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Pocketbook 360° Plus mit Pearl E-Ink am Horizont

8.4.2011 - von - eReader 27 Kommentare

pocketbook-doom2-04-07-2011Das ukrainische Unternehmen Pocketbook legt offenbar sein Mitte 2009 erschienenes Erfolgsmodell Pocketbook 360° neu auf. Viele Informationen gibt es noch nicht über das unter dem (Arbeits)titel Pocketbook 360° plus laufende Lesegerät: Offensichtlich im gleichen 5″ Chassis wie die ursprüngliche Ausführung daher kommend, stellen der reaktionsschnelle und kontrastreiche Pearl E-Ink Screen (bislang nur in den aktuellen Sony Readern und Kindles zu finden) sowie ein leistungsstarker Freescale-Prozesssor wohl die wesentlichen Neuerungen dar.

Einen Ausblick auf die sich aus der Hardware ergebenden Nutzungsmöglichkeiten gaben die Entwickler mittels eines Videos, in dem eine auf den Reader portierte Version vom Shooter-Klassiker Doom 2 (erschienen 1994) zu sehen ist. Natürlich handelt es sich dabei um kein konkretes Anwendungsbeispiel, Lesefreunde werden sich künftig wohl kaum mit einem Angebot an solcherlei Spielen konfrontiert sehen (wohl aber mit Casual Games); vielmehr wird auf diesem Weg die Systemperformance demonstriert, welche für einen E-Ink Reader tatsächlich äußerst ansprechend ist und im Zusammenhang mit Enhanced eBooks ganz neue Anwendungsszenarien (eingebettete Videos, …) eröffnet.

mirasolAllerdings relativieren sich die Eindrücke ein wenig beim Blick auf E-Ink Rivalen wie Mirasol, die in Technologiedemos bereits vollends flüssige Videoplaybacks präsentieren konnten. Die Dual Mode Displays von Pixel Qi sind darüber hinaus naturgemäß in “konventioneller” Hardware (Netbooks, Tablets) verbaut, die über ganz andere “innere Werte” verfügen als dies bei Lesegeräten denkbar und sinnvoll ist. Das Pocketbook 360° plus würde sich mit seinem im Vergleich herausragend kontrastreichen Pearl E-Ink (Graustufen-)Display also eher in einer Nische positionieren.

pocketbook_302Für den ukrainischen Hersteller Pocketbook würde bei einer Neuauflage seines Erfolgsmodells – sollte es so weit kommen – viel auf dem Spiel stehen. Während man vor gut zwei Jahren allem mit dem Fünf-Zoller 360° eine beachtliche Fangemeinde für sich begeistern konnte (die Pocketbook zum Hersteller des Jahres 2009 auf lesen.net wählte), war das Unternehmen seitdem praktisch ausnahmslos für negative Schlagzeilen “gut”: Der mit Spannung erwartete WiFi-Reader Pocketbook 302 enttäuschte mit spiegelendem Display und leerem eBook Store, die zur Weihnachtszeit 2010 erschienenen Pocketbook 602/603, Pocketbook 902/903 und Pocketbook IQ blieben viele Features schuldig; so versteht sich das Tablet-Modell IQ bis heute nicht mit DRM-geschützten epub/pdf-Dateien.

Auch ein kaum erreichbarer Support sorgte in den letzten Monaten für miese Stimmung bei der Kundschaft. Infolge des jüngst vollzogenen Umzugs der Deutschland-Zentrale von Nürnberg ins sächsische Radebeul wird zumindest an dieser Front Besserung gelobt; um die angestrebten 25% Marktanteil bei elektronischen Lesegeräten hierzulande zu erreichen, muss sich Pocketbook allerdings noch einiges mehr einfallen lassen.

<via Engadget>

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Der Artikel "Pocketbook 360° Plus mit Pearl E-Ink am Horizont" wurde am 8. April 2011 (Freitag) um 18:26 Uhr von geschrieben. Johannes Haupt (Xing / Twitter) ist Chefredakteur und Herausgeber von lesen.net.

27 Antworten auf Pocketbook 360° Plus mit Pearl E-Ink am Horizont (zum Thread im Forum)

eReader 9. April 2011 um 18:57 Uhr

Pocketbook enttäuscht (leider) mal wieder. Anscheinend ist man der Meinung man kann die Probleme mit den 60x und 90x Modellen (schlechte Software, gute Hardware) durch ein neues Produkt vergessen machen. Pearl wäre für Pocketbook zwar ein Schritt vorwärts aber nach den bisherigen Erfahrungen muss man mit einer schlechten Software rechnen. solange Pocketbook es nicht schafft eine gute Firmware für 60x/90x zu schreiben sollte man von Geräten dieser Firma besser die Finger lassen. Auch die aktuellste Firmware 2.0.6 bringt eher mehr Probleme als das es als Probleme löst, und versprochene Features implementiert.

Rene 9. April 2011 um 19:07 Uhr

Den Doom-Quatsch hätten die sich sparen sollen. Zeigt zwar die relative Leistungsfähigkeit ist aber zu freakig. Einen nicht-Technik-verliebten Bücherfan kann sowas abschrecken.

Thomas Knip 9. April 2011 um 22:53 Uhr

Die Pocketbook-Geräte hatten immer eine gute Hardware – nur wurde die eben nie von Pocketbook selbst gebaut.
Diese Hardware kann jeder bei Foxconn, Netronix, etc. einkaufen.

Es ist die Software, die überzeugen muss, und daran krankt es. Da hilft auch eine technisch beeindruckende Spiele-Demo wenig.

Joey 10. April 2011 um 20:17 Uhr

Ich finde, bei Pocketbook sollte man die Kirche im Dorf lassen. Sicher, es gibt viel zu verbessern, aber es ist halt im Vergleich zu Amazon und Sony ein kleiner Player.

Jeder vergleicht die Preise immer mit Kindle, vergisst dabei aber, dass Amazon nur durch Quersubventionierung über spätere Bücherverkäufe den Kindle so günstig anbieten kann.

Es gibt (v. a. im Bereich 9,7 Zoll) leider kaum Alternativen. Kindle kommt wegen fehlender epub-Unterstützung, fehlender Ordner-Struktur und zu starker Bindung an Amazon für mich nicht in Frage. Umso dankbarer bin ich dafür, dass es Alternativen gibt.

Also, Pocketbook: Arbeitet an der Ausmerzung der bestehenden Probleme, damit wir uns in Zukunft noch über viele gute Geräte aus eurem Hause freuen dürfen.

Monty 11. April 2011 um 07:22 Uhr

“Der mit Spannung erwartete WiFi-Reader Pocketbook 302 enttäuschte”…
naja, das mit dem Display wurde kulant geregelt – was schlimmer ist, ist einerseits die Einstellung der Produktion des Teils (gibt es auch kaum noch) und andererseits die um Monat und Monat verschobene neue Firmware – die letzte aus Spetember stammende Beta hat funktionierende Sachen eher noch verschlimmbessert, Funktionen gehen nicht, versprochene Features fehlen… – und das wird auch so bleiben, da Kiew den Reader hat fallen lassen – die konzentrieren sich lieber auf 20 neue reader… :-(

PeterShow 11. April 2011 um 08:19 Uhr

Leider ist die Software und der Service von PocketBook sehr sehr mies. Sehr schade da Konkurrenz immer gut ist und das Geschäft belebt.

So kann man aber niemanden dazu raten ein PocketBock-Gerät zu kaufen, dass viel verspricht und wenig hält.

Mirosol wird wenn es denn irgendwann zu bezahlbaren Preisen und guter Akkulaufzeit rauskommt, sicherlich eine Revolution. Da die Akkulaufzeit bei E-Ink aber immer am Seitenwechsel gemessen wird, frag ich mich ob bei so einem Video der Akku nicht bald Platt (und viel eher beim kleinen PocketBook) ist… Geschweige denn wenn man dann noch Spiele drauf spielt..

Flinx 11. April 2011 um 12:29 Uhr

@PeterShow
Man sollte doch die Kirche im Dorf lassen. “Sehr sehr mies” – ist es inzwischen wirklich so aus der Mode gekommen, etwas zu relativieren?
Klar haben sich die ukrainischen Programmierer bezüglich ihres Arbeitstempos und die Geschäftsführung mit ihren unerfüllten Versprechungen den anfangs sehr guten Ruf verdorben, aber die Geräte sind trotzdem gut zu gebrauchen, und der deutsche Service wird nach dem Umzug auch hoffentlich auch wieder besser funktionieren.

eReader 12. April 2011 um 06:55 Uhr

@Joey
“Also, Pocketbook: Arbeitet an der Ausmerzung der bestehenden Probleme, damit wir uns in Zukunft noch über viele gute Geräte aus eurem Hause freuen dürfen.”

Wenn sie das mal machen würden. 2 Firmware-Updates für 90x und es ist fast schlimmer als vorher. Man hat als Kunde nicht den Eindruck Pocketbook arbeitet an der Ausmerzung von Fehlern bestehender Produkte sondern einfach nur an neuen Produkten.

@Flinx:
“…und der deutsche Service wird nach dem Umzug auch hoffentlich auch wieder besser funktionieren.”

“hoffentlich” ist hier das entscheidende Wort. Ich bin zu Pocketbook gekommen als alle so toll darüber gesprochen haben. Bisher bin ich nur enttäuscht worden. Die Hoffung stirb zuletzt…meine ist bzgl. Pocketbook nach 2 Schrott-Updates schon tot.

Anatoli Loucher 12. April 2011 um 09:24 Uhr

Wie schon erwähnt wurde,arbeiten wir an Verbesserung der Support nach dem Umzug.

““hoffentlich” ist hier das entscheidende Wort. Ich bin zu Pocketbook gekommen als alle so toll darüber gesprochen haben. Bisher bin ich nur enttäuscht worden. Die Hoffung stirb zuletzt…meine ist bzgl. Pocketbook nach 2 Schrott-Updates schon tot.”

Bitte schreiben Sie eine Mail mit den Problembeschreibung an service@pocketboo.de, wir Informieren Sie wie Sie in diesem Fall vorgehen sollen.

Pocketbook-Shop.de 13. April 2011 um 17:28 Uhr

Am vergangenen Donnerstag gab es kleine Neueröffnungsfeier in Radebeul und ich hatte die Gelegenheit mit dem Inhaber von Pocketbook zu sprechen. Es ging letztes Jahr um “sein-oder-nicht-sein” Frage.
Um zu überleben musste die Firma zu Produktionskapazitäten des Leistungsfähigeren Foxconn wechseln. Der Einstieg dort hatte seinen Preis. Man hatte nur zwei Monate Zeit, um für die neue Hardware Firmware zu schreiben. Ergebnis – die erste Versionen waren noch ziemlich unreif. Mittlereweile ist die Software schon sehr stabil und man implementiert nun die noch fehlenden versprochenen Funktionen. Z.Bsp. die langerwatete optimierte Notizfunktion sollte in spätestens drei Wochen verfübar sein.

Wir hatten durchgehenden Service unseren (und nicht nur) Kunden geleistet. Pocketbook selbst konnte aufgrund der Umstrukturierungsprobleme nicht alle PB Besitzer zufriedenstellen. Aber angesichts der sprunghaft gestiegenen Verkaufszahlen und daraus ergebenen Mangel an Servicepersonal in den letzten Wochen ist es nicht verwunderlich. Nun ist der Umzug komplett und der PB Team arbeitet wieder wie es sein sollte. Die Probleme mit dem Service und Support gibt es seit drei Wochen nicht mehr.

Wenn man allerdings über Software und Service “..sehr sehr mies..” schreibt ist es klarer Fall von Übertreibung.

Ich habe täglich mit Kunden zu tun, die von Readern von Sony, Hanvon, iRiver, Kindle etc. zu Pocketbook Geräten wechseln. Dafür gibt es bestimmt einen guten Grund!

Gruß

Waldemar

PeterShow 14. April 2011 um 20:51 Uhr

Hallo Waldemar,

hört sich ja gut an. Ich drück euch die Daumen dass das alles so klappt.

Und doch es wird nicht leicht das nicht schlechte Image wieder zu verbessern, und verlorene Vertrauen wird aufzubauen.

Aber wir Verbraucher können uns ja nur ein starkes PocketBook und somit einen guten Konkurrenten wünschen!!

D.K. 16. April 2011 um 12:19 Uhr

Mein Pocketbook (602) macht, was es soll – ich bin sehr zufrieden damit. Habe 2.0.5 drauf derzeit. Das nur, um zu zeigen, dass nicht ALLE unzufrieden sind.

PeterShow 16. April 2011 um 23:50 Uhr

Schön das es bei dir geht. In den Foren liest man immer wieder: Das geht noch nicht, und das noch nicht… Und seit neustem bei 602/902: Firmware-Update und die Wörterbuchfunktion geht nicht mehr…

Ein richtiger Frickel-Reader scheint mir.. Dann heißt es alles OpenSource.. nur scheint keiner eine alternative Firmware zu schreiben… Beim Sony gibt es eine…

Vergleich zum Sony (PRS 650/350): Verspricht weniger, kann aber alles was versprochen wurde von ANFANG AN… Es gab ab zu Problem mit DRM… Jetzt gab es ein Update und es geht…

Auch beim Kindle scheint es auch wenig Probleme zu geben. Anders wieder beim Oyo, der eine Katastrophe zu sein scheint…

Flinx 17. April 2011 um 08:45 Uhr

PeterShow, das Stichwort Open Source erinnert mich daran, daß ich überhaupt nicht verstehe, wieso keiner der Hersteller auf die Idee kommt, die Hobbyprogrammierer durch Offenlegen von soviel Dokumentation wie möglich zu unterstützen. Die OpenInkpot-Leute quälen sich mit Reverseengeneering herum, wo mit ein paar Datenblättern extrem viel Zeit gespart werden könnte.
Hätte ich so eine Firma wie Pocketbook, würde ich alles offenlegen, was nicht durch irgendwelche NDAs von den Hardwareherstellern blockiert ist. Das würde die normalen Kunden und das übliche Geschäft nicht beeinflussen, aber eine ganz neue Gruppe von Käufern anlocken. Und die Kaufentscheidung der normalen Kunden könnte wegen der höheren Zukunftssicherheit auch positiv beeinflußt werden.

Anatoli Loucher 18. April 2011 um 15:40 Uhr

Bei allen Reader von Pocketbook, die Aktuell angeboten funktionieren alle Kehrfunktionen, und auch alle Zusatzfunktionen die aktuell zur Verfügung stehen.

“Schön das es bei dir geht. In den Foren liest man immer wieder: Das geht noch nicht, und das noch nicht… ”

Genau weil der Funktionsumfang sehr groß ist, bzw. einiges an erweiterungen Versprochen wurde, sind einige Erweiterte Funktionen noch nicht optimal Umgesetzt, bzw. noch nicht eingefügt… Das beantrechtigt die Kernfunktion “Lesen” nicht….

“Und seit neustem bei 602/902: Firmware-Update und die Wörterbuchfunktion geht nicht mehr…”
Stimmt nicht… Einige Test Wörterbücher, genau genommen ca. 30 von der 70 vorinstallierten, sind ab den letzten Update eindeutig als “Demo Versionen” gekennzeichnet… Und nach Ablauf der Testphase werden diese abgeschaltet… Alle andere funktionieren problemlos weiter.

“Ein richtiger Frickel-Reader scheint mir..”
Wenn jemand nur liest, braucht nichts zu “frickeln”…

“Dann heißt es alles OpenSource.. nur scheint keiner eine alternative Firmware zu schreiben… Beim Sony gibt es eine…”

Alles kommt noch… Die Geräte sind relativ neu auf dem Markt…

“Vergleich zum Sony (PRS 650/350): Verspricht weniger, kann aber alles was versprochen wurde von ANFANG AN…”

Genau, zwei ganz unterschiedliche Modelle, Sony kann weniger, und macht keine Updates, es wird deswegen nicht von Kunden neue Funktionen erwarten, wie von uns… Und wen die neuen Funktionen später kommen als geplant, sind natürlich viele Unzufrieden…

PeterShow 23. April 2011 um 10:14 Uhr

@Anatoli Loucher

Sony hat gerade ein Update für PRS 650/350 rausgebracht, soviel zu “Sony bringt keine Updates”…

D.Sky 23. April 2011 um 14:28 Uhr

die neuen updates vom sony sind lächerlich klein,-

The update appears to be minor, resolving the following two issues:

1. The Reader cannot open a purchased book and “Protected Page Error” is displayed
2. Annotations on a purchased book are lost

Dagen hat die Community den coolreader für pocketbook reader compiliert,- auf meinem Pro 903 führt das von einer epub-Darstellung/Interpretation vom Feinsten,- ein verbesserter Algo zur Soft-Hyphenation (automatische Silbentrennung am rechten Rand nach z.B deutschen Regeln), Font-Kerning (Abstände von Großbuchstaben werden so verändert zu den Kleinbuchstaben innerhalb eines Wortes, dass ein ästhetischer Gesamteindruck eines Wortes ergibt)
floating punctuation, der z.B. die Bindestriche und andere Satzzeichen über den rechten Textbereich hinaus führt.

Das ergibt Textdarstellungen vom Feinsten, entsprechend eines exzellenten Blocksatz in einem Buch.

Die epub-Interpretation des SONY 650 ist eher peinlich,- hässliche Lücken im Blocksatz sind, insbesondere in deutschen epubs nicht gerade selten und das dann für 230€ ist schon ärgerlich.Zudem kennt SONY nur eine öde Schrift für epub,- im Pro können beliebige eigene TTF-Fonts integriert werden
Die PDF-Funktionen der Pro und neuen ist ebenbürtig, geht was mehrspaltige PDF angeht so gar beim Pocketbook hinaus, da n-spaltige PDF korrekt dargestellt werden.- SONY bietet 2-3 spaltige PDF-Unterstützung.
Im SONY nervt, dass sämtliche nett gezoomten Einstellungen für eine PDF komplett ignoriert werden, wenn man mit dem Stylus Anmerkungen machen möchte, in diesem Fall stellt er auf die kleine Defaultansicht der PDF zurück, so dass man in zahlreichen PDF-Fachbüchern gezwungen ist handschriftliche Anmerkungen/Kürzel auf mikrokleiner PDF-Darstellung machen zu müssen.

Diese Einschränkungen des SONY 650 sind mir zu arg und vor allem für 230€

PeterShow 27. April 2011 um 15:34 Uhr

Ich hab den Sony PRS 650 und kann deine Kritik nicht nachfollziehen.

Der Sony kann alles was er soll, konnte bei mir bisher jetzt JEDE Pdf ziemlich gut anzuschauen…

Und solange PockeBook nicht mal den versprochenen DRM für den IQ liefert kommt mir kein PocketBook ins Haus…

Und was die Comminity für den Sony raus bringt ist auch nicht von schlechten Eltern: PRS+: https://code.google.com/p/prs-plus/

D.Sky 28. April 2011 um 14:39 Uhr

6 Zoll SONY 230€
6 Zoll Pocketbook 602 199€
6 Zoll Pocketbook 603 269€

9,7 Zoll 902 329 €
9,7 Zoll 903 399 €

Du siehst schon allein im Größenunterschied und den erheblich umfangreicheren Funktionen und Einstellungsmöglichkeiten die Preisdifferenz. Die Pro-Modelle bieten schlicht mehr!

Die Argumentation ist, dass der SONY für 229 € zu wenig bietet im Vergleich mit Pocketbook Pro-Modellen.

PRS+ bietet ein wenig mehr ist jedoch im Vergleich zum Pocketbook Pro – Funktionsumfang bescheiden.

Ein Grund für die alternative SONY firmware ist ja auch eben, dass SONY seltener mini-Updates heraus gibt, als in der französischen Provence Trüffel gefunden werden. Ich kenne das vom SONY 505.
SONY macht mit anderen Dingen Geld,- die E-Reader sind da nur eine kleine Sparte,- in den USA spielen SONY E-Reader beispielsweise keine große Rolle. Die SONY-E Reader sind eher ein europäisches Phänomen bislang mangels Alternativen.

PeterShow 2. Mai 2011 um 16:15 Uhr

“6 Zoll SONY 230€
6 Zoll Pocketbook 602 199€
6 Zoll Pocketbook 603 269€”

Der 603er ist sogar teurer. Ich hab anfangs auch damit gespielt einen PB zu kaufen.. hab aber vorher mal im Forum geschaut.. Ein kann ich sagen: Soviele Probleme wie es mit PB gibt gibt es mit dem Sony-Reader NICHT auch wenn es weniger Updates gibt…

Und das Display, ein echtes PEARL-Display ist halt um einiges besser…

PeterShow 3. Mai 2011 um 11:02 Uhr

Der 602er hat ja kein Touchscreen, also kommt als Vergleich nur der 603er in Frage und der kostet:

39 Euro mehr als der Sony PRS 650…

Und wenn man dann man so liest wie zufrieden die Leute im Forum den beiden Reader sind, gewinnt klar der Sony…

Und das Display:
Kann mir nicht vorstellen dass das Display vom 603er so gut ist. Sony hat ja ein echt kompiziertes Laser-Tast-System drin, kein “normales Touchscreen” da das Display sonst drunter leitet. Und allein das Pearl-Display ist halt ein paar Klassen besser…

Dolan.Sky 3. Mai 2011 um 17:18 Uhr

Pearl e-ink ist überschätzt,

Derselbe Hersteller war in der letzten vizplex Generationen schon nah dran am Pearl-e-ink Kontrast, die im PB verbaut sind- Ich habe einen Kindle3 (mit FBKindle als epub-Leseapp) mit Pearl-e-ink und kann die beiden ganz gut vergleichen,- beim Display-Hintergrund sind beide gleich hell,- man muss schon ziemlich genau hin sehen um eine Spur helleren Hintergrund des Pearl-e-ink Display festzustellen,- womit Pearl-e-ink punktet, ist vor allem die Möglichkeit Text dunkler zu machen,- so dass die Schrift klar schwärzer wirkt, aber auch nicht so dass der Unterschied zu vizplex im PB zu deutlich ist.

Der PB hat wirklich gute Hardware verbaut und gerade jetzt eine FW aplha mit Notiz-Funktionen wie beim SONY mit dem Vorteil den Zoom im Notizmodus zu erhalten, vor allem auf einem 9,7, Zoll e-ink Display lassen sich Fachbücher besonders gut bearbeiten.
Neu hinzugekommen sind weitere Bluetooth-Unterstützung von Bluetooth Headsets und Kopfhörer und Bluetooth-Tastaturen,- mit letzteren wäre ein Textverarbeitungs-app denkbar,- Texte schreiben auf E-Ink,- könnte ich mir als reizvoll vorstellen.

PeterShow 3. Mai 2011 um 22:32 Uhr

@Dolan.Sky

Klar Johannes und alles anderen die Ebook-Reader testen haben halt keine Ahnung und überschätzen das Pearl-Display

Bluetooth geht mit welchen PocketBook-Geräten?? Und funktioniert das wirklich?? Hast du mal eine entsprechende Tastatur daran gehabt???

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