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Kobo Forma: Neues 8″ Top-Lesegerät wirft Schatten voraus [+Video]

Im Herbst, kurz vor der Vorweihnachtszeit, präsentieren die meisten E-Reading-Hersteller seit jeher ihre aktuellen Geräte. Eine erste namhafte Neuerscheinung wurde nun publik, und die hat es gleich in sich. Und wird in Deutschland vielleicht ganz anders heißen.

Die Kindle Oasis Familie von Amazon zählt zu den innovativsten neuen eBook Readern der letzten Jahre. Mit seiner asymmetrischen Keilform nebst teils extrem dünnem Rücken, mit seitlichen Blättertasten und prallen inneren Werten, aber auch mit seinem ambitionierten Verkaufspreis – ab 230 Euro – ist der aktuelle Kindle Oasis 2 eine absolute Ausnahmeerscheinung in der E-Reading-Landschaft. Noch, denn mit dem Kobo Forma steht nun ein Lookalike in den Startlöchern.

Kobo Forma: Neues Kindle Oasis Lookalike ab 16.10.

Kobo Forma

Einem nach kurzer Zeit gelöschten Tweet von Kobo Spanien verdankten wir vor wenigen Tagen die ersten bekannten Eckdaten des Gerätes sowie zwei Produktfotos, am heutigen Dienstag machte Kobo seinen Forma dann per Pressemitteilung offiziell. Auch die Artikelseite auf Kobo.com ist bereits online

Demnach verfügt der Kobo Forma über ein 8-Zoll-E-Ink-Carta-Display und bietet damit noch ein bisschen mehr Bildschirmplatz als der optisch frappierend ähnliche Kindle Oasis 2 (Sieben Zoll). Und das bei einem Gewicht von gerade einmal 197 Gramm, weniger als viele Sechs-Zoller (Kindle Paperwhite 3: 205 Gramm). Der Kobo Forma ist wasserdicht und hat einen Blaulichtfilter zum angenehmeren Schmökern in den Abendstunden. Auf letztgenannte Funktion warten Kindle-Leser noch vergebens.

In Deutschland ein Tolino?

Der Kobo Forma ist in einer Reihe von Ländern ab dem 16.10. vorbestellbar und wird ab dem 23.10. ausgeliefert, der EU-Preis (etwa Spanien, Italien, Frankreich) liegt bei stolzen 280 Euro. In Deutschland wird der Kobo Forma erwartungsgemäß nicht direkt erhältlich sein, konzentriert sich Kobo hierzulande doch inzwischen ganz auf seine Rolle als Technologie-Partner der Tolino-Allianz und entwickelt hier auch die E-Reading-Hardware.

So wurde der vor ziemlich genau einem Jahr eingeführte Tolino Epos bereits von Kobo entwickelt, die außerhalb Deutschlands mit dem Kobo Aura One ein sehr ähnliches Gerät verkaufen. Umgekehrt könnte auch der Kobo Forma Einzug in die Tolino-Familie finden, leicht modifiziert oder sogar baugleich. 

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Kommentare


Jörg Cammann 3. Oktober 2018 um 10:05

Ich kann nicht verstehen, warum dieses neue Gerät offensichtlich wieder Micro USB und nicht USB-C hat.
Geht es nur mir so?

Antworten

Chris Carl 8. Oktober 2018 um 08:41

Hallo, denke USB-C ist noch nicht komplett bei jeden User angekommen. Habe hier Einiges rumstehen (EBV- elektr. Bildverarbeitung) und bloß zwei Geräte bieten USB-C. Man kann ja schon froh sein, dass die Geräte WLAN n haben ;-).
Gruß Chris

Antworten

Chris Carl 8. Oktober 2018 um 08:37

Schade, dass schon länger keine Micro-SD Schnittstellen bei vielen Hersteller angeboten werden. Klar 8 GB sind nicht wenig und bei wasserdicht und wetterfest gibt es eine Schwachstelle weniger.
Trotzdem packe ich dann lieber den Tolino mit M-SD lieber in ein wasserfestes Case, da der Reader auch als zusätzliches Backup der wichtigsten Werke dient.

Antworten

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