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Lesebär

One cat a day keeps sadness at bay!

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1

Sonntag, 22. Januar 2012, 19:06

Schreibt oder lest ihr eigentlich Rezensionen?

Hallo,

ich bin neugierig: schreibt ihr Rezensionen zu den Büchern, die ihr gelesen habt? Wenn ja, wo kann man eure Werke bewundern? Wenn nein, wieso nicht?

Was macht eine gute Rezension für euch aus? Und welche Internetseiten und Blogs durchstöbert ihr, um neuen Lesestoff zu finden?
»... es ist das Ende der Welt da ... Das kommt aber von den verfluchten Erfindungen dieses Jahrhunderts ... vor allem vom Buchdruck ... Giebt's keine Manuscripte mehr, giebt's keine Bücher mehr! Der Buchdruck vernichtet den Buchhandel. Das Ende der Welt ist nahe.« Victor Hugo: Der Glöckner von Notre-Dame

Basstom

Ausserfriesischer Klasse-5-Dunst.

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2

Sonntag, 22. Januar 2012, 19:17

Wenn nein, wieso nicht?


Weil ich nicht zu allem meinen Senf dazugeben muss. Die Welt kann auch ohne so etwas gut weiterexistieren. ;)

Schnoewi

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3

Sonntag, 22. Januar 2012, 19:24

Wenn nein, wieso nicht?


Weil ich nicht zu allem meinen Senf dazugeben muss. Die Welt kann auch ohne so etwas gut weiterexistieren. ;)



So isses. Ich les die auch nicht, sondern bilde mir mein Urteil selbst.

jadedo

Bald sind wieder 50000 Borussen an der Spree...

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4

Sonntag, 22. Januar 2012, 19:50

Wenn nein, wieso nicht?
Mehr als ein "gefällt mir" oder "gefällt mir nicht" käme da ohnehin nicht bei raus. Buchgeschmäcker sind so unterschiedlich und hängen von so vielen verschiedenen Faktoren ab, das mir weitergehende Rezensionen, ob selbst geschrieben oder von anderen verfasst, einfach zu subjektiv sind.
Cada loco con su tema.

sharazad

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5

Sonntag, 22. Januar 2012, 23:37

die amazon-"rezensionen" les ich schon mal. - aber ich betrachte sie mit abstand.

anregungen hol ich mir tw. über kritiken und den feuilleton (www.perlentaucher.de) und über eine f-gruppe (stapel ungelesener bücher), über ein paar seiten und blogs (z.b. http://forum.die-leselust.de/, www.librido.at - nach stichworten ...) und natürlich die persönliche empfehlung guter freundInnen.

der vorteil solcher "halb-geschlossener" gemeinschaften ist aus meiner sicht, dass man die "handelnden personen" mit der zeit ganz gut kennenlernt und einschätzen kann. so ist es möglich, die geschmäcker auf en eigenen geschmack zu "übersetzen".

in einigen dieser gemeinschaften schreib ich gelegentlich was. - so wie hier. - dabei geht es mir weniger darum (m)eine beurteilung zu hinterlassen, als zu einem austausch über das gelesene zu finden. (und einen beitrag zur lebendigkeit der jeweiligen gemeinschaft zu leisten)

die oben genannten links könnt ihr gerne aus meine subjektiven empfehlungen betrachten. ;)

susanne aus wien

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ProfRiemann (24.01.2012), escape (26.01.2012)

WS64

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6

Sonntag, 22. Januar 2012, 23:48

Ich lese und schreibe keine, jedenfalls nicht für EBooks.
Auch der ganze Facebook- und was weiss ich noch Quatsch meines Kindles ist für mich sowas von überflüssig.

In den letzten 2-3 Jahren habe ich genau einmal auf andere gehört was einen Buchkauf angeht ("Der Hundertjährige"), und ich hab das Teil nach circa einem Drittel weggelegt weil zu langweilig.
"One can never have enough socks," said Dumbledore. "Another Christmas has come and gone and I didn't get a pair. People will insist on giving me books."

rasc

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7

Montag, 23. Januar 2012, 08:10

("Der Hundertjährige"), und ich hab das Teil nach circa einem Drittel weggelegt weil zu langweilig.
Häh? Langweilig? Also geht bei Dir nix unter einem actionmäßigen Stirb-langsam-Niveau? 8)
Jeder soll nach seiner Façon selig werden lesen. (frei nach Fritz II)
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Lesebär

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8

Montag, 23. Januar 2012, 09:14

("Der Hundertjährige"), und ich hab das Teil nach circa einem Drittel weggelegt weil zu langweilig.
Häh? Langweilig? Also geht bei Dir nix unter einem actionmäßigen Stirb-langsam-Niveau? 8)
Na dann ist das wohl ein super Bespiel von Rezensionen-bringen-nix-weil-Geschmäcker-verschieden-sind. :D


Ich lese die Amazon-Rezensionen eigentlich schon, aber immer nur die negativen 1-Stern-Rezensionen, weil die oft mehr aussagen, als irgendsoeine Lobhudlerei, die der Autor wahrscheinlich selber geschrieben hat.
Ich frag mich halt bei der ganzen Selfpublishing-E-Books-Flut, wie man da noch "gut" von "böse" unterscheiden kann, wenn jeder, der mal spaßhalber eine Kurzgeschichte geschrieben hat, die auf den Markt werfen kann. Wenn so ein Buch 2-3 Fünf-Sterne-Rezensionen hat, die völlig unkritisch sind, denk ich mir halt immer, die wurden von Freunden und Familie geschrieben.
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carina

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Montag, 23. Januar 2012, 09:49

Ich lese bei Amazon die Rezensionen, aber in erster Linie nach 2 Gesichtspunkten:

Wenn die Buchbeschreibung sehr dürftig ist, dann schaue ich, ob ich in den Rezensionen mehr über das Buch erfahren kann.
Ansonsten lese ich oft auch die negativen Rezensionen, weil diese manchmal sehr gut auf mögliche "Hacken an der Sache" aufmerksam machen. Vor allem, wenn dann technische Probleme (wie z.B. Ebook hängt sich dauernd auf) darin beschrieben sind. Oder kürzlich wurde hier im Forum ein Buch angesprochen, bei dem in den negativen Rezensionen ersichtlich wurde, dass es sich nur um den ersten Teil der Geschichte, resp. eine Zusammenfassung des letzten Buches der Serie handelt.

Johannes Zum Winkel

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Montag, 23. Januar 2012, 10:09

Ich schaue schon vor allem auf gute Bewertungen - klicke aber immer nach, was für weitere Rezensionen der Rezensent geschrieben hat - es gibt bei Amazon durchaus Rezensenten, denen ich vertraue. Dazu gehört aber unbedingt der "Realname". Rezensenten, die unter irgendeinem blöden Pseudonym schreiben, nehme ich überhaupt nicht wahr.
Gute eBooks - preiswert und kostenlos: www.xtme.de

WS64

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11

Montag, 23. Januar 2012, 10:19

Dazu gehört aber unbedingt der "Realname". Rezensenten, die unter irgendeinem blöden Pseudonym schreiben, nehme ich überhaupt nicht wahr.


Aber wo man ein Pseudonym angeben kann kann man genausogut einen echt klingenden Namen erfinden, das sagt leider gar nichts aus.
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rasc

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12

Montag, 23. Januar 2012, 10:22

kann man genausogut einen echt klingenden Namen erfinden, das sagt leider gar nichts aus.

Ich heiße im wahren Leben Markus Müller 8) :D ;) Klingt echt, oder?
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Fee

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13

Montag, 23. Januar 2012, 10:51

Ich schaue nur bei Jugendbüchern auf die Bewertung. Wenn tatsächlich viele Jugendliche ein Buch als lesenswert beschreiben, dann könnte das was für meinen Nachwuchs sein.

Viele Grüße
Lieschen Müller (die kleine Schwester von Markus ;) )

Krimimimi

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Montag, 23. Januar 2012, 11:02

ich bin neugierig: schreibt ihr Rezensionen zu den Büchern, die ihr gelesen habt? Wenn ja, wo kann man eure Werke bewundern? Wenn nein, wieso nicht?

Ja gelegentlich. Meist, wenn ich ein Buch besonders gut oder eher nicht so gut fand. Ich habe schon welche bei Amazon geschrieben und bei Beam- Ebooks

Und welche Internetseiten und Blogs durchstöbert ihr, um neuen Lesestoff zu finden?

Ich schaue bei den Ebook- Shops. Da bevorzuge ich Weltbild. Ansonsten machen wir mit unserer Frauengruppe ab und zu Bücherabende, wo wir uns gegenseitig Bücher vorstellen, die uns gefallen haben oder wir haben auch schon einmal eine Buchhändlerin eingeladen, die uns Bücher vorgestellt hat.

Coolsati

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15

Montag, 23. Januar 2012, 15:29

Ich lese grundsätzlich die Rezensionen (vornehmlich bei amazon), die negativen wie die positiven und versuche dann zu entscheiden, ob es sich für mich lohnt, das Buch zu kaufen. Ich habe festgestellt, dass bei vielen negativen Bewertungen eines Buches die Rezensenten in den meisten Fällen meinen Eindruck des Werkes widergespiegelt haben.
Bei genauerem Lesen (speziell Rechtschreibung/ Grammatik/ Satzzeichen) merkt man schnell, wer vernünftig bewertet und wer einfach nur seinen Müll abgeben muss. Gibt da so einige Spezialisten, bei denen mich wundert, wie die es überhaupt geschafft haben, mehr als 3 Seiten ohne fremde Hilfe zu lesen.
Rezensionen schreibe ich eher selten und wenn, dann betreffen diese eher technische Dinge als Bücher.
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Luca

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16

Montag, 23. Januar 2012, 15:34

Ich lese Rezensionen, vor allem in Bücherforen (Buechereule, Buechertreff, Leselust) und bei Perlentaucher.
Bei amazon schaue ich auch rein - aber nur mit Vorbehalt, nicht immer sind gute Bücher (bzw. Bücher, die mir gut gefallen) dort positiv bewertet.
Letztendlich entscheide immer noch ich, welches Buch mir gefällt und welches nicht. 8)
Da ich selbst bei einem Bücherforum tätig bin, kenne ich meine Mitforumianer und auch, wer meinen Lesegeschmack teilt.
Ab und an schreibe ich auch selber meine Eindrücke.

Krimimimi

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Dienstag, 24. Januar 2012, 10:27

Rezensionen schreiben kann richtig gefährlich werden. Hier drohen ein Autor und seine Verlegerin einer Rezensentin mit einer Klage. ?(
http://buecherzeit.wordpress.com/2011/11…-zwillingsbrut/

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Dienstag, 24. Januar 2012, 10:38


Der Tag ist gerettet! Lange nicht mehr so gelacht *tränenabwisch*
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Bel

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19

Dienstag, 24. Januar 2012, 10:49

man beachte auch die Seite des Autors *g



http://john-asht.blogspot.com/2012/01/li…m-internet.html

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Dienstag, 24. Januar 2012, 10:58

Hab sie eben gefunden und überflogen. Der Typ MUSS einen Hut tragen, damit man nicht sehen kann, was mit seinem Kopf los ist. Einer privaten Bloggerin mit Verstoß gegen das Gesetz gegen unlauteren Wettbewerb zu drohen, kann man nicht als dreist betrachten, sondern nur als dämlich. Der Mann hat offensichtlich zu viele Verschwörungstheorien gelesen und wittert nun selbst welche. Und das Internet und die dortigen Mechanismen hat er auch nicht verstanden. Ach lassen wir das ... lohnt nicht das Nachdenken ...
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