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Profi58

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21

Montag, 25. Februar 2013, 07:55

Erklär mir mal bitte wozu es hier ein 10" Display braucht:
Sorry, hier haben wir verschiedene Auffassungen, was eine Landkarte ist. Das, was Du zeigst, sind Kartenskizzen (also Strichzeichnungen), und die lassen sich selbstverständlich mit dem Reader gut darstellen. Unter einer Landkarte verstehe ich eben eine Karte, in der Höhenlagen farbig kodiert sind, die ein größeres Gebiet detailliert zeigt oder in der viele Punkte (Städte, Sehenswürdigkeiten u. ä.) eingezeichnet sind. Schlag deinen alten Schulatlas oder den Straßenatlas vom ADAC auf, und Du weißt, was ich meine.
Navigationskarten sind ein Ding für sich, weil sie doch stark schematisiert sind und für die Anzeige auf kleinen Displays (Auto-Navi, Smartphone) optimiert wurden. Außerdem zeigen sie meist nur einen kleinen Ausschnitt des interessierenden Gebiets.
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rasc (25.02.2013)

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Montag, 25. Februar 2013, 10:09

Sorry, hier haben wir verschiedene Auffassungen, was eine Landkarte ist. Das, was Du zeigst, sind Kartenskizzen (also Strichzeichnungen), und die lassen sich selbstverständlich mit dem Reader gut darstellen. Unter einer Landkarte verstehe ich eben eine Karte, in der Höhenlagen farbig kodiert sind, die ein größeres Gebiet detailliert zeigt oder in der viele Punkte (Städte, Sehenswürdigkeiten u. ä.) eingezeichnet sind. Schlag deinen alten Schulatlas oder den Straßenatlas vom ADAC auf, und Du weißt, was ich meine.


Also zum einen sind Landkarten nicht zwangsläufig Detailreich. Thematische Landkarten haben fast gar keine Details. Höhenlagen, Sehenswürdigkeiten und andere Sachen sind nämlich kein Bestandteil einer jeden Landkarte, da kannst du auch mal in deinen Schulatlas schauen. Da gibts nämlich auch Thematische Landkarten die kaum Details besitzen. Zum andern ist die Landkarte nur ein Beispiel von vielen. Es gibt auch viele Bücher die farbig illustriert sind und alleine dafür macht ein Farbdisplay Sinn.

Die aktuelle Generation von Farbdisplays hat übrigends bereits eine so hohe Farbtiefe das sich Höhenlagen rein theoretisch wunderbar abbilden lassen, was mit der handvoll Graustufen schlecht bis gar nicht funktioniert weil da zwei ähnliche Farben als selber Grauton angezeigt werden. Die Kartenskizzen, die ich gepostet habe, sind nur ein Beispiel das ich vor Monaten in einem anderen Forum gepostet hatte und hier gleich wieder verwendet habe. Die eignen sich aber trotzdem herrvorragend um zu Zeigen wo Farbe sehr sinnvoll wäre denn wenn man damit die Höhenlagen farbig markieren könnte, würden diese Skizzen deutlich davon profitieren und das ist nur ein Aspekt.

Zitat

Navigationskarten sind ein Ding für sich, weil sie doch stark schematisiert sind und für die Anzeige auf kleinen Displays (Auto-Navi, Smartphone) optimiert wurden. Außerdem zeigen sie meist nur einen kleinen Ausschnitt des interessierenden Gebiets.


Navigationskarten sind trotzdem nichts anderes als spezialisierte Landkarten.
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23

Montag, 25. Februar 2013, 11:27

Thematische Landkarten ... Bücher die farbig illustriert sind und alleine dafür macht ein Farbdisplay Sinn ... Kartenskizzen ... Navigationskarten ... spezialisierte Landkarten.
Wie gesagt, wir haben unterschiedliche Vorstellungen und diese von Dir angeführten Karten sind alles Spezialfälle. Ich bin auch nicht gegen die Farbfähigkeit eines 6"-Displays, die würde ich mir sogar wünschen. Es wird aber seinen Grund haben, warum Atlanten, Autokarten und Stadtpläne (die Papierversionen) so ein großes Format haben. Eine geographische Deutschlandkarte auf 6" macht wenig Sinn, eine Skizze von Deutschland mit den Grenzen der Bundesländer vielleicht schon. Darüber sollten wir wirklich nicht streiten.
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24

Montag, 25. Februar 2013, 11:34

6 Zoll ist natürlich recht klein. Je größer je besser. Es gibt Tablets mit 7, 8 oder 10 Zoll. Diese sehe generell besser für Landkarten geeignet. Aber auch 10-Zoll ist dafür nicht das Optimum, auch wenn das iPad 9,7 Zoll hat. Wenn ich so eine Wanderlandkarte (oder Autolandkarte) aufgeschlage wird die schnell viel größer als 10 Zoll. Um das wirklich digital zu imitieren müsste dass schon 40 Zoll oder mehr haben. Kommt immer auf die individuellen Anforderungen an. Unterwegs reicht mir sogar mein Smartphone mit nur 4,3 Zoll. Das ist dann auch schön handlich. Wenn es größer sein soll finde ich ein 7-Zoll wie das Nexus 7 noch am besten, zumindest wenn es mobil sein soll. Ich finde 7 Zoll für Unterwegs viel besser als 10 Zoll. Aber wie gesagt das ist eine individuelle Geschichte.
Plugins (Alf) für Calibre nötig?? (siehe mein Profil ) "DRM ist böse" Youtube

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25

Montag, 25. Februar 2013, 13:55

Zitat

mit der ungleichen Verteilung der Farben im Farbraum

Die Frage ist, ob das bei der zukünftig zur Anwendung kommenden Technik wirklich stören wird bzw. ob nicht viele Interessierte schlichtweg über dieses Manko hinwegsehen würden.

Als in Deutschland das Farbfernsehen aktiviert wurde, waren wir auch weit von einer realistischen Wiedergabe entfernt. Die ersten PC-Farbgrafikkarten konnten (wenn ich mich recht erinnere) 16 oder 32 Farben darstellen. Die besseren Grafikcomputer schafften 4096, womit für diese Zeit durchaus brauchbare Darstellungen erzielt wurden. Insbesondere mit Dithering bei hohen Auflösungen war da mehr Farbmischung möglich.

Mit den ersten Farbdruckern, mit denen wir unsere Fotos auf Papier bringen wollten, waren wir auch erst mal glücklich, obwohl sie nach heutigen Maßstäben katastrophal waren. Naja, und selbst heute drucken Farbdrucker (natürlich) nicht denselben Farbraum wie unsere Bildschirme. Auch hier additive vs. subtraktive Farbmischung.

Ja selbst bei Monitoren hatte sich der Farbraum zwischenzeitlich gewandelt, als z. B. von Röhre auf LCD gewechselt wurde. Wie grottig waren die Laptopbildschirme noch bis vor vielleicht 7 oder 8 Jahren, als ein Blassgelb auch mal als Rosa im Auge des Users ankam - auch bei teuren Business-Laptops. Farbtreue Flachbildschirme waren fast unerschwinglich.

Geschadet hat das aber keiner der Technologien. Sie wurden immer gekauft, auch wenn die Darstellung nicht optimal war.

Um zu den eReadern zurückzukommen:

Ich fand zum Beispiel schon die Präsentation des FLEPia mit Farb-eInk vor vier Jahren erstaunlich. Bildaufbau zwar extrem langsam, Kontrast verbesserungswürdig und der Farbraum der eInk natürlich nicht optimal, aber es wichtig war nur, dass da mal Farbe im Spiel war, was viele Menschen ja erst mal als weiteres "Feature" sehen.

Die Demo von Liquavista fand ich sehr gelungen. 2010 war das, glaube ich. Mirasol-Displays gibt's auch noch.

Nun, jedenfalls werden die Darstellungen kontinuierlich verbessert. Dass die Displays nicht den Farbraum von Plasmabildschirmen erreichen, macht vielen Menschen gar nichts aus. Farbe ist ein weiteres Feature, das manche gerne dazukaufen würden, auch wenn es nicht mit der Brillanz von Hochglanzmagazinen konkurrieren kann.

Oder?

Gruß
Q.

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hiwakoo (26.02.2013)

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26

Montag, 25. Februar 2013, 14:12

Dass die Displays nicht den Farbraum von Plasmabildschirmen erreichen, macht vielen Menschen gar nichts aus. Farbe ist ein weiteres Feature, das manche gerne dazukaufen würden, auch wenn es nicht mit der Brillanz von Hochglanzmagazinen konkurrieren kann.
Das finde ich auch. Für den angestrebten Verwendungszweck, nämlich Lehrbücher, scheint mir das, was Ectaco derzeit bietet, ausreichend zu sein.
In den endlosen Diskussionen Um Ectaco JetColor wurde fast nie am Display gemäkelt, sondern am äusserst bescheidenen Betriebssystem(WinCE5) und der fehlenden Implementation eines Browsers, sowie der zögerlichen Entwicklung der Firmware.

Wicket

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27

Montag, 25. Februar 2013, 14:51

Wie gesagt, wir haben unterschiedliche Vorstellungen und diese von Dir angeführten Karten sind alles Spezialfälle. Ich bin auch nicht gegen die Farbfähigkeit eines 6"-Displays, die würde ich mir sogar wünschen. Es wird aber seinen Grund haben, warum Atlanten, Autokarten und Stadtpläne (die Papierversionen) so ein großes Format haben. Eine geographische Deutschlandkarte auf 6" macht wenig Sinn, eine Skizze von Deutschland mit den Grenzen der Bundesländer vielleicht schon.


Von Straßenkarten habe ich ja auch nicht gesprochen. Ich meinte doch von vornherein "einfache" Karten, die dem Leser einen reinen Überblick geben sollen, so wie ich sie ständig in Büchern zu sehen kriege und genau das hätte ich auf dem Reader gerne in Farbe denn dafür eignet sich ein Farbdisplay richtig gut.

Zitat

Darüber sollten wir wirklich nicht streiten.


Tun wir doch auch nicht, oder? ;)

Zitat

mit der ungleichen Verteilung der Farben im Farbraum

Die Frage ist, ob das bei der zukünftig zur Anwendung kommenden Technik wirklich stören wird bzw. ob nicht viele Interessierte schlichtweg über dieses Manko hinwegsehen würden.

Als in Deutschland das Farbfernsehen aktiviert wurde, waren wir auch weit von einer realistischen Wiedergabe entfernt. Die ersten PC-Farbgrafikkarten konnten (wenn ich mich recht erinnere) 16 oder 32 Farben darstellen. Die besseren Grafikcomputer schafften 4096, womit für diese Zeit durchaus brauchbare Darstellungen erzielt wurden. Insbesondere mit Dithering bei hohen Auflösungen war da mehr Farbmischung möglich.


Beim PC war das CGA mit 4 Farben und so sah das meistens aus:

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Rainer Zenz

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28

Montag, 25. Februar 2013, 15:06

Die Frage ist, ob das bei der zukünftig zur Anwendung kommenden Technik wirklich stören wird bzw. ob nicht viele Interessierte schlichtweg über dieses Manko hinwegsehen würden.

Der Unterschied zur damaligen Zeit ist, dass wir funktionierende Referenzgeräte überall sehen. Farbige E-Reader müssen daher einem ganz anderen Vergleich standhalten.

Dazu konnten schon die ersten farbigen Röhrenmonitore den gesamten Farbkreis prinzipiell darstellen. Vielleicht etwas unscharf oder grob in 256 Stufen unterteilt, aber doch vollständig.

Quadratur

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29

Montag, 25. Februar 2013, 17:43

Der Unterschied zur damaligen Zeit ist, dass wir funktionierende Referenzgeräte überall sehen. Farbige E-Reader müssen daher einem ganz anderen Vergleich standhalten.


Das genau versuchte ich ja zu sagen.

Alle Welt begann z. B. schon in den 90ern Flachbildschirme zu kaufen, OBWOHL die über einige Jahre lang deutlich schlechtere Bilder als das "Referenzgerät" Röhrenmonitor lieferten. Es hat schlichtweg niemanden gekümmert, dass die Darstellung anders war. Ich selbst musste beispielsweise Kunden laufend das Problem der falschen Farben ihrer Websites erklären, weil ihre tollen neuen Monitore das Firmenloge plötzlich so komisch aussehen ließen.

Viele wollten aber Flachbildschirme trotz schlechterer Bilder und haben diese gekauft, weil sie in erster Linie einen flachen Monitor haben wollten. Der Röhrenmonitor wurde nicht als Referenzgerät angesehen. Er wurde nicht mehr als Alternative für den gewünschten Zweck angesehen.

Viele würden auch Farb-eReader mit schwächelnden Farben kaufen, wenn es keine Alternativgeräte gibt, die ein flimmerfreies, druckähnliches Bild mit besseren Farben liefern. Tablets o. ä. als "Referenzgeräte" zählen hier m. E. genausowenig wie damals die Röhrenmonitore bei den TFTs.

Wenn der Reader leicht sein soll und der Akku einen Monat halten soll und das Bild druckähnlich sein soll und auch bei Sonne lesbar bleiben und nicht spiegeln soll, gibt es nur eInk oder ähnliche Technologien. Die Qualität der Farbe ist dann nur ein Einzelkriterium und für viele nicht ausschlaggebend. Hauptsache Farbe, auch wenn's nicht High-End-Qualität ist.

Wir haben doch auch bei den früheren s/w-eInks (zum Teil bis heute) die Abstriche gemacht, dass
  • der Kontrast schlechter als bei Leucht-TFTs war,
  • dass wir trotz manch farbiger Buch-, Zeitschriften- und Websitequellen gar keine(!) Farbe sehen können/konnten,
  • im Dämmerlicht oder gar Dunkeln nichts ohne zusätzliche Beleuchtung erkennen können/konnten
  • und Verzögerungen beim Bildwechsel hinnehmen müssen,
so dass u. a. Zeitschriften, elektronische Präsentationen, Unternehmensveröffentlichungen etc. schlecht funktionieren (fehlende Farbe) oder das heutige Internet nur als Krückenlösung im eInk-Reader existiert (fehlende Farbe, Bild zu träge) usw.

Nach deiner Theorie würde ich dann meinen, dass all diese Nachteile der eTinte gereicht hätten, dass die Reader ein deutlicheres Schattendasein fristen würden. Die Lesenden haben aber entschieden, dass sie die Nachteile in kauf nehmen, weil das gestochen scharfe Bild und die Sichtbarkeit im Sonnenlicht wichtiger sind. Dafür reden wir uns schön, dass Romane ja sowieso mit Schwarzweiß auskommen und der Bildwechsel auch nicht länger dauert als ein Seitenumblättern im Buch.

Stimmt alles, aber trotzdem wäre ein bisschen Farbe für weiterführende Anwendungen schön, und die Verzögerung beim Umblättern soll auch möglichst kurz sein; toll wäre doch, es gäbe sie gar nicht.

Aber wir nehmen es hin, weil es eben nicht anders geht. Es ist für uns nicht das wichtigste Kriterium gewesen.

In gleichem Stil glaube ich, dass das mittelmäßige Farbspektrum eines eInk-Farbreaders vielen Lesenden genügen wird, solange sie keine Alternative bekommen, die ein ähnlich druckartiges Bild in besseren Farben erzeugt. Hauptsache Farbe.

Ich liebe beispielsweise meine uralte teilkolorierte Fassung von Wilhelm-Busch-Geschichten - sehr schlichte Einfärbungen, die auch mit heutiger eInk gut funktionieren würden. Illustrierte Bücher wirken mit ein wenig Farbe besser als gänzlich ohne, und die Bilder der Newssammlung, die Calibre aus dem WWW zieht, würden mehr Inhalt transportieren als die reine s/w-Variante. Ganz zu schweigen von Webseiten ganz allgemein.

Ich glaube, auf diese Möglichkeit warten viele. Selbst 4096 Farben dürften viele Menschen besser finden als 16 Graustufen. Denke ich jedenfalls.

Gruß
Q.

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Dienstag, 26. Februar 2013, 02:07

Zitat

Ich glaube, auf diese Möglichkeit warten viele. Selbst 4096 Farben dürften viele Menschen besser finden als 16 Graustufen. Denke ich jedenfalls.


Bei den Handys vor etwa zehn Jahren war es jedenfalls so.

Und davor bei den Computern (Laptop, Desktop u.a.) ebenfalls. Graustufen oder sogar Monochrome waren der Anfang, weiter ging es mit langsam besser werdenden Color-Geräten.

Kommt eben darauf an, ob man Farbe bei eReadern als Erweiterung der Möglichkeiten sieht, oder als nicht hinnehmbare Einschränkung gegenüber den Tablets.

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Quadratur (26.02.2013)

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Dienstag, 26. Februar 2013, 15:34

Zitat

Zitat

(...) Die ersten PC-Farbgrafikkarten konnten (wenn ich mich recht erinnere) 16 oder 32 Farben darstellen. Die besseren Grafikcomputer schafften 4096, womit für diese Zeit durchaus brauchbare Darstellungen erzielt wurden. Insbesondere mit Dithering bei hohen Auflösungen war da mehr Farbmischung möglich.
Beim PC war das CGA mit 4 Farben und so sah das meistens aus:

Ja, CGA war zwar der erste PC-Grafikadapter, konnte aber tatsächlich 16 Farben darstellen.

Allerdings ging diese schier größenwahnsinnige Farbzahl auf Kosten der Auflösung. Man hatte als Softwarehersteller die Wahl zwischen:
  • 16 Farben bei 160x200 Bildpunkten
  • 4 Farben bei 320x200 Bildpunkten
  • 2 Farben bei 640x200 Bildpunkten
Mit den ersten Farb-PCs waren also 16 Farben möglich, obgleich die Spielehersteller oft den Mittelweg gingen, damit die Auflösung nicht zu schlecht wurde.

Gruß
Q.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Quadratur« (27. Februar 2013, 20:05)


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