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Tila

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  • »Tila« ist der Autor dieses Themas

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Montag, 18. Februar 2013, 20:52

Karten abspeichern als PDF

Meinen Reader möchte ich für zwei Sachen brauchen, zum lesen (epub) aber auch, um als PDF eingescante Wanderkarten und andere Notizen zu benutzen. Diese Karten möchte ich scrollen und zoomen können und möchte nicht, dass irgendwelche Programme das Bild verändern. Können das alle E-Bookreader?

Noch eine andere Frage: Was ist der Unterschied zwischen dem Sony TS1 und TS2? Bis jetzt habe ich nur von Nachteilen vom TS2 gegenüber dem TS1 gelesen. Und kann ich mir als Laie ein Rooten zutrauen, oder geht dann alles schief und am Schluss habe ich einen nur halb gerooteten Reader der gar nicht mehr läuft?

ottischwenk

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2

Montag, 18. Februar 2013, 21:02

Meinen Reader möchte ich für zwei Sachen brauchen, zum lesen (epub) aber auch, um als PDF eingescante Wanderkarten und andere Notizen zu benutzen. Diese Karten möchte ich scrollen und zoomen können und möchte nicht, dass irgendwelche Programme das Bild verändern. Können das alle E-Bookreader?
Ja

Zitat

Noch eine andere Frage: Was ist der Unterschied zwischen dem Sony TS1 und TS2? Bis jetzt habe ich nur von Nachteilen vom TS2 gegenüber dem TS1 gelesen. Und kann ich mir als Laie ein Rooten zutrauen, oder geht dann alles schief und am Schluss habe ich einen nur halb gerooteten Reader der gar nicht mehr läuft?
Es gibt nur mehr den Sony PRS-T2 und vom Rooten kann ich Dir nur abraten.
"Du, ich hab ne Idee: Schreib doch einfach in deine Signatur, dass du beleuchtete Reader doof findest und warum, und dass Kobo auch doof ist und dein Touch in der Vitrine steht oder nur mit dem Cool Reader verwendbar ist, dann musst du es nicht dauernd wiederholen."

helmutp

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3

Dienstag, 19. Februar 2013, 09:25

Meinen Reader möchte ich für zwei Sachen brauchen, zum lesen (epub) aber auch, um als PDF eingescante Wanderkarten und andere Notizen zu benutzen. Diese Karten möchte ich scrollen und zoomen können und möchte nicht, dass irgendwelche Programme das Bild verändern. Können das alle E-Bookreader?
@Tila - eine verbindliche Aussage pauschal für alle Reader zu treffen ist schwierig, dazu ist der Markt einfach schon zu unübersichtlich. PDF ist aber ein Quasi-Standard-Format, das Du auf den meisten Geräten ansehen können wirst. Ganz sicher auf den Sony-Readern.

Der unschöne Nachteil von PDF-Dokumenten im Vergleiche zu ePUB-Dateien ist der, dass sich die PDFs nicht automatisch der Lesefläche der unterschiedlichen Reader anpassen. PDF ist ein schon ein älteres Format und u.a. optimiert für den Ausdruck. D.h. unter Umständen wirst Du bei PDF Dateien auf Deinem Reader Scrollbalken sehen.

Wenn Du Deine PDF-Karten selber erstellst, dann schau doch, dass Du ein möglichst kleines Format für die Ausgabe wählst, also nicht DIN A3, sondern A4, besser noch A5. Damit kannst Du das Scrollen minimieren oder ganz vermeiden.

Viele Grüße

Helmut
Die Elefanten meines Bruders - Ein Roman über Mona, den toten Bruder und einen erträumten Zirkusbesuch.
Buch bei Amazon: www.amazon.de/dp/1479102407

Chenook

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Dienstag, 19. Februar 2013, 23:18

Ich habe mir im letzten Jahr Karten in Einzelbilder angelegt und die Beschreibungen der Wanderwege, mit den Foto-Karten-Abschnitten, in Sigil als "Buch" zusammen gebaut. Das dann über Calibre auf den Kindel geschickt und es gut funktioniert....
Jedenfalls haben wir uns nicht verlaufen.

Aber...
dies Jahr habe ich mir als Zusatz ein 7-Zoll Android-Tablet angeschafft, mit GPS und der passenden App mit Karten - und ich würde nun nicht mehr mit dem Kindle als Wegweiser arbeiten wollen.

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halsbandschnaepper (20.02.2013)

Divingduck

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Mittwoch, 20. Februar 2013, 00:14

Landkarten als PDF kann bei einem eBook-Reader nur ein Notbehelf sein. Man kann es machen, aber die Nutzungsmöglichkeiten sind doch sehr beschränkt. Am besten schaust du dir das selbst mal an. Das Thema hatten wir schon mal hier.
Fertige kostenlose Städtekarten als eBook kannst du bei ebookmaps.com finden. Wie gesagt, nett als Notlösung, jedoch würde ich mich auf so etwas alleine nicht verlassen. Wenn du fit im Thema OpenStreetMap bist, kannst du dir entsprechende Karten auch selbst für die Regionen, die du benötigst, erstellen. Die Karten von ebookmaps.com kommen übrigens auch von dort. Manche Regionen in der Welt sind sogar aktueller und umfangreicher kartographiert als die kommerziellen Varianten.
Probleme mit ADE oder Adobe-ID? Dann schau mal hier nach.

Rainer Zenz

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Mittwoch, 20. Februar 2013, 00:35

Selbst wenn man Karten passend basteln kann - ein Problem bleibt die fehlende Farbe. Bei Karten halte ich das für äußerst wichtig.

Ganz zu schweigen vom fehlenden Gesamtüberblick auf Monitoren.

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halsbandschnaepper (20.02.2013)

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7

Mittwoch, 20. Februar 2013, 15:57

Ich würde da eher ein 7-Zoll-Tablet oder ein Smartphone mit 4 Zoll oder größer nehmen. Das Nexus 7 ist nicht so teuer und hat GPS. Als Kartenapp für Android kann ich "Locus Pro" empfehlen. Es gibt eigentlich nichts was die App nicht kann.

Ich weiß es gibt auch Leute die laufen mit einem iPad rum und machen damit auch gleich Photos. Aber das wäre mir viel zu groß und zu unhandlich.
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frostschutz

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8

Mittwoch, 20. Februar 2013, 16:26

Für Karten habe ich ein Smartphone. Mit GPS ist das auch angenehmer, da wird die eigene Position auch auf der Karte direkt angezeigt. Ich habe allerdings auch noch ein richtiges GPS-Gerät mit Wegpunktfunktion, mit dem man vom PC aus Wanderstrecken vorbereiten kann.

Einen eReader würde ich dafür nicht verwenden wollen. Aber wenn eReader dann würde ich mir das auch als "interaktive" Karte basteln. Eben wie bei Papierkarten in Gitternetz unterteilen und die einzelnen Teile per Inhaltsverzeichnis oder Index ansteuerbar machen. Bzw. das ganze als Einzelbilder in einer entsprechenden Ordnerstruktur. Und die Bilder müssten irgendwie so vorbehandelt sein daß sie am eReader auch noch gut aussehen.

Ist aber soviel Aufwand und Arbeit daß man besser die paar Euro in ein richtiges Gerät investiert...

Grau

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9

Mittwoch, 20. Februar 2013, 18:39

Hi,
Selbst wenn man Karten passend basteln kann - ein Problem bleibt die fehlende Farbe. Bei Karten halte ich das für äußerst wichtig.

Halte ich für problemlos. Im letzten Sommerurlaub habe ich mir für das Zielgebiet eine Karte gesucht und gefunden (3300x2820 Pixel, http://www.tenerifelawyer.com/userfiles/…nd-road-map.gif). Diese als JPEG gespeichert.
In der Bildansicht ist das Handling relativ problemlos, zoomen über Gesten und verschieben (auf dem Pocketbook). Nur tippen darf man nicht, sonst gehts sofort wieder zurück auf die Gesamtansicht. Fehlende Farbe ist überhaupt kein Problem, die Graustufen reichen aus.

Wer unbedingt basteln will, kann sich was auf openstreetmap.de was zusammenstellen, da ist die "Farbauswahl" recht bescheiden.

Wer gerne was mit HTML und Karten basteln will, ich hätte da eine Idee für Touch-Reader ...

Graue Grüße

Chenook

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Mittwoch, 20. Februar 2013, 18:55

ich fand die fehlenden Farben total problemlos, da ja die Auflösung, mit den Graustufen zusammen gute Kontraste bildet. Es war auch nicht so super aufwändig, ich hatte ja letztes Jahr nur den Kindle und kam durch Zufall auf diese Lösung. Wir hatten vorsichtshalber noch normale Karten dabei - aber es ging ganz gut. Mit den Wegbeschreibungen - die ich aus dem Internet bekam und alles eben als "Buch" gebündelt. Jede Tour als ein Kapitel in Sigil gebaut. Der Reader hat halt lange Akku-Zeit. Beim Tablet mit GPS - da ist eine Wanderung über den ganzen Tag, schon Grenzwertig und man sollte sich einen Akku zum Aufladen mit nehmen. Aber, es gibt ja auch noch andere Möglichkeiten... - GPS Handgeräte z.B. mit e-reader kombinieren

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11

Mittwoch, 20. Februar 2013, 20:37

Stimmt die Akkalaufzeiten können bei längeren Touren durch aus zum Problem werden. Und bei den Tablets kann man auch den Akku nicht wechseln, dass heißt man muss so USB-Akku zum Laden mitnehmen. Auf dem Fahrrad hab ich das gut gelöst. Da ist der Zusatzakku dann vorne in der Fahrradtasche und das Smartphone ist vorne in einer Fahrradhalterung. Dann hab ich bei Bedarf den Akku einfach mit einem kurzen Kabel mit dem Smartphone verbunden.
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frostschutz

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12

Mittwoch, 20. Februar 2013, 22:55

Der Reader hat halt lange Akku-Zeit.


Auch nur unter Idealbedingungen. Sprich du schlägst eine Seite auf und veränderst diese eine Weile (so lange wie zum lesen brauchst) nicht.

Kannst du das mit einer Karte genauso machen? Wenn du ständig herumscrollst... und PDF mehr Rechenleistung braucht als Buch... zieht der Reader auch mehr Energie als normal.

Also wenn man davon abhängig ist bei einer Tour, in jedem Fall was mitnehmen akkumäßig. Egal welches Gerät.

Divingduck

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Donnerstag, 21. Februar 2013, 08:08

Wer unbedingt basteln will, kann sich was auf openstreetmap.de was zusammenstellen, da ist die "Farbauswahl" recht bescheiden.

Mal unabhängig von der Diskussion ob es nicht sinnvoller ist ein GPS (Outdoor oder Straße) zu nutzen. Interessant ist in der Diskussion, wie wichtig Farben anscheinend den unterschiedlichen Nutzern sind. Das ist der Punkt, den ich als "weniger ist mehr" bezeichnen würde. Solche selbsterstellte Karten sollten mit Verstand und Voraussicht erstellt werden. In einer kommerziellen Karte sind häufig die vielfältigsten Informationen zu finden und die werden natürlich mit Farben und Symbolen codiert. Diese Karten sollen ja auch viele mit den unterschiedlichsten Notwendigkeiten nutzen können. Wenn man jedoch für sich selbst ein Kartenset erstellt, dann wird vieles von dem schlichtweg in dem Detailierungsgrad nicht benötigt. Natürlich ist es auch sehr ungeschickt, sich Kartenmaterial zu erstellen, was dann nicht auf das Display des Readers zugeschnitten ist (den Fehler macht nur jemand, der sich noch nie mit der Thematik in der Praxis befasst hat). Wenn man dies alles berücksichtigt und Übersicht- bzw. Detailkarten erstellt, sind diese durchaus nutzbar.

Das mit dem Aufwand ist auch so eine Sache, welche von der Erfahrung abhängt. Wer die Bedienung der Renderer und versteckt, wie man sich aus den Daten die richtigen Informationen herauszieht, hat dies schnell gemacht. Man sollte auch nicht vergessen, dass die Zeit welche man in die Erstellung eines Kartensets benötigt, keine Zeitverschwendung ist, sondern gut investierte Zeit um das kartographierte Gebiet auch kennenzulernen und zu wissen, wo man was in seinen Karten findet. Jemand, der sich erst dann mit dem Kartenmaterial auseinander setzt, wenn er schon auf einer Tour ist, ist höflich gesagt, nicht erfahren im Umgang mit Karten und je nach dem, für welchen Zweck sie sind auch sehr leichtsinnig.

Noch ein Punkt zur Übersicht und Formaten und "scrollen. Wer das mit Kartenmaterial auf einem eBook-Reader macht, hat einen ganz wesentlichen Punkt nicht verstanden: Ein Reader ist kein GPS-System. Diese Karten müssen so erstellt werden, dass sie auf das Display passen und nicht mehr weiter vergrößert und verkleinert werden müssen. Scrollen ist ein nogo, schlechte Vorbereitung und Unwissen. Auch richtige Karten haben nur bestimmte Maßstäbe, je nach Einsatz. Man braucht auch nicht unsinniger weise die ganze Welt im Maßstab 1:80.000.000 (Weltkarte, 1cm=800km) bis 1:1000 (Maßstab für Kataster- und Gebäudeplan, 1 cm=10m) auf dem Reader. Auch benötigt man nicht unbedingt das PDF-Format hierzu, sondern kann dies auch im Epub- oder Mobi-Format (bzw jedem anderen Format, welches Bilder einbinden kann und vom Reader optimal unterstützt wird) machen und nutzt ein vernünftige Inhalts und Index-Struktur für den Zugriff. Das Kartenmaterial sind Einzelbilder, die auf die Darstellungsmöglichkeiten des Readers zugeschnitten werden und nicht umgekehrt.

Wer dies alles berücksichtigt, kann durchaus solche Karten als zusätzliches Material nutzen.
Probleme mit ADE oder Adobe-ID? Dann schau mal hier nach.

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Donnerstag, 21. Februar 2013, 10:19

GPS zieht aber schon ganz schön am Akku... Das heißt wenn man einen Track komplett aufzeichnet (und dann läuft GPS die ganze Zeit) reicht es beim Smartphone nicht für einen langen Tagesausflug ohne Akkuwechsel oder Zusatzakku. Wie das beim Nexus 7/Tablet aussieht weiß ich nicht, hab ich noch nicht probiert.

Nachteil solcher Karten am E-Reader:
Neben dem fehlenden GPS hat man ja auch keine Möglichkeiten irgendwelche Markierungen nachträglich auf der Karte anzubringen. Die ganzen E-Reader lassen Notizen oder Markierungen in der Regel nur bei Text zu, nicht bei Bildern.

Vorteile mit Smartphone/Tablet:

Man kann die ganze Strecke/Gegend mit allen Zoomstufen schnell offline auf dem Gerät speichern und dann unterwegs auch ohne Internet darauf zurückgreifen. Man kann Nachträglich Notizen dazu machen oder besondere Stellen markieren (so dass man sie später problemlos wiederfindet. Eben die ganze Strecke aufzeichnen. Ausrechnen lassen wie weit es zu einem bestimmten Punkt noch ist usw. Man schaue sich mal "Locus Pro" an bzw. probiere mal die Free-Version. Die Möglichkeiten sind da fast unendlich, dass ist auch der große Vorteil gegenüber GPS-Geräten.
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Montag, 25. Februar 2013, 17:42

Hi,

Wenn man jedoch für sich selbst ein Kartenset erstellt, dann wird vieles von dem schlichtweg in dem Detailierungsgrad nicht benötigt. Natürlich ist es auch sehr ungeschickt, sich Kartenmaterial zu erstellen, was dann nicht auf das Display des Readers zugeschnitten ist.

Diese Karten müssen so erstellt werden, dass sie auf das Display passen und nicht mehr weiter vergrößert und verkleinert werden müssen. Scrollen ist ein nogo,
hier gibts kein GPS-Gerät. Ich habe mir schon die Anschaffung durch den Kopf gehen lassen, aber viel mehr als einmal im Jahr würde es nicht eingesetzt (Navi im Auto).
Die Diskussion um GPS halte ich für etwas überzogen, 'früher' gabs nur Karten auf Papier und das wars dann - ich bin damit klargekommen.

Meine Idee für "Karte auf dem Reader" setzt etwas Programmierung voraus, die zwar "relativ" einfach ist, aber ich nicht leisten kann.
Die Idee läßt sich als Plugin in einen Browser programmieren und funktioniert so:

Auf openstreetmap wird ein quadratisches Feld aufgezogen, das das gesamte Zielgebiet markiert. Zusätzlich wird angegeben, wie genau das Zielgebiet aufgelöst werden soll.
Das Programm zerlegt das Ausgangsgebiet in 4x4-Felder und speichert diese als oberste Ebene ab.
Jedes dieser Einzelfelder wird auf die gleiche Art behandelt, bist die maximale Tiefe erreicht ist, auf der untersen Ebene ist dann auch eine Auflösung von 3x3 oder 2x2-Feldern möglich.

Auf dem Reader wird die oberste Ebene angezeigt, durch Antippen eines Feldes wird auf die darunterliegende Ebene geschaltet.
Da die Reader zufällig kein quadratisches Display haben, bleibt noch etwas Platz für Richtungsfelder, mit denen in eine gewünschte Richtung (N-O-S-W-up) gescrollt werden kann.

Wer z.B. ganz München als Zielgebiet auswählt, sollte gleich eine ausreichend große SD-Karte freiräumen 8) - oder die Karte so anlegen, daß unwichtige Gebiete nicht bis zum Maximum aufgelöst werden.


Graue Grüße

ottischwenk

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Montag, 25. Februar 2013, 18:05

Meine Idee für "Karte auf dem Reader" setzt etwas Programmierung voraus, die zwar "relativ" einfach ist, aber ich nicht leisten kann.
Das kann kein Reader.
"Du, ich hab ne Idee: Schreib doch einfach in deine Signatur, dass du beleuchtete Reader doof findest und warum, und dass Kobo auch doof ist und dein Touch in der Vitrine steht oder nur mit dem Cool Reader verwendbar ist, dann musst du es nicht dauernd wiederholen."

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Dienstag, 26. Februar 2013, 08:48

Nun, das prinzipielle Verfahren entspricht dem, was ich meinte. Jedoch würde man in diesem Fall statt über einen Index im ebook über eine Browserseite laufen. Beides ist HTML mit Sprungzielen wie z.B. bei Fußnoten. Ähnlich den Verfahren von eBookmap nur erweitert um die Übersichtsebenen. Die Navigation in den Karten ist recht simpel, die Einzelkarten müssen jedoch recht aufwendig manuell miteinander verknüpft werden.
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Quadratur

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Dienstag, 26. Februar 2013, 12:00

Schlichtes(!) Praxisbeispiel für elektronische Wanderkarten

Hallo zusammen,

ich kann den Wunsch der/des TE durchaus verstehen, auch wenn mach einer den Kopf schüttelt und auf GPS verweist.

Ich benutze seit vielen Jahren Mobiltelefon oder eReader als Kartenersatz und verzichte bewusst auf Schnickschnack wie GPS oder Standortbestimmungen per UMTS oder WLAN-SSIDs - einfach weil es toll ist, sich ausschließlich auf Kartenmaterial, einen Kompass und den eigenen Orientierungssinn zu verlassen.

Auf dem aktuellen Fon habe ich eine 6,3cm-Bildschirmdiagonale (2,5 Zoll). Klein, aber wenn man mit Karten umzugehen weiß, geht auch das. Und das Internet ist auf Wanderungen AUS!

Vor Nutzung eines eReaders bin ich auch gerne mit s/w-Ausdrucken aus Google Earth (Ohne Straßen, sondern Orientierung an der Landschaft) und OpenStreetMap ausgezogen, später habe ich das über einen Kindle Keyboard gemacht. Im Frühjahr starte ich dann mit meinem aktuellen Sony auf dieselbe Weise.

Natürlich ist das immer mehr Vorbereitung als z. B. die GPS-Variante, aber es macht mir auch Spaß, die verschiedenen Kartenausschnitte aus aus G.Earth und OpenStreetMap zu kopieren. Einen kompletten Wandertag habe ich in 15-20 Minuten vorbereitet. Grobe Übersichtskarte(n) und etwas nähere Varianten der möglichen Wege, die wir nehmen könnten. Unterwegs sind wir dann, je nach Anspruch, mit 5-12 Screenshots (selten mehr). Typisch sind Wanderungen bis ca. 25 km.

Auf die im Eingangsposting angesprochene PDF-Veriante verzichte ich lieber. Für die Nutzung des eReaders wandle ich nach Laden der Screenshots alle Abbildungen per Photoshop-Stapelverarbeitung in die eReader-Auflösung um. Ein "Zoomen" geschieht dann durch Wechsel zur Seite/Abbildung, die eine nähere Version zeigt.

Gruß
Q.

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19

Dienstag, 26. Februar 2013, 12:11

ich kann den Wunsch der/des TE durchaus verstehen, auch wenn mach einer den Kopf schüttelt und auf GPS verweist.

Unabhängig von der Kartenfrage und dem Aufwand, Karten zu erstellen, wäre mir schon das Mitnehmen eines solchen Gerätes zu riskant: Bruchgefahr.
Mein Rucksack ist meist gut befüllt, das Risiko eines Displayschadens gegeben, regnen kann es auch jederzeit.


Bei mir ist es so, dass ich ein Garmin Oregon 450 mit der entsprechenden Topo nutze. Das Ding ist äusserst robust, praktisch unkaputtbar.
Meinen Reader wollte ich nicht unbedingt den Belastungen aussetzen,wie sie auf Wanderungen nun mal gegeben sind.

Chenook

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20

Dienstag, 26. Februar 2013, 22:59

Der Reader hat halt lange Akku-Zeit.


Auch nur unter Idealbedingungen. Sprich du schlägst eine Seite auf und veränderst diese eine Weile (so lange wie zum lesen brauchst) nicht.

Kannst du das mit einer Karte genauso machen? Wenn du ständig herumscrollst... und PDF mehr Rechenleistung braucht als Buch... zieht der Reader auch mehr Energie als normal.

Also wenn man davon abhängig ist bei einer Tour, in jedem Fall was mitnehmen akkumäßig. Egal welches Gerät.

Ich brauchte darin nicht herum zu scrollen, da ich ja die Ausschnitte in Bildschirmgrösse als jpg in dem "Buch" als Einzelseite hatte. Wenn man Wandert, hat man ja nicht so einen km Radius, wie mit dem Auto. Somit ist ein Kartenausschnitt mit dem Wandergebiet gut zu erkennen. Das Tablet hält mit gps und Karten ca 5 Stunden. Je nach dem, wie man es einstellt und nutzt. Den Bildschirm kann man im Gelände nicht sehr abdunkeln, da ja dann schwer wird, etwas zu erkennen. Beim e-reader ist das kein Problem - er hält ja auch mehrere Tage(Wochen), auch wenn öfters geblättert wird. Ich habe nicht mal einen Unterschied zum herkömmlichen Lesen bemerken können. Wenn ich 3 Stunden lese blätter ich ja viel öfters um, als wenn ich eine Tagestur erwandere.

Ach, und der Reader ist in der Jackentasche bei mir, nicht im Rucksack, das wäre mir zu umständlich. So kann ich auch mal in Pausen weiter in meinem Buch lesen.
Und, ich bin jahrelang im Gelände unterwegs gewesen mit Kompass und Messtischblättern, ich liebe den GPS Schnickschnack heute zu nutzen.
Auch benötigt "osmand" z.B. kein Internetzugang, sondern arbeitet offline ziemlich gut.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Chenook« (26. Februar 2013, 23:04)


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