'Libreka' Themenseite
18. Februar 2011 (Freitag) - von Johannes
eBooks: Verlage & Autoren noch zu furchtsam
Paradoxe Verhältnisse auf dem deutschen eBook-Markt: Aus Furcht vor Verbreitung illegaler Kopien ihrer Publikationen scheuen viele Verlage nach wie vor die Digitalisierung ihrer Programme, verschlüsseln die eBooks gegebenenfalls mit hartem Kopierschutz – und beflügeln gerade mit diesem Verhalten die Piraterie ihrer Inhalte. Im Rahmen eines Branchentreffens wurde den Verlegern dieser Umstand nun mit wohl seltener Deutlichkeit vor Augen geführt.
12. Oktober 2010 (Dienstag) - von Johannes
Pocketbook: eBooks von Libreka, 3G von o2
Drei Wochen vor dem Verkaufsstart seiner neuen eBook Reader Generation announciert Pocketbook einen tiefgreifenden Content Deal. Die Börsenverein-Plattform Libreka – jüngst unter die Großhändler gegangen – wird ihr gesamtes eBook Sortiment von gegenwärtig über 30.000 Titeln in den Pocketbook eBook Store bookland.net einbringen. Auch im Bezug auf die Konnektivität gibt es Neues.
6. Oktober 2010 (Mittwoch) - von Johannes
Libreka fokussiert B2B, kooperiert mit Toshiba,B&N,…
Einem jüngst durchgeführten kleinen Facelift und der Promotionaktion “Downloadtime” (Freitag Mittag gibt es kurzzeitig ein Ken Follett eBook umsonst) zum Trotz: Die Tage von Libreka als Endkunden-Händler sind erwartungsgemäß weitgehend gezählt. Statt dessen konzentriert sich das Projekt vom Börsenverein des deutschen Buchhandels künftig auf “digitale Verlagsauslieferung”, also die Distribution der gesammelten digitalen Literatur in möglichst viele Kanäle. Zur Buchmesse konnten die Frankfurter dabei bereits einige Abschlüsse vermelden. (weiterlesen …)
12. Juni 2010 (Samstag) - von Johannes
eBook-Shop Libreka bald Geschichte?
Das Börsenverein-Projekt Libreka steht offenbar vor einem tiefgreifenden Restrukturierungsprozess, an dessen Ende die ohnehin marginalen Umsätze im Endkundengeschäft komplett aufgegeben werden könnten. Wenn es nach Libreka-Chef Roland Schild geht, wird die Marke bald nur noch als Großhändler gegenüber Amazon, Apple & Co. in Erscheinung treten.
3. Februar 2010 (Mittwoch) - von Johannes
iPad: Verleger im Rausch
Einen bemerkenswerten Kommentar hat heute das Börsenblatt, Zentralorgan vom Branchenverband Börsenverein des deutschen Buchhandels, auf seiner Website publiziert. Unter dem Titel “iBooks: Verleger im Glück” wird das iPad als Allheilbringer für Lesefreunde wie Verlagsbranche bejubelt; ganz nebenbei soll das Tablet auch noch Paid Content im Internet salonfähig machen. Doch der Artikel beweist nur, wie der jüngste Hype um das iPad viele Branchenteilnehmer offenbar blind für die Tatsachen gemacht hat.
8. Dezember 2009 (Dienstag) - von Johannes
Bild & Libreka verlosen 100x Hanvon N518
Die Bildzeitung bringt ihr zweites E-Reader Gewinnspiel an den Start. Nachdem im Oktober bereits im Rahmen der Buchmesse 20 Cybook Opus verlost wurden, legt das Boulevardblatt diesmal aber noch eine ordentliche Schippe drauf.
Runde 100 elektronische Lesegeräte vom Typ Hanvon N518 sind im Topf, Teilnahmeschluss ist schon morgen Abend. Partner des Gewinnspiels ist (wiederum) Libreka, die vieldiskutierte eBook-Plattform vom Börsenverein des deutschen Buchhandels. Der verloste eBook-Reader ist hierzulande unter anderem Namen ein alter Bekannter.
25. November 2009 (Mittwoch) - von Johannes
Mogelpackung: “eBooks bald im Buchhandel”
Der Börsenverein macht den Weg frei für einen (aktuell unwahrscheinlichen) Siegeszug von digitalen Büchern im stationären Buchhandel. In seinem Onlineorgan boersenblatt.net vermeldet der Verband, über die eigene Shopping-Plattform Libreka sei nun erstmals auch der “Offline-Vertrieb” von eBooks möglich.
Dafür haben sich interessierte Buchhändler das hier abgebildete Kartenlesegerät beim Boersenverein zu besorgen. Kostenpunkt: 89 Euro. Der Kaufvorgang könnte aber komplizierter kaum sein und stellt selbst das DRM-bedingt umständliche Online-Shopping noch weit in den Schatten.
13. November 2009 (Freitag) - von Johannes
Branche diskutiert Libreka
Ein viel diskutiertes Thema rund um die Frankfurter Buchmesse war der Zustand von Libreka, dem eBook-Projekt vom Börsenverein des deutschen Buchhandels. Der anonyme vierseitige Brandbrief eines “Insiders” – zuerst publik gemacht bei uns – wurde auch von zahlreichen branchenfremden Medien (Handelsblatt, Spiegel Online, …) zum Anlass für einen kritischen Blick auf das Portal genommen.
Nach langem Schweigen gab es erst Ende Oktober ein ausführliches Statement vom Libreka-Verantwortlichen Roland Schild. Im Gespräch mit dem Verbandsorgan Börsenblatt appelierte Schild nochmals an die Branchenteilnehmer, Libreka als gemeinsames Projekt zu begreifen und dem Angebot seine Zeit zu geben. Im Rahmen der Zusammenkunft aller Interessengruppen in Frankfurt kam es nun zu einer offenen Aussprache zum Thema.
5. November 2009 (Donnerstag) - von Michael
Libreka-Volltextsuche jetzt auch auf dem iPhone
Es gibt Neuigkeiten von libreka. Das Börsenverein-Projekt, mit mehr als 1.000 teilnehmenden Verlagen und über 100.000 indizierten Titeln (insgesamt rund 30 Millionen Buchseiten) nach eigenen Angaben der größte eBook-Store mit deutschsprachiger Volltextsuche, hat vor kurzem eine eigene Applikation für das Apple iPhone veröffentlicht.
Wir haben uns das kostenlose App einmal heruntergeladen und genauer angesehen.
14. Oktober 2009 (Mittwoch) - von Johannes
[Update] Libreka: Nur 32 eBook-Verkäufe in 09/09?
Dass der vom Börsenverein betriebene eBook-Shop Libreka bislang nicht gerade ein Erfolgsprojekt ist, gilt als gesichert. Seit der Live-Schaltung im März immer wieder als Usability-Katastrophe kritisiert, krankt das Portal nicht zuletzt an mangelnder Mitarbeit innerhalb der Verlagsbranche. Trotz offenen Briefen und drastischen Worten im Verbandsblog ist das Angebot nach wie vor dürftig, zudem schrecken hohe Preise und DRM die Kundschaft ab.
Wie schlecht es tatsächlich um Libreka bestellt ist, legt nun ein Mitarbeiter aus dem inneren Zirkel des Projekts offen. In einem vierseitigen Brief an themenaffine Medien (Titel: “Libreka ungeschminkt”) geizt der Insider nicht mit pikanten Details zur Plattform Demnach soll Libreka in seiner jetzigen Form 1 Million Euro jährlich verschlingen – eine Summe, der momentan praktisch keine Erlöse gegenüber stehen.




