-Displays (für Christoph: SiPix-Bildschirme) im Vergleich zu den e-Ink-Pearls (e-Tinte-Perlen)? Bzw. zu den alten e-Ink-Displays?

An der Firmware kann Medion ja nachbessern, die Displays sind aber nun mal so wie sie sind.

Den Erscheinungstermin “Oktober” hält Thalia damit gerade so mit Ach und Krach, wenn’s keine weitere Verzögerung gibt. Da bleiben Amazon noch gute 3 Wochen um den Angriff im Keim zu Ersticken. Es bleibt interessant.

Kenneth 8. Oktober 2010 um 10:29 Uhr

Ich möchte vor allem PDF-Dateien von meinem Windows-PC per USB-Kabel auf den eBook-Reader laden und lesen. Einfach so; ohne WLAN, ohne PDF-Konvertierung oder sonstige Tricks. Wird dies mit dem OYO möglich sein? Vielen Dank im voraus!

carokann 8. Oktober 2010 um 12:32 Uhr

Firmware gleich Festware, selbstverständlich.
LOL

Es wird Zeit, dass THALIA ein gutes Hand-dran-Ich-sehe veröffentlicht.

TADDL 8. Oktober 2010 um 13:14 Uhr

Bei nem anderem Reader (EB605WT 6″) mit dem selbem Bildschirm hab ich noch ein paar technische Daten zum Vergleich gefunden:
Pixel pitch 167dpi
Contrast Ratio 6:1
Whiteness 30% (w/ touch)

Ich glaube der E-Ink Pearl hat Kontrast 10:1 und Whiteness 40%

Tatjana 8. Oktober 2010 um 17:18 Uhr

Auf der Produktseite von Thalia steht nur was von DRM-freien Formaten. Heißt das, der OYO kann keine DRM-gebundenen Formate lesen? Das wäre für mich mit meinen Bibliotheksbüchern ja ziemlich doof, die sind alle an Adobe angebunden.

Liriel 8. Oktober 2010 um 19:24 Uhr

tatjana er kann drm verseuchte und drm freie epud und pdf lesen so stehts auch auf facebook

ausserdem im thalia shop kriegste nur drm bücher wäre ja peinlich wenn er das dann net könnte

bernd 8. Oktober 2010 um 21:27 Uhr

Auch ich möchte vor allem TXT, ePub, PDF, HTML-Dateien von meinem Windows-PC per USB-Kabel auf den eBook-Reader laden und lesen. Einfach so; ohne WLAN, ohne PDF-Konvertierung oder sonstige Tricks. Wird dies mit dem OYO möglich sein? Vielen Dank im voraus!

Johannes 8. Oktober 2010 um 21:42 Uhr

@bernd @kenneth Ja, geht problemlos.

@Liriel Im Thalia Shop gibt’s auch zahlreiche DRM-freie eBooks, die aber (unsinniger Weise) nicht als solche gekennzeichnet sind.

Ciao
Johannes

Frida Lizine 10. Oktober 2010 um 03:56 Uhr

tja ich warte in Facebook immer noch auf die Antwort ob OYO russische PDFs lesen kann, für mich ist das nämlich Ausschlag gebend für den Kauf

Christoph 10. Oktober 2010 um 18:10 Uhr

Ich wiederhole es gerne auch hier:
Fremdsprachen bzw. fremde Zeichensätze wie in diesem Fall Kyrillisch sind bei einer PDF kein Problem, weil bei diesem Dateiformat die benötigte TrueType-Schriftart immer mitgeliefert wird.

Anders sieht es bei Epub aus, hier muss zur Darstellung von Kyrillisch, Arabisch, Japanisch oder anderen nicht Lateinischen Schriftsätzen eine solche digitale Schriftart auch in der Software des eBook-Readers hinterlegt sein.

Für den OYO heisst das also, das er mit PDF-Dateien kein Problem haben wird, weil die Darstellung nicht auf speziellen Fähigkeiten dieses Gerätes beruht. Alles was technisch dazu in der Lage ist, PDF anzuzeigen, zeigt auch Kyrillisch, also auch der OYO.
Deswegen ist ein PDF-Dokument auch immer so aufgebläht, weil eben mehr als nur Text enthalten sein muss.

Fragen müsste man eigentlich, ob der OYO allgemein auch Kyrillisch kann, also auch in seinen Menüs, etwa zur Titelanzeige eines Buches, oder eben auch zur Anzeige von Büchern in weniger komplexen Dateiformaten wie eben Epub, wo keine Schriftart mitgeliefert wird.

Und da hiess es ebenfalls bei Facebook, das der OYO auch in der Ukraine von einer lokalen Buchhandelskette angeboten wird und man somit davon ausgehen kann, das die Geräte Kyrillisch beherrschen oder aber zumindest in einer lokalisierten Version in der Ukraine verkauft werden.

Stefan 10. Oktober 2010 um 22:28 Uhr

Hallo,

hatte heute am letzten Tag der Frankfurter Buchmesse die Gelegenheit, einen Oyo auszuprobieren.

Fazit: enttäuschend!!!

Das Display reagiert träge und hat wie die alten E-Ink-Displays, die berühmte “Denksekunde”!
Soll heißen, dass Umblättern dauert.

Auch spricht der G-Sensor leider unregelmäßig an (gerade wenn man es nicht mag!).
Zwar besteht hier die Möglichkeit, die Automatik auszuschalten, dann muss man aber umständlich ins Menü um manuell die Ausrichtung herbeizuführen.
Andere Hersteller haben hier den Vorteil eine separate Taste zur Verfügung zu stellen.

Ausserdem wirkt das Display kontrastärmer und dunkler.

Im Vergleich zum Sony PRS-650 wirkt das alles altbackend!

Nur zum Verständnis; will hier keine Werbung für Sony machen! Hatte aber auf der Buchmesse die Möglichkeit, den PRS-650 in Händen zu halten und zu testen.
Das Display (Pearl) ist einfach eine Welt für sich!

Nutze selbst zur Zeit einen Hanvon N518 und muss sagen, dass, wenn Sony nicht sich alles extra bezahlen lassen würde (also Cover, Netzteil, etc.) ich mir als nächstes den 650er kaufen würde.

Also, lasst euch nicht von den 139 Euro blenden, sondern testet den Oyo vorher (!), damit nachher nicht die Enttäuschung da ist.

Bigboo73 13. Oktober 2010 um 10:42 Uhr

@stefan richtig!
Immer erst mal anschauen, ich tendiere sowieso dazu eher einen etwas höherpreisiges Produkt zu nehmen, wenn es die Qualität insbesondere der Firmware und Auflösung rechtfertigt.

Ich habe jetzt seit 10 Monaten meinen Hanvon N518 und bin mit der Firmware mittlerweile sehr zufrieden, Display ist OK. die tasten zufriendstellend, die Anmutung, naja. Ich werde mir aber frühestens nächstes Frühjahr was neues anschaffen.

Was ich damit sagen will, man verbringt viel zeit mit diesem Gerät und kauft sich auch nicht alle paar Wochen ein neues, deshalb sollte man sich das gerät genauer anschauen wie dessen Preisschild. Besonders wenn man das ein lesegerät mal ein paar Stunden in der Hand hatte, merkt man ganz genau, wie ist es ausbalanciert, wie sind die Tasten angebracht… im gegensdatz dazu wie habe ich jahrelang meine bücer gehalten.. etc.

Bigboo73 13. Oktober 2010 um 10:44 Uhr

Sorry für die vielen Rechtschreibfehler, die Arbeit stört immer wieder ;-)

@Johannes wie wäre es damit mal ne Edit Funktion einzufügen? :-)

Frank 19. Oktober 2010 um 12:40 Uhr

Hi,
könnte mal jemand den Link zur Oyo-Seite auf Facebook hier einstellen, ich finde die Seite nicht mehr, Danke.

Regina 28. Oktober 2010 um 17:28 Uhr

Also ich habe heute meinen OYO bekommen.

Ich habe schon einen Reader von Sony. Vergleichsweise war die Installation des Sony R. sehr einfach. Ich werde wohl den OYO wieder zurück schicken, nachdem ich heute den ganzen Mittag mit diversen Hotlines telefoniert habe und das Teil immer noch nicht bereit ist Bücher herunter zu laden. Die letzte Auskunft war, dass es mal wieder an Vista liegt.

Man braucht ja schon mal WLan um das Ding überhaupt zu aktivieren, mit einfachem DSL von der Telecom geht es nicht. Also ich zu meinen Nachbarn und gefragt ob ich mal Ihr Internet benutzen dürfte, dachdem alles soweit installiert war gings dann an meinem Computer doch nicht.

Also ich rate von diesem Teil ab.

Siegi 26. Dezember 2010 um 18:59 Uhr

Dass der OYO von Haus aus kyrillisch kann, wurde mir im Shop verneint. Ich habe es so gelöst, dass ich mir russ. Bücher über http://www.elkniga24.de als PDF-Datei auf meinen Laptop geladen und von da über eine Micro-SD-Karte auf d. OYO übertragen habe. Dann sind kyrillische Texte/Bücher zu lesen. Übrigens sind – und das sollte man nicht laut sagen – russische e-books spottbillig (10 c bis 4 euro).

sam 12. April 2011 um 10:27 Uhr

hallo
ich habe eine frage ,und zwar ich habe vor ein oyo Reader zu kaufen ,und weiß ich gar nicht ob ich mit dem auch Bücher auf arabisch lesen kann oder nicht
ich wäre sehr dankbar wenn jemand sich wieder meldet

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