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Philipp

E-Book Meister

  • »Philipp« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 384

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1

Freitag, 16. Mai 2008, 22:01

ePub Format

Das [lexicon]ePub[/lexicon] Format ist ein neues Format für eBooks, welches vom "Internation Digital Publishing Forum" (IDPF) empfohlen wird. Es hat die Dateiendung .epub und beinhaltet gezippte Dateien (man könnte die .epub Datei in .zp umbenennen und entpacken).

Das .epub Archiv beinhaltet 3 Arten von Dateien:

  • XHTML Dokumente
  • Paket Datein
  • Container Dateien

Die Inhalte des Buches werden in der XHTML Datei gespeichert, während die Paketdateien Metainformationen enthalten, wie z.B. Autor, Verlag, Ausgabe etc. sowie Angaben über die Kaptiel bzw. Abschnitte einer Datei. Die Containerdateien enthalten den Namen der Paket- Dateien sowie optional Entschlüsselungsmethoden für die XHTML- Dokumente.

Der Vorteil dieses Formates ist vor allem, dass es auf offenen Standards aufbaut. Leider gibt es noch keine Einheitliche DRM- Schutz Methode.

Charlo

E-Book Profi

Beiträge: 66

Lesegerät: Sony PRS 505

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2

Sonntag, 8. März 2009, 16:21

EPUB - Entpacken

Habe diesen Hinweis mal nachvollzogen.

Man muß nicht unbedingt umbenennen, das Entpacken klappt auch so.
Habe dann erhalten:

1. - Ordner: content - darin dann:
Ordner: resources Inhalt: cover.jpg und ebooks 1.css, ebooks 2.css ebooks 3.css
Dateien im html /einzelne Seiten des eBooks)

2. - Ordner: META-IN mit der Datei container.xml


und die Dateien:
metadata.opf
mimetype
toc.ncx

Theoretisch könnte man hier Änderungen vornehmen - Text einfügen, bearbeiten etc.

Gibt es nun auch eine Lösung, dieses Paket wieder in ein EPUB-Format zu packen?

Rengeldeng

E-Book Beginner

Beiträge: 1

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3

Dienstag, 31. März 2009, 15:58

Zitat

Gibt es nun auch eine Lösung, dieses Paket wieder in ein EPUB-Format zu packen?
Man kann die entpackte Ordnerstruktur wieder ganz normal mit Zip packen und muß dann nur die Endung von .zip in .epub ändern.

epuper

E-Book Beginner

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4

Mittwoch, 25. November 2009, 20:57

ePubs erstellen

Hallo,

inzwischen gibt es eine Handvoll von Programmen, die epubs erstellen. Wenn Du nah am HTML bleiben möchtest, kann Dir ePuper gut gefallen, mit dem man direkt im XHTML-Quelltext arbeiten kann, der einem aber doch die ganzen XML-, Datei-, Zip- und Indexerstellungsarbeiten abnimmt. Hier gibt es die Freeware: http://www.epuper.de/

Viele Grüße,
A.

Tante Ingrid

E-Book Beginner

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5

Samstag, 26. Dezember 2009, 17:23

ich suche die Bücher von Laura Ingalls Wilder unsere kleine Farm.Hat jemand einen Link,wo ich die Bücher gratis downloaden kann?

Gruss Ingrid

netspy

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6

Mittwoch, 30. Dezember 2009, 16:18

  1. Wieso denkst du, dass es diese Bücher frei verfügbar sind?
  2. Wieso denkst du, dass du in einem Forum und Thema, wo es um das Erstellen von ePub-Dateien geht, hilfreiche Antworten finden kannst?

Tante Ingrid

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7

Mittwoch, 30. Dezember 2009, 20:33

wenn der Beitrag an der falschen Stelle geschrieben wurde,tuts mir leid.Eine Freundin hatte mir erzählt,das die Bücher inzwischen gratis zu bekommen wären.Sorry,habe ich wohl etwas falsch verstanden.

Gruss Ingrid

Ahnungsloser

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8

Donnerstag, 31. Dezember 2009, 10:23

Hallo liebe Tante,

Du hast überhaupt keinen Grund Dich für irgendetwas zu entschuldigen! Ich hoffe, dass Du Dich trotz erteilter Antwort nicht abschrecken lässt dieses Forum weiterhin zu besuchen.

Ja, es gibt kostenlose Bücher auf diesem Forum, aber wenn ich es richtig sehe, vorrübergehend nicht!

Genau wie die Verlage das Recht haben für eBooks überhöhte Preise zu fordern, hast Du das Recht nach preiswerten oder kostenlosen Büchern zu suchen. Versuche es auch einmal bei eBay. Ich habe gesehen, dass alle 7 Bände von Harry Potter dort ab 1 Euro ersteigert werden können. Ob das allerdings rechtmässig ist --- keine Ahnung!

Gruss vom Ahnungslosen und einen Guten Rutsch!

netspy

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9

Donnerstag, 31. Dezember 2009, 11:34

1 Euro wäre für dich ein gerechter Preis für ein Harry Potter EBook?

Ahnungsloser

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10

Sonntag, 24. Januar 2010, 11:48

Nein, natürlich nicht!

ich empfand Deine Antwort an Ingrid ziemlich arrogant und wollte sie ermuntern sich von solchen Beiträgen nicht abschrecken zu lassen. :!:

Übrigens habe ich darauf hin gewiesen, dass es mir nicht klar ist, ob der eBay-Verkäufer die eBooks für 1 € versteigern durfte.

Grundsätzlich bin ich für faire Preise, auch für eBooks. Wenn die Verlage und Autoren für eBooks trotz Einsparung der Kosten für Papier, Druck, Lagerung etc. diesen Preisvorteil nicht an die Kunden weiter geben sondern in die eigene Tasche stecken, dann ist dies rechtlich unbestreitbar zulässig, aber gewiss nicht fair! :thumbdown:

Gruss vom Ahnungsosen

netspy

E-Book Meister

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11

Sonntag, 24. Januar 2010, 13:03

ich empfand Deine Antwort an Ingrid ziemlich arrogant und wollte sie ermuntern sich von solchen Beiträgen nicht abschrecken zu lassen.

Meine Antwort war nicht arrogant gemeint. Da Ingrid aber schon mal in einem anderen Posting auf einen nicht legalen Download hingewiesen hat und hier (in einem komplett falschen Forum) nach weiteren solchen „Angeboten“ gefragt hat, solltest du mir eine etwas bissigere Antwort schon gestatten.

Grundsätzlich bin ich für faire Preise, auch für eBooks. Wenn die Verlage und Autoren für eBooks trotz Einsparung der Kosten für Papier, Druck, Lagerung etc. diesen Preisvorteil nicht an die Kunden weiter geben sondern in die eigene Tasche stecken, dann ist dies rechtlich unbestreitbar zulässig, aber gewiss nicht fair!

E-Books sparen für die Verlage und Shops momentan kaum Kosten ein. Papier, Druck, Lagerung und Versand machen nur einen kleinen Teil der Kosten aus, der durch die höhere Mehrwertsteuer auf E-Books (19 % statt 7 %) so ziemlich wieder drauf geht. Wichtiger als günstigere Preise wäre mir da eher, dass es überhaupt mehr E-Books gibt und solche illegalen Downloads nicht die einzige Möglichkeit ist, an viele Bücher als E-Book zu kommen.

MobileReader1

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12

Sonntag, 7. Februar 2010, 02:18

Wenn mir wer weis machen will, dass die Produktion von eBooks nicht deutlich billiger ist, als das Verbreiten gedruckter Bücher, dann muss der mich schon für sehr blöd halten.
Gedruckte Bücher müssen ja nicht nur gedruckt, geschnitten, gebunden, verpackt und gelagert werden.
Danach kommt noch der Versand an die Händler, die Kisten müssen gelagert werden und schließlich braucht es noch Personal, um die gedruckten Schinken an den Mann zu bringen.

Wenn diese aufwendige Produktion und Logistik kein Geld kosten, dann habe ich in Betriebswirtschaft nicht aufgepasst... ;-(

Aber natürlich muss man die armen Buchhändler, Verlage und Autoren in Schutz nehmen.
Schließlich sind sie kurz davor, am Hungertuche zu nagen, wie es der Musikindustrie, nach Wegfall der DRM-Sperren, ja bereits ergeht...
Komischerweise fahren die Musikproduzenten noch immer Ferrari, die Musiker können sich noch immer Villen leisten und auch die Zulieferer machen noch fette Geschäfte.

Ich habe ja soo Mitleid mit den armen Buchverlagen... :D
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Ladet keine DRM-Bücher! Eure Enkel werden Euch dankbar sein! :thumbup:

netspy

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13

Sonntag, 7. Februar 2010, 08:52

Wenn mir wer weis machen will, dass die Produktion von eBooks nicht deutlich billiger ist, als das Verbreiten gedruckter Bücher, dann muss der mich schon für sehr blöd halten.
Gedruckte Bücher müssen ja nicht nur gedruckt, geschnitten, gebunden, verpackt und gelagert werden.
Danach kommt noch der Versand an die Händler, die Kisten müssen gelagert werden und schließlich braucht es noch Personal, um die gedruckten Schinken an den Mann zu bringen.

Wenn diese aufwendige Produktion und Logistik kein Geld kosten, dann habe ich in Betriebswirtschaft nicht aufgepasst... ;-(

Keine Ahnung, ob du da nicht aufgepasst hast oder ob das Thema einfach nur nicht in der Tiefe behandelt wurde. Die höheren Kosten wegen der Mehrwertsteuer habe ich ja schon genannt. Dazu kommen Entwicklungskosten für neue Shop-System und des Adobe Content Servers (inkl. monatlicher Gebühren), das Konvertieren der Bücher in EPUBs und noch einiges mehr an Arbeit. Das muss auch erst mal wieder reingeholt werden.

Druck, Versandt und Lagerung machen grob geschätzt höchstens 25 % des Buchpreis aus. Der Rest teilt sich auf Autor, Verlag und Händler auf. Wenn man die um 12 % höhere Mehrwertsteuer, die anfangs zusätzlichen Kosten für die Erstellung und Shop-Systeme gegenrechnet und noch bedenkt, dass man ja auch zusätzliches EDV-Personal braucht und das vermutlich ein wenig mehr als die Lager- und Verpackungsangestellten verdient, dann ist man schnell wieder bei dem gleichen Preis.

Sparen können die Händler noch, weil sie keine Rücksendungen mit einkalkulieren müssen, da es bei elektronischen Medien kein Rückgaberecht gibt. Da hab ich aber keine Ahnung, wie deren Kalkulation da ist.

Wirklich billiger werden E-Books meiner Meinung nach erst, wenn sich die Anfangskosten der Verlage und Händler amortisiert haben und wenn endlich die Mehrwertsteuer bei Büchern auf 7 % gesetzt wird. Diese unsinnige Bestimmung macht nämlich mit 12 % einen ziemlich großen Kostenfaktor aus.

jazznrhythm

unregistriert

14

Sonntag, 7. Februar 2010, 10:33

Druck, Versandt und Lagerung machen grob geschätzt höchstens 25 % des Buchpreis aus. Der Rest teilt sich auf Autor, Verlag und Händler auf. Wenn man die um 12 % höhere Mehrwertsteuer, die anfangs zusätzlichen Kosten für die Erstellung und Shop-Systeme gegenrechnet und noch bedenkt, dass man ja auch zusätzliches EDV-Personal braucht und das vermutlich ein wenig mehr als die Lager- und Verpackungsangestellten verdient, dann ist man schnell wieder bei dem gleichen Preis.

Es ist jetzt ein bißchen mutig, die MWst als Hauptproblem zu sehen und einfach mal so zu behaupten, 75% des Buchpreises würden sich Händler, Autor und Verlag teilen. Sagt man das so, dann sieht es so aus, als würde es sich um gleiche Teile handeln. Tatsache ist jedoch, das der Handel den Löwenanteil schluckt, der Verlag danach den nächsten Batzen und der Autor irgendwo bei 5% bzw. maximal 10% liegen dürfte. Es gibt aktuell sogar Bestrebungen, den Anteil der Autoren wegen den - aktuell höheren - Kosten entsprechend zu schmälern. Das heißt, wenn man es gut meint: Der Verlag betrachtet das ebook definitiv nicht als Gewinner, der Autor muß sowieso Angst davor haben, aber wenn man einen Gewinner sucht, dann wird man wohl beim Online-handel landen, der als erster daraus ein Zusatzgeschäft zieht (und langfristig am meisten einsparen dürfte). Insofern ist es fast schon ein Witz, wenn man dann wiederum den Onlinehandel (Thalia, Apple, Amazon etc.) nicht als Verantwortlichen, sondern fast schon als Leidtragenden oder mindestens als Verbündeten des Lesers sieht. :-)

netspy

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15

Sonntag, 7. Februar 2010, 10:53

Da hast du mich vermutlich falsch verstanden. Ich sehe hier garantiert nicht die Händler als Leidtragende. Mir sind die Margen der Händler sehr wohl bekannt und auch der fast lächerliche Anteil für die Autoren. Ich wollte nur klarstellen, dass mit den bestehenden Strukturen E-Books nicht sonderlich viel billiger sind und dass das durch Druck, Versand und Lagerung eingesparte Geld zu einem nicht unerheblichen Teil durch die höhere Mehrwertsteuer draufgeht.

Wichtig ist, dass sich hier grundlegend was ändert, wobei das halt schwer durchsetzbar ist. Die Margen für Buchhändler klingen zwar erst mal sehr hoch, wenn man jedoch bedenkt, dass ein kleiner Buchladen neben allen sonstigen Kosten davon aber eben auch schätzungsweise 30 % Ladenhüter mit einkalkulieren muss, dann sieht das auch nicht mehr so rosig aus.

Ich weiß auch nicht, wie sich das entwickelt. Preislich wäre es bspw. am besten, wenn E-Books in einer Art E-BookStore (ähnlich dem AppStore von Apple) direkt von den Autoren vertrieben werden könnten. Dann würden Autoren ordentlich verdienen und der Buchpreis könnte trotzdem deutlich niedriger sein. Wie sich aber der Wegfall der Verlage und die damit verbundene Auswahl und das Lektorat die Qualität beeinflussen würden, mag ich nicht beurteilen.

AxelRHD

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16

Sonntag, 7. Februar 2010, 10:56

Ich würde sagen, die Preisfrage von gedruckten Medien und elektronischen hängt an einem Punkt: der Fixkostendegression.

Natürlich brauche ich für ein gedrucktes Buch die komplette Struktur, die MobileReader1 aufgezählt hat. Aber über diese Verkaufskanäle werden wesentlich mehr Bücher abgesetzt. D. h. die Fixkosten (Löhne, etc.) werden auf wesentlich mehr abgesetzte Bücher verteilt.

Dies kann man bei den eBooks (leider noch) nicht gerade behaupten. Man braucht hier auch einiges (noch dazu qualifiziertes, hoch bezahltes) Personal, welches die Bücher erst einmal richtig konvertiert und auch die neuen Vertriebswege entwickelt. Wenn der Reader dann auch noch selbst von dem Buchvertreiber kommt, müssen auch noch Entwicklungskosten in die Bücher einkalkuliert werden. In Summe auch ein riesiger Aufwand, der im Fall von elektronischen Medien leider auf viel weniger Stückzahlen umgelegt werden kann.

Deshalb meine ich: je mehr Zuspruch die eReader (egal welchen Herstellers) und die zugehörigen Bücher erhalten, desto schneller Wächst das Angebot und desto schneller kann auch die Preisgestaltung attraktiver für den Kunden angepasst werden.
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Je mehr sich Dinge verändern, umso gewisser ist, dass alles beim Alten bleibt

MobileReader1

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17

Dienstag, 9. Februar 2010, 10:35

Wovor die Händler wirklich Angst haben

Jetzt kommen wir der Sache langsam näher.
Obwohl schwer vorstellbar ist, dass eine J. Rowling so schnell vom armen Schlucker zum Multimillionär werden kann, bei 2,5%-5% Marge, glaube ich aber auch, dass die Autoren, am Ende der "Nahrungskette", die Gelackmeierten sind.

Und hier kommt genau der Punkt, von dem ich glaube, dass es momentan große Bestrebungen gibt, ihn unter den Tisch zu kehren, damit am besten niemand dran denkt:
WOZU BRAUCHEN WIR, IM ZEITALTER DIGITALER MEDIEN NOCH VERLAGE UND BUCHHÄNDLER????
Klingt krass. Gell?

Aber denkt mal darüber nach:
Wozu soll ich, als Autor, einen Haufen Leute für etwas bezahlen, das ich mit relativ wenig fachlicher Hilfe selbst bewerkstelligen kann?

Das klingt für Viele jetzt auf den ersten Blick abwegig. Aber wenn man mal verstanden hat, welche Möglöichkeiten und welche unglaubliche Dynamik sich durch die elektronischen Medien, gerade für Autoren, ergeben, dann kann man auch nachvollziehen, warum Verlage und Buchhändler so gegen eBooks mauern.
Dann versteht man, warum Große, wie Amazon, eBook-Reader und DRM als goldene Kuh anbeten.

Wenn die Autoren gelernt haben, dass sie besser fahren, wenn sie ihre Werke über möglichst wenig Zwischenhändler, möglichst barrierefrei anbieten, dann sehe ich ganz bitter schwarz für den Handel.

Dann interessiert auch die MwSt. nur noch am Rande... :D und der Autor hat den meisten Gewinn von seinen Werken.

Und wenn die Autoren dann noch auf den Trichter kommen, dass sie am besten damit fahren, ihre Leser gut zu behandeln und auf unnötige Gängelungen, wie DRM zu verzichten (wie es die Musikbranche ja mittlerweile auch erfolgreich tut), dann brechen goldene Zeiten für all jene an, die das Talent zum Schreiben haben. :thumbsup:
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AxelRHD

E-Book Beginner

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18

Dienstag, 9. Februar 2010, 11:16

Deine Euphorie in allen Ehren... aber die Idee krankt an einem Punkt. Um komplett auf das Netzwerk von Verlagen und den daran hängenden Vertriebsnetzwerken verzichten zu können, müsste ein Autor davon ausgehen, dass jeder der potentiellen Leser Zugang (und überhaupt Interesse) zu digitalisierten Büchern (sprich PC oder eReader) hat. Das lässt sich derzeit getrost verneinen. Dazu kommt, dass viele "altmodische" Leser doch noch gerne ein "richtiges" Buch in der Hand haben.

Lange Rede, kurzer Sinn: würde ein Autor deinen Vorschlag aufgreifen, könnte er derzeit nur eine sehr eingeschränkte und kleine Kundengruppe bedienen.

Darüber hinaus glaue ich kaum, dass es für einen Autor machbar (bzw. sinnvoll) ist, für sich eine komplette Distribution (Buch Shop, Downloadverwaltung, Bezahlungsverwaltung, etc.) aufzubauen.

In einem Punkt stimme ich mit dir überein: ich denke, dass der Verzicht auf DRM einen großen Gewinn für den eBook-Markt darstellen würde, da man auch endlich Kunden anspricht, die sich bisher davon haben abschrecken lassen.
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Ulli

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19

Dienstag, 9. Februar 2010, 20:49

Ich denke, dass sich der e-reader Markt noch sehr stark entwickeln wird.

Besonders die Geeks und Nerds unter uns werden sich wohl e-reader zulegen, zumindest die welche Interesse am Lesen haben (was ja nicht bei allen freaks der Fall ist ;) ). Wenn man nun von einer solch speziellen Interessengruppe ausgeht, gibt es natürlich einige Bücher die sich auf diese Art von Leuten zuschneiden lassen.

Das man dennoch damit nur einen kleinen Teil erreichen kann, ist klar.
by
Ulli

joblack

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Beiträge: 214

Lesegerät: iRex iLiad Series

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20

Mittwoch, 10. Februar 2010, 11:56

Ich würde sagen, die Preisfrage von gedruckten Medien und elektronischen hängt an einem Punkt: der Fixkostendegression.

Natürlich brauche ich für ein gedrucktes Buch die komplette Struktur, die MobileReader1 aufgezählt hat. Aber über diese Verkaufskanäle werden wesentlich mehr Bücher abgesetzt. D. h. die Fixkosten (Löhne, etc.) werden auf wesentlich mehr abgesetzte Bücher verteilt.


Das stimmt nicht. Die Fixkosten für E-Books sind wesentlich kleiner (da keine Verkaufsstruktur) so dass man das nicht vergleichen kann.

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