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lesen.net

eBooks ● eReader ● eCommerce

26. November 2009 (Donnerstag) - von Johannes

epubs online erstellen mit Acrobat.com

Software

adobe-acrobat-logoWer sich die Anleitung zum Erstellen von epub-Dateien in der aktuellen c’t zu Gemüte geführt hat, wird bereits festgestellt haben: Die Erzeugung eines eBooks in diesem offenen Dateiformat ist kein Kinderspiel. Zumindest rudimentäre Programmierkenntnisse waren bislang ein Muss, um zufriedenstellende Ergebnisse zu erzielen.

Eine deutliche Vereinfachung der Prozedur verspricht nun das Softwareunternehmen Adobe mit seiner Online-Suite Acrobat.com. Die in der Basisversion kostenlose Umgebung erlaubt ab sofort den einfachsten Export von epubs aus einem Word-Editor heraus.

ebook_writerepub-Erzeugen läuft über das Tool Adobe Buzzword (setzt Acrobat.com Account voraus), ein Google Docs ähnliches Textprogramm. Neben der lokalen Speicherung der hier erstellten oder bearbeiteten Texte in Standardformaten (OpenOffice, MS Office, txt) ist nun auch ein Export als .epub möglich. Nutzer bleiben dabei anders als bei “manueller” Textbearbeitung vom Umgang mit HTML-Tags verschont, trotzdem lieferte die Anwendung in einem ersten Test erstaunlich runde Ergebnisse.

Adobe Buzzword eignet sich prima für alle, die ihr Geschriebenes auch unterwegs auf dem eReader lesen oder anderen für diesen Verwendungszweck zur Verfügung stellen wollen – Studenten sind ebenso gut bedient wie Hobbyautoren. Aber auch zur Online-Konventierung von (Nicht DRM-geschützten) Dateien aus anderen Formaten in den epub-Standard ist die Anwendung geeignet. Nicht möglich ist das allerdings leider für pdf-Dokumente.

Auch zur Online-Verwaltung der eigenen epub-Bibliothek gibt es übrigens bereits eine Lösung. Der IT-Verlag O’Reilly hat dafür schon vor geraumer Zeit das Bookworm Project ins Leben gerufen und kontinuierlich weiter entwickelt.

<labnol.org via eReaders.nl>

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Zugeordnete Tags: epub

Der Artikel "epubs online erstellen mit Acrobat.com" wurde am 26. November 2009 (Donnerstag) um 08:36 Uhr von Johannes geschrieben. Johannes Haupt ist Chefredakteur und Betreiber von lesen.net.

8 Kommentare

Was sagst du dazu?



  1. 27. November 2009
    09:14 Uhr

    Permalink

    mtravellerh schreibt:


    Bin ein fleissiger Bookwormer und von den Möglichkeiten restlos überzeugt! O’Reilly rockt eben!



  2. 27. November 2009
    13:44 Uhr

    Permalink

    Xanathon schreibt:


    Man sollte allerdings anmerken, dass die Jungs von der c’t in Sachen ePub-Erzeugung sehr pingelig beschrieben haben. Für den Privatgebrauch – also um beispielsweise mal eben ein Mobi in ePub zu wandeln weil der eigene eReader das so möchte – muss man den beschriebenen Aufwand durchaus nicht betreiben. Da helfen Calibre und eCub auch den technisch weniger Affinen, schnell zu Ergebnissen zu kommen.



  3. 27. November 2009
    16:29 Uhr

    Permalink

    gis schreibt:


    @Xanathon: Nachdem ich u.a. auch mit Calibre und eCub herumexperimentiert habe, muss ich sagen, dass mich Sigil überzeugt hat. Open Source und einfach zu bedienen:
    http://code.google.com/p/sigil/



  4. 28. November 2009
    11:16 Uhr

    Permalink

    mtravellerh schreibt:


    @gis und xanathon
    Sigil ist, seitdem eine neue Version mit RegEx S&R herausgekommen ist, für codefreie ePub-Erstellung sehr schön! Allerdings ist die Software nicht gerade ressourcenschonend und auch nicht eminent stabil.

    So meine Erfahrung.

    Der Entwickler hat sich aber zäh hineingehangen und wird sicher noch einiges verbessern!

    Calibre ist da natürlich der beste Anlaufpunkt für “quick and dirty”, zumal C. eine Unmenge an Switches enthält, mit denen man die Generierung der ePubs sehr individuell einstellen kann.

    Für Puristen allerdings sei angemerkt: Beide Apps generieren eine Menge an sich überflüssigen Code, der mit dem Approach, der im c’t-Artikel beschrieben wird, gänzlich vermieden wird.

    Buzzword scheint mir denn doch zu simpel. Die eigenen Eingriffsmöglichkeiten sind einfach zu begrenzt!



  5. 3. Dezember 2009
    21:09 Uhr

    Permalink

    Xanathon schreibt:


    @Gis: Ich habe jetzt Sigil auch mal ein paar Tage getestet und bin nicht zufrieden. Erratisches Verhalten des Programms bei Umbrüchen und XML-Formatierung (Spaghetticode wird erzeugt), sowie regelmäßige Abstürze machen wirklich keine Freude. Wenn das alles noch verbessert wird, könnte es aber noch was werden, denn die grundsätzliche Idee eines derart übersichtlichen und simplen Programms gefällt!



  6. 24. Januar 2010
    17:23 Uhr

    Permalink

    Horst schreibt:


    @gis @Xanathon:
    Ich habe nun mal Sigil getestet. Die HTML-Datei, die ich für den Kindle erstellt habe, war in ein ePub zu konvertieren. Das ging erstaunlich unkompliziert. Ein paar Probleme gab’s zwar, aber im Grunde war es leichter, als ich dachte.

    Vielen Dank für den Tipp.


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