8. Oktober 2009 - Von Johannes
eReader ein beliebtes Weihnachtsgeschenk ’09?
“Elektronische Lesegeräte könnten dieses Jahr das heißeste Weihnachtsgeschenk werden”, spekuliert die Nachrichtenagentur Reuters unter Verweis auf immer neue Releases und starke Wachstumszahlen. In diesem Jahr sollen weltweit rund fünf Millionen eReader abgesetzt werden; 2008 war es gerade einmal eine Million.
Forrester Research geht in einem gestern publizierten Report sogar von drei Millionen verkauften Lesegeräten alleine in den USA aus – 30% davon in den Monaten November und Dezember. Die Zahlen relativieren sich allerdings ein wenig beim Blick auf andere Devices: Zum Beispiel prognostizieren Analysten für 2009 weltweit 225 Millionen verkaufte MP3-Player.
Zur diesjährigen Weihnachtszeit werden eReader erstmals auch in größerem Umfang im stationären Handel zu haben sein – in den USA ebenso wie hierzulande, wo der Sony Reader jüngst auch seinen Weg in Elekronikmärkte gefunden hat. Hinzu kommt die Amazon Kindle Familie mit über 60% Marktanteil in den USA. Dank des angekündigten globalen Rollouts Mitte Oktober wird der Kindle 2 am 24. Dezember wohl auch unter dem einen oder anderen deutschen Weihnachtsbaum liegen.
Nicht zu unrecht: Der Sechs-Zoller ist in verschiedener Hinsicht ein gutes Weihnachtsgeschenk. Technisch solide, prädestiniert ihn insbesondere sein umkomplizierter und komfortabler Zugang zu digitaler Literatur für wenig IT-affine Lesefreunde. Der typische Buchkäufer (weiblich, 35-45 Jahre) wird erfreut zur Kenntnis nehmen, dass ihm mit der Kindle-Plattform der Umweg über Online-Shops und Verwaltungssoftware zur Aufspielung von eBooks erspart bleibt. Lesegeräte mit 3G-Anbindung an einen eBook-Store erleichtern gerade dieser Kundengruppe den Einstieg in die Welt der elektronischen Lektüre ungemein.
Wer allerdings einem nicht gerade anglophilen Menschen eine Freude machen will, könnte nach Stand der Dinge mit dem txtr Reader besser bedient sein. Denn deutschsprachige Literatur ist auf dem Amazon Kindle 2 aktuell nur unter Verwendung von PC & USB-Kabel lesbar, während txtr bereits umfangreiche Vertriebskooperationen mit deutschen Contentpartnern geschlossen hat. Bis das Unternehmen aus Seattle hier eine adäquate Auswahl vorzuweisen hat (und bis Sony den PRS-900 auf den deutschen Markt bringt), wird der eReader aus Berlin wohl erste Wahl im Bezug auf das rundeste Gesamtpaket sein.
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6 Kommentare
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8. Oktober 2009
16:04 Uhr
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Denis schreibt:
Ich sags mal so ich würde mir schon gerne einen eReader schenken lassen. ;)
9. Oktober 2009
16:52 Uhr
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Bernd Sommerfeld schreibt:
Euere Meinung dazu ist gefragt! Eine kurze Umfrage zu den neuen eBook-Reader unter http://twtpoll.com/ti596s
9. Oktober 2009
17:20 Uhr
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erwin schreibt:
zu teuer
zu abgeschottet
zu unflexibel
rechte an den büchern nicht eindeutig geklärt(was ich kaufe will ich behalten)