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Alle Beiträge von Steffen Meier

Steffen Meier's Webseite.

"Zeitung on demand" im Praxistest

Ein Selbstversuch von Steffen Meier

img_0505Valora retail aka "k presse und buch" unterhält im Stuttgarter Hauptbahnhof eine große Filliale und seit kurzem auch eine innovative Neuerung. Aufmerksam wurde ich durch eine Pressemitteilung, die über 1.000 internationale Zeitungstitel aus 80 Ländern als "Print On Demand" feilbot. Genau das Richtige, um meine investigative Neugier herauszufordern und einen Selbstversuch zu wagen, zumal ich sowieso am Folgetag mit der guten Deutschen Bahn zu einer Veranstaltung wollte.

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Drei ältere Herren und das Payback des Todes

Kommentar von Steffen Meier zum SWR 2 Forum "Ist unser Gehirn zukunftsfähig?" mit Torsten Casimir (Chefredakteur Börsenblatt) und Frank Schirrmacher (Herausgeber FAZ), hier nachzuhören.

kaminzimmerNachdem ich darum gebeten wurde, mal in den SWR-Podcast reinzuhören, in dem der gute Herr Schirrmacher und Torsten Casimir, Chefredakteur des Branchenvereinsorgans "Börsenblatt" (natürlich) über "Payback" diskutieren, standen mir knapp 45 Minuten entspannte Langeweile bevor.

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[Meinung] iPad: Jesus oder Judas?

Ein Kommentar von Steffen Meier

ipadManchmal kommt einem die aufgeheizte Debatte um Google und die messianische Hysterie um das iPad [links ein Symbolbild /jh] im wahrsten Sinne des Wortes "kindisch" vor. Wie bei unseren lieben Kleinen scheint es zwischen "Will ich nicht, ist doof" (Google) und "Papa, kauf mir das, bittebitte" * (iPad) keine Nuancierung zu geben.

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[Meinung] Paid Content: Macht zu die Tür!

Ein Kommentar von Steffen Meier

paid-contentVor wenigen Tagen fand in den Räumen der Münchner Buchakademie wieder ein Strategie-Gipfel statt, eine Art Trend- und Stimmungsbarometer deutschsprachiger Fachbuch-Verleger, dieses Jahr unter dem plakativen Slogan "Zur Kasse bitte!" Thema der Vorträge: Methoden zur Erlösgenerierung des eigenen hochwertigen Contents.

Die einzelnen Vorträge waren von gewohnter Eloquenz, da gibt es kein Meckern. Aber es gab eine interessante systemische Zweiteilung.

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Kindle: Lasst mich rein, ich bin ein Verlag!

Ein Kommentar von Steffen Meier

Der Sage nach stand einmal ein junger Parlamentarier vor einem Regierungsgebäude, rüttelte an irgendwelchen Gittern und rief "Ich will hier rein!". Ob Sage oder wahr, irgendwann ließ man ihn als Bundeskanzler ins Gemäuer.

Ein ähnliches Gefühl überkommt einen, wenn man als Verlag versucht, von einem großen amerikanischen Internetunternehmen namens Amazon.com Informationen zu bekommen, wie man denn bitteschön die eigenen Inhalte auf dieses neue, hippe Lesegerät namens "Kindle" transferieren könne, um am erwarteten Geldsegen zu partizipieren.

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