Immer mehr Deutsche kennen E-Books

      Immer mehr Deutsche kennen E-Books

      Sinngemäß aus einem Artikel der „Osnabrücker Nachrichten“ vom 25.3.2011

      Aus einer Untersuchung der GfK Panel Services in Nürnberg geht hervor: Elektronische Bücher werden in Deutschland immer bekannter. Bei einer Umfrage im Januar gaben gut sechs von zehn Deutschen (62 Prozent) an, schon von E-Books gehört zu haben. Ein Jahr zuvor war es nur knapp die Hälfte (49 Prozent) und 2009 nur etwa jeder Dritte (35 Prozent). Belletristische Bücher sind bei den E-Book-Lesern besonders beliebt. Romane und Erzählungen werden zu 59 Prozent gelesen, während es bei den gedruckten Büchern 48 Prozent sind. Bei den Ratgebern ist das Verhältnis digital zu gedruckt 24 zu 15 Prozent. Laut der GFK Panel Services lag der Anteil der E-Books am Buchmarkt-Gesamtumsatz im Jahr 2010 nur bei 0,5 Prozent. Danach kauften etwa 540 000 Deutsche ungefähr zwei Millionen elektronische Bücher. Für seine Studie erfragt die GfK das Kaufverhalten von ca. 20 000 Personen in Deutschland und rechnet die Ergebnisse auf die Bevölkerung ab 10 Jahren hoch.
      Der typische Käufer ist 30 bis 49 Jahre alt.

      Meiner Meinung nach ist das relativ hohe Alter der typischen Käufer in Zusammenhang mit den noch relativ hohen Preisen der guten Reader zu sehen.
      „Quintili Vare, legiones redde!“

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      Insgesamt eine schöne Entwicklung. Das sah vor zwei, drei Jahren noch ganz anders aus. Und die Menschen können sich nur für eine Sache interessieren, die sie wenigstens vom Namen her kennen.

      Richtig, das Alter - und US-Studien zufolge auch der durchschnittliche Verdienst - hängen direkt mit dem Preis von Lesegeräten - eInk oder Tablets - zusammen. Deshalb sind auch Untersuchungen mit Teilnehmern zwischen 14 und 29 Jahren auch so sinnfrei.
      Thomas Knip - Autor & Illustrator - Autorenblog

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