Themenarchiv für ‘e-paper’
16. Februar 2010 (Dienstag) - von Johannes
Notion Ink Adam stellt sich iPad-Vergleich
Als das Notion Ink Adam zur Consumer Electronics Show im Januar erstmals der Öffentlichkeit präsentiert wurde, bekam der Device viel Aufmerksamkeit von der versammelten Fachpresse. Hauptgrund war das hier erstmals verbaute 3qi Display von Pixel Qi, das (verkürzt gesagt) LCD- und E-Paper Technologie in einem Panel vereint. Auch beim derzeit stattfindenden Mobile World Congress in Barcelona sind die indischen Entwickler des Tablets präsent – primär, um Kooperationspartner aus der Mobilfunkbranche zu finden.
3. Februar 2010 (Mittwoch) - von Johannes
Sony vervierfacht Reader-Verkäufe, gibt Ausblick
Im Zuge der iPad-Vorstellung fiel Amazon, US-Marktführer bei elektronischen Lesegeräten, durch hektische Betriebsamkeit auf: Innerhalb weniger Tage wurde unter anderem ein App-Store angekündigt, ein neues Revenue Share Modell installiert und neue Verkaufszahlen verbreitet. Im Vergleich dazu war es um Sony – immerhin auch mit rund 30% Marktanteil in den USA und in vielen anderen Ländern die Nr.1 - geradezu ruhig: Für Aufsehen sorgte lediglich ein Statement von Sony Digitial Reading Chef Steve Haber, das iPad könnte das digitale Buchgeschäft nach vorne bringen und würde in sofern auch von seinem Unternehmen ausdrücklich begrüßt.
17. Januar 2010 (Sonntag) - von Johannes
LG zeigt 19″ (Din A3) E-Paper
“Größer ist besser”, werden sich die Ingenieure in der Entwicklungsabteilung des koreanischen Mischkonzerns LG gedacht haben. Während die Fachwelt gerade erst auf der CES den Que proReader mit 10,5″ Bildschirmdiagonale bestaunte und Pressefotos vom Skiff Reader mit 11,5″ Display die Runde machten, legen die Asiaten noch eine ordentliche Schippe drauf. 25×40cm misst LG’s flexible E-Paper – das entspricht 19″ bzw. fast der Größe einer Din A3 Seite (30×42cm).
11. Januar 2010 (Montag) - von Johannes
CES Nachlese: Mirasol, MSI, Alex Reader, …
Während die gestern zuende gegangene Unterhaltungselektronikmesse CES hinsichtlich des prognostizierten Top-Themas “Surf-Tablets” die eine oder andere Innovation schuldig blieb, konnten sich eBook Reader Interessierte zumindest in quantitativer Hinsicht nicht beklagen. Die (in unseren Augen) wichtigsten CES-Neuheiten zum Thema haben wir in den vergangenen Tagen bereits mit eigenen Artikeln gewürdigt, weitere spannende Devices folgen an dieser Stelle in Kurzform.
10. Januar 2010 (Sonntag) - von Johannes
CES: Pixel Qi überzeugt (weitgehend)
“E-Ink ist tot” betitelte der Gadget-Blog Gizmodo seinen Testbericht zum Pixel Qi Display. Den revolutionären kombinierten LCD/E-Paper Panels (im Detail) wird ein beispielloser Siegesfeldzug quer durch alle Gerätegattungen von Smartphones bis Fernsehen zugetraut. Kurz gesagt: “Dein Bildschirm ist obsolot.” Doch bei aller Begeisterung im Rahmen der Pixel Qi Vorstellung auf der laufenden Consumer Electronics Show blieben ein paar Fragen offen, und auch das Notion Ink Adam – erster Device mit Pixel Qi Display – konnte nicht bedingungslosen glänzen.
6. Januar 2010 (Mittwoch) - von Johannes
CES: (Auch) Liquavista zeigt bunte E-Paper
Spätestens 2011 werden eBook Reader mit farbigen Displays wohl zumindest in den gehobenen Preissegmenten ein gewohntes Bild sein. Insbesondere grafiklastige Inhalte wie Magazine werden erst bunt auch in digitaler Form wirklich attraktiv, entsprechend groß sind Hoffnungen und Umsatzerwartungen der Industrie. Neben E-Ink und etlichen namhaften Konkurrenten wie Samsung (Foto), Bridgestone oder Qualcomm arbeitet auch ein holländisches Startup an bunter elektronischer Tinte, hat hier schon erstaunliche Resultate vorzuweisen.
29. November 2009 (Sonntag) - von Johannes
Pixel Qi: E-Paper/LED-Kombidisplay vor der Tür
Das US-Unternehmen Pixel Qi (sprich: Tschi) sorgte Mitte des Jahres mit der Vorstellung einer innovativen neuen Displaytechnologie für Schlagzeilen, welche die Stärken von elektronischem Papier (Lesbarkeit) und LCD-Panels (Farbe, Bildwiederholungsrate) in einem einzigen Dual Mode Display vereinigt. Weiterhin sind die sogenannten 3qi Bildschirme äußerst stromsparend und günstig, können in verschiedensten Formfaktoren in Unterhaltungselektronik vom eBook Reader bis hin zum Flachbildfernseher implementiert werden.
20. November 2009 (Freitag) - von Johannes
BenQ K60: WLAN, USB, SiPix
Auf den ersten Blick ist der gerade in Taiwan vorgestellte (Google Translate) BenQ K60 nReader ein ganz normales eBook Lesegerät: 6″ Bildschirmdiagonale (16 Graustufen) und 2 Gbyte interner Speicher bei 220 Gramm Gewicht – die “Key Specs” auf dem Datenblatt lassen wenig aufhorchen.
Dabei macht schon das unscheinbare Display den BenQ K60 einmalig. Denn anders als in praktisch allen aktuellen eBook Readern kommt kein Panel vom Platzhirsch PVI/e-Ink zum Einsatz; statt dessen werden sogenannte Microcup E-Paper vom kalifornischen Technologieunternehmen SiPix verbaut.
18. November 2009 (Mittwoch) - von Johannes
[Update] Mirasol E-Paper marktreif “Ende 2010″
Mirasol, die Displaysparte vom milliardenschweren TK-Dienstleister Qualcomm, zeigte bereits Mitte dieses Jahres als eines der ersten Unternehmen großformatige farbige E-Paper. Die bislang nur für winzige MP3-Player Displays und ähnliche Bereiche verbauten flexiblen Membranpanels (Technologiedemo hier) sollten künftig auch in eBook Readern Anwendung finden, hier Platzhirsch PVI/E-Ink Konkurrenz machen.
Heute wurden die Amerikaner nun konkreter: Im Gespräch mit den Kollegen von Slashgear wurde erstmals ein ungefährer Zeitplan für die Markteinführung von Mirasol-Readern genannt. Außerdem hatte der Hersteller einen beeindruckenden Prototypen im Gepäck.
12. November 2009 (Donnerstag) - von Johannes
Wistron bringt eReader mit ausklappbarem Display
Obwohl bis heute noch kein einziger eBook Reader mit flexiblem Display im Handel ist (den Anfang macht wohl der Que Reader von Plastic Logic im Frühjahr 2010), wirkt dieser Formfaktor inzwischen beinahe vertraut. Etliche Unternehmen – Bridgestone, Samsung, PVI … – arbeiten aktuell an mehr oder weniger biegsamem E-Paper, haben teilweise auch schon beachtliche Prototypen vorgezeigt.
Der OEM-Hersteller Wistron geht aber noch einen Schritt weiter. Das Acer-Spinoff hat für 2010 einen E-Reader mit einem Display von 5″ bis 6″ Bildschirmdiagnoale angekündigt, der sich auf die Größe einer Visitenkarte zusammenfalten lassen soll.







