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Susanne Weigand

Proletarische Einfach-nur-Leserin

  • »Susanne Weigand« ist der Autor dieses Themas

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1

Montag, 21. Januar 2013, 14:16

Selfpublishing lockt

buchreport, 21.01.2013

Zitat

Umfrage: Verlags-Autoren reizt der Wechsel zum Selfpublishing
Selfpublishing lockt
Während der Verband deutscher Schriftsteller aktuell per Umfrage ermittelt, wie zufrieden die Autoren mit ihren Verlagen sind, haben Schriftsteller aus der englischsprachigen Buchbranche schon abgestimmt. Ein Ergebnis: Die Lust, das nächste Buch auf eigene Faust zu veröffentlichen, wächst.


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Susanne
Englische eBooks - preiswert und kostenlos: http://www.englishbooks.xtme.de/

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rasc (21.01.2013)

rasc

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2

Montag, 21. Januar 2013, 14:30

Wundert mich nicht. Verlage sind schwerfällig, scheuen Marktrisiken und die neue digitale Welt. Mal ein ebook eben schnell rausgeben, das geht gar nicht. Genau das will aber ein Autor. Das finanzielle Risiko größerer Vorleistungen wie bei Print entfällt, die digitale Welt ermöglicht breites Marketing.

Zitat

Besonders die hybriden Autoren hätten im Schnitt ein vergleichsweise kritisches Verhältnis zu Verlagen, die zu viel Geld einbehielten, den digitalen Wandel verweigerten und eben keinen Mehrwert böten.
Wer ein halbwegs anständiges Lektorat hinbekommt, findet überall den Weg ins Netz, ist auf Verlage weder hinsichtlich Vertrieb noch Marketing angewiesen, was deren Mehrwert im Printbereich ist.
Jeder soll nach seiner Façon selig werden lesen. (frei nach Fritz II)
Ruhe Alfen ist die erste Bürgerpflicht. (frei nach Graf v. d. Schulenburg, 1806)

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3

Montag, 21. Januar 2013, 19:54

Wie Susanne ja schon berichtet kaufen sich viele Selfpublisher sich ja das Lektorat und Cover von externen Dienstleistern ein. Wenn ein Autor bisher mit Verlag recht erfolgreich war, kann er sich ja schnell ausrechnen ob er mit Selfpublishing besser fährt.
Plugins (Alf) für Calibre nötig?? (siehe mein Profil ) "DRM ist böse" Youtube

Yves Gorat Stommel

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4

Dienstag, 22. Januar 2013, 19:25

Einkaufen reicht nicht?

Hallo zusammen,

ist es wirklich so einfach? Reicht einfach nur ein gutes Editing, ein Cover und Marketing-Wissen? Für mich ist die Autorenlandschaft vergleichbar mit der Kunstlandschaft (Grafik). Nicht unbedingt die Besten verkaufen gut, sondern diejenigen, die das Backing durch große Firmen bzw. Mäzene haben. Sich in der zunehmenden Menge an Büchern noch bemerkbar zu machen, dürfte einem Selbstverleger doch eher schwieriger als einfacher fallen. Einige Selbstverlag-Platformen bieten ja bereits Marketing-Programme mit an, wobei diese meistens rein digital sind. Ich bin dagegen immer noch zugänglicher für ein Plakat auf der Straße, als für noch eine weitere Werbung im Internet.

Gruß,

Yves

Nuecki

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5

Mittwoch, 23. Januar 2013, 09:06

Sich in der zunehmenden Menge an Büchern noch bemerkbar zu machen, dürfte einem Selbstverleger doch eher schwieriger als einfacher fallen. Einige Selbstverlag-Platformen bieten ja bereits Marketing-Programme mit an, wobei diese meistens rein digital sind.

Ja und Nein.
Bei den Selbstverlegern bin ich mittlerweile sehr vorsichtig geworden, da ist sehr viel bei was mir nicht gefällt.
Andererseits muss es bei mir nicht immer die große Werbekampagne sein.

Gekauft habe ich durchaus schon unbekannte Autoren, allerdings hatten die immer einen "Joker":

Vier Beispiele:

-Irgendetwas von einem Punk-Musiker und jetzt Autor: Mir hat ein Interview zu DRM gefallen

-Ein Kochbuch das von einem Forennutzer editiert wurde: Ich wusste im voraus das da wohl "saubere" Arbeit geliefert wird

-Ein Fantasyroman einer anderen Nutzerin (noch auf SUB): Aktiv hier im Forum, wir sind durchaus schon (anfangs) aneinander gerasselt; macht nichts ihre Kritiken auf Werbungen/Buchvorstellungen haben bei mir Interesse am eigenen Werk geweckt

-Irgendein Thriller, eigentlich gar nicht meine Richtung aber die Werbung hier im Forum hat funktioniert

Nur steckt da halt bei allen mehr oder weniger viel Arbeit hinter (je nachdem ob man die generelle Aktivität hier im Forum als Werbung bezeichnen will).
Mit einem in zwei Minuten hingeschluderten Text plus Link kommt bei mir allerdings keiner mehr auf den Reader.
§ 328 StGB.:
(2) Mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe wird bestraft, [...] wer eine nukleare Explosion verursacht.

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sgerdom

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6

Mittwoch, 23. Januar 2013, 13:42

@Nuecki: Das Rasseln hat sich aber doch erledigt, oder? Sonst lächle ich jetzt mal ganz besonders lieb in deine Richtung. :-)

Nuecki

Proletarischer Einfach-nur-Leser

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7

Mittwoch, 23. Januar 2013, 17:10

Alles gut. :D
Und Rasseln bringen ja auch Leben in die Musik. ;)
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sgerdom

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8

Mittwoch, 23. Januar 2013, 18:23

Tschakka :thumbsup:

Yves Gorat Stommel

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9

Donnerstag, 24. Januar 2013, 17:38

Forum als Wegweiser

Hallo Nuecki,

bei den von Dir genannten Beispielen hattest Du in drei von vier Fällen das Forum als Wegweiser. Nun ist das Schreiben auf Foren sicherlich eine Möglichkeit, sein Buch oder seine Person vorzustellen, aber auch dort gilt für mich, dass mit steigender Anzahl von eBook-Selbstverlegern die Flut an Informationen in Foren unter Umständen so stark zunimmt, dass der normale Leser keine Lust mehr hat, all die Einträge zu lesen. Auch da wäre dann wieder das Problem, hervorzustechen. Oder verstehe ich da was falsch?

Besten Gruß,

Yves

Nuecki

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10

Donnerstag, 24. Januar 2013, 18:20

Hallo Nuecki,

bei den von Dir genannten Beispielen hattest Du in drei von vier Fällen das Forum als Wegweiser. Nun ist das Schreiben auf Foren sicherlich eine Möglichkeit, sein Buch oder seine Person vorzustellen, aber auch dort gilt für mich, dass mit steigender Anzahl von eBook-Selbstverlegern die Flut an Informationen in Foren unter Umständen so stark zunimmt, dass der normale Leser keine Lust mehr hat, all die Einträge zu lesen. Auch da wäre dann wieder das Problem, hervorzustechen. Oder verstehe ich da was falsch?

Besten Gruß,

Yves


Nö, vollkommen richtig verstanden.
Aber so ist das nun mal auf dem freien Markt: "Von nichts kommt nichts!"
Um nach was für das Plattitüden-Schwein zu liefern: "Konkurrenz belebt das Geschäft!" mag zwar stimmen, sie macht es aber auch härter.
Bei den E-Books herrscht halt im Moment irgendwo Aufbruchstimmung, jeder der zwei Sätze in die Tastatur hauen kann träumt davon den nächsten Bestseller zu schreiben.
Der Markt ist, gerade im Bereich Fantasy / SciFi und erst recht beim Vampirkram übersättigt.
Und ja, auch in Foren gibt es dann schnell eine Übersättigung an Werbung. Ist ja auch hier zu beobachten, gefühlte 90% der Werbung hier dient eher dem Frustabbau der Forenstammbesetzung und geht oft gnadenlos in die Hose.

Da gibt es dann auch keine Abkürzung, wie oben geschrieben kann diese Präsenz in mehreren Netzwerken dann zusammen mit dem Schreiben wohl schnell zum Fulltimejob werden (mal es Vermutung von außen).

Aber auch ganz klar, mit einem Verlag im Rücken ist es einfacher die Verkaufszahlen nach oben zu drücken.
§ 328 StGB.:
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helmutp

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11

Montag, 28. Januar 2013, 15:39

ist es wirklich so einfach? Reicht einfach nur ein gutes Editing, ein Cover und Marketing-Wissen?
Nein, das ist es nicht. Dass Verlagsautoren mit dem Selfpublishing liebäugeln hat wohl in erster Linie mit den "sagenhaften" Verdienstmöglichkeiten zu tun, wenn der Autor selber auf den Rechten sitzt. Denn während ein Publikumsverlag typischerweise 20% der ebook-Honorare an den Autoren gibt, kann der Künstler bei Direktvertrieb über Amazon 70% einbehalten. Als Ken Follet kann das sicher ohne Probleme funktionieren, d.h. das von Ken Follet selbst produzierte ebook wird sich von selbst und ohne Zutun des Autors verbreiten.

Für alle Autoren != Ken Follet geht das Bekanntmachen des eigenen Werkes über Foren und Buchblogs zeitlich in Richtung Vollzeit-Job.

VG Helmut
Die Elefanten meines Bruders - Ein Roman über Mona, den toten Bruder und einen erträumten Zirkusbesuch.
Buch bei Amazon: www.amazon.de/dp/1479102407

nwilde

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12

Mittwoch, 30. Januar 2013, 16:11

Ich sehe das für mich nicht als "Job" an. Es ist mein Beruf. Meine Berufung. Und ich bin mit Spaß bei der Sache. Arbeit ist für mich nur das, was ich nicht wirklich machen will, sondern machen muss, damit ich meine Brötchen verdiene.

Momentan ist ein letztes Aufbäumen der klassischen (altmodischen) Verlage zu beobachten, die um jeden Preis das für sie sehr profitable Modell aufrechterhalten wollen. Ein paar Jahre wird es noch dauern, bis Vernunft sowohl bei Autoren als auch den Verlagen einkehrt...
Meine Erlebnisse als Autorin: www.wildebuecher.de

Ich lese E-Books, weil mir ein Baum im Wald lieber ist als ein Buch in der Hand.

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sgerdom (30.01.2013)

Rainer Zenz

Elektrische Setzerei

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13

Mittwoch, 30. Januar 2013, 23:56

das für sie sehr profitable Modell

Äh? Sehr profitabel sind sicher ganz andere Branchen. Wo kommt dieser Mythos eigentlich her, dass Verlage so dolle Profite machen? Wer reich werden will, geht sicher nicht in die Verlagsbranche.

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helmutp (31.01.2013)

helmutp

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14

Donnerstag, 31. Januar 2013, 12:39

Wo kommt dieser Mythos eigentlich her, dass Verlage so dolle Profite machen?
@Rainer Zenz - vielleicht kommt der Mythos daher, dass alle möglichen Verlage immer in einen Topf geworfen werden. Buchverlage, mit wohl eher bescheidenen Gewinnmargen, und Verlage mit Presseerzeugnissen, die lange Jahre richtig ordentlich Gewinn gemacht haben.

VG Helmut
Die Elefanten meines Bruders - Ein Roman über Mona, den toten Bruder und einen erträumten Zirkusbesuch.
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Tessi

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15

Donnerstag, 31. Januar 2013, 22:32


Äh? Sehr profitabel sind sicher ganz andere Branchen. Wo kommt dieser Mythos eigentlich her, dass Verlage so dolle Profite machen?

Klar gibt es andere Branchen, die mehr scheffeln, aber wenn ich mir die Zahlen einiger Publikumsverlage anschaue - Umsätze in Milliardenhöhe, Gewinne in dreistelliger Millionenhöhe... finde ich das doch schon ganz einträglich. ;)

Rainer Zenz

Elektrische Setzerei

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16

Donnerstag, 31. Januar 2013, 23:15

Bei den Riesen ist das sicher so. Wobei es auch da interessant wäre, die Rendite mit der anderer Branchen zu vergleichen.

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