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Sony Reader Wi-Fi PRS-T1 en detail

4.9.2011 - von - eReader Topnews 72 Kommentare

Auf der Ifa 2011 hat Sony erwartungsgemäß die nächste Generation seines E-Book-Readers vorgestellt. Beim Sony Reader PRS-T1 haben die Japaner mit einer ganzen Reihe eigener Grundsätze gebrochen – allerdings nicht zum Schaden des Kunden.

Der Sony Reader PRS-T1 ist der erste E-Book-Reader von Sony mit Kunststoff-Ummantelung. Das Vormodell Sony Reader PRS-650 Touch Edition kam noch in einem Aluminiumgehäuse daher. Spürbarster Effekt der Materialumstellung ist ein deutlich reduziertes Gewicht: Mit knapp 170 Gramm ist der PRS-T1 50 Gramm leichter als das Vormodell und fast 80 Gramm leichter als der Kindle 3 Wi-Fi. Im Gegenzug müssen Käufer mit einem etwas weniger wertigen Erscheinungsbild und einem neuartigen haptischen Gefühl vorlieb nehmen. Das glänzende Plastik über und unter dem E-Ink-Display ist Geschmacksache, ebenso wie die Dicke von nur noch 8,9mm bei einer nun leicht keilförmigen Baumform. Was in der Tasche für mehr Platz sorgt, ist in der Hand zunächst einmal ein ungewohntes Gefühl.

s1Navigiert und markiert wird wie beim Vormodell im Wesentlichen über den E-Ink-Bildschirm. Sony setzt wiederum auf einen “optischen” Touchscreen mit Infrarotsensoren an den Displayseiten, womit kein (Spiegelungen fördernder) extra Touch-Layer verbaut werden musste. Das Schriftbild ist klar und kontrastreich, auch der neue Sony Reader muss sich hier hinter dem Branchenprimus Kindle nicht verstecken. Dafür glänzt der Reader wiederum mit einer konkurrenzlos guten pdf-Anzeige (vgl. hier das entsprechende Hands-On zum Vormodell) sowie der Unterstützung von pdf- und epub-Dateien mit oder ohne Kopierschutz. Damit sind Lesefreunde anders als beim Kindle nicht auf einen einzigen E-Book-Store festgelegt.

Erstmals in Deutschland bringt Sony mit dem PRS-T1 ein elektronisches Lesegerät mit integriertem WLAN-Modul in den Handel. Kernfunktion davon ist natürlich die Anbindung an einen E-Book-Store, über den ohne den Umweg PC/Mac digitale Literatur geshoppt und heruntergeladen werden kann. Wer die Inhalte des neuen Sony eBook Stores beliefert, verriet das Unternehmen zur Ifa noch nicht – diese Information soll zur Buchmesse folgen. In den USA, wo Sony mit der Daily Edition bereits seit längerem einen WLAN/3G-Reader verkauft, gibt es analog zum Kindle ein “vernetztes Ökosystem” mit Anwendungen für Android, iOS und PC/Mac. Entsprechende Software dürfte auch hierzulande nicht lange auf sich warten lassen.

Über den E-Book-Store hinaus können mit dem WLAN-Modul auch (zuvor markierte) Wörter gegoogelt oder bei Wikipedia nachgeschlagen sowie über einen rudimentären Web-Browser im Internet gesurft werden. Voraussetzung ist freilich immer ein WLAN-Hotspot in Reichweite; aufs Anbieten eines Modells mit integriertem 3G-Modem hat Sony verzichtet.

Der Sony Reader PRS-T1 wird in Deutschland von Oktober an erhältlich sein und 150 Euro kosten; das Vormodell war noch 80 Euro teurer. Mit der deutlichen Preisanlassung ist Sony endlich wirklich konkurrenzfähig mit der Konkurrenz. Mit dem neuen Sony Reader, dem Amazon Kindle 3 Wi-Fi und dem Kobo eReader Touch haben Lesefreunde bald drei funktional und preislich auf Augenhöhe liegende Alternativen (der Richtung Weihnachtsgeschäft erwartete Oyo II muss angesichts des mauen Ausblicks erstmal ausgeklammert werden).

s4Im direkten Vergleich hat der neue Sony Reader zwar nicht (mehr) unstrittig das schickste Erscheinungsbild, bietet aber einen exzellenten Mix aus Leistungsumfang und Kompatibilität. Wenn Sony ausreichend PRS-T1 für den deutschen Markt bereitstellt – die Verfügbarkeit der PRS-650 Touch Edition ist bis heute katastrophal -, könnten sich die Japaner nach der Wahl zum Hersteller des Jahres 2010 auch den Titel für dieses Jahr sichern.

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Der Artikel "Sony Reader Wi-Fi PRS-T1 en detail" wurde am 4. September 2011 (Sonntag) um 19:04 Uhr von geschrieben. Johannes Haupt (Xing / Twitter) ist Chefredakteur und Herausgeber von lesen.net.

72 Antworten auf Sony Reader Wi-Fi PRS-T1 en detail (zum Thread im Forum)

Florian 4. September 2011 um 20:46 Uhr

Sieht mir fast so aus, dass die Firmware auch auf dem PRS-650 laufen könnte… hoffentlich bringt Sony ein Update raus, auch wenn ich mir das aus Sicht des Herstellers nicht vorstellen kann.

carokann 4. September 2011 um 21:32 Uhr

Willkommen zurück, Johannes! Derzeit ist der PRS-T1 mein Favorit. Mal sehen, ob Amazon noch einen neuen Kindle präsentiert.

Gunther Heintzen 5. September 2011 um 07:32 Uhr

Ich möchte mit so einem Reader auch Fachbücher und Zeitungen lesen.

Die Vorgängerversionen dieses Gerätes haben mit ungleich breiten Spalten, Marginal und Hauptspalten, wie in Fachbüchern üblich, oder Zeitungen mit 5 oder 6 Spalten Probleme.
Dadurch, dass nur eine gleichmäßige Unterteilung möglich ist, wird angezeigte Spalte zerschnitten und es ist sehr umständlich zur zweiten Hälfte zu navigieren.

Falls jemand feststellt, dass sich bei dem neuen Gerät diesbezüglich etwas verbessert hat, bitte hier bloggen.

Rainer 5. September 2011 um 08:35 Uhr

@Rüdiger: neu ist der Preis, die Zoom-Funktion mit den Fingern sowie WLAN (zu diesem Preis). Und was erwartest Du zu diesem Preis für ein (neues) Display? Kann man mit dem derzeitigen nicht gut genug lesen?

Ich hab immer den Eindruck, manchen Leuten geht’s immer nur darum, über alles zu motzen (ok, ja, wir sind in Deutschland). Wozu um Himmels willen bräuchte man ein neues Display für diesen Reader? Und ich meine jetzt ein s/w-Display zum Lesen. Lesen, nicht Video, Foto, Surfen. Klar hätten wir alle gern ein Farbdisplay, knackig scharf und farbenfroh und ohne Hintergrundbeleuchtung und billig. Aber wer hat das denn bis jetzt??? Es scheint mir auch, dass sich in diversen Foren eine Unsitte breit gemacht hat, zwei Standardantworten grundsätzlich unterbringen zu wollen:
– erster!
– laaangweilig!

Johannes P. 5. September 2011 um 10:42 Uhr

Ich vermisse in der derzeitigen Generation ein wichtiges typographisches Feature: Silbentrennung für flußfreien Blocksatz.

Im Video ist kein einziger Trennstrich zu sehen. Sehe ich das richtig, daß da immer noch die alte RMSDK ohne Silbentrennung läuft?

paradoxus 5. September 2011 um 12:27 Uhr

@Rainer Ich würde es nicht so harsch sehen — es gibt doch wirklich tonnenweise Verbesserungsmöglichkeiten für das Display, abseits vom bloßen Lesen: höhere Auflösung, höherer Kontrast, flotteres Blättern, bessere Graustufendarstellung, größeres Display, weniger anfällig (da ist doch immer noch Glas dabei), biegsam oder aus Kunststoff und und und. Klar, das Gerät selbst ist ein großer gradueller Fortschritt verglichen mit einem Cybook von vor 4 Jahren. Aber prinzipiell immer noch gleich. Auf die hochaufgelösten flexiblen, preiswerten Großdisplays für 9-10″-Reader, ohne die weder Magazine noch Zeitungen sinnvoll lesbar sind, die PlasticLogic mal angekündigt hat, warten wir ja immer noch.

Gunther Heintzen 5. September 2011 um 13:56 Uhr

Zu paradoxus

Das sehe ich nicht ganz so.
Würden die Hersteller die Firmware etwas intelligenter gestalten und die Bedienung weniger umständlich machen, dann könnte man auch durchaus auf einem kleinen Display Zeitungen, Magazine und Fachbücher vernünftig lesen.

Martin B. 5. September 2011 um 14:26 Uhr

Hi Johannes,
wegen den Schriftgrößen: sind diese fließend einstellbar oder ist man – trotz Zwei-Finger-Zoom – auf ein paar von Sony vorbestimmten Größen festgelegt?

Chalid 6. September 2011 um 14:04 Uhr

@Martin B.: Pinch-To-Zoom vergrößert nur den Bildausschnitt, nicht den Text. D.h. zur Textvergrößerung muss man aus einer von 8 Schriftgrößen wählen.

Johannes 6. September 2011 um 14:19 Uhr

@carokann, Tim Danke! Ich schreibe ja nach wie vor ständig über E-Book-Reader (wenngleich etwas weniger als “früher”), nun bloß halt primär bei meinem Arbeitgeber heise (online & c’t). Werde aber schauen, auch lesen.net immer mal wieder mit eigenständigen Artikeln zu befüllen, die schlicht zu “tief” für heise wären, aber mir unter den Nägeln brennen.

Ciao
Johannes

Florian 8. September 2011 um 14:28 Uhr

Bei einer Nachfrage bei der Pressestelle von Sony habe ich die Antwort bekommen, dass für die Sony Reader “Touch Edition” kein Firmware-Update geplant ist.
Schade, die aufgeräumte Oberfläche hätte ich auch auf dem PRS-650 gut gefunden :-)

PeterShow 8. September 2011 um 19:20 Uhr

Finde es ganz nett. W-LAN ist nett, nicht unbedingt nötig finde ich.

Schriftarten einstellen finde ich gut. Weniger Gewicht auch. Dazu noch ein niedrigerer Preis.

Für alle die die letzten Wochen gewartet haben, hat sich das Warten gelohnt. Ich hab meinen 650er schon vor einem halben Jahr geholt gehabt.

Sony ist damit gut im Rennen wie ich finde. Der Kobo Touch wird auch um dreh so viel kosten, der Kindle wohl auch nicht arg viel billiger sein. Somit hat man die Auswahl zwischen 2 TOP-EPUB-Modellen und dem Kindle. Kobo schwächelt hat bei PDF wie der Kindle. Und der Iriver HD hat noch zu viele Mängel um zu den TOP-Readern zu gehören.

Meine Empfehlung:
PDF wichtig: Sony Reader PRS T1
EPUB/Onleihe etc.: Sony Reader oder Kobo Touch

Bücher sollen durchsuchbar sein: PRS T1 oder Kindle

3G wird benötigt: Kindle 4(?)

Gunther Heintzen 9. September 2011 um 06:40 Uhr

@PeterShaw und @meine vorherigen Kommentare

Mich würde immer noch interessieren, kann man Fachbücher mit mehreren verschieden breiten Spalten und Zeitungen mit ungerader bzw. nicht durch 3 teilbaren Spaltenanzahl vernünftig mit dem Sony Reader PRS T1 als PDF lesen.

Bei den Vorgängergeräten von Sony stört mich, dass man immer, wenn man einen Ausschnitt anzeigt, entweder in einer Spalte oder Seite gefangen ist und nur trickreich, mit mehreren Klicks, zur Nachbarspalte oder Seite wechseln kann.

Dass Kobo und Kindle Probleme mit PDF haben ist im Kommentar @PeterShaw erwähnt, leider nicht welche.

Gunther Heintzen 9. September 2011 um 06:45 Uhr

@Florian
Daraus ergibt sich für mich die Konsequenz, dass ich mir voraussichtlich auch keinen Sony Reader Wi-Fi PRS-T1 kaufen werde, wenn es für die Vorgängerversionen, wie PRS-650, keinen Firmware-Update gibt.

PeterShow 9. September 2011 um 20:13 Uhr

@Gunther Heintzen

Mann muss aber dazu sagen, dass der SonyReader auch kein Firmware-Update braucht im Gegensatz zu Oyo oder KoboTouch, kann er alle Funktionen von Anfang an und das stabil.

Okay es gab ein Problem mit DRM. Dazu gab es dann aber ein Firmware-Update….

PeterShow 10. September 2011 um 07:49 Uhr

Reader-Software soll auf Android basieren. Somit ist ein einfaches übertragen auf den alten Reader wohl kaum möglich.

Link darf ich hier nicht posten (mehrmals probiert)

Wäre schon cool. Weil wenn wirklich ein kastriertes Android drauf wäre, gibt es bestimmt bald alternative Firmware mit allem möglichen drauf :-)

johnny 11. September 2011 um 18:30 Uhr

Was nicht ja mal interessieren würde ist, ob der Zoom in PDFs diesmal erhalten bleibt und man dann auch abschnittsweise durch PDFs blättern kann.
Sonst wär’s ja wieder der gleiche Mist wie bisher, zwar immer noch besser als Kindle, aber irgendwie doch noch verkrüppelt.
Auch interessieren würde mich, ob der PDF Reader diesmal Anmerkungen direkt in der Datei speichert. Ich vermute ja mal nicht (gibt’s, abgesehen von Tablets mit entsprechender App überhaupt Lesegeräte, die das machen), fände das doch aber mal ne tolle Neuerung.

pdf-leser 12. September 2011 um 10:52 Uhr

@ Johnny
Auf welchen Reader beziehst du dich denn? Beim PRS-650 (und meinesachtens auch beim 350er) ist eine Sperre eingebaut, so dass die Zoomstufe erhalten bleibt beim Blättern. Das nutze ich häufig, wenn ich mir Präsentatonen mit viel und gleichem Rand anscheue. Bin recht zufrieden damit.

Gunther Heintzen 12. September 2011 um 11:35 Uhr

@pdf-lesen

Genau diese Sperre nervt beim PRS-650.

Ich möchte in PDF’s direkt zur Nachbarspalte wechseln, ohne mich bis zum unteren oder oberen Ende der Seite und dann wieder in der Nachbarspalte bis dahin, wo ich weiterlesen möchte, durchklicken zu müssen.

pdf-leser 12. September 2011 um 12:45 Uhr

@Gunther Heintzen

Ich glaube da sprechen wir von zwei verschiedenen Dingen. Ich meine: PDF einzoomen und zoomstufe mittig sperren (so, dass der weiße rand nicht ständig mitgezeigt wird).
Du scheinst Zeitungen lesen zu wollen. Korrekt?

Gunther Heintzen 12. September 2011 um 15:06 Uhr

@pdf-leser
@Gunther Heintzen – meine vorherige Kommentare

Ich möchte Zeitungen und Fachbücher lesen.

Fachbücher haben im allgemeinen mindestens zwei ungleich große Spalten.
Zeitungen haben ein sehr großes Format und 5 bis 6 Spalten.
6 kann man ja noch gut durch 2 oder 3 teilen, 5 leider nicht.

Bei Fachbüchern ist die große Spalte abwechselnd links oder rechts auf einer Seite, was Probleme macht, wenn der Ebook-Reader nur gleich große Spalten unterstützt.

Fortlaufend lesen möchte ich bei Fachbüchern eigentlich nur die inneren Spalten und ab und zu auf die äußere Marginalspalte und wieder zurück wechseln, um mir z.B. eine Abbildung genauer anzusehen.

Außerdem möchte ich Zeitungen nicht manuell herunterladen müssen. Das soll ein entsprechendes Add-on jeden morgen automatisch erledigen. Um das Löschen veralteter Zeitungen sollte sich so eine Software selbstverständlich auch kümmern.

Rob 14. September 2011 um 20:37 Uhr

Errr… das Smartphone App ist nur für Android verfügbar und nicht für das iPhone (iOS). Amazon hat die neuen Apple Regel ganz geschickt gelöst, in dem sie den Link zum Store einfach gelöscht haben, aber Sony scheint es nicht mehr fürs iPhone herausbringen zu wollen.

Rob 14. September 2011 um 20:39 Uhr

Ach so :) Willkommen zurück Johannes! Habe in letzter Zeit nicht mehr wirklich reingeschaut und war heute erstaunt, wie viele Artikel neu sind.

Carsten 13. Oktober 2011 um 12:00 Uhr

Überlege mir auch einen Reader zuzulegen. Kann ich mit dem Sony Reader PRS-T1 auch Bücher aus der Onleihe (Stadtbücherei) runterladen und / oder lesen?
Danke für die Hilfe

JaPinguinJa 23. Oktober 2011 um 10:25 Uhr

Habe mir das Teil vorbestellt, jetzt steht auf Sony, er sei “vorübergehend nicht lieferbar”. Weiß jemand, was man davon halten soll? Gerüchteweise habe ich gehört, das hinge mit der Flutkatastrophe in Thailand zusammen… Wäre schade wenn Sony die gleichen fehler macht wie beim 650er!

Pips 26. Oktober 2011 um 00:20 Uhr

Habe mir am Samstag den neuen (mein erstes E-Book)PRS-T1 gekauft. Habe leider das Problem, dass mein PC das Gerät nicht erkennt und als fehlerhaft beschreibt. Habe Windows 7. Komischerweise auf meinem Netbook mit Windows XP ist das kein Problem. Fürchte aber die Datenmenge. Habe schon viel probiert – kann mir bitte jemand sagen, was ich tun kann, um das Gerät am PC zu installieren?

anuschka 26. Oktober 2011 um 12:40 Uhr

ich möchte auch den neuen sony reader
erwerben.gibt es ihn nun oder nicht pips
schreibt er hat ihn w o h e r ?????

Pips 26. Oktober 2011 um 14:02 Uhr

Hej Anuschka – bin eine sie – Media Markt Krems hat einen gehabt – ob sie noch welche haben, kann ich allerdings nicht sagen. lg Pips

Hollabär 26. Oktober 2011 um 17:45 Uhr

PRS-T1 gestern beim MediaMarkt in Friedrichshafen gekauft. Die hatten einige auf Lager, aber noch nicht ausgestellt. Einfach mal Anrufen ;-)

anuschka 27. Oktober 2011 um 11:58 Uhr

sony hat lieferschwierigkeiten beim neuen ebook,da ein in japan hergestelltes teil nicht lieferbar ist,mal wieder,sony sollte über einen neuen lieferanten nachdenken!

Ingo Lembcke, Hamburg 29. Oktober 2011 um 17:52 Uhr

Vorbestellung vom PRS-T1 (rot) vom 08.Okt. 2011 beim Sony Shop (Geld per Giropay bezahlt, also gleich vom Konto), Versandkostenfrei. Keine Ahnung, ob das so bleibt. Sleepmodus zeigt entweder Bild (auswählbar) oder Grafik des Buchtitels an.

Das Gehäuse ist durch den Glanz extrem schnell mit Fingerabdrücken versehen :-). Empfehle beim Kauf gleich ein Etui (aber woanders ca. 20 Eur, amazon.de Elfenstall zB) zu bestellen: Schutz des Readers,

Auch ein Netzteil liegt (wieder) nicht bei, Anschluss ist Micro-USB, mein alter PRS-505 konnte noch mit einem Conrad-Universalnetzteil geladen werden, so ein Anschluss fehlt hier. Wer aber schon ein Gerät mit Micro-USB hat (Plantronics Bluetooth Headset zB), kann das Netzteil nehmen.

Das PDF vom Spiegel kann durch die erweiterten Möglichkeiten problemlos angezeigt werden, anders als bei meinem alten PRS-505, wo auch nach dem letzten Firmware-Update einige Seiten mit Grafik immer auf 1:1 skaliert wurden (also zu klein).

Andere Zeitschriften habe ich nicht getestet.
Die Organisationsmöglichkeiten der Bücher sind etwas besser geworden. Interessanterweise habe ich keine Möglichkeit gefunden, auf dem Gerät direkt zu löschen, das haben sie (wieder) weggelassen. Werde ich noch melden.

Bei mir ist mit Mac OS X bei der Software des Readers (neuer Reader, neue Version, schon 1 Update jetzt Version 1.1.01.09240) angeblich fehlerfreie Installation, aber der Treiber für den Reader läuft nicht, beim Anschluss des Readers (auch der alte PRS-505) startet die Software, greift auf SD-Karte zu, aber sieht den Reader nicht…
Damit kann der Reader nicht von Mac OS X aus mit der Adobe-ID autorisiert werden. Per WLAN könnte es gehen (also direkt), aber das lief zu den Zeitpunkt nicht bei mir (mit WLAN stehe ich auf dem Kriegsfuss, brauche ich jetzt erst).

Mit Windows (VM) funktionierte es, aber wer nur Mac OS X hat ist aufgeschmissen. Lt. Konsole wird die Sony Kext nicht geladen (alte und neue). Kann sein, das es schon länger nicht funktioniert, die SD Karte im PRS-505 wird als Laufwerk erkannt und ich habe da immer meine Bücher drauf kopiert. Support kontaktiert, bekommt bei Rückmeldung noch ein paar Protokolle aus der Konsole, wenn sie die brauchen.

Ich habe noch wegen der Sache mit Android eine 4 GB MicroSD-Karte reingesteckt, aber nur für Bücher ist das zuviel, es sind etwa 1,4 GB frei, wenn der Reader ins Haus kommt.

Über die Einstellungen des Landes wird geregelt, welcher Shop angesprochen wird. Der Reader kann trotzdem auf deutsch und deutsche Tastatur gestellt werden.

Alles im allen finde ich den Reader super, damit ist nur noch Kindle ernsthafte Konkurrenz, aber ohne EPUB wird das auf Umwandeln in Calibre rauslaufen, wer viele Quellen nutzen möchte. Ohne EPUB ist das eine Einschränkung auf Mobi, PDF und das neue Kindle-Format. Und PDF kann auf dem Sony sogar besser sein (kann ich aber nicht sagen, habe den Kindle nicht getestet). Oyo ist keine Alternative, wenn die nicht noch am Preis drehen oder die Firmware deutlich besser wird – der alte Oyo, den mein Vater hat, ist verbesserungswürdig. Da hat es damals der Preis entschieden, war der billigste mit eInk.

Hans Hasenhirn 29. Oktober 2011 um 22:08 Uhr

Ich habe den Sony Wifi seit etwa einer Woche und bin insgesamt damit zufrieden. Leider hängt sich der Reader öfter mal auf und in dieser kurzen Zeit musste ich ihn schon ein halbes Dutzend Mal resetten. Hier ist noch etwas Nacharbeit nötig (Firmware-Updates), damit man nicht ständig nach einer Büroklammer o.ä. suchen muss.

Das Umblättern per Fingerwisch ist zwar okay, aber warum kann man nicht einfach auf den Bildschirm tippen, wenn man will? (Wozu einfach, wenn es auch umständlich geht?)

Dass beim Lesen keine Uhr eingeblendet wird, verstehe ich ja (e-ink), aber ein simpler Taschenrechner wäre manchmal ganz nützlich und kostet programmiertechnisch bestimmt auch nicht die Welt.

Ansonsten: Tolles Display, Wlan und ein sehr akzeptabler Browser für diese Geräteklasse.

Ingo Lembcke, Hamburg 29. Oktober 2011 um 23:13 Uhr

Abgestürzt ist meiner noch nicht, obwohl ich den in den 2 Tagen (Freitag Mittag ausgeliefert) gut benutzt habe. Taschenrechner usw. kann mit Android wahrscheinlich problemlos erreicht werden, also jailbreak installieren und freuen. Das mache ich vielleicht heute nach der Zeitumstellung.

Ein Hinweis, das hätte ich testen sollen, bevor ich den Tipp gegeben habe, das Netzteil mit Micro-USB vom Plantronics-Headset lädt den Reader leider nicht, der Anschluss funktioniert, aber danach wird das Netzteil als Gerät vom Reader erkannt, was natürlich nicht funktioniert.

Hans Hasenhirn 29. Oktober 2011 um 23:56 Uhr

Das mit dem Taschenrechner ist nicht wirklich wichtig. War nur eine Idee, die aber derart leicht umzusetzen wäre, dass man sich wundert, warum sie nicht bereits integriert ist. Aber zur Not kann man ja auch mit Google rechnen, sofern ein Wlan vorhanden ist.

Aber okay, ist ja primär ein Reader. Die gelegentlichen Abstürze finde ich da weit nerviger. Oder das fehlende “Tap on screen” zum Umblättern.

P.S. Über Erfahrungsberichte zum Android Update würde ich mich freuen.

Stefan 30. Oktober 2011 um 10:02 Uhr

ich habe seit Freitag auch einen Prs-T1. Hatte ich mir bei Sony vorbestellt und letztendlich später bekommen, als wenn ich ihn beim Media Markte gekauft hätte.
Egal, ist mein erster Ebook-Reader deswegen kann ich wenig Details dazu schreiben.

Was aber extrem nervig ist, sind die Abstürze.
Es stürzt immer die Touchscreenlogik ab.
Die Tasten funktionieren noch, aber die Eingaben über das Touchscreen gehen nicht. Da die elementaren Funktionen nur über das Touchscreen funktionieren ist es besonders ärgerlich.
Deswegen liegt die Nadel für den Reset immer griffbereit.

Ingo Lembcke, Hamburg 30. Oktober 2011 um 18:10 Uhr

So, nach der russischen Anleitung habe ich den Reader erweitert (rooted). War unkritisch, ausser das es nur von Windows aus geht :-(. Danach kommt beim Start und einigen Aktionen eine zusätzliche Abfrage, welche Software genutzt werden soll. Die eigentliche Andoid-Oberflöche mit einigen Programmen (u.a. Dropbox) muss ich erst erforschen. Die alte Oberfläche bleibt aber mit voller Funktionalität erhalten.

Manne 30. Oktober 2011 um 18:10 Uhr

Hallo zusammen,
ich wollte mir in den nächsten Tagen eigentlich den neuen Sony kaufen,aber wenn ich das hier so lese…dachte ein Reader ist ne gute Sache,weil ich sehr viel und gerne lese.
Jetzt bin ich wieder total verunsichert.

Ingo Lembcke, Hamburg 30. Oktober 2011 um 18:53 Uhr

Keine Ahnung, was Du meinst, mein Reader PRS-T1 ist noch nicht abgestürzt (3. Tag, eben zusätzliche Android-Anwendungen installiert). Der glänzende Rand reflektiert stark und sammelt Fingerabdrücke. Ich habe den roten Reader, schwarz soll genau so schlimm sein, evtl. hat der weisse Reader das nicht so stark.
Du bekommst beim Sony das grösste Angebot an Büchern, frei und mit DRM. Wobei es mehrere Tricks gibt, Bücher die nicht für den Sony gedacht sind (Amazon Mobi Kindle z.B.), zu lesen.
Das eInk-Pearl-Display ist m.E: das gleiche, wie beim Kindle, im Moment ist es das beste Display am Markt. Andere Reader (die bisherigen Oyo z.B.) haben ein Display, das geringfügig schlechter ist, oder durch den Touchscreen etwas weniger Kontrastreich darstellen. Das empfand ich beim Oyo als akzeptabel bis kaum bemerkbar. Aber die Software vom Oyo ist nicht ausgereift, ob sich das noch ändert, ist unklar. Ein Update soll mit Erscheinen der neuen Modelle für die alten erscheinen.
Die Abstürze vom Sony kann ich nicht bestätigen, ich nehme allerdings auch meist nicht meine Wurstfinger zur Bedienung, sondern den Stick, umblättern oft mit den Tasten.

Zum Android-Update kann ich nur sagen, unkritisch, setzt Windows voraus, und etwas Chuzpe, da die Anleitung auf russisch ist, und mit Google übersetzt wird. Danach können beliebige Android Anwendungen geladen werden, allerdings funktionieren viele wohl (noch) nicht (Angry Birds sei hier als Beispiel genannt), das habe ich aber nicht selber gross getestet, sondern in den Foren gelesen. Android muss ich selber erst mal verstehen, als Newcomer ist es ungewohnt.
Aber die alten Anwendungen sind alle noch da,
der Reader kann wie gewohnt benutzt werden, ggfs. kommt beim Anklicken eines Buches die Abfrage, welches Leseprogramm genutzt werden soll.

Hans Hasenhirn 30. Oktober 2011 um 22:58 Uhr

Thema Abstürze: Bei mir kommt es gelegentlich vor, dass der Reader nach dem Umblättern nicht anhält, sondern die Seiten einfach weiter durchlaufen. Nach einem Druck auf die Home-Taste kehrt der Reader zwar in den Home-Screen zurück, jedoch funktioniert der Touchscreen jetzt nicht mehr. Ausschalten per Power-Taste geht nicht, denn das muss per JA/NEIN bestätigt werden. Bleibt also nur die Büroklammer o.ä.
Firmware ist 1.0.00.09010

Ich würde ihn trotzdem wieder kaufen, weil es z.Zt. einfach nichts besseres gibt.
Die Dateiformate des Kindle sind für mich nicht akzeptabel und der OYO hat ein wesentlich schlechteres Display.
(Den OYO 2 kenne ich nicht).

Stefan 31. Oktober 2011 um 22:04 Uhr

also die Abstürze sind leider Fakt, wird auch in anderen Foren stark diskutiert. Trotzdem finde ich den Reader sehr gut, die Bugs werden sicher von Sony durch ein Firmwareupdate behoben werden.

Carsten 1. November 2011 um 21:43 Uhr

Gibt es denn jetzt tatsächlich einen integrierten Store, so dass man ohne PC Bücher shoppen kann?

Und wenn ja, welcher Store ist das?

Volker 2. November 2011 um 12:36 Uhr

Hallo zusammen,

ja die Absturzproblematik (Touch) ist bei mir ebenfalls massiv vorhanden.
Der Lesespass geht schon deutlich in Richtung Null.
Ich überlege momentan, ob ich versuche den Reader wieder zurück zu geben, oder ob ich auf ein Softwareupdate hoffen soll.
Sony war ja in der Vergangenheit nicht unbedingt verschwenderisch mit Updates.

Volker 2. November 2011 um 12:42 Uhr

Nachtrag:

Ich würde Euch bitten, das jeder der Touch/Softwareprobleme hat, auch den Sony-Support kontaktiert.
Das wird die Wahrscheinlichkeit auf ein baldiges Update sicher eröhen.

Bernd 2. November 2011 um 17:02 Uhr

Nach kurzem Test bei Media Markt war ich überzeugt (ich hatte mich allerdings zuvor bereits mit diversen Berichten zum Reader im Web befasst) und habe mir die letzte verfügbare weiße Version geschnappt (in rot – eher pink – war er noch mehrfach vorhanden).

Einen Schönheitspreis gewinnt der Plastikbody nicht, aber dafür ist das Gerät natürlich sehr leicht; Fingerabdrücke sieht man auf dem weißen Gehäuse kaum.

Abstürze konnte ich trotz mehrtägiger Nutzung bis jetzt keine verzeichnen. Ich habe auch bereits mehrere Bücher aufgespielt (mit der Sony-Software), darunter einige epubs von gutenberg.org und ein bei libri.de gekauftes Buch.

Die Autorisierung für DRM-geschützte Inhalte gestaltete sich als etwas schwierig, zumal die Anleitung für mich nicht nachvollziehbar war. Irgendwann erschien in der Reader-Anwendung plötzlich die Frage, ob ich das Gerät autorisieren wolle (die vorherige Anmeldung bei Adobe DRM wäre eventuell nicht nötig gewesen). Trotzdem bin ich mal gespannt, ob gekaufte DRM-geschützte Titel in jedem Fall lesbar sind; hier scheint es gelegentlich Probleme zu geben. Trotzdem habe ich mich bewusst für ein offenes System entschieden anstatt für den in dieser Hinsicht sicher komfortabler zu handhabenden Kindle.

Insgesamt bin ich sehr zufrieden – Handling und Geschwindigkeit sind ausgezeichnet, und das Blättern per Fingerwisch stört mich überhaupt nicht, zumal eine dezente Geste genügt.

Gestört hat mich die fehlende/falsche Anleitung zum Autorisieren für DRM-Inhalte und der ebenfalls noch fehlende Sony-Shop. Bin gespannt, ab wann da Inhalte zur Verfügung stehen.

Manne 2. November 2011 um 22:56 Uhr

Ich dachte,ich kauf mir den Reader kaufe über eingebautes WLAN meine Bücher und kann loslesen…aber so ist dann wohl doch nicht?!
Ich muss also die Software auf meinem Rechner instalieren und muss Updates machen?

Ich würde mich über eine Antwort freuen…Manne

Bernd 3. November 2011 um 13:11 Uhr

Soweit ich das sehe, geht das (noch) nicht.
Beim Anklicken des Buttons “Reader Store” auf dem E-Reader erscheint nur die Meldung, dass der Store demnächst zur Verfügung stehe.

Bücher kaufen kann man hierzulande bislang nur über Sony-Kooperationspartner (und andere E-Book-Stores), zu erreichen über
http://readerstore.sony.com/de_DE

Statt mit der Sony-Software kann man Titel wohl auch mit Calibre oder sogar per Drag-and-Drop auf das Gerät kopieren, habe ich aber noch nicht probiert.

Claudia 3. November 2011 um 19:11 Uhr

Ich selber habe den PRS 650 und vor einer Woche den T1 einer Freundin geschenkt. Zum Glück und zur Beruhigung habe ich hier gerade gelesen, wie man mit den Abstürzen umgehen kann.
Aber ich frage mich, ob man die Software des 650 nicht auf den T1 übertragen kann bis So-Nie ein Firmware-Update auf seine Seite stellt.
Weiß jemand ob das funktioniert?

Ingo Lembcke, Hamburg 3. November 2011 um 21:28 Uhr

Carsten & andere, Einkaufen im Store ist abhängig vom Land, das ihr einstellt, bei der Anmeldung im Shop dann vorher mit Google eine passende Adresse suchen (Whitehouse wird oft genommen), noch funktioniert es.
Über den Browser kann bei Libri, Librika, Thalia, Pubbles & wahrscheinlich auch anderswo (und z.T. auch anderen Sprachen) eingekauft werden. Die Adobe-ID ist Vorraussetzung.
Mit Tricks funktionieren auch Waterstones UK, WHSmith UK ohne Umwandeln/DRM entfernen, weil die beide EPubs mit Adobe-ID liefern.

Ingo Lembcke, Hamburg 3. November 2011 um 21:31 Uhr

Claudia: eher unwahrscheinlich, da der PRS-T1 als Software intern Android hat, und auch die Touchbedienung gegenüber dem 650 m.E. stark erweitert wurde, Zoom mit zwei Fingern wie beim iPhone z.B. .
Meines Wissens hat der 650 nicht Android intern, damit ist die Firmware dort ein anderes Linux. Das ist jetzt aus den Berichten im Netz geschlossen, den 650 kenne ich sonst nicht.

Ingo Lembcke, Hamburg 3. November 2011 um 21:55 Uhr

Software: die aktuelle Sony Software für den Rechner (PC & Mac) ist Mist. Langsam, beim Lesen mit der Software am Rechner umständlich (Font grösser mehrere Schritte), Zeitungen (Periodika) haben das Datum vom Vortag beim Laden. Beim Anschluss des Readers wird sofort synchronisiert, Ich habe jetzt bei allen Synch-Vorgängen die Haken rausgenommen, aber einmal muss der durchlaufen werdne. Generell fand ich die alte Reader-Software funktioneller. Und ich habe zwar einen Mac, habe mir die Windows-Version in einer VM installiert, hat dieselben Probleme. Einiges habe ich auch schon an den Support gemeldet, aber keine Rückmeldung (nichtmal eine Eingangsbestätigung) erhalten.

Die Firmware für den PRS-T1 könnte auch besser sein, aber nicht so sehr wg. Abstürzen (hatte einen bis jetzt, weil ein Android-Programm hing), sondern weil Funktionen fehlen, die schonmal für andere Sony Reader vorhanden waren: so ist es nicht möglich, Bücher mit Reader alleine zu löschen, es geht nur über den Rechner. Die Organisation der Bücher (Sortierung) bietet zwar etwas mehr als bei meinem alten PRS-505, aber mir fehlt z.B. eine Funktion, das gelesene Bücher automatisch woanders landen, also aus der Liste “Alle Bücher” verschwinden, ausgeblendet werden oder so.

Calibre: Super-Software, dringende Empfehlung. Ist zur Verwaltung und Organisation deutlich besser geeignet. Hat allerdings im Moment mit meinem PRS-T1 Probleme, ob das jetzt daran liegt, das ich den ge-Rooted habe, oder an Calibre, kann ich nicht sagen. Der Reader und die microSD-Karte werden erkannt, aber es gibt eine Fehlermeldung, angezeigt werden sie trotzdem im Programm, und drag’n-drop von Büchern funktioniert, aber Calibre bekommt das nicht mit, da ich nahezu zeitgleich den PRS-T1 ge-Rooted habe und eine neue Calibre-Version installiert habe, kann ich nur sagen, vorher hat es funktioniert :-), die Bücher hatten bei Anschluss des Readers den Status ob und wo sie auf dem Reader sind (die von vor dem Update haben sie noch). Calibre ist teilweise eingedeutscht, und kostenlos, eine Spende erwünscht. Ich überlege noch, wie viel ich spende.

Hans Hasenhirn 3. November 2011 um 23:05 Uhr

Bücher löscht man am Reader, indem man einen Titel länger antippt und dann Löschen wählt.
Falls das nicht funktioniert, ist woanders der Wurm drin – bei mir geht es jedenfalls.

P.S. Die mitgelieferte Verwaltungssoftware benutze ich gar nicht, falls die irgendwas damit zu tun hat, sondern kopiere die Dateien direkt oder per Wlan auf den Reader.

Ingo Lembcke, Hamburg 4. November 2011 um 14:23 Uhr

Ja, inzwischen habe ich die Anleitung gelesen, und es gefunden. Das funktioniert auch vernünftig. Da waren auch weitere Hinweise dabei, wie Bücher zu organisieren sind. Damit sind meine Kritikpunkte, was die Firmware angeht, erledigt, hätte ich vorher mal nachsehen können.
Die Verwaltungssoftware ist mindestens einmal notwendig, um den Reader mit der Adobe-ID zu autorisieren. Das sollte eigentlich alternativ mit Adobe Digital Editions funktioneren, aber die sieht bei mir den Reader nicht.
Die Benutzung der Shops von Libri, Libreka, Thalia und Pubbles setzt die Adobe-ID vorraus.

kemrit 22. November 2011 um 10:50 Uhr

Habe das gleiche Problem wie Pips – der Reader wird nicht von WIN7 erkannt…

Kein Problem mit Vista, Linux oder Linux in virtueller Maschine auf Win/Rechner mit gleichem USB Port.

Aufgeschalteter Sony Support hat mit mir fast 2h Treiber re/deinstalliert, Reader in Auslieferungszustand versetzt, alle Ports durchprobiert – nichts…

Hat irgendjemand ein ähnliches Problem? @Pips – konntest du dein Problem lösen?

Stefan 27. November 2011 um 09:55 Uhr

@Kemrit

ich kann dir nicht helfen, aber nur den Hinweis geben das es kein Win7 Problem ist.
Bei mir wurde der Reader unter Win7 sofort erkannt.
Null Probleme.

Blöde Frage…da es ja bei dir unter Vista geklappt hat. Stelle sie trotzdem.

Du hast bei den Win7 Tests nicht vergessen auf die Schaltfläche USB (Datenverbindung oder wie das heisst) beim Reader zu drücken?

Specky 9. Dezember 2011 um 09:52 Uhr

@ alle im Forum

All oben gestellten Fragen werden auf cme.at beantwortet. Und zur Handhabung des neuen Sony Readers gibt es mehrere Videos in denen alle Funktionen dargestellt werden ;-)

Ich bin auf zumindest mit dem Sony zufrieden, und er stellt meiner Meinung nach die Spitze der erhältlichen Reader dar.

Hans Hasenhirn 12. Dezember 2011 um 08:56 Uhr

Mit der neuen Firmware 1.0.03.11140 scheinen einige der Kritikpunkte wohl beseitigt (Langzeitbeobachtung steht noch aus). Ich hoffe mal, dass ich damit die Büroklammer neben dem Bett nicht mehr so oft brauche.

P.S. Eine Uhr gibt es übrigens auch, die hatte ich in der Bedienungsanleitung wohl übersehen: Im Home-Screen die rechte Taste drücken, dann wird sie ein paar Sekunden eingeblendet. Besser als nix…

Silvia 28. September 2012 um 17:13 Uhr

Habe debn reader jetzt zwei Monate und bin eigentlich sehr zufrieden, mich stören aber die automatischen Datenaktualisierungen. Dauert heute (das ist jetzt das dritte Mal) schon wieder 4 Stunden. Kann man die unterbrechen? Ist da überhaupt normal? Kann man die Zeit nicht selber wählen, wenn aktualisiert werden soll?

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