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Buchtage: Angst vor eBooks überwiegt

Heute gehen in Berlin die vom Börsenverein des deutschen Buchhandels organisierten Buchtage zuende. Auf dem zweitätigen Fachkongress der Branche standen (einmal mehr) Chancen und Risiken der Digitalisierung im Focus der Diskussionen.

Schon mit der Eröffnungsrede bekam die Tagung einen klaren Einschlag. Der Kulturstaatsminister Bernd Neumann ließ keinen Zweifel daran aufkommen, dass er eBooks in erster Linie für eine Bedrohung des "Kulturguts Buch" und die darum gewachsene Industrie hält.

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USA: eBook Reader für $170 (120 Euro)

jetbook_whiteEin nicht unwesentlicher Grund dafür, dass Bücher im Vergleich zu verwandten Inhalten (Musik, Filme) noch nicht ganz den Sprung in die digitale Welt geschafft haben, ist zweifellos die Bepreisung der Endgeräte. Während "Stand Alone" Abspielgeräte für MP3s inzwischen für kleines Geld zu haben sind, werden für einen brauchbaren eBook Reader  immer noch knapp EUR 300 fällig.

In den USA, wo die Preise aktuell knapp unter dem Niveau hierzulande liegen, kommt nun mächtig Bewegung in den Markt. Mit dem Cool-er Reader kam gerade ein e-Reader für $250 in den Handel kommen. Und schon jetzt ist ein auch in Deutschland verkauftes Gerät zum Schnäppchenpreis von $170 bestellbar.

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Verkauft Amazon >600.000 eBooks pro Woche?

kindle-2.jpgDie Verkaufszahlen vom Amazon Kindle sind – ebenso wie die von eBooks im Kindle Store – ein gut gehütetes Geheimnis des Online-Buchhändlers. Bestätigt ist seitens des Unternehmens nur: Ist ein Buch bei amazon.com sowohl in gedruckter als auch in digitaler Ausführung erhältlich, wird es schon heute zu über einem Drittel (35%) im Kindle-Format geshoppt.

Von dieser Angabe und eigenen Erfahrungswerten ausgehend, machte sich Morris Rosenthal an eine Berechnung von absoluten eBook-Verkäufen im Kindle Store. Der  IT-Autor ist selbst mit zwei Dutzend Büchern bei Amazon.com vertreten.

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Amazon: Kindle & Kindle Store gehen getrennte Wege

Amazon-Kindle-2-01.jpgEs scheint, als könnte uns ein "Krieg der eBook-Formate"  doch noch erspart bleiben. Amazon-Chef Jeff Bezos kündigte gestern auf einer Konferenz in New York eine weitgehende Trennung von Amazon Kindle und dem Kindle Store an, berichtet die New York Times.

Hardware und Online-Shop beim Online-Buchhändler sind aktuell stark verzahnt. So konnten die ersten beiden Amazon Kindle Modelle nur eBooks im proprietären Kindle-Format  (Endung ".azw") darstellen, die ihrerseits ausschließlich im Kindle Store zu haben sind. Bei anderen eReadern setzten sich in den vergangenen Jahren dagegen (neben dem pdf-Format) immer mehr epub als Standard durch.

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TAZ Digiabo im Video-Test

Seit rund zwei Wochen bietet die TAZ wie berichtet ihre Printausgabe auch als epub-Datei an. Damit wagte das linksalternative Blatt als erste deutsche Tageszeitung den Sprung auf eBook-Reader, für welche dieser Format optimiert ist.

Ein Praxistest des Angebots, für das 10 Euro im Monat zu bezahlen sind, offenbart Licht und Schatten. Während die Berliner ihre Hausaufgaben gemacht haben, scheinen die technischen Rahmenbedingungen noch nicht eine sinnvolle Nutzung des epub-Abos zu erlauben.

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Wahl: SPD-Ortsgruppe will eBooks an Schulen

170px-spd_logosvgSchwarzenegger als Vorbild: Geht es nach dem SPD-Ortsverband Witten, wird künftig auch in den Schulen der westfälischen Industriestadt mit eBooks gelehrt & gelernt. Die Sozialdemokraten beschlossen am vergangenen Samstag ein Wahlprogramm für die Wittener Kommunalwahl am 30. August, das den verstärkten Einsatz von eBooks an Schulen vorsieht.

Die Genossen in Witten (knapp 100.000 Einwohner), wo die SPD schon heute die Bürgermeisterin stellt, haben es ebenso wie dem kalifornischen Gouverneur nicht zuletzt Kosteneinsparungen im Blick. eBooks sollen das Angebot an gedruckten Büchern nicht ergänzen, sondern – zumindest teilweise – auch ersetzen.

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Thalia: Moderne Zeiten

Eine Reportage von Daniel Schulz

thalia-logo72Martin Glowitz* verkauft ein Gerät, das ihn früher oder später arbeitslos machen könnte. In Anbetracht dessen ist er erstaunlich engagiert bei der Sache.

Glowitz – ein groß gewachsener junger Mann mit kantiger Designerbrille und etwas wirren schwarzen Locken – absolviert gerade eine Ausbildung zum Buchhändler in einer bayerischen Filiale der Thalia-Kette, in diesem Sommer macht er seine Abschlussprüfung. Dass er lange Zeit im stationären Buchhandel arbeiten wird, bezweifelt er.

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Sony Reader bei Libri mit eBook-Gutschein

41wlWoKLOTL._SS400_.jpgDer seit drei Monaten auch hierzulande erhältliche Sony Reader PRS-505 hat dem deutschen eBook-Markt einen großen Schub versetzt. Die Verlagsgruppe Random-House etwa meldete diese Woche, seit Verkaufsstart habe man mehr eBooks verkauft als in den drei Jahren davor zusammen.

Der Buchgroßhändler Libri – wie Thalia ein Launchpartner von Sony – bietet das Erfolgsmodell nun (rechnerisch) deutlich vergünstigt an. Wer den Sony Reader auf Libri.de bestellt, bekommt zum Lesegerät einen eBook-Gutschein im Wert von 50 Euro.

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