'Amazon Kindle' Themenseite
29. Januar 2010 (Freitag) - von Johannes
Techcrunch: Drei Millionen Kindle im Umlauf
Gestern Abend nach US-Börsenschluss legte Amazon.com seine Geschäftszahlen für das 4. Quartal (Okt-Dez) sowie für das Gesamtjahr 2009 vor. Die trotz Finanzkrise glänzende Bilanz – 1,1 Milliarden US-Dollar Gewinn (+34%) bei 24,5 Milliarden US-Dollar Umsatz (+28%) – führt das Unternehmen aus Seattle nicht zuletzt auf seine Kindle-Plattform zurück. Millionen Kindles sind mittlerweile im Umlauf, das Lesegerät meistverkauftes Produkt auf Amazon.com. Und auch das Geschäft mit digitalen Büchern brummt.
15. Januar 2010 (Freitag) - von Johannes
Kindle-Plattform öffnet sich deutschen Publishern
“Der Kindle ist ein englischsprachiges Gerät”, kommentierte der Amazon Deutschlandchef im Oktober das bislang äußerst spärliche Angebot an deutschsprachiger Literatur. Unter den aktuell fast 340.000 eBooks im europäischen Kindle Store befinden sich gegenwärtig nur wenige gemeinfreie Titel in deutscher Sprache. Das dürfte sich in den nächsten Wochen grundlegend ändern: Amazon ermöglicht es ab sofort auch deutschen Autoren und Verlagen, ihre Inhalte auf einfache Weise in den Kindle Store einzustellen.
11. Dezember 2009 (Freitag) - von Johannes
USA: Preiskrieg erreicht eBooks
Amazon scheint sich in den USA momentan ein Stück weit von seiner $9,99-Preispolitik für Kindle-Bestseller zu verabschieden – allerdings aus Verlagssicht in die falsche Richtung. Statt nämlich die Preise anzuziehen und im Zuge dessen die wenig üppigen Margen für Publisher zu erhöhen, setzt Amazon pünktlich zum Markteintritt von Barnes & Noble ein Ausrufezeichen. Im Print-Bereich liefert sich Amazon bereits einen erbitterten Preiskrieg mit Walmart.
29. November 2009 (Sonntag) - von Johannes
Amazon: 48 Kindle Books je 100 Bücher
Spannende neue Zahlen zu digitaler Literatur kommen heute aus Pittsburgh. Die lokale Tageszeitung Pittsburgh Post Gazette hat für eine Reportage zum Siegeszug von eBooks (abgesehen von Verlagen) alle beteiligten Seiten – Leser, Autoren und US-Marktführer Amazon.com – zu Wort kommen lassen und dabei interessante Informationen in Erfahrung gebracht.
Demnach macht Nordamerikas größter Buchhändler inzwischen einen wesentlichen Teil seines Umsatzes mit digitaler Literatur. Fast jedes vierte Buch bei Amazon.com geht heute in virtueller Form über die Ladentheke, erfuhr die Tageszeitung von einer Sprecherin des Unterenehmens. Im Mai dieses Jahres waren es noch rund 17%.
27. November 2009 (Freitag) - von Johannes
Check: eBook Reader als Weihnachtsgeschenk
Am heutigen Black Friday erledigen traditionell viele amerikanische Familien ihre Weihnachtseinkäufe. Auf etlichen Wunschlisten stehen in diesem Jahr auch eBook Reader, teilweise wird sogar bereits das Angebot knapp. Grund genug für uns, auch einen Blick auf den deutschen Markt zu werfen und das hiesige Sortiment auf seine Geschenketauglichkeit zu durchleuchten.
25. November 2009 (Mittwoch) - von Johannes
Kindle 2 Firmware-Update: pdf, Akku, Rotation
Amazon hat ein Firmware-Update für seinen Kindle 2 freigegeben, das bei Spiegel Online nicht ohne Berechtigung als Traum von Gadget-Sammlern bezeichnet wird. Denn die “over the air” weltweit kostenlos auf eBook Reader kommende neue Version 2.3 – Entwicklungszeit laut Amazon: Sechs Monate – bringt eine ganze Reihe sinnvolle Erweiterungen mit.
An erster Stelle ist die lang erwartete native pdf-Unterstützung zu nennen, wie sie das große Schwestermodell Kindle DX bereits vom Start weg an Bord hatte. Kindle 2 Nutzer mussten pdfs bislang erst via (Gratis-)E-Mail an Amazon ins .azw-Format konvertieren lassen, dieser Umweg fällt nun weg.
3. November 2009 (Dienstag) - von Johannes
Amazon Kindle 2 (int.) Review Roundup
Zwei Wochen ist es inzwischen her, dass erste Einheiten vom Amazon Kindle 2 (international) aus Seattle in die ganze Welt verschickt wurden. Nach über zwei Jahren Beschränkung auf den US-Markt öffnete Amazon seine Kindle-Plattform für Lesefreunde in über 100 Ländern, darunter Deutschland.
Obwohl das Angebot im deutschen Kindle-Store noch Kompromisse vom Nutzer verlangt und Amazon das Gerät hierzulande selbst vorerst in einer Nische sieht, fand der internationale Kindle 2 auch im deutschsprachigen Raum innerhalb kurzer Zeit eine große Verbreitung. Entsprechend viele Testberichte vom bei amazon.com orderbaren Device gibt es schon jetzt – mit Licht und Schatten.
25. Oktober 2009 (Sonntag) - von Johannes
Kindle: PC-Software, aber keine deutschen Bücher
“Kindle for PC” heißt die Software, mit der Amazon den Sprung auf den Desktop schaffen will (genau genommen ist man hier bereits über Stanza Desktop präsent, allerdings ohne Verknüpfung zum Kindle Store). Über das schon im November erwartete Leseprogramm lassen sich Kindle Books auch am heimischen Rechner lesen. Plattform-typisch synchronisisiert das Tool Literatur, Lesezeichen und Notizen automatisch mit dem Amazon.com Account und anderen Lesegeräten.
Die kostenlose Software ist nach Veröffentlichung der iPhone-App ein weiterer Schritt in Richtung Öffnung der zu Beginn äußerst engen Verbandelung von Amazon Kindle 2 und Kindle Store. Im Juni kündigte Amazon-Chef hier eine deutlich liberalere Produktpolitik an – mehr unterstützte Dateiformate von Kindle-Lesegeräten eingeschlossen. Deutsche Kindle-Nutzer würden davon besonders profitieren.
22. Oktober 2009 (Donnerstag) - von Johannes
Amazon Kindle 2 auf 259 US-Dollar reduziert
Nur drei Tage nach dem Verkaufsstart vom Kindle 2 international senkt Amazon bereits die Preise. Der bislang für 279 US-Dollar (vor)bestellbare Sechs-Zoller ist ab sofort für 259 US-Dollar zu haben, liegt damit preislich nun auf einem Niveau mit dem für den US-Markt bestimmten Lesegerät.
Wer den Kindle 2 international jüngst noch zum “alten” Preis geordert hat, bekam in den vergangenen Stunden Post von Amazon. Die 20 US-Dollar Preisdifferenz erstatten die Amerikaner zeitnah als Gutschrift auf dem Kundenkonto, können also zum drahtlosen eBook-Shopping eingesetzt werden.
18. Oktober 2009 (Sonntag) - von Johannes
Rückblick Sonntagsfrage: Deutscher Kindle 2
Am morgigen Montag startet offiziell der internationale Verkauf vom Kindle 2. Amazon verspricht Lieferzeiten nach Deutschland zwischen zwei und vier Tagen, womit schon Mitte der Woche die ersten Vorbesteller ihre Lesegeräte in der Hand halten könnten.
Doch nach einer ersten Euphorie über die lange erwartete Verfügbarkeit hierzulande machte sich bei vielen Lesefreunden Ernüchterung breit. Das Angebot im Kindle Store ist teuer, deutschsprachige Literatur noch rar. Das wiegt besonders schwer, weil Anderswo gekaufte eBooks meist gar nicht oder nur mittels Konvertierung auf dem Device gelesen werden. Offenbar für viele Grund genug, mit dem Kindle-Kauf noch abzuwarten.







