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Deja

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1

Donnerstag, 31. Januar 2013, 10:04

ebook total per hand codieren?

ich war früher selbstständige webdesignerin, und hab meine webseiten aufträge mit einem html editor *homesite* komplett per hand geschrieben.

wenn ich mir ein epub mal genauer ansehe, sieht das ja fürchterlich aus.
was für ein durcheinander von tags und style anweisungen, keine struktur erkennbar, einfach nur grütze mit text.

wenn ich ein ebook erstellen möchte, kann ich da meine html kenntnisse überhaupt noch gebrauchen?
was muss ich neu lernen?
könnt ihr mir da weiterhelfen mit ein paar tipps oder links zu hilfreichen seiten?

danke für eure hilfe

liebe grüße

deja :)

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2

Donnerstag, 31. Januar 2013, 11:13

wenn ich ein ebook erstellen möchte, kann ich da meine html kenntnisse überhaupt noch gebrauchen?
Ja. epub ist einfach HTML mit CSS.

was muss ich neu lernen?
Nichts. Nur die paar Einschränkungen nachlesen.

könnt ihr mir da weiterhelfen mit ein paar tipps oder links zu hilfreichen seiten?
Gerne.

Ein gutes Programm, um eBooks von Hand zu erstellen ist Sigil. Dieses bietet eine komfortable Ansicht auf die im eBook enthaltenen (X)HTML, CSS und Bilddateien. Gleichzeitig vereinfacht es den Umgang mit den notwendingen Informationsdateien.

Einen Überblick über den epub-Standard findest Du auf Wikipedia. Dort sind auch die Links, die zu den Standards führen. Die Organisation, die den Standard herausgibt, ist idpf. Dort findest Du alle Standards zum nachlesen. Ist aber eigentlich nicht wirklich notwendig, wenn Du z. B. Sigil nimmst. Die wichtigen Teile Struktur der epub-Datei und Inhalt der Struktur-Dateien, werden Dir von Sigil abgenommen.

wenn ich mir ein epub mal genauer ansehe, sieht das ja fürchterlich aus.
was für ein durcheinander von tags und style anweisungen, keine struktur erkennbar, einfach nur grütze mit text.
Das liegt nicht am Standard. Es liegt daran, dass die meisten Verlage Tools haben, die diese Grütze erzeugen. Ein ordentlich gemachtes eBook sollte eigentlich so gut strukturiert sein (bezüglich HTML und CSS) wie eine gute Webseite. epub ist eigentlich ein gutes Beispiel für die Trennung von Form und Inhalt durch CSS und HTML.

Chenook

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3

Donnerstag, 31. Januar 2013, 13:03

Sigil codes sind sauberer? Wenn ein ebook nur html mit css ist - dann würde ich es auch lieber per hand codieren...
Hat wer einen link, wo die Besonderheiten des Codes zu finden wären?

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helmutp (01.02.2013)

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4

Donnerstag, 31. Januar 2013, 13:33

Sigil codes sind sauberer? Wenn ein ebook nur html mit css ist - dann würde ich es auch lieber per hand codieren...


Sigil Codes sind genauso sauber wie alle anderen, es hängt davon ab wie man es macht.
Aber mit Sigil kann (oder muss!) man sich eben auf HTML und CSS beschränken, die Verknüpfungen der einzelnen Dokumente untereinander usw. nimmt einem Sigil ab.
Und beim Editieren hilft einem Sigil dank RegEx Suchen/Ersetzen und einigen weiteren Dingen (zB CSS Reports, Epub Validates, Saved Searches, Delete unused images usw) ganz ungemein.
"One can never have enough socks," said Dumbledore. "Another Christmas has come and gone and I didn't get a pair. People will insist on giving me books."

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Donnerstag, 31. Januar 2013, 14:20

Sigil codes sind sauberer?
Wie schon WS64 sagte, sind mit Sigil erstellte eBooks so sauber, wie man sie macht. Sigil bietet ja zwei Modi. Nutzt man den WYSIWYG-Modus, wird das Ergebnis wohl nicht so doll werden. Nutzt man den Quelltext-Modus, liegt es an einem selbst.

Ich nutze immer den Quelltext-Modus und bin damit sehr zufrieden.

Sigil bietet sich übrigens auch an, um miese epubs aufzuräumen. Es gib eine komfortable Statistik, welche CSS-Klassen wo verwendet werden. Damit räume ich katastrophale epubs gerne mal auf. Da bleiben oft von 40+ CSS-Klassen gerademal 5 übrig, ohne dass sich am Layout des Buches etwas ändert.

Wenn ein ebook nur html mit css ist - dann würde ich es auch lieber per hand codieren...
Hat wer einen link, wo die Besonderheiten des Codes zu finden wären?
Ja. Ich oben. Auf der Seite vom idpf gibt es den Link auf die Spezifikation (Open Publication Structure (OPS) 2.0.1 v1.0.1). Dort steht, welche Untermenge von HTML und CSS in epub-Dateien erlaubt ist.

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morty

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Donnerstag, 31. Januar 2013, 16:39

Wenn ein ebook nur html mit css ist - dann würde ich es auch lieber per hand codieren...

Das geht wirklich mit jedem Texteditor. Besser mit einem der Syntax higlighting beherrscht. Alles was man beachten muss ist bei den von a.peter angegebenen Links zu finden.
Meine persönliche Erfahrung ist, dass es keinen Spaß macht sich mit den Verbindungen der vielen einzelnen Dokumente zu beschäftigen. :thumbdown: Was ich meine ist, .opf und .ncx manuell from scratch so aufzubauen, dass sie hinterher fehlerfrei funktionieren kann echt anstrengend sein. Sigil nimmt einem genau diese Arbeit ab und Du kannst dich darauf konzentrieren was in deinem Buch wo auftaucht und nicht damit das es überhaupt auftaucht. 8)
Probiere an einem kleinen übersichtlichen Projekt mal den 100% manuellen Weg und freue Dich bei den richtigen Aufgaben über die Unterstützung durch Sigil.

Grüße,
morty

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Chenook (31.01.2013)

Deja

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7

Donnerstag, 31. Januar 2013, 17:45

ok, ich danke für die wirklich hilfreichen informationen.

dann werde ich mir mal meine kaputten ebooks vornehmen und schaue, was ich zustande bringe.
vielleicht kommt ja was dabei rum, was als hübsch zu betiteln wäre.

das wird mir spaß machen *frimmeln und haare raufen inklusive, ohne dem, würde ich auch was vermissen*

liebe grüße

deja :)

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8

Donnerstag, 31. Januar 2013, 19:00

dann werde ich mir mal meine kaputten ebooks vornehmen und schaue, was ich zustande bringe.
vielleicht kommt ja was dabei rum, was als hübsch zu betiteln wäre.

Bei Fragen bezüglich Sigil einfach noch mal melden.

Deja

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9

Freitag, 1. Februar 2013, 09:25

danke peter, das werde ich dann tun.


lieben gruß

deja :)

helmutp

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10

Freitag, 1. Februar 2013, 11:44

Sigil codes sind sauberer? Wenn ein ebook nur html mit css ist - dann würde ich es auch lieber per hand codieren...
Hat wer einen link, wo die Besonderheiten des Codes zu finden wären?
@Chenook - davon kann ich nur abraten. Außer Dir macht Codieren viel Spass und Dir ist recht langweilig. Denn das händische Codieren von ebooks frisst einmal viel Zeit, zum anderen baut man aller Erfahrung nach dann doch ein paar Fehler ein (schließende Tags etc.).

Ich codiere berufsmässig fast den ganzen Tag und kann Dir HTML, CSS und die Besonderheiten und Bugs der Webbrowser im Traum runterbeten, aber ebooks mache ich mit Jutoh (wurde in mehreren Threads schon erwähnt).

LG Helmut
Die Elefanten meines Bruders - Ein Roman über Mona, den toten Bruder und einen erträumten Zirkusbesuch.
Buch bei Amazon: www.amazon.de/dp/1479102407

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Deja

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11

Freitag, 1. Februar 2013, 17:51

Sigil codes sind sauberer? Wenn ein ebook nur html mit css ist - dann würde ich es auch lieber per hand codieren...
Hat wer einen link, wo die Besonderheiten des Codes zu finden wären?
@Chenook - davon kann ich nur abraten. Außer Dir macht Codieren viel Spass und Dir ist recht langweilig. Denn das händische Codieren von ebooks frisst einmal viel Zeit, zum anderen baut man aller Erfahrung nach dann doch ein paar Fehler ein (schließende Tags etc.).

Ich codiere berufsmässig fast den ganzen Tag und kann Dir HTML, CSS und die Besonderheiten und Bugs der Webbrowser im Traum runterbeten, aber ebooks mache ich mit Jutoh (wurde in mehreren Threads schon erwähnt).

LG Helmut

danke helmut

ich werde mich nach jutoh erkundigen, und mich erstmal informieren.
die "besonderheiten" der browser kenn ich leider auch zu genüge, besonders erwähnenswert ist der explorer von ms, mein persönlicher favorit in der liste der zu hassenden dinge *den beutze ich auch nie, huch, wie das wohl kommt*

gibt es denn bei der codierung von ebooks auch solche fiesen hürden?
ich hab ja nur meinen reader, und kann da nicht wild durch die geräte testen.

ich hatte nur riesen probleme mit den ebooks von jack reacher, an der spannendsten stelle schaltet der reader sich aus und gleich wieder ein *wie ein reset*
als ich mir dann mit sigil den quelltext angesehen habe, bin ich fast verzweifelt.
was für eine tag-grütze. mitten im text, alles vollgerummst mit tags.
seitenweise nur tags, dann mal wieder text, mit riesen lücken, absätze kilometerlang und scheunentor groß.
ich hatte die hoffnung, durch den quelltext den absturz nachvollziehen zu können.
dem war aber nicht so. :(

nun ja, wenn ich in der materie einsteigen möchte und ich mich näher damit beschäftigt habe, werden sicher erst die fragen auftauchen.

danke nochmal und liebe grüße

deja :)

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12

Freitag, 1. Februar 2013, 18:21

Ich denke in Deinem Fall mal folgendes:

Zum Erstellen eines neuen eBooks sollte man eher auf Jutho bzw. Open/LibreOffice mit writer2epub-Plug-In setzen.

Zum Aufräumen von eBooks würde ich eher Sigil bevorzugen, da man dort direkt auf den Rohdaten arbeitet.

frostschutz

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13

Freitag, 1. Februar 2013, 19:01

Du kannst das HTML sehr gerne von Hand coden. Würde ich auch so machen. Emacs, Git, fertig. :D

Du darfst aber nicht erwarten daß das beim Leser so ankommt. Dein wunderschönes handgeschriebenes EPUB wird erstmal durch verschiedene Fleischwölfe geschickt.

- beim Ebook-Vertreiber. Für Qualitätssicherung und/oder um Bücher in mehreren Formaten anzubieten, wird automatisch konvertiert.
- beim Ebook-Vertreiber-Weitervertreiber. Falls da was anhängig ist. (Beispiel: Smashwords verteilt mehrere Formate und das weiter zu Anbietern wie Amazon, B&N usw.)
- beim Leser mit Calibre. Zum einen weil er gewohnt ist nur Mist zu bekommen und sich deinen handgeschriebenen Code gar nicht erst anschaut. Zum anderen weil er Bücher auf seine persönlichen Präferenzen eindampfen will und der eReader selbst das mit Einstellungen alleine nicht oder nicht immer hinbekommt

Beim Leser kommt das was du schreibst also so in der Form oft nicht an.

Du solltest also die Methode wählen die für dich als Autor am angenehmsten ist. Sowohl beim Schreiben als auch beim späteren Korrigieren. Wenn das der Texteditor ist - gut. Wenn es Word oder sonst ein Office ist - schlecht, aber wird niemandem auffallen weil machen eh fast alle so. ;)

helmutp

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14

Samstag, 2. Februar 2013, 11:33

danke helmut

ich werde mich nach jutoh erkundigen, und mich erstmal informieren.
die "besonderheiten" der browser kenn ich leider auch zu genüge, besonders erwähnenswert ist der explorer von ms, mein persönlicher favorit in der liste der zu hassenden dinge *den beutze ich auch nie, huch, wie das wohl kommt*

gibt es denn bei der codierung von ebooks auch solche fiesen hürden?
ich hab ja nur meinen reader, und kann da nicht wild durch die geräte testen.
@Deja - gern geschehen. ebooks sind im Grunde "nur" HTML und die Reader haben eine Art Browser, der dieses HTML interpretiert. Weil die Geräte noch relativ neu sind, schleppen sie nicht diese Altlasten mit sich rum wie die alten Internet-Explorer 6/7, die richtig besch...eiden waren. Also würde ich sagen, die Hürden sind nicht ganz so fies. Dennoch muss man auch den Readern gültiges HTML vorsetzen.

Das Kuddelmuddel an Tags, das Du geschildert hast, passiert oft bei einem häufig umformatierten Dokument aus einer Textverarbeitung, das dann in ein ebook umgesetzt wird, ohne dass anschlieend der Quellcode nochmal gesäubert wurde. Kommt hinzu, dass das Dokument noch recht umfangreich ist, dann ist der Reader-Browser unter Umständen mit der Interpretation dieser gewaltigen Datenmenge überfordert und "kollabiert". Das sollte er nicht, aber manchmal passiert es eben doch.

VG Grüße

Helmut
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Rainer Zenz

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Samstag, 2. Februar 2013, 17:46

Solche mengenweisen Formatierungen im Text entstehen eher beim Konvertieren von PDFs und, wie ich vermute, auch beim Erzeugen von Epubs mit Indesign aus Satzdokumenten.

Und dann kuckt keiner mehr richtig drüber, weils auf dem Rechner auf den ersten Blick okay aussieht ...

Divingduck

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Montag, 4. Februar 2013, 14:40

ich hatte nur riesen probleme mit den ebooks von jack reacher, an der spannendsten stelle schaltet der reader sich aus und gleich wieder ein *wie ein reset*
als ich mir dann mit sigil den quelltext angesehen habe, bin ich fast verzweifelt.
was für eine tag-grütze. mitten im text, alles vollgerummst mit tags.
seitenweise nur tags, dann mal wieder text, mit riesen lücken, absätze kilometerlang und scheunentor groß.
ich hatte die hoffnung, durch den quelltext den absturz nachvollziehen zu können.
dem war aber nicht so.

Lass mal raten: Das ganze Buch in ein HTML-File konvertiert?
Probleme mit ADE oder Adobe-ID? Dann schau mal hier nach.

McGarrett

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Dienstag, 26. Februar 2013, 18:33

Das ist schon alles sehr interessant hier. Ich habe mich zuerst daran orientiert, dass es hieß, ein Kindle E-Book erstellt man am besten, indem die Word-Quelldatei erstmal als HTML gespeichert wird. Dann habe ich mir die HTML-Datei angesehen und dachte, oh mein Gott. Daher habe ich ein kleines Word-Makro geschrieben, das mir den Inhalt direkt kurz und knackig direkt als HTML formatiert.

Dann kam die Sache, die in einem Beitrag oben beschrieben wurde. .opf und .ncx erfordern schon ziemlich viel Handarbeit. Aber wenn es fertig ist, hat man ein E-Book, das richtig gut aussieht, vor allem so wie man es will.

Dann kommt natürlich der Punkt, an dem man sich fragt, "willst du das jedes Mal manuell machen?". Ich glaube, ich werde mir Sigil, Calibre und Co. jetzt mal genauer ansehen.

Rainer Zenz

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Dienstag, 26. Februar 2013, 18:45

Und probier auch Jutoh aus.

Das ist zwar das gegenteil von Code direkt schreiben, aber man kann ihn je nach Bedarf stark beieinflussen.

Aus der Arbeitsdatei lassen sich direkt sowohl Epubs als auch Mobis erzeugen, mit jeweils eigenen Vorgaben.

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McGarrett (26.02.2013)

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