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teufel82

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1

Samstag, 16. April 2011, 16:59

iPad als ereader?

Hallo,
taugt das Ipad als eBook-Reader oder ist es nur ein Kompromiss und man sollte sich lieber einen Reader nur zum lesen anschaffen?
Wie kommen eigentlich die Bücher bzw. Dokumente auf das Ipad? Muss es dazu jailbreakt sein?

Gruß Frank

Momo

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2

Samstag, 16. April 2011, 17:39

Hallo Frank!

Es taugt meiner Meinung nach nur sehr bedingt. Es hat keinen e-Ink-Bildschirm (daher ist es für die Augen sehr viel anstrengender, damit zu lesen; jedenfalls für meine und man kann im Freien, v.a. bei Sonne, nichts damit anfangen - im Gegensatz zum echten ereader), es ist vergleichsweise sehr schwer; nach kurzer Zeit tun mir beim Lesen damit die Hände weh. Ich nutze es zwar für ebooks - aber nur dann, wenn ich gerade keinen ebook-Reader dabei habe bzw. wenn klar ist, daß ich nur kurz Zeit zum Lesen habe und darauf verzichte, den Reader noch extra zusätzlich zum iPad mitzunehmen.

Wenn ich die Wahl habe, lese ich nur mit dem Reader und empfinde das als ungleich viel angenehmer und weniger ermüdend.

Die ebooks kommen entweder über entsprechende Apps auf das iPad oder man kann DRM-freie Texte auch via iTunes in iBooks importieren und dann auf das iPad kopieren. Meines ist nicht gejailbreakt und es funktioniert.

Viele Grüße,
Momo
I'm a loaner - www.kiva.org - Loans That Change Lives :thumbup:

teufel82

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3

Samstag, 16. April 2011, 17:57

o.k. Danke, dann wird es wohl erstmal ein Reader. ;-)

Frank

rwlf

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4

Samstag, 16. April 2011, 20:21

Na ja, ganz so einfach finde ich die Entscheidung jetzt nicht - was genau willst du denn lesen? Für Romane ist natürlich der Reader mit einem guten eInk-Display unschlagbar, aber wenn du vorrangig große PDFs, vielleicht sogar mit farbigen Illustrationen, oder etwa Manga/Comics lesen willst, wird ein iPad plötzlich sehr interessant. Ganz abgesehen davon, dass du mit dem Tablet natürlich noch viele andere spannende Dinge tun kannst.
Wie wäre es denn mit beidem? (^_^)

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5

Samstag, 16. April 2011, 20:47

btw. es muss nicht immer ein iPad sein! Das Galaxy Tab WLAN gibts mitterweile für 350 Euro (3g für 420) oder das Asus Eee Pad Transformer für (wahrscheinlich) 400 Euro (kommt leider erst Mai/Juni). Auch von Archos gibt einiges Interessante Tablets wobei die gerade einige ihrer alten Tablets "aufmotzen" (z.B. das Archos Arnova 10)

netspy

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6

Samstag, 16. April 2011, 20:57

Die Ansicht von Momo kann ich nur bedingt teilen. Ohne Frage hat ein E-Reader mit eInk ein besseres Schriftbild und ist kommt Papier deutlich näher. Allerdings muss man immer die Vor- und Nachteile abwägen und die sind nicht ganz so schwarz/weiß. Es stimmt schon, dass man bspw. in der Sonne auf dem iPad kaum was erkennen kann – das kann man aber auf eInk-Geräten auch nicht. In meinem Kindle 3 spiegelt sich trotz mattem Display die Sonne und einige eInks tendieren sogar dazu, bei Sonnenschein das Bild nicht korrekt aufzubauen. Man muss damit also auch möglichst aus der direkten Sonne raus und im Schatten funktioniert ein iPad wegen dem hellen Display auch ganz passabel.

Liegt man entspannt auf der Couch und hält das Gerät in beiden Händen, ist das Gewicht des iPads auch kein Problem. Einhändig geht es aber nicht, dazu braucht man schon einen „echten“ E-Reader mit Tasten.

Positiv muss man die vielen zusätzlichen Möglichkeiten sehen, die das iPad bietet. Neben Browser, Mail, PIM und einigen anderen Goodies gibt es unzählige Apps für so ziemlich alles mögliche und unmögliche. Dazu kommt noch, dass man auf dem iPad PDFs besser und schneller als auf jedem momentan verfügbaren E-Reader darstellen kann.

Mein Tipp: wenn du wirklich nur lesen willst, dann sollte es ganz klar ein E-Reader mit eInk sein. Willst du noch mehr, dann schau dir alternativ mal das iPad in einem Technikmarkt deiner Wahl an und lass dich dort beraten.

Gruß

carina

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7

Samstag, 16. April 2011, 21:53

Ich habe sowohl E-Reader als auch ein IPad. Letzteres verwende ich allerdings nicht zum lesen, denn im Vergleich zum Reader ist es mir zu schwer und zu unhandlich. Ich denke, man kann den Unterschied zwischen den beiden Geräten etwa mit dem Unterschied zwischen einem Taschenbuch und einem etwas schwereren Hardcoverbuch vergleichen. Mit beidem kann man lesen, aber vor allem für unterwegs ist das Taschenbuch ungleich angenehmer.

Comics oder PDFs mit Formeln, Tabellen, Abbildungen würde ich aber tendenziell eher auf dem IPad lesen. Bei Comics wegen der Farbe. Und da PDFs oft auf A4 optimiert sind, spielt gerade bei komplexen PDFs die Displaygrösse eine nicht zu unterschätzende Rolle.

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8

Samstag, 16. April 2011, 22:09

[/quote]
Die Ansicht von Momo kann ich nur bedingt teilen. Ohne Frage hat ein E-Reader mit eInk ein besseres Schriftbild und ist kommt Papier deutlich näher. Allerdings muss man immer die Vor- und Nachteile abwägen und die sind nicht ganz so schwarz/weiß. Es stimmt schon, dass man bspw. in der Sonne auf dem iPad kaum was erkennen kann – das kann man aber auf eInk-Geräten auch nicht. In meinem Kindle 3 spiegelt sich trotz mattem Display die Sonne und einige eInks tendieren sogar dazu, bei Sonnenschein das Bild nicht korrekt aufzubauen. Man muss damit also auch möglichst aus der direkten Sonne raus und im Schatten funktioniert ein iPad wegen dem hellen Display auch ganz passabel.


Du musst ja ganz komische Augen haben. Denn überall liest man es so wie Momo es sagt. Ich hab ja keinen Kindle 3, aber einen Sony mit gleichen Display. Da kann man in der Sony äh Sonne prima lesen. Wenn die Sonne direkt prall drauf scheint wahrscheinlich nicht, aber dass kann man bei einem Buch auch kaum.

Und noch was. Laptops mit spiegelden Display nennt man auch Schminkspiegel und das nicht ohne Grund. Das iPad wird auch so genannt wies sich schnell ergooglen lässt...
Plugins (Alf) für Calibre nötig?? (siehe mein Profil ) "DRM ist böse" Youtube

teufel82

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9

Samstag, 16. April 2011, 22:24

Wow,
das sind eine Menge für und wider. Aber für beides reicht das Geld leider nicht. Dann bräuchte ich mich ja nicht zu entscheiden.
Ich möchte hauptsächlich lesen, wobei ich viele Bücher als pdf habe, alles s/w. Meine Frau möchte ab und zu in Ihre Rezepte schauen, hier wären u.U. farbige Bilder dabei. Natürlich liebäugle ich auch mit den Möglichkeiten, welche das Ipad noch so bietet. Einige Apps wird es wohl ausschließlich nur für den Apfel geben, deshalb kommt wenn nur das Ipad in Frage.
Beratung ist nicht so einfach, ne Stunde Fahrt nach Berlin, der Sony ist kaum zu kriegen, den Kindle gibts nur online bei Amazon und das iPad gibts auch so gut wie nirgends.
Ich hatte vor ca. 1,5 Jahren mal ein Cybook mit 5". Das Display war sehr gut und auch in der Sonne bzw. draussen gut lesbar. 5" war mir aber zu klein.
Seitdem hat sich auf dem Markt ja einiges getan, was sich ja auch hier im Forum widerspiegelt.
Oder ich warte noch weiter, hab irgendwo gelesen, dass Apple ein Dualdisplay (LCD/eInk) als Patent angemeldet hat? Allerdings wird es dann bis zur Verfügbarkeit bestimmt 2 Jahre dauern. Solange wollte ich nicht warten.

Lesehexe13

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10

Sonntag, 17. April 2011, 00:46

Ich lese auch mit meinem iPad Bücher. Einen eReader habe ich nicht, weil ich mich auch entscheiden musste - entweder oder.
Die vielen anderen Möglichkeiten, die das iPad bietet hat ein eReader nicht. Es ist natürlich schwerer, aber ich lese meistens indem ich Bücher oder iPad auf meinem Schoß oder den Knien aufliegen habe. Direkte Sonneneinstrahlung mag das iPad nicht, aber ich habe mir eine Folie aufgeklebt, so dass ich auch draußen lesen kann.
Vom Angebot her, habe ich bisher mehrere Bücher aus verschiedenen Shops (iBooks, Libri, Bücher.de etc.) gekauft und hatte keine Schwierigkeiten - auch nicht mit DRM. Was iBooks nicht kann, kann ich im BlueReader lesen. Sogar den Kindle für iPad kann ich ohne Probleme nutzen.

Bei mir hat zu der Kaufentscheidung beigetragen, dass der Sony 650 schwer bis gar nicht zu bekommen ist und im Vergleich zu einem Tablett recht teuer ist. Beim Kindle ist es ganz einfach das Angebot an deutschen Büchern, das bisher nicht sehr groß war. Und ich möchte kein Jailbreak etc. machen müssen, nur um Bücher lesen zu können. Ich kaufe schließlich auch legal und möchte diese dann auch so nutzen.
Auch wenn ich jetzt in der Luft zerrissen werde. Ich weiß, dass die guten alle nicht so günstig sind. Aber dafür kann ich dann mit einem Tablett auch wesentlich mehr machen.
Viele Grüße
Lesehexe13

"Es wäre gut, Bücher zu kaufen, wenn man die Zeit, sie zu lesen, mitkaufen könnte"
Arthur Schopenhauer

teufel82

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11

Sonntag, 17. April 2011, 10:18

Bei mir hat zu der Kaufentscheidung beigetragen, dass der Sony 650 schwer bis gar nicht zu bekommen ist und im Vergleich zu einem Tablett recht teuer ist. Beim Kindle ist es ganz einfach das Angebot an deutschen Büchern, das bisher nicht sehr groß war. Und ich möchte kein Jailbreak etc. machen müssen, nur um Bücher lesen zu können. Ich kaufe schließlich auch legal und möchte diese dann auch so nutzen.
Auch wenn ich jetzt in der Luft zerrissen werde. Ich weiß, dass die guten alle nicht so günstig sind. Aber dafür kann ich dann mit einem Tablett auch wesentlich mehr machen.
Ja eben, der 650 kostet 229,-, wenn er dann zu haben ist. Und ein billig Tablet hatte ich schon, nicht nochmal. Wenn es was vernünftiges (Z.B. Xoom) sein soll, kostet es auch in etwa soviel wie das Ipad. Spätestens wenn es unsere Tageszeitung als App (Abo) gibt (derzeit in Planung) dürfte die Entscheidung nicht schwer fallen. :-))

Frank

K-Thom

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12

Sonntag, 17. April 2011, 10:18

Da ich normalerweise nie draußen lesen (das habe ich schon bei Büchern nicht gemacht), ist das spiegelnde Display des iPad für mich kein Problem. Ebenso kommen meine Augen mit LCD-Displays sehr gut klar. Soll heißen: Das kann nur jeder Leser für sich persönlich entscheiden, ob das iPad für ihn/sie etwas taugt.

Ein echtes Manko ist tatsächlich das Gewicht. Auf der Couch liegen und das iPad mit einer Hand auf der Brust abzustützen, führt schon ziemlich rasch zu a) Schmerzen im Handgelenk und b) einem unangenehmen Druck auf der Brust. Liest man es im Sitzen oder liegt auf einer Seite, spielt das Gewicht keine Rolle mehr.

Was also Gewicht und den damit mechanischen Aufwand betrifft, ist ein eInk-Lesegerät deutlich überlegen. Meinen Kindle spüre ich auch nach zwei Stunden in einer Hand nicht. Das iPad hat allerdings vor allem durch die ganzen Lese-Apps einen großen Vorteil. Man ist damit beim Einkauf deutlich flexibler.

Eine gute Alternative wären tatsächlich noch höherpreisige Tablets wie das Galaxy. Wichtig ist hier vor allem, kein Gerät mit resistivem Screen zu kaufen, sondern nur eines mit kapazitivem! Deine Augen werden es dir danken.
Thomas Knip - Autor & Illustrator - Autorenblog

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13

Sonntag, 17. April 2011, 10:54

Eine gute Alternative wären tatsächlich noch höherpreisige Tablets wie das Galaxy. Wichtig ist hier vor allem, kein Gerät mit resistivem Screen zu kaufen, sondern nur eines mit kapazitivem! Deine Augen werden es dir danken.

Der Zusammenhang erschließt sich mir gar nicht, ein kapazitives Display kann genauso anstrengend für die Augen sein wie resistives wenn die Auflösung zu niedrig ist.

14

Sonntag, 17. April 2011, 11:01

Nicht nur Auflösung, auch Spiegelungen sind wichtig. Das ist das schöne am Sony, der hat ein wunderbar mattes Display, wie es nur ohne Touchmöglichkeit derzeit hergestellt werden kann. Das "betouchen" des Sonys funktioniert ohne ein solches Display mit Infrarotschranken im Rahmen.

teufel82

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15

Sonntag, 17. April 2011, 11:28

Nicht nur Auflösung, auch Spiegelungen sind wichtig. Das ist das schöne am Sony, der hat ein wunderbar mattes Display, wie es nur ohne Touchmöglichkeit derzeit hergestellt werden kann. Das "betouchen" des Sonys funktioniert ohne ein solches Display mit Infrarotschranken im Rahmen.

Bin jetzt irritiert, ich denke der Sony hat einen Touchscreen?
Frank

16

Sonntag, 17. April 2011, 12:16

Jein. Der Sreen selbst hat kein touchdingens, aber wie schon gesagt, Infrarotschranken im Rahmen. Deswegen reagiert der Sony auch auf normale Stifte ohne Druck und kleinen Spinnen :)

Wolle

Opa von Talita und Jaron

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17

Sonntag, 17. April 2011, 12:32

Im Gegensatz zum eBook Reader ist das iPad schwerer und bietet eine kürzere Akkulaufzeit. Hinzu kommt leider die Unfähigkeit, sich an die Außenbeleuchtung anzupassen. Das eBook trifft es da etwas besser, da auch bei der größten Sonneneinstrahlung noch ein angenehmes Lesen durch das E-Ink Display möglich ist. Hauptsächlich ist das iPad dafür ausgelegt, dass andere Funktionen im Vordergrund stehen. Aber effektiv kann es den eBook Reader nicht ersetzen. Die
Möglichkeit ein eBook darüber zu lesen ist eigentlich nur ein netter Nebeneffekt. Im Grunde ist das iPad hauptsächlich für Menschen gedacht die zwar gerne etwas lesen aber häufiger mit anderen Medien zu tun haben, wie beispielsweise dem Internet oder verschiedenen Apps. Wer also gerne 4 Stunden am Stück im Zug sitzt und währenddessen ein zuverlässiges E-Book lesen möchte, ist mit dem eBook Reader besser beraten. Im Flugzug darf man übrigens sowohl iPad als auch eBook-Reader nicht benutzen. Mit dem Erscheinen des iPad beschwörten viele schon das Ende der gerade erst begonnen Ära der eBook Reader herauf. Auch wenn das iPad eine direkte Konkurrenz für reine eBook Reader darstellt, wird es ganz so schlimm sicherlich nicht werden. Denn das iPad ist ein Multifunktionsgerät, während eBook Reader spezialisierte Geräte sind. Bis jetzt konnte noch kein Multifunktionsgerät eine Klasse spezilisierter Geräte wie mobile Spielkonsolen oder Mp3-Player vom Markt verdrängen – was natürlich nicht zwangsläufig bedeuten muss, das dies doch irgendwann einmal geschehen könnte. Der entscheidende Unterschied zwischen iPad und eBook Readern ist und bleibt der Bildschirm. Jeder der schon einmal auf einem e-Ink Display ein eBook gelesen hat, wird diese Lesequalität bei einem LCD-Bildschirm schmerzlich vermissen.
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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Wolle« (17. April 2011, 12:38)


18

Sonntag, 17. April 2011, 12:38

Im Flugzug darf man übrigens sowohl
iPad als auch eBook-Reader nicht benutzen.


So nicht korrekt. Beim Starten und Landen nicht, aber solange nix funkt sind elektronische Geräte außerhalb der beiden genannten Phasen kein Problem.

Wolle

Opa von Talita und Jaron

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19

Sonntag, 17. April 2011, 12:55

So nicht korrekt. Beim Starten und Landen nicht, aber solange nix funkt sind elektronische Geräte außerhalb der beiden genannten Phasen kein Problem.

War mir neu. Habe bisher meinen Reader immer im Gepäck gelassen. Und was ist z.B. mit dem Oyo (WLAN)?
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20

Sonntag, 17. April 2011, 13:05

Sofern man es abschalten kann.... würd mich aber wundern wenn man es nicht könnte, verbraucht ja nicht wenig Strom.