Themenarchiv für ‘Libreka’
3. Februar 2010 (Mittwoch) - von Johannes
iPad: Verleger im Rausch
Einen bemerkenswerten Kommentar hat heute das Börsenblatt, Zentralorgan vom Branchenverband Börsenverein des deutschen Buchhandels, auf seiner Website publiziert. Unter dem Titel “iBooks: Verleger im Glück” wird das iPad als Allheilbringer für Lesefreunde wie Verlagsbranche bejubelt; ganz nebenbei soll das Tablet auch noch Paid Content im Internet salonfähig machen. Doch der Artikel beweist nur, wie der jüngste Hype um das iPad viele Branchenteilnehmer offenbar blind für die Tatsachen gemacht hat.
8. Dezember 2009 (Dienstag) - von Johannes
Bild & Libreka verlosen 100x Hanvon N518
Die Bildzeitung bringt ihr zweites E-Reader Gewinnspiel an den Start. Nachdem im Oktober bereits im Rahmen der Buchmesse 20 Cybook Opus verlost wurden, legt das Boulevardblatt diesmal aber noch eine ordentliche Schippe drauf.
Runde 100 elektronische Lesegeräte vom Typ Hanvon N518 sind im Topf, Teilnahmeschluss ist schon morgen Abend. Partner des Gewinnspiels ist (wiederum) Libreka, die vieldiskutierte eBook-Plattform vom Börsenverein des deutschen Buchhandels. Der verloste eBook-Reader ist hierzulande unter anderem Namen ein alter Bekannter.
25. November 2009 (Mittwoch) - von Johannes
Mogelpackung: “eBooks bald im Buchhandel”
Der Börsenverein macht den Weg frei für einen (aktuell unwahrscheinlichen) Siegeszug von digitalen Büchern im stationären Buchhandel. In seinem Onlineorgan boersenblatt.net vermeldet der Verband, über die eigene Shopping-Plattform Libreka sei nun erstmals auch der “Offline-Vertrieb” von eBooks möglich.
Dafür haben sich interessierte Buchhändler das hier abgebildete Kartenlesegerät beim Boersenverein zu besorgen. Kostenpunkt: 89 Euro. Der Kaufvorgang könnte aber komplizierter kaum sein und stellt selbst das DRM-bedingt umständliche Online-Shopping noch weit in den Schatten.
13. November 2009 (Freitag) - von Johannes
Branche diskutiert Libreka
Ein viel diskutiertes Thema rund um die Frankfurter Buchmesse war der Zustand von Libreka, dem eBook-Projekt vom Börsenverein des deutschen Buchhandels. Der anonyme vierseitige Brandbrief eines “Insiders” – zuerst publik gemacht bei uns – wurde auch von zahlreichen branchenfremden Medien (Handelsblatt, Spiegel Online, …) zum Anlass für einen kritischen Blick auf das Portal genommen.
Nach langem Schweigen gab es erst Ende Oktober ein ausführliches Statement vom Libreka-Verantwortlichen Roland Schild. Im Gespräch mit dem Verbandsorgan Börsenblatt appelierte Schild nochmals an die Branchenteilnehmer, Libreka als gemeinsames Projekt zu begreifen und dem Angebot seine Zeit zu geben. Im Rahmen der Zusammenkunft aller Interessengruppen in Frankfurt kam es nun zu einer offenen Aussprache zum Thema.
5. November 2009 (Donnerstag) - von Michael
Libreka-Volltextsuche jetzt auch auf dem iPhone
Es gibt Neuigkeiten von libreka. Das Börsenverein-Projekt, mit mehr als 1.000 teilnehmenden Verlagen und über 100.000 indizierten Titeln (insgesamt rund 30 Millionen Buchseiten) nach eigenen Angaben der größte eBook-Store mit deutschsprachiger Volltextsuche, hat vor kurzem eine eigene Applikation für das Apple iPhone veröffentlicht.
Wir haben uns das kostenlose App einmal heruntergeladen und genauer angesehen.
14. Oktober 2009 (Mittwoch) - von Johannes
[Update] Libreka: Nur 32 eBook-Verkäufe in 09/09?
Dass der vom Börsenverein betriebene eBook-Shop Libreka bislang nicht gerade ein Erfolgsprojekt ist, gilt als gesichert. Seit der Live-Schaltung im März immer wieder als Usability-Katastrophe kritisiert, krankt das Portal nicht zuletzt an mangelnder Mitarbeit innerhalb der Verlagsbranche. Trotz offenen Briefen und drastischen Worten im Verbandsblog ist das Angebot nach wie vor dürftig, zudem schrecken hohe Preise und DRM die Kundschaft ab.
Wie schlecht es tatsächlich um Libreka bestellt ist, legt nun ein Mitarbeiter aus dem inneren Zirkel des Projekts offen. In einem vierseitigen Brief an themenaffine Medien (Titel: “Libreka ungeschminkt”) geizt der Insider nicht mit pikanten Details zur Plattform Demnach soll Libreka in seiner jetzigen Form 1 Million Euro jährlich verschlingen – eine Summe, der momentan praktisch keine Erlöse gegenüber stehen.
13. Oktober 2009 (Dienstag) - von Johannes
Libreka: Bis Sonntag jeden Tag ein gratis eBook
Die Download Days der Börsenverein-Plattform Libreka gehen in ihre heiße Phase. Von heute bis Sonntag steht jeden Tag für 24 Stunden ein anderes digitales Buch zum kostenlosen Download bereit.
Noch bis Mitternacht gibt es den Ratgeber Schmerzfrei sparen gratis (für 0,00 Euro bestellbar), zum morgigen Auftakt der Frankfurter Buchmesse folgt der Reisebericht Couch Surfing. Das absolute Highlight der Libreka-Sonderaktion ist dann am Donnerstag erhältlich.
2. Oktober 2009 (Freitag) - von Johannes
Elf gratis eBooks bei Libreka
Mit einer interessanten Sonderaktion rund um die Frankfurter Buchmesse bringt sich der eBook-Shop Libreka ins Gespräch. Die Plattform vom Börsenverein des deutschen Buchhandels verschenkt bis Anfang November insgesamt elf digitale Bücher.
Das Repertoire umfasst dabei durchaus spannende Titel, so unter anderem das für den Buchpreis nomierte “Atemschaukel” von Hertha Müller (die weiteren nominierten Bücher sind nach wie vor ebenfalls auf Libkrea anlesbar). Harken: Jedes eBook steht nur für jeweils 24 Stunden zum Download bereit.
10. September 2009 (Donnerstag) - von Johannes
Cybook Opus nächste Woche bei Libreka
Rückenwind für Bookeen: Die französischen eReader-Spezialisten bekommen zum wohl nun endlich vor der Tür stehenden Verkaufsstart ihres Cybook Opus in Deutschland einen prominenten Vertriebspartner.
Libreka!, das eBook-Portal vom Börsenverein des deutschen Buchhandels, nimmt den Fünf-Zoller als erstes Lesegerät überhaupt in sein Sortiment auf. Schon von nächstem Dienstag an soll das Cybook Opus bei libreka zur unverbindlichen Preisempfehlung von 249 Euro zu haben sein.
21. August 2009 (Freitag) - von Johannes
Buchpreis-Nominierungen bei Libreka anlesbar
Die mangelnde Verfügbarkeit von aktueller deutscher Belletristik in digitaler Form ist ein wesentlicher Grund dafür, dass der eBook-Markt hierzulande nicht recht vom Fleck kommt. Verantwortlich dafür sind nicht zuletzt Verlage, die dem neuen Medium aus verschiedenen Gründen zumeist skeptisch bis ablehnend gegenüber stehen und ihre Bücher nicht oder nur beschnitten als eBooks offerieren.
Das gilt auch für die 20 Romane auf der in dieser Woche bekannt gegebenen Longlist für den deutschen Buchpreis. Die meisten Kandidaten für die zur Frankfurter Buchmesse verliehene Auszeichnung sind bereits in gedruckter Form erhältlich, als eBook ist aber (noch) kein einziger der Texte zu haben.







