Netzteil für den PRS-T1

      Netzteil für den PRS-T1

      Hallo,

      bei mir hat jetzt schon das 2. Netzteil mit dem T1 nicht funktioniert. :(
      Da das Geheimnis von Sony bei 5 Polen nicht allzu groß sein kann, hoffe ich auf einen Besitzer eines funktionierenden Netzteils, das er mal die Spannung an den Data-Pins mißt.


      ____Ministecker/Microstecker___________

      Pin___ Name___ Farbe___ Beschreibung
      1_____VCC_____Rot ____+5 V
      2_____D-______Weiß____Data −
      3_____D+______Grün____Data +
      4_____ID______keine____erlaubt Unterscheidung von
      ______________________Micro-A- und Micro-B-Stecker
      ______________________Typ A: Masse
      ______________________Typ B: nicht verbunden
      5____GND_____Schwarz__Masse

      ich war heute konsequent und habe mir das original netzteil gekauft, ich habe viele möglichkeiten probiert, unterm strich haben mir die 24,99 schon weh getan, aber die versuche (käufe) vorher waren auch nicht kostenlos... ;)

      wenn ich dann eins für 12 € kaufe und das geht nicht, ist das doof.

      das geheimnis sind die 1500 ma - unter 1000 ma tut es der t1 nicht, der 650er war noch mit 750 ma zufrieden, lief aber auch wesentlich kürzer mit dieser ladung.
      @tomold
      das mit den 1500mA kann es nicht sein, der USB-Anschluss am PC liefert nur maximal 500mA, und das funktioniert. Der Akku vom T1 hat 1000mA, dann würde die Ladezeit nur 45 Minuten mit dem Sony-Netzteil dauern.

      @bffan43
      das wäre eine Lösung. Nur +5V an DATA- hätte ich nicht vermutet.


      Gruß Harry
      Das Geheimnis ist einfach das manche Geräte nur +5V/Masse benötigen um über USB geladen zu werden.
      Die Stromstärke ist dabei nicht so entscheidend. Im Endeffekt entscheidet der im Gerät verbaute Ladecontroller mit welcher max. Stromstärke (wenn vorhanden) der Akku geladen wird und wann das laden beendet ist.

      Andere Geräte wiederum versuchen mit dem Netzteil wie mit einem "normalen" USB Port zu kommunizieren.
      D.h. anmelden beim USB Controller, aushandeln der benötigten Stromstärke und so weiter. Hat das Netztei keinen entsprechenden Controller verbaut, verweigern diese Geräte ganz einfach das laden.
      Einfach mal nen Netzteil mit USB Out nehmen und mit dem Datenkabel Laden?
      Netzteile vom Sony Erricson gehen übrigens auch ;).
      Das vom IPhone geht übrigens... Hat auch 1000mha Ladestrom und nein mit 1500mha max Ladestrom kann man nicht in 45min den Reader von Null auf hundert Laden. Allein schon durch die Verluste beim Laden. Nicht möglich und die Letzten 10% brauchen verhältnismäßig viel, liegt an der Art
      Und weise wie die Dinger geladen werden.
      @ Gummiloewe,

      ich habe es ausprobiert mit dem USB-Datenkabel und mit einem Netzteil bzw. 12V Autoadapter mit USB-Ausgang zu laden, aber es hat nicht funktioniert.
      Das 2. Netzteil, dass ich ausprobiert habe, war speziell fürs iPhone. Das hat bei mir nicht funktioniert.

      Gruß Harry
      Ok Schande über mein und so...
      iPhone Netzteil geht doch nicht ...
      Das Sony Ericsson aber wirklich, hat allerdings auch nur 550mah. Allerdings ist's ja meist egal wenn der Reader über Nacht lädt ob er in 1 oder in 4 Std voll ist. Selbst am Rechner sollten 15 Minuten reichen um nen halben Tag lesen zu können.
      Leider hab ich grad kein Multimeter zur Hand könnte also frühestens Mintag mal nachmessen was da so raus kommt.
      dann miss mal einfach deine lesezeit, einmal, wenn du mit dem ladegerät geladen hast, das andere mal, wenn der reader über pc geladen wurde...
      bei meinem 650er konnte ich nur etwa die hälfte der zeit lesen, wenn ich ihn mit ein 750ma netzteil geladen hatte. der grund dafür ist mit bis heute unklar, ich bin aber auch kein elektriker...
      Rein von sämtlicher logik her betrachtet sollte die externe Stromquelle vollkommen egal sein solange sie einfach nur 5V und ein über 100mAh liefert. Das Laden des Akkus obliegt dem Internen Controller ;). Das einzig was sein kann ist das das Netzteil einfach abschaltet bei den letzten 10% da die Stromaufnahme beim Laden sehr niedrig wird, was allerdings auch zu keinen sondelrich großen differenzen bei der Lesezeit führen sollte.

      Btw. Der Reader lädt wenn man das Netzteil vom Iphone (original) reinknüppelt und nach dem Starten des Readers diesen komplett ausschaltet. Zumindest scheint es so da die rote Kontroll LED leuchtet ;).
      Mein PRS-650 weigerte sich bis jetzt auch mit meinem billig USB Netzteil (< 5 Euro) zu laden.
      Habe nun das Netzteil aufgemacht und die Datenleitungen D+/D- mit Pullup/Pulldown Widerständen auf definierte Pegel gelegt und siehe da, mein Sony ist jetzt zufrieden und lädt.



      War allerdings 'ne fummelige Arbeit und die evtl. vorhandene Garantie vom Netzteil geht auch flöten.
      Eine bessere Idee für störrische Netzteile wäre vielleicht eine USB Verlängerung entsprechend zu modifizieren.
      Hatte allerdings gerade keine zur Hand.

      bffan43 schrieb:

      Beim 650 habe ich mir mal ein Ladekabel gedengelt, indem ich 1, 2 und 3 miteinander verbunden habe, d.h. 5 V auf die Datenleitungen.

      Naja... Holzhammermethode :D . Kann gut gehen, muss aber nicht (ohne Widerstände).
      @ Gummiloewe

      Ja, so ein Micro-USB-Stecker ist schon recht winzig.
      Mit einem zugeschnittenem Plastikstreifen zur Isolierung gegen die Abschirmung und 2 Nadeln von Deiner Lady, müsste aber eine Messung gelingen.






      @ jago

      Super Lösung, da bietet sich ein USB-Stecker zum Löten an. Der Platz für die 2 Widerstände müsste reichen.




      Gruß Harry
      So wie Jago das beschrieben hat muss man des auch bei apple Produkten machen ;). Je nachdem wie man die Widerstände legt und somit die Spannung auf die Datenleitung nimmt sich das Gerät dann eine bestimmte Stromstärke. Soweit ist das eben bei Apple Produkten, nur wie das der Sony macht hab ich kein Plan.
      Da liegt dann auch schon das Problem, sollte es einfach über diese Methode gehen müsste auch jedes Apple Ladegerät gehen. Geht aber nicht, somit scheint das Ladegerät ein USB Host Chip drin zu haben der das Powermanagement Protokoll kann. Damit kannst du dann genausogut die Datenleitung messen wenn du den Reader am Rechner lädst.
      Hallo

      Heute habe ich kurzer Hand mein Steckernetzteil mit USB-Anschluss geöffnet.
      Zwischen Pin 3 und 4 (Data+ und Masse) ist eine Leiterbahn auf der Platine, also gebrückt.
      Das muss wohl bei den älteren Geräten gereicht haben, den das Netzgerät sollte u.a. auch für den T1 geeignet sein, funktioniert aber nicht.
      Pin 2 ist unbeschaltet. Entsprechend dem Tipp von jago habe ich einen 10kΩ Widerstand zwischen +5V und Data- (Pin 1 und 2) eingelötet.
      Meinen T1 über das USB-Kabel angeschlossen und er läd und läd und läd und …............
      Im Betrieb liegen an Pin 2 ca. 0,7V.





      Meinen Dank an jago für die entscheidenden Informationen auch wenn die Beschaltung etwas anders geworden ist.

      Gruß Harry

      Harry schrieb:

      Meinen Dank an jago für die entscheidenden Informationen auch wenn die Beschaltung etwas anders geworden ist.

      Interessant, scheint irgendwie egal zu sein auf welchem Pegel die Datenleitungen liegen. Hauptsache ist wohl das sie nicht unverbunden sind und überhaupt auf irgendeinem definierten Pegel liegen. Egal, wichtig ist das es funktioniert. :thumbup:
      Hallo

      Der T1 ist wohl ziemlich tolerant was die Beschaltung der beiden Datenleitungen betrifft.

      Mein Spannungswandler für den Zigarettenanzünder hat erstaunlicherweise zum Laden des T1 funktioniert. Mit einigen Mühen ist es mir gelungen, das verklebte Gehäuse ohne Beschädigung zu öffnen.



      Pin 1 und 2 (+5V und Data-)sind mit einem 75kΩ Widerstand verbunden.
      Pin 2 und 3 (Data- und Data+) sind gebrückt.
      Pin 3 und 4 bzw. 5 beim MicroUSB (Data+ und Masse) sind mit einem 51kΩ Widerstand verbunden.



      Über dem so entstandenen Spannungsteiler liegen an den beiden Datenleitungen +2V.

      Solange wir nicht die Beschaltung des original Netzteils kennen, würde ich dies als beste Lösung ansehen.

      Gruß Harry