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Montag, 5. November 2012, 07:49

Zitat

Mich wundert, dass Fake-Bewertungen nur als Mittel des kleinen Mannes (also des Self-Publishers) wahrgenommen werden. Auch bei größeren Firmen und Verlagen ist das doch an der Tagesordnung.


Naja nur positive Bewertungen sind mir bis jetzt nur bei "kleinen Leuten" aufgefallen.... Große Verlage machen ganz anders Werbung...
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Rainer Zenz

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22

Montag, 5. November 2012, 09:23

Vielleicht ist es im Buchgewerbe (noch) nicht so schlimm. Woanders sind Unternehmen bzw. Dienstleister durchaus aktiv. Zum Beispiel bei Hotelbewertungen.

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helmutp (07.11.2012)

helmutp

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23

Mittwoch, 7. November 2012, 10:35

Woanders sind Unternehmen bzw. Dienstleister durchaus aktiv. Zum Beispiel bei Hotelbewertungen.
Eben. Ich glaube auch, dass den Werbetreibenden aller Branchen der Einfluss der Social Communities nicht verborgen geblieben ist. Ich zitiere mal das Nachrichtenmagazon Focus:

"Längst gibt es spezielle Agenturen, die im Auftrag von Herstellern glaubwürdigere, aber ebenso falsche Bewertungen für Fernseher, Handys, Restaurants oder Reisen platzierten..." Quelle: http://www.focus.de/digital/computer/int…aid_745364.html

Das ist schon traurig :-(, aber wohl leider nur schwierig abzustellen. Deshalb lese ich auch die schlechteren Bewertungen zuerst, weil die garantiert nicht von irgendwelchen Jubelagenturen stammen.
Die Elefanten meines Bruders - Ein Roman über Mona, den toten Bruder und einen erträumten Zirkusbesuch.
Buch bei Amazon: www.amazon.de/dp/1479102407

Maple

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Donnerstag, 8. November 2012, 14:53

Mich wundert, dass Fake-Bewertungen nur als Mittel des kleinen Mannes (also des Self-Publishers) wahrgenommen werden. Auch bei größeren Firmen und Verlagen ist das doch an der Tagesordnung.

bei den Kleinen fällt alles immer schneller auf - ob es sich nun um gefakte Rezensionen oder um manipulierte Steuererklärungen handelt..... ;)

Annemarie Nikolaus

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Sonntag, 18. November 2012, 10:28

Ich finde, "fake" ist eine Rezension dann, wenn der Verfasser das Buch gar nicht gelesen hat.
Aber wenn er es gelesen hat und nur die positiven Aspekte nennt?

Alle Verlage lassen rezensieren; wie kann man es dann den verlagsunabhängigen AutorInnen übel nehmen, dass sie versuchen, dem etwas entgegenzusetzen?

Diese "gekauft"-Bestätigung bei Amazon ist übrigens Dummfug, denn sie wird nur in dem amazon-shop angezeigt, in dem das Buch gekauft wurde; und das sit nicht unbedingt der, wo man dann seine Rezension schreiben will.
Zum zweiten besagt es nichts darüber, ob das Buch gelesen wurde: Verteilt man beispielsweise Rezensionsexemplare über LibraryThing, veröffentlichen die LeserInnen ihre Rezis anschließend eben da, wo sie halt ein Konto haben.
Zuletzt: Königliche Republik. Historischer Roman aus dem Neapel von 1647. Nicht nur auf Amazon. Auch auf Kobo und anderswo.
Rezensionen querbeet: http://belletristik-ebooks.blogspot.com/

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helmutp (18.11.2012)

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26

Sonntag, 18. November 2012, 11:10

Alle Verlage lassen rezensieren; wie kann man es dann den verlagsunabhängigen AutorInnen übel nehmen, dass sie versuchen, dem etwas entgegenzusetzen?
@Annemarie Nikolaus - Eben. Und wenn Verlage rezensieren lassen, dann werden sie zum Rezensenten nicht sagen: "Vielen Dank für Deine gut begründete Rezension. Schade, dass Du unser Buch verrissen hast".

"Ich finde, "fake" ist eine Rezension dann, wenn der Verfasser das Buch gar nicht gelesen hat."

Für mich ist eine Rezension auch dann ein Fake, wenn der Verfasser das Buch zwar offensichtlich gelesen hat, aber unbegründet eine Jubelrezension oder einen Verriss abliefert.
Die Elefanten meines Bruders - Ein Roman über Mona, den toten Bruder und einen erträumten Zirkusbesuch.
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Sonntag, 18. November 2012, 19:29

Fake ist jede Kundenrezension, die nicht unabhängig von - eben - Kunden ehrlich geschrieben wurde. Jede Auftragsrezension ist Beschiss, Verarschung, Für-dumm-Verkaufen.

Es mag ja sein, dass so etwas üblich geworden ist, das ändert aber an der Bewertung nichts. "Die andern machen das doch auch!" ist eine Kindergarten-Ausrede. Wenn Hersteller, Verlage, Autoren usw. so etwas veranlassen, kann das übrigens durchaus justiziabel sein, falls es sich nachweisen lässt.

Als Autor mit Restehrgefühl sollte man auf solche billigen Tricks verzichten.

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Montag, 19. November 2012, 21:23

@Annemarie Nikolaus

Das große Verlage bei Amazon rezensieren lassen ist mir noch nicht aufgefallen. Meist haben selbst die Titel bekannter Autoren und Verlage auch genug negative Bewertungen. Nur wenn ein Self-Publisher bei seinem ersten Buch gleich 10 x 5 Sterne oder mehr absahnt und das in kurzer Zeit, dann ist da meist was Faul im Staate Dänemark! Und das ist für mich fast immer ein Grund den Autor zu ignorieren und sehr erfolgreich scheint das Verfahren auch nicht zu sein.
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Susanne Weigand

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Freitag, 7. Dezember 2012, 17:33

Schöner Artikel zum Rezensionsskandal bei Amazon mit interessanten weiterführenden Links

Susanne
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Freitag, 7. Dezember 2012, 23:39

Schöner Artikel zum Rezensionsskandal bei Amazon mit interessanten weiterführenden Links

Susanne


Das bedeutet wohl, dass ich (selbst Buchautorin) keinerlei Buchrezensionen bei Amazon (mehr) schreiben darf, obwohl ich das ausschließlich als Leserin tun würde, bei Büchern völlig anderer Genres. Das scheint mir jetzt eine Panikreaktion zu sein.

Susanne Weigand

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Montag, 14. Januar 2013, 12:41

buchreport, 14.01.2013

Zitat


Amazon-Rezensionen unter Manipulationsverdacht
Wenn die Crowd mithilft
Erneut erhält Andreas Adlon für sein bei Amazon selbst verlegtes Buch „Ausradiert – Nicht ohne meine Tochter“ die Höchstwertung von fünf Sternen: „Von der ersten bis zur letzten Seite spannend geschrieben, habe das Buch in einem ‚Rutsch‘ durchgelesen. Sehr ergreifend und fesselnd. Nichts für Leser mit allzu schwachen Nerven.“
– Echt oder nicht? Die Frage nach der Authentizität von Leser-Kommentaren zu Büchern in Online-Shops ist nicht neu, gewinnt aber mit dem Siegeszug von digitalen Büchern auch hierzulande an Brisanz. Manipuliert wird offenbar sowohl von Selfpublishern als auch herkömmlichen Print-Autoren bzw. deren Verlagen. Und allmählich wird deutlich, wie Rezensionen frisiert und Bucherfolge so lanciert werden können.


Volltext

Susanne
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32

Montag, 14. Januar 2013, 12:56

Schön das Buchreport das Thema aufgreift. Ist immer interessant wenn Self-Publisher in kurze Zeit viele positive Bewertungen erhalten, während es für etablierte Autoren oft nicht so gut läuft.

Inzwischen hat das Buch 169 (!) Bewertungen, mit einer Durchschnittsnote von 3,5 Sternen. Die Details sind auch interessant: 30 Bewertungen mit je 1 Stern (immerhin 18 %), 17 Bewertungen mit 2 Sternen, 36 Bewertungen mit 3 Sternen, 32 Bewertungen mit 5 Sternen und 54 Bewertungen mit 6 Sternen. Etwa 28 % der Bewertungen sind mit 1 oder 2 Sternen (47). Oder anders gesagt, ein Drittel der Kunden findet das Buch Mist. Trotzdem scheint das Buch gut zu laufen: Es ist auf Platz 16 in der TOP 100 der Kindle-Charts.
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Susanne Weigand

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Montag, 14. Januar 2013, 13:58

Oder anders gesagt, ein Drittel der Kunden findet das Buch Mist. Trotzdem scheint das Buch gut zu laufen: Es ist auf Platz 16 in der TOP 100 der Kindle-Charts.


Das ist ja der Witz daran. Ab irgendeinem Zeitpunkt scheinen die Negativbewertungen keine Rolle zu spielen, selbst dann wenn sie ausformulieren, was bei dem Buch das Problem ist.

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nwilde

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Samstag, 19. Januar 2013, 19:12

Ich verstehe nicht, warum bei kreativen Gütern so ein Wind darum gemacht wird.

Wer sich Bücher / eBooks kauft, weil ein Fremder sie gut findet, sollte sich nicht wundern, falls er oder sie selbst das Buch bescheiden findet.

Amazon ist immerhin schlau genug, ausführliche Leseproben anzubieten. Da kann man sich dann ein gutes Bild machen. So wie in einer Buchhandlung auch.

Bei Gebrauchsgütern ist das natürlich eine ganz andere Sache. Wenn ich z.B. einen eReader kaufen will, dann möchte ich mich schon auf die Bewertungen verlassen können. Bei Büchern schaue ich mir die Bewertungen jedenfalls nur noch zu Unterhaltungszwecken an :D

PS: Um auf die Ausgangsfrage einzugehen: Ja, es eignet sich gut als Werbemittel, weil die Kunden sich an die Sternchen und die damit (vermeintlich) verknüpfte Sicherheit beim Kauf gewöhnt haben. Dass da gelogen und betrogen wird... sollte ja klar sein.

PPS: Wie Rainer Zenz bereits meinte: Wer als Autor (und Self-Publisher) etwas auf sich hält, der sollte es auf die ehrliche Art versuchen.
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Samstag, 19. Januar 2013, 23:07

Zitat

.

Amazon ist immerhin schlau genug, ausführliche Leseproben anzubieten. Da kann man sich dann ein gutes Bild machen. So wie in einer Buchhandlung auch.


Das ist nicht ganz richtig. Die Leseprobe bei Amazon ist einfach der Anfang des Buches. In der Buchhandlung kann ich mir aber das gesamte Buch anschauen. Das heißt auch in alle Kapitel rein lesen. Das der Anfang gut ist heißt noch lange nicht dass das ganze Buch gut ist.
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nwilde

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Sonntag, 20. Januar 2013, 03:37

Da hast du natürlich Recht. Aber wie soll Amazon das auch sonst regeln? Das ganze Buch zur Verfügung stellen? Dann brauche ich es ja nicht mehr zu kaufen :D

Der Vergleich zwischen einem herkömmlichen Buchladen zum Anfassen mit Amazon ist vermutlich nicht angemessen. Außerdem empfinde ich es durchaus als große Hilfe, dass zumindest der Anfang (die ersten 10% oder wie viel war das bei Amazon?) frei zugänglich ist. Schreibstil und Co. kann man damit ganz gut festmachen. Und man kann nachschauen, ob der Autor oder die Autorin einem sympathisch ist. Mir reichen diese Fingerzeige völlig aus.

Am Ende ist jedes Buch eine Art Überraschungsei, aber gerade darin liegt doch auch irgendwie der Reiz, oder nicht?
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Sonntag, 20. Januar 2013, 10:32

Die Fake-Bewertungen sind aber in den meisten Fällen kein gutes Werbemittel und somit nicht wirklich verkausfördernd sondern beschädigen das Image des Buchs bzw. Autors langfristig.

Warum? Weil sie meistens völlig überzogen und aufgeblasen sind. Da wird euphorisch gelobt, Vergleiche mit Top-Schriftstellern oder Bestsellern. Da wird regelrecht aus einem VW-Polo auf einmal ein Rolls Royce gemacht oder aus einem 1,-Euro-Tetrapack-Wein wird ein preisgekrönter Spitzenwein.
Wenn dann unzählige, solcher Lobhudeleien zu lesen sind, steigt doch auch die Erwartungshaltung.
Wird beim selber lesen, dann auf einmal klar, dass es nur heisse Luft war, ist die Enttäuschung um so größer.

Vielleicht wäre es besser, die Fake-Bewerter machen mal ein Sternchen weniger und versuchen das Buch annähernd realistisch und ehrlich zu beschreiben. Noch besser wäre, ganz auf diese Art der Lügerei/Betrügerei zu verzichten.
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Sonntag, 20. Januar 2013, 18:53

Aber wie soll Amazon das auch sonst regeln?

Es könnte es Verlagen und Selfpublishern z. B. ermöglichen, maßgeschneiderte Leseproben hochzuladen. Bei kürzeren Büchern mit viel Impressumsgedöns am Anfang ist die Leseprobe schon mal vorbei, wenn es gerade erst losgeht.

Noch besser wäre es, man könnte im ganzen Buch herumblättern. Das sollte sich doch eigentlich so realisieren lassen, dass man es weder kopieren noch stundenlang online lesen kann.

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Sonntag, 20. Januar 2013, 20:14

Da hast du natürlich Recht. Aber wie soll Amazon das auch sonst regeln? Das ganze Buch zur Verfügung stellen? Dann brauche ich es ja nicht mehr zu kaufen :D


Für gedruckte Bücher gibts und gabs so Techniken wie "Blick ins Buch" in dem man sich (teilweise mit begrenzter Zeit) das ganz Buch angucken konnte.
z.B. hier: http://www.libreka.de/9783763940011/FC

Die Techniken von unterschiedlichen Anbietern, heißen dann halt etwas anders. Die Technik ist da! Warum nicht für Ebooks?
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Montag, 21. Januar 2013, 20:45

Die Fake-Bewertungen sind aber in den meisten Fällen kein gutes Werbemittel und somit nicht wirklich verkausfördernd sondern beschädigen das Image des Buchs bzw. Autors langfristig.
Warum? Weil sie meistens völlig überzogen und aufgeblasen sind. Da wird euphorisch gelobt, Vergleiche mit Top-Schriftstellern oder Bestsellern. Da wird regelrecht aus einem VW-Polo auf einmal ein Rolls Royce gemacht oder aus einem 1,-Euro-Tetrapack-Wein wird ein preisgekrönter Spitzenwein.

Völlig richtig. Das Problem ist, dass sehr viele Self-Publisher keinen blassen Schimmer von Produktplanung, Produktentwicklung und Produktmarketing haben. Diese Aufgabenbereiche werden ja sonst von Verlagen mehr oder weniger professionell übernommen. Und so kommt es dann, dass das Endprodukt "falsch" bzw. amateurhaft am Markt platziert wird. Wenn Autoren glauben, dass sie die Kunden (ihre Leser) dauerhaft für dumm verkaufen können... tja, dann bleibt mehr für diejenigen, die sich auf das Wesentliche, die Qualität des Buches selbst, konzentrieren.
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