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20 Jahre Harry Potter in magischen Zahlen

Am 26. Juni 1997 erschien in einem britischen Kleinverlag der Fantasy-Roman „Harry Potter and the Philosopher’s Stone“ aus der Feder der damals noch völlig unbekannten alleinerziehenden Mutter Joanne Rowling, die zuvor zigfach zurückgewiesen wurde. Startauflage: 500 Exemplare. Sechs „offizielle“ Harry-Potter-Bände und 20 Jahre später hat der Zauberlehrling einen festen Platz in der Literaturgeschichte. Eine schicke Infografik gibt Einblicke in den Fantasy-Kosmos.

Mehr als 450 Millionen Exemplare wurden von den sieben Harry-Potter-Bänden verkauft (also exklusive dem voriges Jahr erschienenen Theater-Script, dem inoffiziellen Teil 8), die acht Filme spielten 7,7 Milliarden US-Dollar ein. Pünktlich zum zwanzigjährigen Jubiläum der Reihe grüßt Harry Potter mal wieder von ganz oben der Bestsellerliste.

Harry Potter und der Stein der Weisen befindet sich derzeit auf Platz 2 der Kindle Charts – wenngleich auch „nur“, weil es den Titel für Millionen deutsche Amazon-Prime-Mitglieder im Rahmen von Prime Reading derzeit komplett für lau gibt. Überhaupt hat Harry Potter im E-Rading-Kosmos eine bemerkenswerte Entwicklung durchgemacht: Waren die Hörbücher und eBooks der Reihe lange Zeit ausschließlich über die geschlossene Sony-Plattform „Pottermore“ erhältlich (änderte sich erst 2015), erschienen zuletzt sogar Harry-Potter-Erzählungen exklusiv als eBooks – sehr zum Verdruss einiges Anhänger der Reihe.

Harry Potter: Komplexe Gesellschaftshemen in fantastischen Welten

Zum Jubiläum hat der Shop-Aggregator „Ladenzeile“ eine schicke Infografik zur Verteilung von Gut und Böse in den Harry-Potter-Romanen zusammengestellt – die ein weiterer Beleg dafür ist, dass die Geschichten rund um den Zauberlehrling alles andere als konventionelle Jugendbücher sind. Begrifflich gibt es serienübergreifend ein klares Übergewicht von negativen (Tod, Fluch) gegenüber positiven (Freund, Glück) Begriffen, Themen wie Alltagsrassismus sind ein integraler Bestandteil der Reihe, wie etwa Zeit Online zum runden Geburtstag analysiert. Ein Komplex, der nichts an Aktualität verloren hat und J.K. Rowling zu einer der prominentesten Gegnerinnen der Politik von Donald Trump macht, wofür die Autorin auch immer wieder Parallelen zu ihrer Zauberwelt zieht.

Quelle: „Ladenzeile“

Quelle: „Ladenzeile“

Quelle: „Ladenzeile“

Quelle: „Ladenzeile“

Quelle: „Ladenzeile“

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