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41

Montag, 25. Februar 2013, 11:28

Der "Ersatz" ist ein Extra-Adapter für rund 30 Euronen.

Profi58

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42

Montag, 25. Februar 2013, 12:25

Sollte sich die Cloud als Hauptspeichermedium der Zukunft durchsetzen, wird eine persönliche Speichermöglichkeit langsam erschwert...
In einer PC-Zeitschrift (oder war es Connect?) stand bei der Beschreibung der möglichen Weiterentwicklung von Smartphones ein Satz, der mir gar nicht gefiel. Sinngemäß klang das so: "Auf Slots für Micro-USB-Karten oder einen großen internen Speicher kann künftig verzichtet werden, weil die Daten jederzeit aus der Cloud geladen werden können." Können sie das wirklich? Mein Smartphone-Vertrag hat eine Datenflatrate, aber die gilt nur innerhalb von D. Sobald ich außerhalb bin, zahle ich mich dumm und dämlich, wenn ich auf Daten aus der Cloud zugreifen will. Und gerade da wäre ein Zugriff (Kartenmaterial für die Navigation, Stadtpläne, Anzeige von Tankstellen, Restaurants, Krankenhäusern und und und..) nötig. Eine bezahlbare weltweite Datenflatrate ist aber nicht in Sicht. Zudem ist nicht immer ein Zugang zur Cloud gewährleistet, selbst bei der normalen GSM-Telefonie gibt es in D noch Funklöcher (ich war gestern in einem!).

Ich kaufe daher nur Geräte, die möglichst modular aufgebaut sind, die über mehrere Möglichkeiten des Datenaustausches und über ausreichende Speichermöglichkeiten verfügen. So fiel beim Smartphonekauf die Entscheidung zwischen IPhone 4 und Galaxy SII zugunsten des Galaxys, weil ich da den ohnehin großen internen Speicher mit einer Micro-SD-Karte um 32 GB aufstocken konnte und im Notfall auch mal der Akku getauscht werden konnte. Mein Kindle PW paßt in dieses "Beuteschema" nur teilweise rein, aber er ist auch ein Gerät mit sehr begrenztem Nutzungsspektrum (ich will damit lesen, sonst nichts).

Wenn alles nur noch über die Cloud läuft, ist Manipulationen Tür und Tor geöffnet und man weiß vor allem nicht, was ist das Original und was ist ein "optimiertes" Original? In Afghanistan haben die Taliban 4000 Jahre alte Statuen gesprengt, weil sie nicht in ihren Glauben passten. Könnt Ihr Euch vorstellen, was passiert, wenn solche Leute Zugriff auf eine Cloud bekommen?
Audiatur et altera pars! Du sollst auch die andere Seite hören!

ReaderT2

Greatek

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43

Dienstag, 26. Februar 2013, 02:54

Zitat von »FraRa«

Nicht die Technik, sondern der Mensch ist sich gern im Wege, vor allem, wenn es um Erfindungen von Kaufzwängen geht.

Sehr nachdenkenswerter Satz!



Zitat von »FraRa«

aber die Standardsetzer schlagen gern alles Alte mit Blindheit, um immer neuen Kram zu verkloppen.

Durch die Cloud wird das vielleicht anders, weil dann auch das Alte vermarktbar ist und bei den Kunden dafür Geld kassiert werden kann.



Zitat von »Profi58«

In einer PC-Zeitschrift (oder war es Connect?) stand bei der Beschreibung der möglichen Weiterentwicklung von Smartphones ein Satz, der mir gar nicht gefiel.

Sinn einer Cloud ist es ja, damit Geld zu verdienen. Deshalb sind ja die Leute, die davon profitieren so begeistert.
Klar ist eine feine Sache, aber nur solange wie man davon unabhängig bleibt.
Hatte mal das Vergnügen an einem Terminal zu arbeiten, das nur Online mit dem Hauptcomputer verbunden sinnvoll einsetzbar war. Fiel die Verbindung aus irgendwelchen Gründen aus, saß man praktisch däumchendrehend da, weil ohne die Verbindung fast nichts möglich war.
Aus der Erfahrung heraus, werde ich zwar eine Cloud wenn es für mich sinnvoll ist nutzen, aber möglichst nur, wenn meine persönliche Datenspeicherung außerhalb der Cloud weiter möglich bleibt.
Wenn man aus welchem Grund auch immer Offline ist und die Daten die man braucht grad nur Online verfügbar sind ist das ein äußerst frustrierendes Gefühl.

44

Dienstag, 26. Februar 2013, 08:42

Auch die Cloud trägt zu einem mir jedenfalls sehr missbehagenden Trend bei: der Überlassung von Eigentumsrechten. Das fing an, als man es als überflüssig betrachtete, Käufern von PCs Schaltpläne derselben mitzuliefern, wie das bei Fernsehern noch üblich war. Der Käufer braucht gar nichts mehr zu wissen über das Innenleben seines Eigentums. Er versteht es eh nicht und fängt nur an, die Dinge zu erhalten statt bei Ausfall sofort was Neues zu kaufen.
Auch ließ Windows plötzlich den "Besitzer" nicht mehr an alle Dateien heran. "Zugriff gesperrt". Mit welchem Recht? Und nun soll der Zugriff auf das Eigentum von der Gnade des Zugriffs auf die Cloud abhängig sein. Vollständige Abhängigkeit und Unmündigkeit ist das Ziel. Die Cloud klaut. Gern heißt Eigentum auch schon "Lizenz" und zeigt, dass es nur ein Teilbesitz dessen ist, was man kauft.
Besonders verhängnisvoll werden sich die Abhängigkeiten im Fall einer Krise zeigen (Netzstörungen durch Krieg, Sonnenwind, Erdbeben weiß der Geier). Die Menschen sind dann so leblos wie abgeschnittene Marionetten.

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45

Dienstag, 26. Februar 2013, 08:58

Zitat

. Das fing an, als man es als überflüssig betrachtete, Käufern von PCs Schaltpläne derselben mitzuliefern, wie das bei Fernsehern noch üblich war.


Ich habe meinen PC selbst zusammengestellt und - gebaut. Ist ja kein Hexenwerk. Und beim Mainboard war natürlich der Plan dabei. Natürlich auf englisch aber das sollte heutzutage ja jeder können.
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Quadratur

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46

Dienstag, 26. Februar 2013, 10:12

Zitat

Zitat

. Das fing an, als man es als überflüssig betrachtete, Käufern von PCs Schaltpläne derselben mitzuliefern, wie das bei Fernsehern noch üblich war.
Ich habe meinen PC selbst zusammengestellt und - gebaut. Ist ja kein Hexenwerk. Und beim Mainboard war natürlich der Plan dabei. Natürlich auf englisch aber das sollte heutzutage ja jeder können.

Ich glaube, das war hier nicht gemeint.
Früher gab es bei elektronischen Geräten den detaillierten Schaltplan, in dem jedes Bauteil mit jeder elektronischen Verbindung eingetragen war. So was wie dies hier: <http://de.wikipedia.org/wiki/Datei:OpAmp…_Colored_DE.svg>, allerdings in größerem Stil natürlich.

Mit zwei Handbüchern, eines über die Symbole der Bauelemente und eines über die Funktionsweise von Geräten der Unterhaltungselektronik, haben wir es sogar als ca. 13-jährige Kinder geschafft, das Funktionsprinzip eines TV-Geräts grob zu durchschauen, auch wenn uns die Details der elektronischen Baugruppen da noch verborgen blieben.

Dank an FraRa für die Erinnerung an diese Schaltpläne. Ich hatte die Dinger völlig vergessen, aber das waren schon damals wahrhaftige Open-Source-Zeiten.
:)

Gruß
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Dienstag, 26. Februar 2013, 13:21

Natürlich auf englisch aber das sollte heutzutage ja jeder können.

Wieso sollte meine Oma englisch können? ?(

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48

Dienstag, 26. Februar 2013, 13:31

Zitat

Natürlich auf englisch aber das sollte heutzutage ja jeder können.

Wieso sollte meine Oma englisch können? ?(


Naja liest deine Oma so etwas? Bastelt sie am PC rum? Ich beschäftigte immer schon ne weile mit PC-Technik und an bestimmte Infos kommt man nicht ran ohne (etwas) Englisch zu können oder zu lernen.
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Joe

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49

Dienstag, 26. Februar 2013, 13:53

Du hast ja auch nicht jeder PC-Schrauber geschrieben. Manchmal macht es mir eben Spaß, solche Verallgemeinerungen auf die Schippe zu nehmen. Ist auch nicht böse gemeint aber ich kenne z. B. sehr viele Leute, die kein oder nur bruchstückhaft englisch können und dann stolpere ich ein bisschen über pauschale Aussagen à la "englisch sollte heute jeder können". ;)

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Dienstag, 26. Februar 2013, 13:56

Okay du hast recht. Deine Oma gehört aber vermutlich zur letzten Generation die keinen Englischunterricht in der Schule hatte. Oder?
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Basstom

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Dienstag, 26. Februar 2013, 14:07

Ich kenne so einige Leute, die sich in der Schule mehr schlecht als recht durch den Englischunterricht gequält haben. Leute, die deutlich (!) jünger sind, als ich. Und viele in meinem Alter, denen Fremdsprachen nicht liegen, und die einfach dichtmachen, wenn man ihnen mit Englisch kommt.
Ich kann daher mit solchen Verallgemeinerungen nicht konform gehen.

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Dienstag, 26. Februar 2013, 14:14

Naja es ging hier um den Schaltplan. Und da braucht man auch keine guten Englisch-Kenntnisse. Die Fachbegriffe die dort verwendet sind sind sowieso englisch und werden bei uns auch meist in der englischen Version gebraucht. Und wenn man "dicht macht wenn Englisch kommt" bleiben einem halt vieles verborgen. Gerade im Technik-Bereich sind viele Infos halt nur auf Englisch erhältlich.
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53

Mittwoch, 27. Februar 2013, 07:40

Auch ließ Windows plötzlich den "Besitzer" nicht mehr an alle Dateien heran. "Zugriff gesperrt". Mit welchem Recht?
Selbst unter Windows 7 komme ich noch an alle Dateien ran, an die ich ran möchte. Nicht als normaler Nutzer. Aber spätestens als Administrator. Mit diesem Konto kann ich mir für jede Datei alle Rechte holen, die ich möchte. Dass standardmäßig bestimmte Dateien geschützt sind dient dem Schutz vor Viren und Trojanern.

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