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Wer2010

Ebook ViellLeser

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1

Samstag, 23. Februar 2013, 10:48

E-Reader sind killing machines

Eben entdeckt.
Habe es hier nicht gefunden, obwohl es schon etwas älter ist.

Ein Bericht über die boessen E-Reader.

/www.buchreport.de
Einmal und nie wieder DRM.

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Reginald (23.02.2013), Basstom (23.02.2013)

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2

Samstag, 23. Februar 2013, 13:25

CD-Läden sterben durch die steigenden Verkaufszahlen von MP3 aus. Und stellt euch vor: Kein Schwein schreit nach der Politik. Aber wenn's um das "Kulturgut" Buch geht, ist in D die Panik groß. Ist der MP3-Player die Killing-Machine für die Musik?

Ich muss Herrn Reuß widersprechen. Doch, die Käufer wollen eBooks. Ich jedenfalls, wollte schon lange vor Amazon, eBooks haben. Und? Hat die Buchbranche reagiert? Nein. Jetzt sehen sie ihre Felle davonschwimmen und schreien Hilflos nach der Politik.

Ich stimme allerdings darin überein, dass Google und Amazon als Oligopol eine Bedrohung für einen freien Buchmarkt sein könnten. Aber wo sind denn die Gegenaktionen?

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3

Samstag, 23. Februar 2013, 15:09

Zitat

Die E-Books sind keine Bücher, für die Vertreiber sind sie nichts anderes als geschickt versteckte Marketinginstrumente, bei denen über WLAN Lektüreverhalten kontrolliert und ausgewertet wird.


:pinch:

Was soll man dazu noch sagen?
Mich wundert es nicht im geringsten, daß Amazon, Apple und Google den deutschen Markt unter sich aufteilen werden.
"Über manche Dinge macht man keine Witze, da lacht man direkt."

Dieter Hildebrandt 1927 - 2013

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4

Samstag, 23. Februar 2013, 15:16

"Sein Ratschlag an Sortimenter: Finger weg vom E-Book-Geschäft."

Jo. Wenn die Titel stark nachgefragt werden sorgen halt die bösen "Piraten." für digitale Versionen.

" Die Franzosen haben es immerhin soweit gebracht, dass sie das Unterlaufen der Buchpreisbindung durch die Portofreistellung unterbunden haben. Das ist schon einmal ein erster Schritt."

Ach nee in der lokalen Buchhandlung zahle ich also auch Porto?

Der Typ ist so verdreht das kann kein normaler Mensch mehr sein.
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Krimimimi

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5

Samstag, 23. Februar 2013, 15:21

Was soll man dazu noch sagen?
Mich wundert es nicht im geringsten, daß Amazon, Apple und Google den deutschen Markt unter sich aufteilen werden.

Ich für meinen Teil habe noch nie ein ebook bei Apple oder Google gekauft. Bei Amazon ganze 4 Stück zum Preis von insgesamt weniger als 10 €.
Ich glaube, ein Teil vom Kuchen bleibt auch noch für andere Shops, die ePubs mit und ohne Adobe-DRM anbieten, wenn es auch nicht der größte Teil sein mag.

Susanne Weigand

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6

Samstag, 23. Februar 2013, 15:21

"Sein Ratschlag an Sortimenter: Finger weg vom E-Book-Geschäft."

Jo. Wenn die Titel stark nachgefragt werden sorgen halt die bösen "Piraten." für digitale Versionen.


Wenn ich den Typ auch unerträglich finde, habe ich dennoch auch den Verdacht, dass die Zukunft der Sortimenter nicht im eBook-Geschäft, sondern weiterhin im Print-Bereich (den es meiner Meinung nach auch weiterhin geben wird), liegt. Mit Piraten hat das gar nix zu tun.

Susanne
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aweis

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7

Samstag, 23. Februar 2013, 15:39

"Sein Ratschlag an Sortimenter: Finger weg vom E-Book-Geschäft."

Jo. Wenn die Titel stark nachgefragt werden sorgen halt die bösen "Piraten." für digitale Versionen.
Eben. Und das nicht nur bei stark nachgefragten Titeln. Es gibt ja praktisch alle ebooks auch "kostenlos". Wenn das wirklich so ein großes Problem wäre, warum steigen dann die Verkaufszahlen ständig?

Sicher, es gibt Leute, die alles sammeln was kostenlos ist. Aber die große Masse ist doch bereit, für ein gutes Buch einen anständigen Preis zu zahlen. Wann das dann noch relativ bequem möglich ist, dann machen sich doch die meisten gar nicht die Mühe, auf den illegalen Seiten zu schauen.

Warum der Typ meint, dass ebooks keine richtigen Bücher sind ist mir völlig unverständlich. Das hieße ja, der Inhalt ist völlig unwichtig. Wenn wir mal auf die Musikbranche schauen, dann würde das heßen, Musik darf nur auf Schallplatten (die Älteren hier werden das noch kennen) verkauft werden. Sicher, Raubkopien sind damit ausgeschlossen (wenn die anderen Techniken nicht angeboten werden). Aber wie viele Schallplatten würden die Leuten kaufen? Heute kann man praktisch überall Musik hören, nicht nur im Wohnzimmer am Plattenspieler. Deswegen wird auch wesentlich mehr Musik verkauft. Aber wahrscheinlich würde der Typ auch den Musikproduzenten raten, nur auf die Schallplatte zu setzen und das moderne Zeugs einfach zu ignorieren... :thumbdown:

Susanne Weigand

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8

Samstag, 23. Februar 2013, 16:21

Eben. Und das nicht nur bei stark nachgefragten Titeln. Es gibt ja praktisch alle ebooks auch "kostenlos". Wenn das wirklich so ein großes Problem wäre, warum steigen dann die Verkaufszahlen ständig?


Ich verstehe Euch jetzt wirklich alle nicht. Zwischen den Sortimentern und den Piraten gibt es doch noch jede Menge Kaufseiten, u.a. das hier so stark diskutierten Amazon.

Susanne
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Nuecki

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9

Samstag, 23. Februar 2013, 17:51

Eben. Und das nicht nur bei stark nachgefragten Titeln. Es gibt ja praktisch alle ebooks auch "kostenlos". Wenn das wirklich so ein großes Problem wäre, warum steigen dann die Verkaufszahlen ständig?


Ich verstehe Euch jetzt wirklich alle nicht. Zwischen den Sortimentern und den Piraten gibt es doch noch jede Menge Kaufseiten, u.a. das hier so stark diskutierten Amazon.

Susanne


Ich glaube hier herrscht einfach Begriffsverwirrung (nicht auf deiner Seite). ;)
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aweis

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10

Samstag, 23. Februar 2013, 18:48

Ich verstehe Euch jetzt wirklich alle nicht. Zwischen den Sortimentern und den Piraten gibt es doch noch jede Menge Kaufseiten, u.a. das hier so stark diskutierten Amazon.

Ich verstehe die Nachfrage nicht. Ich habe doch mit meiner Bemerkung nicht abstreiten wollen, dass es viele Möglichkeiten gibt, ebooks zu kaufen. Ich wollte nur ausdrücken, dass die Verfügbarkeit von Raubkopien offensichtlich die allermeisten ebook-Leser nicht davon abhält, sich die Bücher zu kaufen - außer den ebooks die es nicht legal als ebook gibt.

Susanne Weigand

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Samstag, 23. Februar 2013, 18:55

Der Autor rät den Sortimentern, die Finger vom eBook-Geschäft zu lassen. Und daraufhin hat halsbandschnäpper auf die Piratenseiten verwiesen und Du hast nachgelegt. Und ich verstehe das nicht, weil es halt jenseits des rudimentären eBook-Angebots der Buchhändler auch noch jede Menge Online-Händler gibt.

Susanne
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Samstag, 23. Februar 2013, 19:01

Der Mann hat ja nicht ganz unrecht. Was seine Meinung zu Ebooks betrifft: Naja...
Aber "E-Reader" oder Ebooks werden langsfristig schon für eine Reduzierung von Papierbüchern und Buchhandlungen führen ("Killing maschines").
Auch würde ein Monopol Amazons natürlich die Auswahl an Titeln reduzieren. Amazon würde dann natürlich nur noch die populären Titel vertreiben. Andere Titel gar nicht oder nur überteuert. Aber selbst in den USA ist Amazon noch weit entfernt von einem Monopol, selbst bei Ebooks. Gerade Ebooks erlauben es ja Titel zu veröffentlichen oder wieder neu zu vertreiben, für die sich eine Printauflage nicht lohnen wird. Und wenn Amazon diese dann nicht verkaufen wird, wird es ein anderer tun. Daher sehe eher dass es bei Ebooks zur einer größeren Auswahl kommt. Aber Ebooks sind für den guten Mann ja keine Bücher. Und die Anzeige Amazons wegen Hehlerei ist völlig absurd.


Ich glaube hier herrscht einfach Begriffsverwirrung (nicht auf deiner Seite). ;)


Ähm. Ja :whistling:
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Samstag, 23. Februar 2013, 19:14

Reuß' Antworten auf die erste und dritte Frage (Buchhandelskrise, Preisbindung) sind durchaus substanziell und diskussionswürdig.

Das E-Books keine richtigen Bücher seien, sondern nur Marketinginstrumente, ist natürlich höherer Blödsinn. Es stimmt aber wiederum, dass Buchhandlungen an diesem Geschäft nicht ernsthaft teilhaben werden. Das läuft nun mal seiner Natur nach online. Diese technische Entwicklung wird sich nicht aufhalten lassen, das hat Reuß nicht verstanden.

Ich würde gerne mal mit ihm diskutieren.

Was ich noch nicht wusste, ist, dass das ZVAB inzwischen zu Amazon gehört. Höchst unerfreulich.

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Samstag, 23. Februar 2013, 19:23

Aber selbst in den USA ist Amazon noch weit entfernt von einem Monopol, selbst bei Ebooks.

Die Wachstumsraten sind aber weiterhin rasant. Markführer und für Autoren und Verlage existenziell wichtig ist Amazon schon.

Ich frage mich, wann Autoren und Verlage das Licht aufgeht, dass Amazons Macht bei E-Books an die Existenz von DRM-Maßnahmen geknüpft ist. Der offensive Verzicht darauf wäre eine äußerst wirkungsvolle Maßnahme.

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Samstag, 23. Februar 2013, 19:26

Zitat

Man kann aber die Beobachtung machen, dass bereits bei Erscheinen nagelneue Bücher zu günstigeren Preisen als dem gesetzlichen Ladenpreis angeboten wird, manchmal wird sogar geworben dafür, dass diese Bücher noch eingeschweißt sind. Das kann gar nicht sein.


Das ist mir noch nicht aufgefallen. Das muss ja kein Verstoß gegen die Preisbindung sein. Es kann sich ja z.B. um ein Rezensionsexemplar handeln das halt verkauft wird. Oder jemand bekommt einen Buch geschenkt, kann nichts damit anfangen und verkauft es wieder. Wenn dann ein Verkäufer viele solcher Exemplare anbietet sieht es natürlich anders aus.. Aber wie gesagt mir ist das noch nicht aufgefallen. Seit ich Ebooks erwerbe achte ich da auch nicht mehr drauf. Ich hab früher öfters Bücher "wie neu" aber günstiger erworben. Das waren dann aber meistens einzelne oder wenige Exemplare die zum Verkauf standen.
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Samstag, 23. Februar 2013, 19:40




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Ähm. Ja :whistling:

Ohne Susannes Nachfragen wäre mir der Unterschied aber auch nicht bewusst geworden. :rolleyes:
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Samstag, 23. Februar 2013, 19:48

Eben entdeckt.


Höhö, was für ein Realitätsflüchtlingverweigerer ...

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Samstag, 23. Februar 2013, 19:58

Der Autor rät den Sortimentern, die Finger vom eBook-Geschäft zu lassen. Und daraufhin hat halsbandschnäpper auf die Piratenseiten verwiesen und Du hast nachgelegt. Und ich verstehe das nicht, weil es halt jenseits des rudimentären eBook-Angebots der Buchhändler auch noch jede Menge Online-Händler gibt.
Hm, stehe ich heute auf der Leitung? Ich versteh's immer noch nicht.. ;(

Ich habe doch nie bestritten, dass es jede Menge Online-Händler gibt. Meine Aussage hatte damit gar nix zu tun.

Ich wollte nur zum Ausdruck bringen, dass es nicht nur die Bestseller als Raubkopie gibt. Es gibt Seiten, die bieten mehr als 2 Mio. "kostenlose" ebooks an. Das ist mehr, als man legal als ebooks kaufen kann => auch wenig nachgefragte Bücher werden als Raubkopien angeboten. Und es gibt Bücher als Raubkopie, die es nicht als ebook zu kaufen gibt. Umgedreht dürften es viel weniger sein....

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