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helmutp

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  • »helmutp« ist der Autor dieses Themas

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1

Freitag, 16. August 2013, 12:15

Ein kleiner Etappensieg gegen die Piraterie

Im konkreten Fall hat der Bundesgerichtshof entschieden, dass Filehoster Rapidshare geeignete Massnahmen gegen Piraterie ergreifen muss und sich nicht auf seine Rolle als Speicheranbieter zurückziehen kann.

Natürlich ist das nur ein kleiner Schritt (Ja, ich weiß, man kann auf einen Server in die Mongolei ausweichen :D ), aber es bewegt sich etwas.

http://www.buchreport.de/nachrichten/ver…ndes-urteil.htm
Die Elefanten meines Bruders - Ein Roman über Mona, den toten Bruder und einen erträumten Zirkusbesuch.
Buch bei Amazon: www.amazon.de/dp/1479102407

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2

Freitag, 16. August 2013, 12:28

Na, mal sehen ab wann die Post etwas gegen schlimme Sachen in den Paketen tun muss, die sie befördert. Oder Banken kontrollieren müssen, ob auch alles in Ordnung ist, mit den Dingen, die Kunden in ihren Schließfächern aufbewahren.
Der Unterschied zwischen Wissen und Glauben?
Wissen kann man wissen, Glauben muss man glauben.

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3

Freitag, 16. August 2013, 12:31

Etappensieg? Lächerlich! Vom OLG Hamburg war ja nicht anders zu erwarten, die sind für solche Urteile berüchtigt.

Wie soll den so eine Kontrolle durchgeführt werden? Nach welchen Kriterien? Zudem ist es ja nicht mal illegal urheberrechtlich geschütztes Material in eine "Cloud" oder einen Filehoster zu laden. Und selbst das weitergeben ist im Rahmen der Privatkopie in engen Grenzen durchaus erlaubt.

Rapidshare ist sowieso schon fast Pleite denen schadet dass auch nicht wirklich mehr. Eine solche Prüfung würde ja eh nur den ehrlichen Nutzern schaden. Deren Daten werden durchsucht, von Datenschutz keine Spur. Wer aber wirklich Filesharing im großen Maße machen möchte wird diese Prüfungsmechanismen schnell aushebeln. Zumal die Anbieter an so eine Prüfung kein wirklich Interesse haben. Die werden dass so inplementieren wie es vorgeschrieben wird und dass ist schnell bekannt und wird ausgehebelt.

Die einzige wirkliche Maßnahme gegen "Piraterie" sind gescheite legale Angebote.
Plugins (Alf) für Calibre nötig?? (siehe mein Profil ) "DRM ist böse" Youtube

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4

Freitag, 16. August 2013, 12:41

Absurdes Urteil. Wenn ich bei einem Filehoster ein verschlüsseltes Archiv mit dem Namen "Pratchett.zip" ablege, woran will dann der Filehoster sehen, ob es sich um legalen oder illegalen Inhalt handelt. Und selbst wenn dort meine gesammelten eBooks drin lägen, wer sagt denn, dass ich die der Allgemeinheit zur Verfügung stelle.

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5

Freitag, 16. August 2013, 12:46

Rapidshare war vor einigen Jahren aktuell. Da läd doch eh kaum noch einer was hoch.

gromit62

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6

Freitag, 16. August 2013, 12:53

Und selbst das weitergeben ist im Rahmen der Privatkopie in engen Grenzen durchaus erlaubt.
Aber nicht über diesen Weg oder andere Telekommunikationswege. Gegen Piraterie ist kein Kraut gewachsen. Es ist einfach illegal und schert sich einen Dreck um Gesetze und die Urheberrechte. Dagegen kann ein gescheites legales Angebot nur moralisch und durch Schutz- sowie juristische Gegenmaßnahmen punkten.
DRM ist schlecht !!! - Aber leider zur Rechtewahrung notwendig. DRM-Befreiung ist in mehrfacher Hinsicht unsinnig. Details wegen Forumsregel 5 in meinem Profil

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7

Freitag, 16. August 2013, 12:56

Zitat

Aber nicht über diesen Weg oder andere Telekommunikationswege.


Sagt wer ausser Gromit?

Das brauchst du mir nicht per PM schicken... :D
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gromit62

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8

Freitag, 16. August 2013, 13:04

Wenn ich mich richtig erinnere hat auch Susanne schon mal etwas dazu geschrieben.
DRM ist schlecht !!! - Aber leider zur Rechtewahrung notwendig. DRM-Befreiung ist in mehrfacher Hinsicht unsinnig. Details wegen Forumsregel 5 in meinem Profil

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9

Freitag, 16. August 2013, 13:05

Zitat

Wenn ich mich richtig erinnere hat auch Susanne schon mal etwas dazu geschrieben.


Und was?
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Susanne Weigand

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10

Freitag, 16. August 2013, 13:13

Sagt wer ausser Gromit?


Du hast immer noch nicht die Relevanz der Lex Gromit verstanden. Hier mal auch für Dich der Wortlaut:

Lex Gromit

§ 1
DRM ist gut und heilig, denn es verhindert alles Übel.
§ 2
Wer DRM wegmacht ist abgrundtief böse und muss für mindestens 845 Jahre ins Gefängnis
§ 3
Ich darf meine eBooks mit meinen allernächsten Freunden und Verwandten teilen. Dazu muss ich ihnen meinen eReader in die Hand drücken und sie während der Lektüre durch einen geeigneten paramilitärischen Wachdienst überwachen lassen. Keinesfalls darf ich ihnen eine Datei überlassen und schon ganz und gar nicht über Telekommunikationswege. Das gibt 100 Jahre extra.
§ 4
Wenn mein eReader geklaut wird, bin ich zum sofortigen Vorstelligwerden im nächsten Gefängnis verpflichtet, um meine 845 Jahre abzusitzen, denn die Klauer meines Readers werden jetzt meine Dateien verbreiten.
§ 5
Ich bin verpflichtet, wenn ich ein eBook kaufe, meine Daten in eine öffentlich zugängliche Datenbank einzutragen, damit jeder mich für 845 Jahre ins Gefängnis schicken kann, sollte ein Buch, das ich gekauft habe, irgendwo illegal auftauchen.
§ 6
Auch wenn ich mich an § 1-5 halte, bin ich wahrscheinlich dennoch ein DRM-Schwein, denn der Generalverdacht gilt auch für mich.
§ 7
Ein wie großes Schwein ich bin, hängt von meiner Position in der Rechteverwertungkette ab. Stehe ich da am Ende, bin ich sowieso ein Riesenschwein. 845 Jahre praktisch unvermeidlich
Englische eBooks - preiswert und kostenlos: http://www.englishbooks.xtme.de/

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gromit62

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11

Freitag, 16. August 2013, 13:20

Lex Gromit

Ganz nett, aber disclaimed.
Habe oben übrigens den Link eingesetzt.
Wenn eine Initiative (Du bist selbst der Threadstarter dazu, halsbandschnäpper) für die Erlaubnis zum teilen über facebook und soziale Netzwerke kämpft, scheint die aktuelle Rechtslage gegen diese Absicht zu stehen.
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Susanne Weigand

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12

Freitag, 16. August 2013, 13:25

Wenn ich mich richtig erinnere hat auch Susanne schon mal etwas dazu geschrieben.


Und was hat meine Äußerung zum Thema Facebook jetzt genau mit Fileshare-Hostern zu tun?

Susanne
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gromit62

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13

Freitag, 16. August 2013, 13:32

Und was hat meine Äußerung zum Thema Facebook jetzt genau mit Fileshare-Hostern zu tun?

Hallo? - Es war nur eine Erinnerung. Ich habe erst anschließend danach gesucht. Aber aus dem Kontext (Golem, und auch Beiträge von Maple zuvor) geht hervor, daß der Telekommunikationsweg nicht für den Transport einer Privatkopie vorgesehen ist. Darauf kommt es mir an.
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jerseygirl

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Freitag, 16. August 2013, 13:33

Mir kommen diese "Etappensiege gegen die Piraterie" ehrlich gesagt immer nur hilflos und ahnungslos vor. Wer diesen "Sieg"(?) jetzt nun feiert, hat das Neuland Internet leider nicht verstanden.
Warum es sich nicht lohn zu feiern?
Rapidshare ist ein Dienst von hunderten und schon lange nicht mehr der bedeutenste.
Was soll rapidshare tun bei passwortgeschützten Zip-Archiven oder umbenannten Dateien?
Darf und muss ich von einem Filehoster erwarten, dass er jede Datei durchleuchtet, zip-Archive knackt, Inhalte entschlüsselt und jede Musik-, Text- und Filmdatei in Augenschein nimmt um zu sehen und zu hören das die Datei auch ihrem tatsächlichen Namen entspricht?
Die "Piraten", die eine Datei ungezippt und mit Klartext - Namen ablegen, sind die kleinen Fische, die mal eben mit dem besten Freund ein Musikstück austauschen. Die richtig bösen "Piraten", die Dateien im großen Stil verteilen sind da längst klüger.
Man muss das Problem, wie immer doch bei der Wurzel packen und nicht beim Paketboten.

Mit dieser Gesetzsprechung ist jeder, der aus beruflichen, privaten oder sonstigen Gründen ein Filehoster benutzt, jetzt schön unter Generalverdacht und darf sich seine Dateien nicht nur von der NSA, sondern auch von seinem Filehoster analysieren lassen.

Und wenn mal jemand dahinterkommt, dass man Filme, Musik und ebooks auch auf USB- Sticks verschicken kann, wird demnächst auch noch die Post angehalten, Briefe nach Datenträgern zu untersuchen und die Datenträger dann auch bitte inhaltlich zu analysieren.

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15

Freitag, 16. August 2013, 13:54

Zitat von »Susanne Weigand«

Lex Gromit

You made my day! :thumbsup: :D
Cada loco con su tema.

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SannyB

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16

Freitag, 16. August 2013, 13:55

Dagegen kann ein gescheites legales Angebot nur moralisch und durch Schutz- sowie juristische Gegenmaßnahmen punkten.


Das ist Quatsch. Seit die Musikindustrie auf DRM verzichtet und attraktive Preise hat, boomt der legale Musikdownload. Ich lad mir auch lieber schnell ein Lied für 99 Cent bei Amazon oder sonstwem als dass ich deswegen das Internet nach dunklen Seiten durchforste. Ähnlich könnte es bei Büchern auch laufen. Solange aber E-Books nur marginal weniger als die Printausgabe kosten und der Kunde mit DRM gegängelt wird, wird die dunkle Seite nicht unattraktiver als legale Angebote. Nur wollen das die Verlage ja nicht begreifen.

Edit: Sorry halsbandschnaepper, hab zuerst beim Zitieren Mist gebaut. Das Zitat stammt natürlich von gromit62.

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Freitag, 16. August 2013, 14:07

Das ist Quatsch. Seit die Musikindustrie auf DRM verzichtet und attraktive Preise hat, boomt der legale Musikdownload.
Wirklich? Dann scheinen die Künstler vom Boom ausgenommen. Die verdienen fast nur noch über Touren und Auftritte. Der Markt ist über einen langen Zeitraum richtig zusammengeschrumpft. Das siehst du schon daran wie wenig du verkaufen musst, um in die Top 10 zu kommen.
Boomen tun zur Zeit eher die Streaming-Dienste. Aber hier verdienen Künstler recht wenig.

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Freitag, 16. August 2013, 14:18

Boomen im Vergleich zur Piraterie. Dass die Musikverkäufe absolut massiv zurückgegangen sind, steht auf einem anderen Blatt. Ich behaupte mal frech, es hat mit der fehlenden Qualität der meisten Ergüsse zu tun. Früher hab ich sehr viele CDs gekauft, heute fast gar keine mehr. Das liegt aber nicht an dunklen Seiten sondern daran, dass ich mit den meisten heutigen Machwerken nichts anfangen kann.

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Freitag, 16. August 2013, 15:35

Boomen im Vergleich zur Piraterie. Dass die Musikverkäufe absolut massiv zurückgegangen sind, steht auf einem anderen Blatt. Ich behaupte mal frech, es hat mit der fehlenden Qualität der meisten Ergüsse zu tun. Früher hab ich sehr viele CDs gekauft, heute fast gar keine mehr. Das liegt aber nicht an dunklen Seiten sondern daran, dass ich mit den meisten heutigen Machwerken nichts anfangen kann.
Vielleicht ist die Piraterie trotzdem noch ein Thema, oder andere Verwertungsformen wie das Streamen sind wesentlich wichtiger geworden. Ergebnis ist, dass über den Musikverkauf der Künstler heute wenig verdient. Ich habe früher kaum CD's gekauft. Ich habe kaum mp3's gekauft. Seit den vielen Streamin-Angeboten habe ich hingegen angefangen meinen Musikkonsum massiv auszuweiten. Ich persönlich sehe für meine Art des Konsums moderner Musik keinen Grund sie käuflich zu erwerben. Meist laufen sie einige Zeit rauf und runter und dann höre ich sie nie wieder. Bei Klassik sieht es anders aus.
Unterhaltungs- und Mainstreammusik hat die gleiche Qualität wie vor zehn Jahren. Nur die Genres und Vorlieben sind verändert.

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Freitag, 16. August 2013, 15:42

Sehr wahrscheinlich ein Papyrus-Sieg, der dann in den nächsten Instanzen wieder einkassiert wird. Ich kann a.peter mit seiner Bemerkung nur zustimmen.

Als Hoster betreibt man seine Server besser im Ausland an den schon bekannten Stellen. Das sichert die Betreiber zumindest vor irrationale Urteile. Das damit natürlich die Hoheit von Daten in fremde Hände mit allen Begleiterscheinungen gelegt wird, ist ein dumm gelaufener kalkulierter Kollateralschaden. Andere wird es freuen, denn Hoster leben nicht ausschließlich von privaten Uploadern , sondern benötigen eine längerfristige gute Grundauslastung durch Unternehmen, um Kosten solide Deckeln zu können. Ein Grund mehr, nicht in die Cloud abzuwandern.

Den Uploader wird dies nicht stören und greift auf die nächste Plattform in dann für ihn noch besser abgesicherter Umgebung zurück. Damit hat man das vermeintliche Grundübel nicht gelöst, aber den nächsten Schildbürgerstreich sicher.

Edit: ehe ich es wieder vergesse - private Meinung und nicht Mod-Statement. :!:
Probleme mit ADE oder Adobe-ID? Dann schau mal hier nach.

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