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Jaden

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21

Sonntag, 20. Januar 2013, 13:12

Was ist "kluck"? Ich komme aus Norddeutschland, da gibt es diesen Ausdruck nicht. Habe ich auch noch nie gehört.


Sorry, da war ich etwas flapsig. :P Klu(c)k ist klug...

Mir war das selbstverständlich vorher schon klar, was du da geschrieben hast, also dass es ums Geldverdienen geht und so weiter. Und ich glaube, das ist es hier allen anderen auch - kann mir nicht vorstellen, dass hier jemand denkt, dass da was anderes hintersteckt als der Wunsch, ordentlich zu verdienen.

War aber natürlich nur scherzhaft gemeint von mir, deswegen auch das "kluck". ;)

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Haplorrhini

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22

Sonntag, 20. Januar 2013, 13:51

Sorry, da war ich etwas flapsig. :P Klu(c)k ist klug...

Aaarg...
Manchmal hat man aber auch echt ein Brett vor'm Kopf. Und damit meine ich nicht dich. :D
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Ad rem

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23

Sonntag, 20. Januar 2013, 13:53

Vielleicht sollte man erst einmal damit aufhören, alle Nutzer solcher Datenspeicher unter Generalverdacht zu stellen.
Auch sind es keine Verbrecher, auch wenn es von machen Lobbyisten so dargestellt wird.

Losgelöst von der Person Kim Schmitz, der in der Tat immer sehr nah am Rande der Legalität agierte, ist sein Projekt m.E. ersteinmal genauso einzustufen, wie eine Cloud von apple oder virtueller Datenspeicher anderer Anbieter im www.
Es wird Speicherplatz angeboten und man überlässt es den Nutzern, diesen regelkonform zu nutzen.
Die Verantwortung liegt also nicht mehr beim Anbieter, auch wenn dieser weiss, dass nicht immer alle grundehrlich dieses Angebot nutzen.

Werden Banken in Haftung genommen, wenn ihre Schliessfächer "zweckentfremdet" werden?
Wenn ich also am Zürcher Paradeplatz mein Schliessfach mit dem Geld fülle, welches ich in D ohne Rechnung eingenommen habe oder dort Dokumente einlege, die meine Mitbewerber in irgendeiner Art kompomitieren könnten - welche Mitschuld hat die Bank?

Nicht das ich Dr. Kimble in Schutz nehmen möchte, aber es ist immer wieder interessant:
während z.B. ein "Manager" Joe Ackermann, der mit seinem Unternehmen weder moralisch noch rechtlich immer völlig einwandfrei agiert hat und einigen seiner Kunden mehr oder weniger die Pistole auf die Brust gesetzt hast (die globalen Manipulationen mal aussen vor) in hohen Ehren gehalten und fürstlich entlohnt wird, werden andere unter Generalverdacht gestellt und grundsätzlich als Böse betrachtet.

Statt die Verantworlichen und Abzocker bei z.B. Stuttgart 21, BER oder der Elbphilharmonie (um nur ein paar Beispiele zu nennen, die alle Steuerzahler nachhaltig belasten) mal auf die Füsse zu treten, ist ja leichter, "Geschäftsmodelle" in Frage zu stellen. Modelle übrigens, die entstehen, weil andere entweder ihre Hausaufgaben nicht machen wollen oder weil sie nicht bereit sind, ihre angestammten Pfründe auch nur ansatzweise mit anderen zu teilen.

Der weniger legale Part des Filesharing ist schliesslich dem Umstand zu verdanken, dass sich zu viele an einem Werk bereichern wollen (während der eigentliche Urheber abgespeist wird)

Nur mal so meine 2 Cents zu den moralischen Zweifleln eines Datenspeichers.

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nwilde (20.01.2013)

tak

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24

Sonntag, 20. Januar 2013, 14:34

Naja Dropbox ist auch anders zu bewerten als Megaupload.
Natürlich war Megaupload offiziell nicht fürs Filesharing gedacht, die Praixs sah dagegen ganz anders aus. Glaubst du der Herr Dot-Com wusste nicht was auf seiner Plattform so abgeht?!
Dennoch waren natürlich nicht alle Kunden Kriminelle.

Aber wir leben in einem Rechtsstaat, Neu-Seeland und USA sinds hoffentlich auch und darum soll alles ordentlich nach Gesetzen geregelt werden.


nwilde

Norah Wilde

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25

Sonntag, 20. Januar 2013, 15:12

Nein, MEGA ist nichts anderes als eine Dropbox.

Und ja, es müsste eigentlich alles ein bisschen gesetzeskonformer ablaufen. Aber in Wirklichkeit tut es das längst.

Das Problem sind die Gesetze selbst, die immer noch nicht an das heutige digitale Zeitalter angepasst wurden.

Ob Herr Dotcom wusste, was auf seiner Plattform abging oder nicht, ist irrelevant, da er die Verantwortung generell von sich abweist. Durch AGBs, Disclaimers, etc.

Dieser Kim gibt den Nutzern, was sie wollen. Anonyme Piratenschiffe, mit denen sie Daten austauschen können. Jetzt muss er es nur noch schaffen, dass die "bestohlenen" Künstler irgendwie an den Werbeeinnahmen beteiligt werden. Dann wäre es wirklich revolutionär 8)
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Ich lese E-Books, weil mir ein Baum im Wald lieber ist als ein Buch in der Hand.

ottischwenk

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26

Sonntag, 20. Januar 2013, 16:08

Aber wir leben in einem Rechtsstaat, Neu-Seeland und USA sinds hoffentlich auch und darum soll alles ordentlich nach Gesetzen geregelt werden.
Nach welchen? Nach denen von Togo, oder Süd Korea, oder der Türkei?
"Du, ich hab ne Idee: Schreib doch einfach in deine Signatur, dass du beleuchtete Reader doof findest und warum, und dass Kobo auch doof ist und dein Touch in der Vitrine steht oder nur mit dem Cool Reader verwendbar ist, dann musst du es nicht dauernd wiederholen."

tak

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27

Sonntag, 20. Januar 2013, 19:14

Aber wir leben in einem Rechtsstaat, Neu-Seeland und USA sinds hoffentlich auch und darum soll alles ordentlich nach Gesetzen geregelt werden.
Nach welchen? Nach denen von Togo, oder Süd Korea, oder der Türkei?

Das war natürlich eine recht nichstsagende Floskel meinerseits^^
Sagen wir mal nach den Gesetzen von Neu-Seeland, Wikipediazitat:

"Am 28. Juni 2012 entschied das neuseeländische High Court, dass die Durchsuchung und Beschlagnahmen rechtswidrig waren und die dadurch erlangten Daten nicht an die amerikanischen Ermittler herausgegeben hätten werden dürfen,[41] weil die Durchsuchungsanordnung rechtswidrig ausgestaltet war und die Weitergabe der beschlagnahmten Datenträger an das FBI und dessen Ausfuhr in die USA gegen eine ausdrückliche Anweisung verstieß."


  • »halsbandschnaepper« ist der Autor dieses Themas

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28

Montag, 21. Januar 2013, 18:45

Golem.de hat einen weiteren Artikel zu dem Thema veröffentlicht in dem zwei Juristen unterschiedlich Stellung nehmen:
http://www.golem.de/news/rechtsanwalt-fi…1301-97048.html

Interessant ist dass es grundsätzlich vom Urheberrecht erlaubt ist vom Urheberrecht geschützte Dateien (d.h. auch Ebooks) an bis zu 7 Freunde weiterzugeben und sich damit auszutauschen. Das wird aber meines Wissen meist in den AGB verboten, ob die allerdings gültig sind ist auch nicht sicher. Das heißt wohl das Ebooks tauschen nicht grundsätzlich illegal ist.
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Haplorrhini

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Montag, 21. Januar 2013, 19:12

Ich habe auch noch einen Artikel zum Thema gefunden: ;)

http://t3n.de/news/mega-kim-schmitz-einmal-meinen-438035/

Und, um zu verdeutlichen, was ich mit meiner Aussage meinte, dass Schmitz schon dafür sorgen wird, dass er beim nächsten Deal mit den Ermittlungsbehörden auch etwas anzubieten hat:

Zitat

Megas Geschäftsbedingungen sind jedoch kein Musterbeispiel für den Schutz der Privatsphäre. Das Unternehmen, heißt es dort, speichere "Kommunikations-Logs, Verkehrsdaten, Website-Benutzung und andere Informationen, die wir benötigen, um die Dienste bereitzustellen" einschließlich der Daten, die es für das Einspielen von Werbung benötige und der benutzten IP-Adressen. Auch "jede persönliche Information in hochgeladenen Daten" werde gespeichert. Was dieser Passus genau bedeutet, ist unklar, da die auf Mega vorgehaltenen Daten vor dem Hochladen verschlüsselt werden und das Unternehmen nach eigenem Bekunden keinen Einblick nehmen kann.

Die persönlichen Daten würden aufbewahrt, solange der Nutzer ein Mega-Konto unterhalte. Zu einer Löschung nach dem Ende der Kundenbeziehung gibt es keine Aussage. An dritte würden die persönlichen Daten nicht verkauft – außer an Megas "autorisierte Wiederverkäufer und Diensteanbieter".

Das Zitat stammt aus diesem Artikel von heise:
http://www.heise.de/newsticker/meldung/K…ty-1787634.html
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aweis

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Montag, 21. Januar 2013, 20:57

Interessant ist dass es grundsätzlich vom Urheberrecht erlaubt ist vom Urheberrecht geschützte Dateien (d.h. auch Ebooks) an bis zu 7 Freunde weiterzugeben und sich damit auszutauschen. Das wird aber meines Wissen meist in den AGB verboten, ob die allerdings gültig sind ist auch nicht sicher. Das heißt wohl das Ebooks tauschen nicht grundsätzlich illegal ist.

Ja, wobei meines Wissen noch zwei Einschränkungen wichtig sind:
- Du selber musst die Datei legal erworben haben
- sie darf nicht kopiergeschützt sein

Ob man das Weitergeben dann in den AGB grundsätzlich ausschließen darf halte ich für zweifelhaft, weil es:
- gesetzlich zugesicherte Rechte einschränkt
- den Kunden benachteiligt

Soweit ich mich noch erinnern kann, ist das in AGBs für Endkunden unzulässig. Aber ich bin kein Jurist...

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Divingduck

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31

Montag, 21. Januar 2013, 22:49

§ 53 Vervielfältigungen zum privaten und sonstigen eigenen Gebrauch

Evtl hab ich ja gerade nicht die richtige Brille auf. Aber dort steht weder was von erlaubten 7 Kopien noch von erlaubten tauschen. So wie ich dies lese, ist der Zweck und die Art der Kopie recht eindeutig beschrieben.

Und hier das komplette Werk "Gesetz über Urheberrecht und verwandte Schutzrechte" direkt von der Quelle als Epub.
Probleme mit ADE oder Adobe-ID? Dann schau mal hier nach.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Divingduck« (21. Januar 2013, 23:08)


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Haplorrhini

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32

Montag, 21. Januar 2013, 23:16

Ich denke auch, dass dieses "sieben Kopien sind erlaubt" ein Ammenmärchen ist. Es mag vielleicht sein, dass es da eine Duldung in der Richtung gibt. Aber festgeschrieben ist das nicht. Kommt wohl auch auf das Gericht und den Richter an.
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aweis

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Dienstag, 22. Januar 2013, 00:29

Ich denke auch, dass dieses "sieben Kopien sind erlaubt" ein Ammenmärchen ist.

Ich kenne das für die Frage: Darf ich Kopien meiner CDs weitergeben? - allerdings mit einer Zahl von nur 5.

Aber ich weiß nicht, in welchem Gesetz das genau festgelegt ist. Die 5 war m.E. auch nur eine Art "Richtwert", also keine Zahl, die irgendwo genau definiert war.
Im Gesetz steht dann wohl sowas wie "in geringer Zahl" oder "einige" oder ähnliches.

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Dienstag, 22. Januar 2013, 10:54

Das mit 7 Kopien ist kein Ammenmärchen, sondern entstammt einem Urteil des Bundesgerichtshofes.

Aus dem Artikel Privatkopie aus Wikipedia:

Zitat


Anzahl der Kopien

Umstritten ist unter Juristen, wie viele Kopien im Rahmen der Privatkopieschranke hergestellt werden dürfen. Nach einer Entscheidung des Bundesgerichtshofs aus dem Jahr 1978[7] wird häufig die Ansicht vertreten, dass bis zu sieben Kopien zulässig seien. Allerdings entschied das Gericht nur, dass nicht mehr als sieben Kopien zulässig seien. Zu der konkreten Entscheidung hat auch der Antrag im damaligen Verfahren beigetragen, der bereits diese Formulierung enthielt.

Diese Zahl wird jedoch teilweise kritisiert.[8] Viele Autoren legen sich nicht auf eine ausdrückliche Zahl fest, sondern bevorzugen eine Orientierung am Einzelfall.[9] Gerade im digitalen Umfeld wird die Anzahl der zulässigen Vervielfältigungen häufig unterhalb von sieben angesetzt.
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helmutp

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Dienstag, 22. Januar 2013, 13:15

Was der King da gebastelt hat, ist auch nur eine Art Cloud mit ein paar Sicherungen dagegen, dass er belangt wird. Eine neue Runde im Hase-und-Igel-Spiel.
Das sehe ich auch so, selbst dann wenn Big Kim jetzt mal wieder mit einer neuen Idee an den Start geht. Das Urheberrecht wird sich den neuen Gegebenheiten anpassen und es wird m.E. sicher nicht so aussehen, dass jemand mit sehr grossem Ego sich dauerhaft darüber hinwegsetzen kann.

LG Helmut
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Haplorrhini

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Mittwoch, 23. Januar 2013, 16:56

Aaah, ja...

http://www.heise.de/security/artikel/Mega-Facts-1789018.html

Zitat aus dem letzten Absatz:

Zitat

In der Folge kann jeder, der einen dieser CDN-Server kontrolliert – oder den Betreiber zur Mithilfe bewegen kann – den nachgeladenen Code ganz einfach manipulieren, ohne dass dies einen Fehler hervorruft. Damit wäre dann die gesamte Mega-Infrastruktur kompromittiert und Anwender ließen sich beliebig ausspionieren. Derartige Anfängerfehler lassen auch für den Rest der Krypto-Infrastruktur nichts Gutes ahnen.

(Hervorhebung von mir)

Ich persönlich bezweifle sehr, dass es sich dabei um einen unabsichtlichen Fehler handelt. Es ist nur ganz normales Kim Schmitz Verhalten. Wie gesagt, wenn das FBI das nächste mal klingelt, ist es immer gut etwas zu haben, was man "verkaufen" kann. Und was eignet sich da besser als Daten von "Kunden", die illegale Inhalte verbreiten. Und ja, genau dafür ist Mega gedacht, für nichts anderes.
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Susanne Weigand (23.01.2013), halsbandschnaepper (23.01.2013)

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Haplorrhini

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Donnerstag, 31. Januar 2013, 18:59

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