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geritzu

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1

Mittwoch, 21. September 2011, 15:52

Amazon oder smashwords?

Ich überlege, welche der beiden Plattformen die bessere ist. Was ist Eure Meinung? Wenn über smashwords veröffentlicht wird, erscheint dann das eBook bei amazon.de oder bei amazon.com? Wenn man nur über amazon.de publiziert, verzichtet man dann nicht auf die Chancen, die sich über itunes ergeben?

alzheimer

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Mittwoch, 21. September 2011, 16:40

Es gibt zumindest Titel, die sowohl auf amazon.de wie auch auf smashwords auftauchen. Ob das dann aber über Smashwords läuft oder ob der Autor von sich aus beide Plattformen nutzt, weiß ich nicht. Ich kaufe fast alle meine Bücher von Smashwords (und versuche ab und an auch einen Autor zu überreden doch nicht nur auf Kindle anzubieten), aber das ist halt primär englische Literatur. Man zahlt die Bücher dort auch in Dollar... für deutsche Autoren ist das wohl eher nachteilig sowohl von den Wechselkursen wie auch von den Steuern her. Andererseits je mehr Plattformen deine Bücher führen desto größer sind deine Chancen daß sie auch gefunden werden.

labadia

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Donnerstag, 22. September 2011, 09:54

XinXii

Ich nutze Xinxii und Amazon, eben weil die beiden Plattformen in Deutschland bekannt sind, und ich mich dort gut aufgehoben fühle. Ich veröffentliche auf XinXii auch meine englischen eBooks, die man in den USA z.B. in Dollar kaufen kann. Mein Konto wird aber in Euro geführt, das ist sehr angenehm.

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Donnerstag, 22. September 2011, 10:55

Ich würde von einer Veröffentlichung nur bei Amazon abraten und besser auch auf anderen Plattformen die Bücher anbieten.

Wenn du nur bei Amazon veröffentlichst, verzichtest Du auf Leser, die keinen Kindle haben.

geritzu

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Donnerstag, 22. September 2011, 15:24

Vermutlich ist es am besten, wenn außer Amazon auch noch andere Plattformen mit einbezogen werden. Das erhöht auf jeden Fall die Reichweite, da nicht jeder einen Kindle hat. Wenn ich es richtig verstanden habe, gibt es folgende Vorteile:
Smashwords:
Veröffentlichung auf mehreren Plattformen (u.a. itunes, Kobo, Sony), kostenlose ISBN, nahezu problemlose Dateikonvertierung in mehrere Formate, Bezahlung über Paypal
Amazon:
Sehr große Reichweite, Bezahlung per Überweisung, interessante Zukunftsperspektiven (mögliches Abomodell), angepasst an Rahmenbedingungen in Deutschland

Die beste Lösung ist wahrscheinlich die Nutzung beider Möglichkeiten. Aber es bleibt das Problem bestehen, dass die Preisbindung nicht auf allen Plattformen eingehalten wird.

Bernd Stein

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Freitag, 23. September 2011, 22:47

Ich grabe im moment auch ganz schwer in dieser Frage. Bis eben war ich noch schwer für amazon und Kindle.
Aber hier gibt es einen Link zum Thema Text konvertieren und das ist bei Amazon nicht so gut(liesst man da)
[url]http://www.geld2null.de/2010/08/geld-verdienen-mit-den-tantiemen-der-vg-wort/[/url]


Bei smashhword gibt es eine ISBN, ich weiss im moment noch nicht wozu die gut sein könnte.
Smashword bietet auf allen Kanälen, also Ebooks in allen Formaten. Wie sehr die geschützt sind oder nicht dazu hab ich noch nichts gefunden.

harlekin

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Samstag, 24. September 2011, 13:00

Die Veröffentlichung auf einer Plattform schließt nicht die Veröffentlichung auf anderen Plattformen aus. Zumindest wenn man nicht das recht nicht durch Dummheit vertraglich wegnehmen lässt.

Amazon behält sich vor, dass das Buch bei ihnen auf der Plattform den niedrigsten Preis (kann auch mit anderen ident sein) aller Plattformen auf denen du das Buch veröffentichst haben muss (ist zumindest die Praxis in den US), eine ISBN brauchst du für iTunes, da die Bücher nur mit ISBN ins Sortiment aufnehmen.

Und bitte, wenn man wirklich an einer Veröffentlichung interessiert ist, recherchiert man das (und mehr) im Vorfeld.

Wenns bereits daran scheitert, dass man die smashwords Seite nicht liest...

http://www.smashwords.com/about/how_to_publish_on_smashwords

http://www.smashwords.com/distribution

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »harlekin« (24. September 2011, 15:25)


harlekin

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harlekin

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Samstag, 24. September 2011, 13:49

Habs mir auch mal erlaubt die Begriffe (zwei, in Strichen II) auf deutsch in google einzugeben.

Und WOW - http://blog.ebookreader-vergleich.de/201…veroffentliche/
edit: ePubli schneidet etwas über Gebühr mit (teurer als smashwords), und die restlichen vorgestellten Angebote sind Fantasie Pakete. Offenbar hat sich in Deutschland noch kein fairer eBook Distributionshelfer gebildet.

Was immer man auch macht, bei Amazon das Buch selbst einstellen. Dafür braucht man niemanden der mitschneidet. Für die anderen Bookstores offensichtlich schon (ISBN und sonstige Barrieren).

Gibt auch einen c't Artikel drüber, den ich mir mal kaufen werde...

http://www.heise.de/artikel-archiv/ct/2010/18/88_kiosk

edit:

und einen zum Veröffentlichen speziell im iBook Store
http://www.heise.de/artikel-archiv/mi/2011/1/162_kiosk

Werde beide Artikel in der nächsten Stunde lesen und hier dann kurzzusammenfassen.

Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von »harlekin« (24. September 2011, 14:17)


harlekin

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Samstag, 24. September 2011, 15:16

Im c't Artikel zu iBooks ist der "normale Weg" eine ISBN zu bekommen recht eindrucksvoll beschrieben. Man gründet einen eigenen Verlag (Pauschalgebühr), drückt dann Geld an die deutsche Agentur für Buchmarktstandards ab (die einem die ISBNs überreicht), und darf dann noch jährlich 60-80 Euro für die Listung im "Verzeichniss lieferbarer Bücher" zahlen.

Damit (ISBN) kann man sein Buch dann bei iBooks einstellen - allerdings nur wenn es sich nicht zu gut in den US verkauft, denn dafür bräuchte man eine US Steuernummer, die man nur mit Formular...

Artikel laden, wenn man näheres dazu wissen möchte.
-

Ergo der Weg über Aggregatoren wie smashwords, Lulu, oder ePubli scheint plötzlich attraktiver. Mir gefallen da nur die laufenden Gebühren nicht. Also aufpassen.
-

Im nicht iBooks c't Artikel findet man viel unnötige Information, aber dafür eine recht ausführliche Auflistung der eBook Services.
--

Zusammenfassung. Bei Amazon getrennt veröffentlichen. Egal welches Service man zusätzlich noch nutzt. Auf wiederkehrende Kosten achten. Wenn man jährlich einen Betrag für die ISBN (notwendig für iBooks) oder andere Dinge zahlt, macht das Experiment nicht mehr so viel Spass.

Es gibt unter anderem hier im Forum bereits einige User die Erfahrung mit der Kombination smashwords UND amazon UND Beam zu haben scheinen.

Selbst verlegen - aber wie??
-

Und ja, es gibt Services da draußen die abzocken, viele sogar.

An deutschen Services die man nutzen kann, tauchen immer wieder epubli, und Lulu auf. Bei allen sind die Konditionen deutlich schlechter als über smashwords.

Weiterer Artikel hier im Forum:
Wertvolle Tipps für Autoren: E-Books online in Eigenregie produzieren
-

Und das alles hätte auch jemand anderes machen können. Aber nein, hier wird immer nur gefragt... Nicht mal die Suchfunktion hat man bemüht.

Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von »harlekin« (24. September 2011, 16:18)


harlekin

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Samstag, 24. September 2011, 15:31

Konvertieren lernt man bitte selbst. Dann muss das nicht noch ein Service für einen erledigen bei dem man keine Kontrolle über das Endresultat hat. Falls smashwords mittlerweile auch ePubs annimmt.

Falls nicht, überwiegen die Vorteile von smashwords die Bedenken bei der Konvertierung.

harlekin

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Samstag, 24. September 2011, 16:13


Annemarie Nikolaus

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Montag, 26. September 2011, 00:29

Smashwords *beginnt* jetzt ganz langsam, auch an Amazon auszuliefern. Aber so lange Amazon seine Technik für die Integration nicht in Griff hat, muss man bei Amazon selber direkt veröffentlichen. Alles andere hieße, gutes Geld verschenken. Trotz der Scheckgebühren, die für Verkäufe über den US- und UK-Store anfallen. Weil das ist ein unendlich langsamer Prozess derzeit.
Smashwords zahlt per PayPal und schon ab 10 Dollar Einnahmen; das ist deutlich besser.

Die US-Steuern sind immer ein eigenes Thema ... Aber man muss keine US-Steuer-Nummer haben - dann behält der amerikanische Fiskus halt einfach einen Anteil.

Was die Zahlung in Dollar oder Euro betrifft: Amazon zahlt auch in Dollar für das, was man im US-Store verkauft. Und in britischen Pfund ... -

Smashwords hat einfach gegenüber den diversen deutschen Aggregatoren den Vorteil, dass sie nicht vorher Geld von den AutorInnen haben wollen und auch die ISBN kostenlos ist - die man tatsächlich nur wegen Apple und Sony braucht. Und zu itunes sollte man in Europa auf jeden Fall auch.

Wer von euch zu einem deutschen Anbieter geht, sollte aufpassen, dass er die Rechte behält und auf weiteren Plattformen veröffentlichen kann, die von dem Aggregator nicht bedient werden. Das ist ganz ganz wichtig!
Und ihr müsst schauen, dass die bei Amazon und iTunes weltweit veröffentlichen, nicht bloß im jeweiligen deutschen Shop. Ihr dürft nicht denken, dass deutschsprachige E-Books anderswo nicht verkauft würden.
Meine internationalen Verkäufe sind immer noch höher als die DE-Verkäufe.

Ich bin auch bei beam e-books. Gutes Umfeld, aber es kommt nicht viel dabei heraus bislang. Aber es ist auch Glückssache, wie viel man wo verkauft.

Smashwords arbeitet daran, die Option einzuführen, dass man auch andere als Dollar-Preise festlegen kann. Jüngst haben sie erstmal an ihrem System was geändert, sodass es jetzt leichter ist, Apple- und amazon-Preise gleich zu kriegen.
Was dieses Thema "gleiche Preise" betrifft. Ein Freund veröffentlicht über epubli - und hat bei Amazon einen anderen Preis als bei iTunes. Sehr merkwürdig.

Annemarie
Zuletzt: Königliche Republik. Historischer Roman aus dem Neapel von 1647. Nicht nur auf Amazon. Auch auf Kobo und anderswo.
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Montag, 26. September 2011, 11:52

Wer von euch zu einem deutschen Anbieter geht, sollte aufpassen, dass er die Rechte behält und auf weiteren Plattformen veröffentlichen kann, die von dem Aggregator nicht bedient werden. Das ist ganz ganz wichtig!

Ganz wichtiger Punkt!
Danke, dass du darauf hinweist. Ich hatte von einem Aggregator mal einen Vertragsentwurf zugeschickt bekommen, in dem er die Exklusivrechte wollte. Nach einem kurzen Nachhaken war der Punkt dann sehr schnell umgeändert. Bei epubli z.B. unterschreibt man zudem einen Verlagsvertrag (bei BoD glaube ich auch), und damit gibt man auch damit normalerweise alle weiteren (Vertriebs-)Rechte an diesen einen Distributor ab. In meinen Augen eine Frechheit.
Man gibt seine Rechte ab und zahlt dafür noch 20 Euro im Jahr ...

Und ihr müsst schauen, dass die bei Amazon und iTunes weltweit veröffentlichen, nicht bloß im jeweiligen deutschen Shop. Ihr dürft nicht denken, dass deutschsprachige E-Books anderswo nicht verkauft würden.
Meine internationalen Verkäufe sind immer noch höher als die DE-Verkäufe.

Wieder mal schöne unterschiedliche Erfahrungen (nicht ironisch gemeint) :) . Meine DE-Verkäufe sind ca. 100-mal so hoch wie meine US-Verkäufe bei Amazon. Also, ja, macht Sinn, aber für die meisten wird der Schwerpunkt wohl schon auf den deutsch(sprachig)en Shops liegen.

Ich bin auch bei beam e-books. Gutes Umfeld, aber es kommt nicht viel dabei heraus bislang. Aber es ist auch Glückssache, wie viel man wo verkauft.

Ein Freund von mir verkauft bei beam gerade richtig gut. Deutlich mehr als bei Amazon. Für ihn hat das funktioniert, auf beam ein Stammpublikum zu bekommen und somit solide Verkäufe. Das kann/muss jede(r) für sich selbst ausprobieren. Umso wichtiger ist es ja, vertraglich flexibel bleiben zu dürfen.

Was dieses Thema "gleiche Preise" betrifft. Ein Freund veröffentlicht über epubli - und hat bei Amazon einen anderen Preis als bei iTunes. Sehr merkwürdig.

epubli in den Hintern treten. Für die Jahresgebühr darf man ja wohl verlangen, dass die sowas auf die Reihe bekommen.

Allgemein: Für solche Erfahrungsaustausche ist dieser Thread (bzw. das ganze Unterforum "Self Publishing") unglaublich wertvoll. Unverständlicherweise hat das das deutsche Forum von Mobilread nie auf die Reihe bekommen. Dort sind mehr die Programmierer zugange. Hier die Autoren.
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harlekin

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Montag, 26. September 2011, 18:18

Ok, fassen wir zusammen - deutsche Serviceanbieter verlangen jährliche Pauschalten, oder Phantasiepreise, nehmen Autoren Eigentumsrechte weg (weil den Standardvertrag sowieso keiner der noch ganz bei Trost ist...), lassen sich die ISBN mit deutlich über 4cent die Nummer bezahlen, schicken die Dateien an deutlich weniger Handelsplattformen raus UND haben die schlechteren Konditionen bei laufenden Abgaben (Anteil an laufenden Einnahmen).

Ist ja toll.

Aber danke für die letzten Puzzlestücke im Gesamtbild.

Apple, Sony und Libreka nehmen Bücher nur mit ISBN auf, die man über smashwords gratis und ohne laufende Folgekosten bekommt.

Smashwords darf auf US Vertriebsplattformen einstellen, um die Aufnahme in deutschen Plattformen (auch amazon.de) kümmert man sich am besten selbst. Nachdem man eine ISBN (smashwords, oder selbst Verlagsgründer werden) hat.

Annemarie Nikolaus

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Montag, 26. September 2011, 20:46

Smashwords darf auf US Vertriebsplattformen einstellen, um die Aufnahme in deutschen Plattformen (auch amazon.de) kümmert man sich am besten selbst. Nachdem man eine ISBN (smashwords, oder selbst Verlagsgründer werden) hat.
Kleine Präzisierung: über Smashwords kommst du auch in den deutschen iTunes-Store und den französischen und ... und auf die deutsche Kobo-Plattform.
So weit SW schon amazon beliefert, werden natürlich alle Amazon Kindle stores beliefert. Umgekehrt: Wenn du selber auf Amazon einstellst (was ich vorläufig noch für empfehlenswert halte), stellst du natürlich in alle Kindle stores ein, nicht nur den deutschen Shop. Außer natürlich du würdest es von dir aus einschränken.
Für Amazon brauchst du keine ISBN - die haben ja ihre ASIN.

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Dienstag, 27. September 2011, 03:12

Zitat

Ok, fassen wir zusammen - deutsche Serviceanbieter verlangen jährliche Pauschalten, oder Phantasiepreise, nehmen Autoren Eigentumsrechte weg (weil den Standardvertrag sowieso keiner der noch ganz bei Trost ist...), lassen sich die ISBN mit deutlich über 4cent die Nummer bezahlen, schicken die Dateien an deutlich weniger Handelsplattformen raus UND haben die schlechteren Konditionen bei laufenden Abgaben (Anteil an laufenden Einnahmen).

Ist ja toll.

Aber danke für die letzten Puzzlestücke im Gesamtbild.

Apple, Sony und Libreka nehmen Bücher nur mit ISBN auf, die man über smashwords gratis und ohne laufende Folgekosten bekommt.

Du bist mit deinen Weisheiten ja schnell bei der Sache, wenn andere sie zusammengetragen haben. Wenn du sie jetzt noch in einer Form bringen würdest, die effektiv etwas nutzt und dem tatsächlichen Sachverhalt entspricht, hätten hier alle etwas davon.

Ich drösel das mal auseinander - nicht für dich, du hast ja in allen deinen Beiträgen scheint's die Weisheit mit Löffeln gefressen -, sondern für die, die die Infos wirklich brauchen. Annemarie hat das ja schon mit Smashwords berichtigt.

* Deutsche Anbieter verlangen jährliche Pauschalen: Ja, manche. Die meisten aber nicht. ciando verlangt keine, Kontor New Media auch nicht, Bookwire meines Wissens nach nicht, libreka indirekt durch das VLB. Es gibt also eine Auswahl auf dem Markt.

* Deutsche Anbieter verlangen Phantasiepreise: Sie verlangen eine Gebühr. Wenn ein Webdesigner für deine Homepage 500 Euro verlangt, akzeptierst du den Preis oder suchst dir einen billigeren, wenn du denkst, dass der Preis unangemessen ist. Smashwords finanziert sich ohne Vorabgebühr. Lobenswert. Aber das muss man noch immer jedem Anbieter selbst überlassen, wie er kalkuliert. Und wenn ein/e Autor/in für sich entscheidet, dass der Preis in Ordnung geht, weil es eben kein Phantasiepreis ist, sondern sich wieder erwirtschaften lässt, geht das auch in Ordnung. Da wird niemandem gegen seinen Willen etwas aufgezwungen.

* Deutsche Anbieter nehmen Autoren Eigentumsrechte weg: Ja, manche. Die meisten aber wiederum nicht. Die Rechte werden nicht-exklusiv vergeben und keine weiteren Rechte abgetreten. Dafür wird eine Laufzeit vereinbart, in der man an den Anbieter gebunden ist, meist zwischen ein und drei Jahren. Auch hier: freier Markt, verschiedene Konditionen.

* Deutsche Anbieter lassen sich die ISBN bezahlen: Möglich. Lässt sich nicht sagen, da keine genaue Kostenaufschlüsselung erfolgt. Es wird halt gerne damit geworben, dass man eine bekommt. Und wenn man sieht, was eine einzeln georderte ISBN kostet, ist die Gebühr vieler Anbieter so gesehen verhältnismäßig niedrig (auch wenn diese selbst sie extrem günstig einkaufen).

* Deutsche Anbieter schicken die Dateien an deutlich weniger Handelsplattformen: Wie kommst du denn darauf? "Deutlich weniger" im Vergleich zu wem? Das ist so eine hingeschluderte Aussage ohne Grundlage. Bookwire z.B. beliefert alle wichtigen (!) deutschen Plattformen, ciando tut sich da etwas schwerer, beliefert aber auch die meisten. Anbieter werben mit Reichweite. Wer da nicht die "üblichen Verdächtigen" im Sortiment hat, ist spätestens 2013 weg vom Markt.

* Deutsche Anbieter haben die schlechteren Konditionen bei laufenden Abgaben: Auch das wieder eine verallgemeinernde Aussage ohne Beleg. Die Anbieter, die ich nutze, zahlen zwischen 50 und 80 Prozent aus. Mit weniger als 50% sollte sich keiner abspeisen lassen. Muss man aber auch nicht. Freie Wahl des Anbieters, freier Markt, siehe verschiedentlich oben.

* Apple, Sony und Libreka nehmen Bücher nur mit ISBN auf: So stimmt's auch nicht ganz. Bei libreka muss man wissen, dass man die eBooks auch im VLB anmelden muss. Das bedeutet eine Mindestjahresgebühr von 79.- Euro bzw. Einstellungspreise pro eBook und Jahr zwischen 2,90 und 3,40 Euro. Hat man eine gedruckte Fassung, kostet's noch 0,75. libreka geht also wirklich ins Geld.


Allgemein:
Es gibt zwei, drei Anbieter, die viele der oben genannten Untugenden tatsächlich in sich vereinen. Ich werde keine Namen für eine "schwarze Liste" nennen; so etwas führt gerne schnell zu Unterlassungsklagen.

Ein seriöser Anbieter listet seine Preise auf der Website entweder klar auf oder schickt sie einem auf Anfrage zu. Dann kann man sich einen Eindruck verschaffen und nachrechnen. Das sind bei vielen auch akzeptable Preise. Natürlich, kostenlos wäre schöner. Vor 2009 und ePub war's dagegen nahezu unmöglich, mit seinen eBooks als selbstverlegender Autor überhaupt irgendwo reinzukommen und vernünftig etwas zu verkaufen (außer bei beam). Ich verdiene seit 2003 mit eBooks mein Geld. Aus diesem Blickwinkel relativiert sich manch aktueller Aufreger.

Smashwords bietet seine Dienste kostenlos an, ist damit aber auch in den USA meines Wissens nach der einzige ernstzunehmende, der das tut (nein, Lulu rechne ich nicht dazu). Es ist also eine lobenswerte Ausnahme, aber trotzdem eine Ausnahme. Andere Anbieter haben halt ein anderes Geschäftsmodell. Das sie schleunigst anpassen werden, wenn der Markt sie abstraft.
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Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von »K-Thom« (27. September 2011, 03:22)


Bernd Stein

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18

Mittwoch, 28. September 2011, 15:39

@harlekin,

Ich bin mittfünziger, aber irgendwie in den Kinderschuhen steckengeblieben. Deshalb natürlich froh wenn sich mir ein richtiger Meister annimmt, der mich an die Hand nimmt. Einer der weiss was Sache ist.
Bin sehr angetan von der Quantität deiner Postings, jedoch intellektuell überfrachtet. Irgendwas soll ich selbst recherchieren? Wenn du da noch mal richtig nachladen kannst.

An alle anderen
Mein Text gibt es als Word.doc, typisches DIN A4. kann daraus ohne weiteres ein PDF-Doc machen, wenn nötig sicher auch andere Formate.
Aber wenn stimmt, was der Link(oben) beschreibt, dann reicht das eventuell nicht, vor allem wenns auf Amazon veröffentlicht werden soll?

Bernd Stein

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19

Sonntag, 2. Oktober 2011, 18:05

Der Link, den ich im ersten Beitrag (hier) gepostet hatte, ist menschliches versagen.(können Admins evnetl wiederrausnehmen)
Leider konnte ich den Link, den ich eigenlilch posten wollte, nicht mehr finden.
Teilweise wird das Theam aber auch hier, in diesem Thread, angesprochen:
Online-Verkaufsplattformen: Welche sind für Autoren empfehlenswert??

Es gibt dort einen Link der auf eine Seite führt, auf der erklärt wird:"Mit HTML-Editor Dokumente und E-Books für Amazon Kindle erstellen (1)"
http://www.perun.net/2011/09/04/mit-html…le-erstellen-1/

Alles zusammen suggriert, dass es mit Konvertieren von Word nach PDf nicht getan ist. Zumindst dann nicht,
wenn sich der Text später so darstellen soll wie im Org(Zeilenumbruch, Absatz)

Netsrak

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20

Sonntag, 2. Oktober 2011, 20:21

Word ist Sch… Früher hat man Leute, die mit Word-Dokumenten in die Druckerei kamen mehr oder weniger freundlich wieder nach Hause geschickt. Und auch für die Erzeugung von Epub und anderen Dateiformaten ist Word … ääh … suboptimal.

Das liegt daran, dass ein Word-Dokument sehr viele unsichtbare Formatierungshinweise enthält, die in Konvertierungsprogrammen für Probleme sorgen. Außerdem ist das Doc-Format ein proprietäres Format, d.h. Microsoft behält einige Bestandteile mit Verweis auf das Firmen-/Geschäftsgeheimnis unter Verschluss und gibt sie auch nicht heraus. Deshalb gibt es Fälle in denen defekte Docs nicht wiederhergestellt werden können.

Epub und andere freie Dokumentenformate basieren auf XML (Extendable Markup Language = erweiterbare Auszeichnungssprache). HTML ist (wenn ich mich da richtig erinnere) eine für Webseiten spezialisierte Form von XML. Epub besteht im Wesentlichen aus HTML-Dateien. Wenn du mit weniger unangenehmen Überraschungen E-Books im Epub-Format herstellen möchtest, ist es sehr sinnvoll dich mit HTML (Markup/Auszeichnung der Texte) und CSS (Cascading Style Sheets = »Kaskadierende« Stilvorlagen für das Aussehen des Textes) zu beschäftigen.

Es ist wirklich nicht schwer und nach den ersten Erfolgserlebnissen macht es sogar Spaß ;)
  • Es heißt Figur, nicht »Charakter«.
  • Sinn kann nicht gemacht werden.

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