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Yaris

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1

Freitag, 11. Januar 2013, 16:04

Kindle Akku

Hallo zusammen,

ich hab mal wieder eine Frage, diesmal bezüglich Akku laden. Hat der einen ähnlichen "Memory-Effekt" wie manche Handys, oder spielt es keine Rolle, bei welchem Ladestand man den reader ans Netz hängt? Da ich gelegentlich länger unterwegs bin und dann nicht unbedingt eine Lademöglichkeit habe, würde ich gern voll aufladen, auch wenn die Ladeanzeige nicht wirklich leer anzeigt.

Wie haltet ihr das mit aufladen, erst, wenn der reader dazu auffordert oder auch vorher schon?

Vorab schonmal Danke :)
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Krimimimi

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2

Freitag, 11. Januar 2013, 16:34

Der Kindle hat Lithium- Ionen- Akkus, die keinen Memory- Effekt haben. Es macht ihnen nichts aus, wenn sie im halbleeren Zustand geladen werden oder wenn sie mal nicht ganz voll geladen werden. Man sollte nur darauf achten, dass sie sich nie tiefentladen. Das vertragen sie nicht so gut.

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rowi

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3

Freitag, 11. Januar 2013, 16:37

Einen Memory Effekt haben auch Handys schon lange nicht mehr, den gibt es nur bei Ni-Cd Akkus.
Lithiumakkus wie im Kindle kannst du jederzeit aufladen, begrenzend ist hier nur die Anzahl der Ladezyklen insgesamt und auch das ist in der Praxis kein Problem.

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slocum

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4

Freitag, 11. Januar 2013, 16:40

Memory-Effekt sollen die Lithium-Akkus ja nicht mehr haben.

Wenn man den Akku ganz entleert soll er länger halten. Geht bei mir aber nicht weil ich den Reader immer mal an den PC anschließe zwecks Datenübertragung und dabei wird er halt immer geladen. Wenn der Akku dann irgendwann mal schwächelt baue ich halt einen neuen ein, kosten ja nicht mehr viel. Wenn der Reader überhaupt so alt wird :S

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Haplorrhini

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5

Freitag, 11. Januar 2013, 18:14

Memory-Effekt sollen die Lithium-Akkus ja nicht mehr haben.

Lithium-Akkus waren noch nie vom Memory-Effekt betroffen. Das waren, wie rowi auch schon geschrieben hat, nur Ni-Cd-Akkus. Und die gibt es schon lange nicht mehr. Tatsächlich sind sie, von einigen speziellen Anwendungsfällen abgesehen, seit ein paar Jahren auch verboten.

Wenn man den Akku ganz entleert soll er länger halten.

Auch das galt nur für Ni-Cd-Akkus. Bei Lithium-Akkus ist vollständiges Entladen genau das, was man nicht machen sollte. Die mögen nämlich weder Tiefentladung, noch Überladung. Daher halten sie am längsten, wenn man den Ladezustand immer zwischen ca. 20 und 80% hält.

Immer dran denken: Akku ist nicht gleich Akku!
Es gibt viele Arten und jede verlangt nach anderer Behandlung. Leider ist es immer noch so, dass viele Leute da keinen Unterschied machen (tanken die eigentlich auch Diesel in ihren Porsche, weil das für den Firmen-LKW auch das einzig Wahre ist?). Sogar in den Bedienungsanleitungen der Hersteller findet man immer noch "Empfehlungen" für die Akkupflege, die zwar für die Ni-Cd-Akkus der 90er Jahre gut waren, für die heutigen Akkus aber geradezu tödlich sind.
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erdbeerle

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6

Freitag, 11. Januar 2013, 18:30

Da sich ja hier die Experten tummeln: gibt es einen Unterschied zwischen Lithium-Ionen- und Lithium-Polymer-Akkus? Und wenn ja, "behandelt" man beide gleich, also nicht tiefentladen etc?


Und wie ist das mit AA/AAA-Akkus? Gibts da was besonderes zu beachten?

Chenook

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7

Freitag, 11. Januar 2013, 19:21

mein Kindle läd sich nicht auf, wenn ich ihn anklemme und der Akku noch genug Energie hat. Jedenfalls steht es auf der Anzeige, dass er nicht geladen wird. Er läd sich bei mir nur, wenn er auch so weit leer ist, dass die Meldung kommt.

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Haplorrhini

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8

Freitag, 11. Januar 2013, 19:57

Da sich ja hier die Experten tummeln: gibt es einen Unterschied zwischen Lithium-Ionen- und Lithium-Polymer-Akkus? Und wenn ja, "behandelt" man beide gleich, also nicht tiefentladen etc?

Lithium-Ionen-Akku ist ein Oberbegriff für alle Lithium-Akkus.
Jeder Lithium-Polymer-Akku ist also ein Lithium-Ionen-Akku. Umgekehrt gilt das aber nicht, denn es gibt auch noch andere Typen.
Die Behandlungsweise ist nicht überall gleich, besonders die Zellenspannung, die zulässige Ladeendspannung und der zulässige Ledestrom ist sehr unterschiedlich.
Du kannst aber davon ausgehen, das du nichts falsch machst, solange du das richtige Ladegerät benutzt, bzw. über USB oder ein USB-Ladegerät lädst. Geräte wie der Kindle verfügen über eine Ladeelektronik, die dafür sorgt, dass nichts passiert.
Nur diese "Empfehlungen" aus dem letzten Jahrtausend, "Immer erst komplett entladen... blablabla" solltest du vergessen. Und dass man einen Lithium-Akku nicht an ein Ladegerät für die Autobatterie hängt, dürfte klar sein. ;-)

Zitat

Und wie ist das mit AA/AAA-Akkus? Gibts da was besonderes zu beachten?

AA und AAA bezeichnet keine Akku-Art, sondern nur eine Größe, bzw. eine Bauform. AA sind auch als Mignon bekannt, AAA als Mikro. Weitere Größen wären z.B. die Baby-Zellen (C) oder die großen Mono-Zellen (D).

Infos:
http://de.wikipedia.org/wiki/Lithium-Ionen-Akkumulator
http://de.wikipedia.org/wiki/Batterie_%2…r.C3.B6.C3.9Fen

@Chenook
Das sollte mich wundern.
Wie lädst du ihn denn auf? Über USB oder ein externes Ladegerät?
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erdbeerle

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9

Freitag, 11. Januar 2013, 20:14

Zitat

Zitat

Und wie ist das mit AA/AAA-Akkus? Gibts da was besonderes zu beachten?

AA und AAA bezeichnet keine Akku-Art, sondern nur eine Größe, bzw. eine Bauform. AA sind auch als Mignon bekannt, AAA als Mikro. Weitere Größen wären z.B. die Baby-Zellen (C) oder die großen Mono-Zellen (D).


Das war mir schon klar, ich meine ganz allgemein die normalen, austauschbaren, wieder aufladbaren Batterien im Ggs. zu den fix eingebauten Akkus in Readern/Handys/Tablets. Macht es da einen Unterschied in Sachen Haltbarkeit und Kapazität, ob man sie immer wieder ein bisschen lädt oder sollte man sie erst laden, wenn sie ganz leer sind?

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Haplorrhini

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10

Freitag, 11. Januar 2013, 20:37

Das sind Nickel-Metallhydrid (NiMh)-Akkus.
Da auch diese keinen Memory-Effekt haben, kannst du sie laden, wann du willst.

Der Memory-Effekt bezeichnet übrigens das Problem, dass frühere Akkus, wenn man sie z.B. immer nur halb entleert hat, sich irgendwann diesen Punkt "gemerkt" haben und sich dann nicht weiter entladen ließen, bzw. nur sehr unwillig. Sie hatten dann nur noch die halbe Kapazität. Man konnte diesen Effekt zum Teil wieder entfernen, indem man den Akku mehrere Male komplett entladen und wieder geladen hat. Und vermeiden konnte man ihn eben, indem man erst geladen hat, wenn der Akku ganz leer war.

Aber wie gesagt, dieser Effekt trat nur bei den alten Nickel-Cadsmium (NC)-Akkus auf. Bei allen anderen Akku-Arten verkürzt er nur die Lebensdauer, besonders bei Lithium-Akkus. Da ist eine vollständige Entladung ziemlich schädlich.
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erdbeerle

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11

Freitag, 11. Januar 2013, 20:45

Danke für die Infos :)

Nuecki

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12

Freitag, 11. Januar 2013, 21:22

Bei Lithium-Akkus ist vollständiges Entladen genau das, was man nicht machen sollte. Die mögen nämlich weder Tiefentladung, noch Überladung. Daher halten sie am längsten, wenn man den Ladezustand immer zwischen ca. 20 und 80% hält.


So weit, so klar.
Aber sollte im günstigsten Fall die Ladeelektronik (unter anderem) nicht auch genau dafür sorgen?
Sprich die "Akku ist leer" Anzeige springt schon bei realen 15-20% an (analog dazu: bei 80% hört das Laden auf)?
§ 328 StGB.:
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Haplorrhini

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13

Freitag, 11. Januar 2013, 21:51

Tja, das wäre zu hoffen.
Ob das so ist....

Zumindest was das "Akku ist voll" angeht, gehe ich aber mal davon aus, dass wirklich bis zum Anschlag geladen wird. Denn wenn die mögliche Kapazität nicht ausgenutzt wird, ist das schlecht für die beworbene Laufzeit. Aber natürlich wird der Hersteller andererseits dafür sorgen, dass der Akku nicht zu sehr gequält wird.

Und mal ganz davon abgesehen:
Ich denke, bei Geräten wie eReadern mit sehr geringem Stromverbrauch muss man sich darüber nicht viel Gedanken machen. Die Akkus werden so wenig belastet, da dürfte die Lebensdauer kein Thema sein.

Als ehemaliger Modellflieger habe ich mich wirklich viel und intensiv mit Akkus und Ladetechncken auseinandergesetzt. Da fließen aber auch mal Ströme von 50, 60 Ampere und mehr. Macht man da was falsch, wird es sehr schnell sehr teuer.

Beim Kindle mache ich mir über den Akku aber keinen Kopf.
Ich lade ihn halt auf, wenn es nötig ist. Und etwas nachgeladen wird ja auch immer, wenn ich neue Bücher über Calibre aufspiele oder lösche.
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Nuecki

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14

Freitag, 11. Januar 2013, 22:12

Ich denke, bei Geräten wie eReadern mit sehr geringem Stromverbrauch muss man sich darüber nicht viel Gedanken machen. Die Akkus werden so wenig belastet, da dürfte die Lebensdauer kein Thema sein.


Außer bei "Sonderfällen" wie die bücheranzeigende Brandbombe namens Oyo...
Aber da war die Behandlung des Akkus wohl auch schnurzegal, das war simple Billigware die wohl nicht so ganz irgendwelchen Spezifikationen entsprach.....
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Haplorrhini

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15

Freitag, 11. Januar 2013, 22:21

Ja OK, solche Ausnahmen gibt es leider immer mal wieder.
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Chenook

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Samstag, 12. Januar 2013, 00:22

über USB

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Haplorrhini

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17

Samstag, 12. Januar 2013, 10:36

Und was für eine Meldung meinst du? Bei mir gibt es nie eine Meldung, nur die LED am Kindle leuchtet gelb. Und wenn er dann voll ist grün.
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Yaris

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Samstag, 12. Januar 2013, 13:02

Herzlichen Dank für die vielen Antworten. Ich kannte den Spruch mit Memory-Effekt halt vom Handy (ich hab immer noch so ein ohne-Schnickschnack-ohne-touchscreen-Teil), von daher war ich mir nicht sicher, wie sich das beim reader verhält. Eine Anzeige, ob geladen wird oder nicht, hatte ich aber keine bisher, nur halt das Lämpchen (gelb bzw. grün).

Den kindle habe ich meist mehrere Stunden täglich im Gebrauch, der Trekstor setzt so langsam Staub an :D . Beim kindle gefällt mir einfach das Schriftbild besser, jedoch vermisse ich etwas die Buchtitel-Angabe, wie ich sie beim Trekstor habe.

Und da fällt mir doch glatt noch eine Akku-Frage ein... Wie siehts denn aus, wenn ich den Trekstor eine Weile nicht benutze? Also 2-3 Wochen lang? "Entleert" sich der Akku dann? Oder macht das überhaupt nichts?
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19

Samstag, 12. Januar 2013, 13:09

Wie siehts denn aus, wenn ich den Trekstor eine Weile nicht benutze? Also 2-3 Wochen lang? "Entleert" sich der Akku dann? Oder macht das überhaupt nichts?
Das macht fast nichts.
"Du, ich hab ne Idee: Schreib doch einfach in deine Signatur, dass du beleuchtete Reader doof findest und warum, und dass Kobo auch doof ist und dein Touch in der Vitrine steht oder nur mit dem Cool Reader verwendbar ist, dann musst du es nicht dauernd wiederholen."

Yaris

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Samstag, 12. Januar 2013, 13:14

fast? 8o Okay... Dann benutze ich ihn mal lieber zwischendurch, wenn der kindle am laden ist :D
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