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Johannes

Administrator

  • »Johannes« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 918

Lesegerät: [Aktiv] Kindle PW, PRS-T2, iPad

Wohnort: Hannover

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1

Mittwoch, 20. Oktober 2010, 16:38

[Sony Reader PRS-650 Gewinnspiel] Lesegerät 2015

Hallo zusammen,

Sony hat uns (= lesen.net ) drei Sony Reader PRS-650 Touch Editions zur Verlosung bereitgestellt . Eins der Lesegeräte (Gehäusefarbe: silber ) gibt's hier im Forum zu gewinnen - allerdings nicht ganz ohne gedankliche Ansprengung :)

Wir möchten von euch wissen, wie euer elektronisches Lesegerät im Jahr 2015 aussehen und was es können soll. Was erhofft ihr euch in fünf Jahren anstelle eines gedruckten Buches in der Hand zu halten (vielleicht nicht mal das), was für Features sollten dabei sein? Lasst ruhig euer Phantasie freien Lauf - fünf Jahre Entwicklungszeit sind ja schon eine kleine Ewigkeit in der Industrie. Denke zu Buch-Implantaten a là Matrix wird's noch nicht reichen ;), aber auf Graustufendisplays "muss" man dann sicherlich auch nicht mehr lesen. Zusammenfaltbare eBook Reader könnten sich zur Option entwickeln, Hybriddisplays wie Pixel Qi zu einer weiteren. Die Frage ist: Was wollt ihr (& zu welchem Preis)?

Teilgenommen wird mit einem Beitrag in dieser Meldung. Das Gewinnspiel läuft sieben Tage (bis inklusive 27.10.), im Anschluss küren wir den innovativsten/interessantesten/lesenswertesten Vorschlag zum Sieger. Danke fürs Mitmachen & viel Erfolg,

Ciao
Johannes

jackyjack

E-Book Beginner

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2

Mittwoch, 20. Oktober 2010, 17:05

Futureader

Hi,

Mein Reader des Jahres 2015 wiegt nicht mehr als 200 Gramm, ist zusammenrollbar und hat mindestens a4 Format. Er fungiert vor allem als erweitertes Display für mein Smartphone und hat natürlich ein touch interface, kann video in farbe darstellen, ist optional beleuchtbar und hat eine mindestlaufzeit von 10 Stunden, die sich zur not mit Zuckerwürfeln als Energiequelle verlängern lässt.

cheers

jackyjack

buddel

E-Book Profi

Beiträge: 76

Lesegerät: Sony PRS-505, PRS-650

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3

Mittwoch, 20. Oktober 2010, 17:16

Die Zielrichtung für ein Buch-Lesegerät dürfte in Richtung der perfekten Papier-Imitation gehen. Da farbige E-Ink-Display bereits vor der Tür stehen, dürften sie in fünf Jahren zur Standardausrüstung eines Readers gehören. Die Preisschwelle für lukrative Reader-Angebote wird sich meiner Ansicht nach bei knapp unter 100€ einpegeln. Was sollte man in fünf Jahren zu diesem Preis erwarten? Für rollbare Displays ist die Entwicklungszeit und die Einführung einer Massenproduktion zu diesem Preis sicherlich noch nicht machbar, außerdem haben solche Display haptisch nicht nur Vorteile. Einen Reader kann ich schließlich in der Hand halten, das für mich lästige Lesen der "linken Buchseite" fällt ebenfalls flach. Davon ausgehend, wäre ein Reader mit zwei Displays suboptimal, führe er doch die "linke Seite" ohne Not wieder ein, denn ein Blättern gelingt bereits jetzt ohne Probleme. Die richtige Reader-Größe dürfte sich bei ungefähr 7-8 Zoll einpegeln, das Gehäuse rund um das Display könnte so schmal gehalten werden, dass das Produkt kaum größer als ein 6 Zoll-Reader wäre und damit unproblematisch zu handeln. Ähnlich der Displays-Produktion von TVs wären 14 Zoll Panels aus einem Layer, also mit der doppelten Schirmgröße, eine bezahlbare Alternative für Zeitschriften-Formate in A4.

Das Display selbst dürfte mit mindestens 4096 Farben umgehen können, was eine weitgehend akzeptable Foto-Abbildung ermöglichen dürfte. Kontrast und Spiegelungen werden ebensowenig negativ ins Gewicht fallen, wie eben dieses. Die Bedienung des Gerätes erfolgt zu 100% auf dem Fingerabdruck-resistenten Screen, der aufgrund einer kapazitiven Erkennung menschlicher Finger eine unproblematische Bedienung ermöglicht. Leider werden in fünf Jahren alle Lesegeräte - ähnlich den jetzigen Handys - als Gemischtkalkulation großer Buch-Vertriebe mit entsprechender Shop-Bindung vertrieben werden. Entsprechend sind alle Arten drahtloser Kommunikation integriert, es gibt Varianten mit eingebautem Cell-Phone, Kamera und Mikrofon. Höherpreisige Modelle können noch mit dem PC vernetzt werden, die Standard-Geräte laden Bücher aus dem subventionierenden Shop - einen besseren Schutz gegen Raubkopien gibt es nicht. Schnittstellen nach außen sind an diesen Geräten nur analog in Form von Kopfhörer-Anschluss und Netzteil vorhanden. Varianten mit eingebauten Solarzellen sind denkbar, hier kann eventuell sogar eine Schicht des Displays entsprechend genutzt werden.

Um einen weiten Käuferkreis anzusprechen, müssen die Geräte einfachst und intuitiv zu bedienen sein. Eine Sprach-Bedienhilfe ist ebenso Standard wie diverse Wörterbücher und Übersetzungsprogramme. Ein Internet-Browser mit eingeschränkten Download-Möglichkeiten stellt die Verknüpfung mit der restlichen digitalen Welt dar, einige Bücher werden gar nur online zum Lesen angeboten, ohne dass ein Download auf das Gerät erforderlich wäre, spezielle Niedrigpreise ermöglichen das einmalige Lesen eines Buches, Bibliotheken im ursprünglichen Sinne, in denen Bürger Bücher kostenlos ausleihen können, gibt es aufgrund erfolgreicher Urheberrechtsklagen nicht mehr.

Das Gerät selbst ist so aufgebaut, dass es dem Leser in der Hand und in den Augen schmeichelt, letztlich ist ein Buch auch ein Produkt von Sinneswahrnehmungen. Ledereinbände, ansprechende Materialien, in wertigem Design zusammengefügt, lassen das Lese-Umfeld lukrativ erscheinen. Bisherigen Display-Hintergründe erstrahlen geradezu im LED-Auflicht, das macht sich die Industrie durch Nano-LEDs rund um das Panel zunutze, die zwar unglaublich wenig verbrauchen, aber dennoch auf Wunsch zugeschaltet werden können. Aufgrund des angenehmeren Lese-Empfindens sind diese Beleuchtungen so konzipiert, dass sie ihr Licht auf das Panel scheinen lassen und es nicht durchleuchten.

So, das wären meine Zukunftsaussichten, bewusst am Machbaren ausgerichtet, mit vielen Vor- aber auch einigen Nachteilen.

marcobuss

E-Book Beginner

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4

Mittwoch, 20. Oktober 2010, 17:30

Hallo,

mein Reader im Jahr 2015 ist in meine Brille integriert und erzeugt den Inhalt direkt vor meinen Augen. Die Eingaben werden natürlich ebefalls von der Brille erfasst, ich muss nur die gewohnten Handbewegungen ausführen. Die Brille ist dabei aber lediglich für die Interaktion und Anzeige zuständig. Der eigentliche Rechner hat Smartphonemaße und ist gleichzeitig mein Laptop/Desktop/TV. Quasi ein viruteller Raum zum mitnehmen. Möchte ich der alten Zeiten wegen allerdings ein "Buch" direkt in der Hand halten kann ich das auch. Dafür gibt es dann das Blankobuch in diversen Größen und Dicken. Der Inhalt des Buches wird dann an die entsprechende Stelle im Sichtfeld projeziert.

alexschomb

E-Book Beginner

Beiträge: 1

Lesegerät: iPhone

Wohnort: Aachen, Germany

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5

Mittwoch, 20. Oktober 2010, 17:41

Ganz ehrlich?

2015 gibt es keine E-Book-Reader im eigentlichen Sinn mehr. Vermutlich sind wir dann nicht mehr weit vom All-In-One-Gerät (ala iPhone) entfernt, welches zudem noch den Luxus eines langlebigen Akkus und Retina- oder gar Holographic-3D-Display besitzt. Auch nicht abwägig sind bessere ausziehbar und einrollbare Farb-Displays. Interessanter ist jedoch die Frage nach der Ein- und Ausgabeart. Hier bin ich mir noch nicht so sicher, wenn die Hersteller ihre Schubladen schneller aufmachen, dann sehen wir vielleicht 2015 schon neue Technologien wie die Ausgabe via automatisch aufbereiteter Videos zum Thema und für Übersetzungen (aus dem mobilen Internet) und innovativer Eingabemethoden wie Augensteuerung o.ä.

ps555

E-Book Beginner

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Lesegerät: PRS-505

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6

Mittwoch, 20. Oktober 2010, 17:57

Im Jahr 2015 wird mein idealer Reader für unterwegs ein zylindrisches Gehäuse - in etwa in der Größe eines Kulis oder realistischer eines Eddings - haben. Aus dem Gerät kann ich ein Flexibles Roll-Display ziehen, welches durch ausklappbare "Halterungsstäbe" fixiert wird. Das Display mit wahlweiser Hintergrundbeleuchtung kann natürlich neben Buchtexten auch Magazine inkl. Videos in Farbe anzeigen, ist mein Smartphone und wird im Auto als Navi verwendet. Bedient wird es passend nach Situation per Sprache, Touch oder Gestensteuerung.
Nebenbei kann es per Wireless HDMI Videos auf meinem LCD-TV anzeigen (und wer weiss: vielleicht sind dann die Videotapeten schon marktreif?).
Da auch der Beamer an der Uni wireless HDMI beherrscht, kann ich meine Präsentation dorthin "funken" lassen, das Gadget als Presenter verwenden (mit den berühmten "Wischgesten") und im ausgeklappten Zustand meine Stichworte beim Präsentieren ablesen. Vielleicht ist ja auch noch ein LaserPointer "drin". (macht bei der Form ja Sinn...)

Der Reader ist also "nur" noch Teil meines mobilen Gadgets und steckt stets griffbereit an der Hemdtasche. (oder hinter dem Ohr ;) )
Einen Haken gibt es noch: ich finde ihn bei Amazon nicht zwecks Vorbestellung!

hafa72

E-Book Beginner

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Lesegerät: PocketBook 360°

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7

Mittwoch, 20. Oktober 2010, 18:00

Meine Lesegerät 2015

Zukunftsvision:
Computer in der Brille integriert, damit fällt ein Ebookreader flach, weil das Bild direkt vor dem Auge erzeugt wird und auch mit den Augenbewegungen gesteuert wird. Natürlich ist es nicht nur Lesegerät, sondern auch Navigationsgerät und Informationssystem. Die Brille (oder der dazugehörige Rechner in Zigarettenschachtelformat) sind permanent mit dem Internet verbunden. Alle Geschäfte/Sehenswürdigkeiten/etc senden ein RFID-Signal und wenn man vorbeigeht, kann man automatisch Infos angezeigt bekommen.

Bedienung:
Das Blättern funktioniert durch Rollen der Augen, was vielleicht umständlich klingt aber notwendig ist, da ansonsten das Auge durch die direkte Projektion zu wenig mit Feuchtigkeit versorgt wird. Die Schriftgröße wird durch Fokusierung (was ein wenig Übung verlangt) und Blinzeln eingestellt.

Input:
Bücher gelangen wie alle anderen Arten von digitalen Medien auf das Gerät. Entweder auf dem herkömmlichen Weg über einen Kauf in den diversen Internetportalen oder im klassischen Buchhandeln, wo durch ein "Scannen" des Papierbuches mit der Brille und einer Augenbewegung der Kauf abgeschlossen und der Transfer über WLAN/Internet abgeschlossen wird.

Pax

E-Book Meister

Beiträge: 123

Lesegerät: Sony Reader PRS650

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8

Mittwoch, 20. Oktober 2010, 18:20

Gute Frage...

Versuchen wir es man mit einem anderen Weg; kein futuristisches Highend-Gerät, wessen Nutzen nur wenigen bestimmt wäre:

Ich träume von einem Ebook Reader für alle.

Ganz ähnlich dem Projekt "One Laptop Per Child", ein kleines handliches Gerät, welches wenige Ressourcen verbraucht und für einen Preis, welcher selbst für Menschen in "ärmeren" Ländern erschwinglich wäre.
Die Bedienung sollte sehr intuitiv erfolgen und zum Lernen motivieren, aber auch zur Unterhaltung dienen und Freude bereiten.
Interaktive Ebooks mit Soundausgabe könnten Kinder in langsamen Schritten dabei helfen lesen oder rechnen zu lernen.
Über Solarzellen oder mittels einer Kurbel muss es möglich sein den Reader aufzuladen, so dass der Reader auch nachhaltig und überall genutzt werden kann.

Das ist nun etwas übertrieben, aber vielleicht könnte man sich weltweit mit einer Zentrale verbinden und dort neuen, freien Content für das Gerät zu erhalten.

Wer weiss was 2015 bringt, aber träumen darf man doch noch... :D

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Pax« (20. Oktober 2010, 18:29)


TheBob

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Lesegerät: Amazon Kindle

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9

Mittwoch, 20. Oktober 2010, 19:42

"Im 21. Jahrhundert wird sich alles ändern..."

Ich denke, dass es mehrere Arten von eBook-Readern geben wird:
- Multimedia-Reader: Hybriden Tablet und eBook-Technik mit denen man nicht nur bequemem Bücher lesen kann, sondern sich auch interaktive Inhalte aus dem Netz nutzen kann.
Besonderheit dieser Reader wird sein, dass sich der Bildschirm so ansteuern lässt, dass einzelne Bereiche entweder per eInk oder per LCD-Technik laufen.
Es könnte so aussehen, dass ich mir einen Artikel ansehe, welcher augenschonend per e-Ink dargestellt wird und in einem beliebigen Bereich (abhängig vom Artikel) gleichzeitig ein beggleitendes Video flüssig in Farbe läuft.
Natürlich wird versucht werden diese Reader als DAS ultimative Schulbuch anzupreisen, in dem Schüler ihre Hausaufgaben direkt machen können etc., aber dafür dürfte es 2015 noch deutlich zu früh sein, weil einfach noch mit ca. 300 Euro zu teuer.

- Klassischer Reader
Der Volksreader schlechthin.
In etwa so wie unsere heutigen Reader, natürlich schon ein paar Generationen weiter und entsprechend mit Farbe. Bilder dürften daraus aufsehen wie ein echtes, mattes Bild.
Dieser Reader ist natürlich ausgetattet mit einer permanenten UMTS-Verbindung, die mir automatisch mein Zeitungsabo auf den Reader lädt, so dass ich morgens bequem meine Zeitung auf dem Reader lesen kann. Das bieten bis 2015 so gut wie alle Tageszeitungen (die was auf sich halten) an und das für einen kleinen Preis.
Der Volksreader dürfte 79 - 99 Euro kosten. Mehr würde abgelehnt werden. Alternativ subventionieren Zeitungshäuser die Reader auch mit ihrem Zeitungsabo.

- 10 Zöller
Wie auch heute schon interessant für Comics oder ganzseitige PDF´s, aber dann auch interessant für beispielsweise Musiker, welche mit einer raschen Geste ihre Noten weiterblättern können.
Vielleicht sind sie ja auch ausgestattet mit einer einfachen Gestenerkennung (wie das Kinect), damit sie nicht extra den Reader anfassen müssen.


Fazit: Ich sehe eher Evolution, statt Revolution.

Romiman

E-Book Meister

Beiträge: 286

Lesegerät: Tolino Vision (vorher Sony PRS 350)

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10

Mittwoch, 20. Oktober 2010, 20:11

E-Reader 2015

Mein "eierlegender Wollmilchsau-E-Reader" der Zukunft muß auch kein "Capain-Future-Modell" werden,
sondern sortiert viele der bereits genannten, sehr guten Ideen so:

Oberste Prämissen:

Einfache Bedienung (Touchscreen, komplett mit Finger bedienbar, also ohne Stylus),
Stabilität des Gerätes (Herunterfallen, Sand, Staub, und Wasser beschädigen Gerät nicht),
Kompakte Maße (Gerät kaum größer als 7-9" Display, ca. 5mm dünn) und geringes Gewicht (unter 200g),
Farbdisplay (ähnlich wie Mirasol, nur heller),

Gerät nimmt per BlueTooth und LTE (=heute 3G) Kontakt zur Außenwelt auf,
Gerät wird kontaktlos (wie E-Zahnbürste) an Ladestation und per Solarpanel auf Rückseite aufgeladen,
Gerät zeigt ausnahmslos alle Text-, Dokument- und Buchformate ohne DRM (ist nämlich natürlich längst abgeschafft! :evil: ) an,
aber auch Webseiten
(und zur Not Videos. Ton dann über BlueTooth Kopfhörer, Gerät selbst besitzt keine Lautsprecher; Videos mit Ton sind nur Nebenzweck.)

Alle irgenwo erhältlichen eBooks lassen sich auf den Reader spielen.
Er kann aber auch abonnierte Zeitungen und Zeitschriften selbstständig empfangen,
so daß man morgens nur den Reader einschaltet, und eine Minute später loslesen kann...

Kosten sollte es wie ein gutes Mittelklasse-Handy, maximal 150€, besser 99€.

(Übrigens, meinem "Wunsch-E-Reader" des Jahres 2010 hab ich in meinem Avatar schonmal visualisiert.)
DRM verhindert keine Raubkopien sondern Verkaufserfolge! :thumbdown:

11

Mittwoch, 20. Oktober 2010, 20:30

Ein E-Book Reader aus dem Jahre 2015 sollte folgendes beinhalten:

Farbdisplay mit gutem Kontrast, Touchscreen, verschiedene Grössen und Multiformatsupport (Epub, Mobileread, ...). Er soll unter Linux laufen und offen sein. Man kann seine eigenen Apps programmieren und darunter laufen lassen. Falls die Technik es zulässt sollte man ihn "rollen" und einpacken können.

carokann

dabei seit Sep. 2010

Beiträge: 276

Lesegerät: SONY PRS-T1 , Samsung Galaxy SII, NEXUS 7(2013)

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12

Mittwoch, 20. Oktober 2010, 20:33

Der DeepReader

Ich träume von einem Gerät, das mich vergessen macht Hightech zu nutzen. Alles ist dem einen Ziel untergeordnet, mich in dem Text versinken zu lassen. Ein tiefes, ausdauerndes und entspanntes Leseerlebnis ist das Ziel.
Eine Spracherkennung öffnet das von mir gewünschte Buch an der Stelle wo ich aufhörte. Die Schriftgrösse wurde zuvor automatisch aufgrund eines Sehtests an meine Augen angepasst. Für klassische Texte gibt es weiterhin ein pristines Display, das optisch ununterscheidbar ist von bestem Papier. Bei Berührung fühlt es sich sogar wie echtes Papier an. Für Magazine kann das Display ausgefaltet und in den Farbmodus gewechselt werden.
Wenn gewünscht, zeigt der Reader mir andere Leser an, die sich gerade in
diesem Moment mit dem Buch, das ich lese beschäftigen und ich kann in
ihren Zirkel eintreten und mich mit ihnen austauschen.
Mit dem Kauf des DeepReaders erhält jeder Mensch auf Erden lebenslangen Zugriff auf das gesamte Weltwissen der Menschheit. Alle Nationen haben sich in einem Abkommen verpflichtet, unter Wahrung des Datenschutzes, die Autoren nach Leserzahl zu entlohnen. Geistiges Eigentum entsteht durch Aneignung und Kontemplation nicht durch Ausgrenzung und Abschottung!

Leider bleiben wir derzeit meilenweit hinter dem zurück was doch bereits technisch möglich ist. Ändern wir das und träumen wir Gutenbergs Traum weiter!

Dieser Beitrag wurde bereits 6 mal editiert, zuletzt von »carokann« (21. Oktober 2010, 17:28)


13

Mittwoch, 20. Oktober 2010, 21:03

Pressemitteilung: neue Sony Ebook Reader erscheinen Ende Januar 2015 (mit der Auslieferung ist ab März 2015 zu rechnen).

Die Modelle PRS-375/675 bieten Revolutionäres.

Nach den bahnbrechenden Neuerungen beim Modell PRS-365/665 im Jahr 2013, wir erinnern uns, die Geräte waren die eierlegende Wollmilchsau überhaupt, das brilliante 5"/6" Farbdisplay, mit dem man ebenso Videos betrachten, wie auch die Nachrichten bzw. andere Fersehsendungen per DVB-T verfolgen konnte, wusste zu überzeugen. Ebenso ließ das Handymodul mit integrierter Faxweiche (gespeichert in Epub, Pdf oder .doc) wenig Raum für Gerätewirrwarr. Fotos, die mit der eingebauten 16 Megapixel Kamera aufgenommen wurden, konnten über die eingebaute W-LAN Funktionalität direkt an den heimischen PC geschickt werden oder auf der angeschlossenen 1" Festplatte, auf der bis zu 840.000 Bücher Platz haben, gespeichert werden.

Damit kommen wir zu einem der Probleme dieser Gerätegeneration - unterm Strich war kein Platz mehr für Bücher - meistens waren die 1,5 TB Gesamtspeicher (1 TB externe Festplatte/500 GB eingebauter Speicher) mit Video-, Musik- und Fotodateien belegt, es war einfach kein Platz mehr für Bücher vorhanden, mit der Modellreihe 370/670 (kurz nach der Übernahme von apple) deutete sich ja schon ein umdenken an, es wurde ein Speicherplatz von 5 GB exclusiv für Bücher angelegt, in erster Linie, um die Verkaufseinbrüche der i-phones aufzuhalten. diese Rechnung ging auch auf - wer liest, hört in den seltensten fällen nebenbei noch musik, telefoniert oder sieht fern, ebenso sind die fotosafaris, die man von der heimischen couch aus unternehmen kann, relativ unergiebig.

Die neuen Modelle PRS-375/675 brillieren durch ihre Konzentration auf das Wesentliche - die neu entwickelten, bruchsicheren Displays bieten ein Schriftbild "Schwarz auf Weiß" - eine revolutionäre Entwicklung, wie auch die Fachleute des führenden E-Reader Forums lesen.net in einem Vorabtest bestätigt haben: "so etwas Gutes haben wir seit fünf Jahren nicht mehr vor Augen gehabt".

Bei dem kleinen Modell PRS-375 (5" display e-ink fluxwiewas) verzichtet Sony wie schon bei der Modellreihe 2010 auf eine externe Speicherschnittstelle, die eingebauten 5 GB reichen für über 5.000 Ebooks, das ist mehr, als Otto-Normal-Leser in seinem ganzen Leben lesen wird. Die Beleuchtung des Displays ist zuschaltbar, von einer wi-fi Funktion wurde abgesehen, da eine vernünftige Verwaltung des Readers ohnehin nur per PC funktioniert.

Neben dem grösseren Display (6" e-ink fluxwiewas) bietet der PRS-675 eine externe Speicherschnittstelle, die mp3 Funktion wurde aus unersichtlichen Gründen beibehalten - das Ebook wechselt bei Augenstillstand des Users automatisch auf das Hörbuch um, das ist eher störend, weil es den Nutzer aus dem Schlaf reißt. diese Funktion hätte besser zu dem PRS-375 gepasst.

Sehr erfreulich ist, daß beide Modelle mit den Sony-eigenen Spielekonsolen kommunizieren - der Erreich eines höheren Levels bei vielen Spielen ist erst dann möglich, wenn vorher ein Buch gelesen wurde.

Preislich wird trotz der revolutionären Ausgestaltung der Geräte eine neue Marke gesetzt, die auf´s neue den Marktführeranspruch Sonys beweist - der PRS-375 kommt für 75 €, der PRS-675 für 110 € in den Handel.

Alles in Allem - it´s not a trick - it´s a Sony - hat sich mal wieder bestätigt, die Mitbewerber werden es schwer haben.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »tomold« (21. Oktober 2010, 07:29)


Bücherbär

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Mittwoch, 20. Oktober 2010, 21:09

Das Philibook 2015

Mein Philibook 2015 kann alles was das Buch schon heute kann, aber mit einem höheren Komfort, mehr Möglichkeiten und mehr Freiheiten.
  • Am Morgen wird es automatisch mit meiner Tageszeitung befüllt und ich kann am Frühstückstisch gleich mit dem Lesen beginnen.
  • Dank modularem Displaysystem, das aus mehreren zusammensteckbaren Geräte-/Displaykomponenten besteht, kann ich selbst entscheiden, ob ich für meine Tageszeitung A3-Format mag oder unterwegs nur das Taschenbuchmodul mitnehme. Es ist an den Rändern ergonomisch abgerundet, damit ich es besser halten kann.
  • Es spiegelt nicht, hat einen tollen Kontrast und ist drinnen wie draußen perfekt lesbar.
  • Die Displaygrößen meiner Module orientieren sich dabei an den DIN-Papierformaten und nicht an Zoll.
  • Natürlich lese ich komplett in Farbe mit 16,7 Mio Farben und mit 300 dpi Auflösung.
  • Das Umblättern geht genau so schnell wie beim Buch oder wie bei der Tageszeitung, unabhängig davon welches Dateiformat ich gerade lese und wie groß meine Anzeige ist.
  • Es hat außer einem Einschaltknopf keine Tasten und ist komplett intuitiv per Hand bedienbar.
  • Ich kann per Multitouch und Gestenerkennung rein- und rauszoomen, per Wischen blättern, per Doppelklick ein Wort markieren und mir dazu die Übersetzung und/oder den Wikipedia-Eintrag anzeigen lassen etc.
  • Ich kann auch mit einem Stylus Kommentare auf das Display schreiben, die mit Handschriftenerkennung in gedruckten Text umgewandelt werden und inkl. der von mir angeschauten Seite gespeichert werden.
  • Ich kann meine Seite inkl. Kommentar direkt zu meinen Freunden mailen oder per Bluetooth auf ein weiteres Gerät übertragen.
  • Ich kann alles damit machen, was ich heute schon mit einem Buch oder einer Zeitschrift machen kann, z. B. meinen Freunden das Buch ausleihen (von einem Reader auf den anderen übertragen, wobei es dann nur noch auf dem anderen Reader bereitgehalten wird bis ich es wiederbekomme), es digital an jemand anders weiterverkaufen, einzelne Seiten kopieren oder den Inhalt auch wegwerfen, wenn ich ihn nicht mehr benötige.
  • Ich kann frei darauf malen, schreiben und kritzeln. Meine handschriftliche Einkaufsliste kann ich gleich an meinen elektronischen Notizzettel übertragen, den ich in die Hosentasche stecken kann.
  • Den Leser kann auch meine Oma bedienen.
  • Ich kann überall auf der Welt aus allen Bookshops Zeitschriften und Bücher in allen Sprachen shoppen.
  • Alle deutschen Tageszeitungen sind erhältlich, 80% aller Zeitschriften, 80% aller Bücher, die es auch als Print zu kaufen gibt und 50% aller vergriffenen Buchtitel, Zeitungen und Zeitschriften seit 2010.
  • Der Akku hält 3 Wochen und kann per Solarzellen, die sich auf der Rückseite befinden geladen werden.
  • Das Gerät ist schadstoffarm und CO2-neutral hergestellt. Das bei der Produktion entstandene CO2 wurde vom Hersteller durch Kauf von CO2 Zertifikaten kompensiert, die z. B. dem Erhalt und Ausbau des Tropenwaldes zu Gute kommen.
  • Das Gerät ist unter sozialen und ökologischen Standards produziert, die den deutschen Standards entsprechen. Jeder Mitarbeiter des Herstellers, bekommt als Einstellungsgeschenk das Philibook 2015 geschenkt, damit er selbst weiß, was er da herstellt und kann selbst Vorschläge zur Weiterentwicklung des Geräts machen.
  • Das Gerät kostet nicht mehr als 400 EUR.
  • Das Philibook 2015 kann noch soviel mehr, es wird allein von der Fantasie begrenzt ...
Viele Grüße
Philipp alias Bücherbär

Bratzzo

PDF auf 6" e-Ink? Nein danke!

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Mittwoch, 20. Oktober 2010, 23:22

Hi,

wie sieht ein eReader im Jahre 2015 aus?
Schwer zu sagen...
Wie sollte er aussehen?
Noch schwerer zu sagen. Für jeden Nutzer gibt es andere Anforderungen. Die einen wollen unbedingt den tastenlosen Reader, die anderen unbedingt eine Kamera.

Dass die Reader in Zukunft alle eine kabellose Verbindung zum Internet haben, das dürfte klar sein. Dass sie auch kabellos mit dem Rechner kommunizieren, das ist sehr wahrscheinlich.

Ein Farbdisplay wird leider nicht zu verhindern sein. Genau so befürchte ich, dass auch mindestens ein Hersteller auf die, entschuldigung, dämliche Idee kommt, eine, nein, gleich zwei Kameras zu verbauen.

Der tastenlose Reader wird auch den Markt beherrschen. (Der Kunde will ja unbedingt auf dem Display die Abdrücke seiner Patschehändchen hinterlassen.)

Genau so wird es keinen Reader mehr geben, der ohne integrierten mp3-Player ausgeliefert wird. Dass er Videos abspielen kann und eine Speicherkapazität zwischen 8 GB und 64 GB haben wird scheint auch schon vorprogrammiert zu sein. Und das ganze zu einem Preis, der weit unter 100 Euro für das Modell mit der geringsten Speichergröße liegen wird.

Wenn das alles so kommt, dann sieht für mich das perfekte Lesegerät etwa so aus: ca. 12cm breit, 18cm hoch und hat je nach Speichergröße zwischen 300 und 1000 Seiten! Dass es aus Papier sein wird, ist sehr wahrscheinlich. Auch, dass es nicht elektronisch sein wird.

Es sei denn, txtr enschließt sich im Jahr 2015 doch noch dazu seinen txtr Reader auf den Markt zu bringen. Um die Leseratten zu bedienen, die einfach nur lesen wollen. Denn er hat kein Touchscreen, ist in seinen Abmessungen perfekt und kann das, was man von einem Lesegerät erwartet: Texte darstellen. Mehr braucht ein Lesegerät nicht.


Bratzzo

PS:
Es geht auch kürzer:
Ein eReader sollte das können, was ein Buch auch kann: Texte sehr gut lesbar darstellen. (Zur Not auch in Farbe, für die Freunde von Asterix und Co.)
"Am Ende wird alles gut! Wenn es nicht gut wird, ist es noch nicht das Ende." Oscar Wilde
Diese Signatur wurde bereits 59 mal bearbeitet, zuletzt von »Bratzzo« (Heute, 00:23:59)

ubit

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16

Mittwoch, 20. Oktober 2010, 23:52

Hi,
mein "Traumreader 2015" (TR-2015) hat auf jeden Fall das Format eines aufgeklappten Taschenbuches oder etwas mehr. Mit 2 reflektiven Display. Er ließe sich wie ein Papierbuch aufklappen und würde Text und Bilder farbig anzeigen können. Das Display wird so "schnell" sein, dass auch Bewegtbilder möglich sein werden - auch um noch intuitivere Benutzerschnittstellen zu realisieren. Touchscreen ist selbstverständlich. Alternativ wird es eine größere Version im Zeitschriftenformat geben - für Leute die das Gerät eher "stationär" betreiben und damit Magazine, Zeitungen, technische Dokumentationen oder wissenschaftliche Fachliteratur lesen.
Natürlich wird der Reader drahtlos vernetzt sein. Wi-Fi oder 3G - völlig egal. Wie der Kindle hat der TR-2015 eine eigene E-Mailadresse über die er "beladen" werden kann. Herumkritzeln auf den Buchseiten ist möglich - ähnlich wie es die Sony-Touch-Geräte jetzt schon können.
Die Akkulaufzeit ist nahezu unbegrenzt. Energie wird durch eingebaute Solarzellen, Nutzung der Körperwärme beim Lesen oder die Bewegung des Geräts bei Nutzung oder Transport "erzeugt" - somit lädt sich der Akku bei regelmäßiger Benutzung selbstständig auf.
Das zentrale Dateiformat für eBooks wird die Möglichkeit haben die Typografie deutlich besser zu steuern als das im Moment der Fall ist. Insbesondere werden Fußnoten möglich sein. Aus dem Text heraus lassen sich Links ins Web oder in andere Dokumente anklicken. Textpassagen lassen sich in eine Zitatdatenbank übernehmen. Wörterbücher für die Ad-Hoc-Übersetzung stehen ebenso zur Verfügung wie der Zugriff auf Online-Wörterbücher für die "besonderen Fälle". Dabei wiegt TR-2015 nicht mehr als 300 Gramm.
Neben der Funktion als eReader übernimmt TR-2015 auch die Möglichkeiten die man heute nur mit Tablets a la iPad hat. Surfen, Spielen, eMails, Apps. Alles - wie auch die eBooks - perfekt und automatisch synchronisiert mit dem heimischen Rechner. Egal wo ich ein eBook kaufe - ob am PC, am Handy oder direkt am eBook - es erscheint sofort in allen "meinen" Geräten und ist sofort "lesbar". Reicht die Rechenleistung des eBooks nicht aus, so wird das gewünschte Programm halt auf dem PC gestartet und auf den TR-2015 gestreamt. So sind auch komplexe Programme und Spiele trotz geringer Prozessorleistung (und geringem Stromverbrauch) nutzbar.
Ganz wichtig ist auch die komfortable Bibliotheksverwaltung. Ganz automatisch werden eBooks nach Themen gruppiert und Beziehungen hergestellt. Wenn ich ein Buch gelesen habe, sage ich dem TR-2015 (klar - Spracheingabe kann er auch), ob ich etwas Ähnliches oder etwas Grundverschiedenes lesen möchte und das Gerät macht mir Vorschläge. Sowohl aus der eigenen Bibliothek als auch im Bezug auf zusätzlich zu kaufende eBooks. Die Suchfunktion ist einigermaßen intelligent und kann auch die kompletten Buchtexte durchsuchen. Suche ich z.B. nach "Harry Potter", so finde ich z.B. auch alle Bücher die Verweise auf den kleinen Zauberer haben.
Der Preis wird irgendwo im Bereich zwischen 100,- und 150,- Euro liegen. Mit Ladegerät, USB-Kabel und einer einfachen Schutztasche.
Ciao, Udo

P.S.: Diesen Thread bitte unbedingt auf "Wiedervorlage" legen und 2015 noch mal hervorkramen - wird sicher interessant zu sehen wie weit Wunsch und Wirklichkeit sich dann angenähert haben.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »ubit« (21. Oktober 2010, 12:38)


fettkatz

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17

Donnerstag, 21. Oktober 2010, 01:15

Warum immer eine Revolution?

Seit über 550 Jahren existiert der "moderne" Buchdruck. In den letzten Jahrzehnten hat sich im Herstellungsprozess viel verändert, aber für den Endkunden sieht das Buch nicht viel anders aus als vor 40 Jahren. Farbdruck ist nett, oft aber gar nicht nötig. Fachbücher, Folianten und Paper möchte ich entweder "analog" lesen, oder am PC, weil nur hier der entsprechende Workflow möglich ist. Ein eBookreader muß für mich nur wenig können, dass aber gut: Romane und einfache Lexika gestochen scharf anzeigen und einfach verwalten. Und da sind wir doch schon ganz nah dran. Wenn der Spaß dann immer billiger wird, wäre man für 50 € dabei. Viel wichtiger wäre mir, dass die Autoren einen höheren Anteil erhalten und eBooks billiger werden!

2read

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Beiträge: 25

Lesegerät: Kindle 3

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18

Donnerstag, 21. Oktober 2010, 09:01

Meine kleine E-Reader-Wollmilchsau :-)

Mein E-Reader im Jahr 2015 ist relativ handlich wie ein Taschenbuch und wiegt auch nicht sehr viel mehr.
Wie ein Buch kann er aufgeschlagen und mitgenommen werden. So ist in zusammengefaltetem Zustand der Bildschirm geschützt und ausgeklappt habe ich eine etwa 10 Zoll große Fläche zum Arbeiten.
Die Bedienung erfolgt wahlweise via Touchscreen oder Stylus.
Mein Reader hat eine ausgezeichnete Lesequalität, zeigt sich aber nicht mehr in Graustufen sondern farbig, so können auch Bilderbücher gut mitgenommen werden. Durch eine neue Bildschirmtechnologie muss ich nicht darüber nachdenken wo ich arbeiten möchte, ob Sonne oder unter einer Leselampe- alles kein Problem.
Die Bedienung ist intuitiv, wissenschaftliches Arbeiten mit Texten und auch Austausch von Notizen mit anderen Rechnern ist kein Problem mehr.
Zusätzlich lässt er sich komplett wie ein Tablet zum arbeiten nutzen. W-Lan ist Pflicht, eine vernünftige User-Oberfläche (eventuell wie Android durch Apps kostenlos erweiterbar und mit Windoof/ Linux / Mac Kompatibel) und sämtliche Anschlüsse für Z.B. externe Tastatur etc. sollten gegeben sein.
Preislich darf dieser Alleskönner etwa soviel kosten wie ein vernünftiges Netbook, also zwischen 250 und 350 €.
Damit ist er für einen Studenten grade noch erschwinglich und für alle anderen eine gute Alternative zu Netbook, normalem Tablet und Co.
www.2read.de eine Lesereise

miasquid

E-Book Beginner

Beiträge: 1

Lesegerät: noch auf der suche

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19

Donnerstag, 21. Oktober 2010, 09:18

Hi,

mein perönlicher Ebook Reader im Jahr 2015 sollte mit Farb E-Ink und Touchscreen funktionieren. WLAN, Bluetooth & mobiles Breitband würde ich mir auch wünschen.
Ebenso wie einen schönen, schnellen & flüssigen Seitenaufbau, Notizblockfunktion, Browser, WebDAV funktionalität, Audiorecorder & einen Emailclient.
Das ganze nätürlich mit den langen Akkuzeiten die im Moment auch schon verfügbar sind :D und am besten alles auf Open Source Basis.
Der Reader Rahmen sollte schön schmal sein und nicht wie im Moment bei den meisten vorgelebt, mehr Rahmen als Reader.

Also im Grund einfach eine gute kombination aus den Readern die im Moment schon am Markt sind :)

Doro

E-Book Leser

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20

Donnerstag, 21. Oktober 2010, 09:30

Mein Wunschreader 2015



Mein WR 2015 sollte in etwa die Außenmaße des heutigen Kindle haben, jedoch natürlich mit einem größeren Display. Durch den fingerabdruckfreien Touchscreen wird die Tastatur überflüssig. Der Reader darf nicht mehr als 200g wiegen, sollte aber so robust sein, dass er auch Stürze aus 1 m Höhe, Spritzwasser und Sand unbeschadet übersteht.

Bücher gelangen dank der (aber auch abschaltbaren) UMTS-Flatrate ohne Zusatzkosten von jedem von mir gewünschten Shop und an jedem Ort der Welt kabellos auf den Reader, der selbstverständlich alle Formate einwandfrei lesen kann, also auch, trotz seiner geringen Größe, PDFs angenehm lesbar darstellt (alles natürlich in Grenzen, für komplexe Bauzeichnungen z.B. sollte es dann doch etwas Anderes geben).

Mein spezieller Reader wäre auch in der Lage, nicht nur Noten in einem eigenen Format darzustellen, sondern diese auch zu erkennen und in hörbare Musik umzuwandeln, sodass man beim Partiturstudium gleich einen ersten Höreindruck bekommt. (Ähnlich der Text-to-speech Funktion des Kindle, natürlich nur besser, jedoch NICHT in CD-Qualität. Eine elektronisch erzeugte Imitation eines Klangs sollte hinter dem "analogen" Original immer zurück bleiben.)

Notizen in Büchern und Noten lassen sich ohne Probleme einfügen und mitsamt der Seite via Mail an den PC schicken, mitsamt der dazugehörigen Textstelle, versteht sich. Fußnoten sind ebenfalls problemlos darstellbar.

Ein Farbdispley ist wahrscheinlich, der Farbmodus kann aber abgeschaltet werden, sodass nur Grafiken und Bilder auf Wunsch bunt angezeigt werden. Ansonsten hat der Reader einen gestochen scharfen sehr hell grau/tintenschwarz-Kontrast (wirklich schwarz/weiß wäre in meinen Augen zu hart). Das Display kann auf Wunsch durch in den Reader integrierte, sehr energiesparende Leuchten von den Kanten aus erhellt werden, natürlich ohne zu blenden oder zu spiegeln. Das Umblättern geschieht so schnell, dass man es kaum noch wahrnimmt.

Der Speicher reicht für ca. 10.000 Bücher (mehr, als ein Mensch in einem Leben lesen kann), und hat zusätzlich noch eine (kleine) Abteilung für Bilder und mp3. Es handelt sich schließlich vor allem um einen Reader, nicht um ein Multifunktionsgerät.

Der Akku hält trotz Licht und Internet mindestens 3 Wochen bei täglichem Gebrauch/Lesen von 3 Stunden. Die Laufzeit kann aber durch Solarzellenaufladung und/oder kinetische Aufladung erheblich verlängert werden.

Kosten sollte der Reader weniger als 100 €.

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