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John Irving

John Irving

John Irving wurde 1942 als John Wallace Blunt Jr. im US-amerikanischen Bundesstaat New Hamphire geboren. Nach der Adoption durch seinen Stiefvater nahm er dessen Namen, Irving, an. Bereits in jugendlichem Alter begann er, sich für Literatur zu interessieren. Allerdings hatte er zu jener Zeit mit Legasthenie zu kämpfen und daher Probleme damit, Anschluss in der Schule zu halten. Von seinem Wunsch, Schriftsteller zu werden, ließ er sich jedoch nicht abbringen. Ab 1961 studierte er englische Literatur in Pittsburgh, Wien sowie New Hampshire und schloss seinen Master 1967 an der Universität in Iowa ab. Anschließend trat er eine Dozentenstelle in Vermont an. Ein Jahr später erschien mit „Laßt die Bären los!“ John Irvings erster Roman. Seinen weltweiten Durchbruch feierte er allerdings erst mit seinem vierten Roman, „Garp und wie er die Welt sah“, im Jahre 1978. In der Folge konnte er sich ausschließlich auf die Schriftstellerei konzentrieren und gehört seitdem zu den bekanntesten zeitgenössischen US-amerikanischen Autoren. John Irving ist Vater dreier Söhne und seit 1987 in zweiter Ehe verheiratet.

Bekannte Bücher von John Irving

Die wohl schriftstellerisch fruchtbarste Zeit erlebte John Irving zwischen 1978 und 1985. Mit „Garp und wie er die Welt sah“, „Das Hotel New Hamphire“ und „Gottes Werk und Teufels Beitrag“ veröffentlichte Irving drei seiner weltweit erfolgreichsten Bücher in Reihe und schwang sich mit jener Trilogie zu einem der kommerziell erfolgreichsten Autoren der USA auf. Doch auch aktuellere Werke wie „In einer Person“ (2012) und „Straße der Wunder“ (2015) wurden positiv von Kritik und Publikum aufgenommen und zementierten Irvings schriftstellerischen Weltruf.

Verfilmte Bücher von John Irving

Bis hierhin wurden fünf Romane John Irvings verfilmt. Neben den Verfilmungen von „Garp und wie er die Welt sah“ (1982) und „Das Hotel New Hamphire“ (1984) feierte Irving mit der filmischen Version von „Gottes Werk und Teufels Beitrag“ (1999) seinen größten Triumph. Für das von ihm selbst verfasste Skript erhielt er im Jahre 2000 den Oscar für das beste adaptierte Drehbuch. Zwei Jahre zuvor hatte er es aufgrund künstlerischer Differenzen noch durchgesetzt, die Verfilmung seines Romans „Owen Meany“ in „Simon Birch“ umbenennen zu lassen. 2004 folgte – basierend auf „Witwe für ein Jahr“ – mit „Die Tür der Versuchung“ die bis hierhin letzte Verfilmung eines Romans von John Irving.

Leseprobe von John Irving

Im Spital des Waisenhauses – in der Knabenabteilung von St. Cloud’s im Staate Maine – waren zwei Krankenschwestern damit betraut, den neugeborenen Babys Namen zu geben und nachzusehen, ob ihr kleiner Penis auch heilte. Zu jener Zeit (im Jahr 192–) wurden alle in St. Cloud’s geborenen Knaben beschnitten, weil der Arzt des Waisenhauses verschiedene Komplikationen gesehen hatte, die sich bei nichtbeschnittenen Soldaten ergaben, welche er im Ersten Weltkrieg medizinisch zu versorgen hatte. Der Arzt, der gleichzeitig Leiter der Knabenabteilung war, war kein religiöser Mensch; für ihn war die Beschneidung kein Ritus – sie war ein rein medizinischer Akt, vorgenommen aus hygienischen Gründen. Sein Name war Wilbur Larch, was eine der Schwestern, abgesehen von dem Ätherduft, der ihn stets umwehte, an das zähe, widerstandsfähige Holz jenes gleichnamigen Nadelbaumes erinnerte – der Lärche. Sie haßte den albernen Namen Wilbur und nahm Anstoß an der Albernheit, ein Wort wie Wilbur mit etwas so Wesentlichem wie einem Baum zu kombinieren.
Die andere Schwester wähnte sich in Dr. Larch verliebt, und wenn es an ihr war, einen Namen für ein Baby zu finden, nannte sie es oft John Larch oder John Wilbur (ihr Vater hieß John) oder Wilbur Walsh (ihre Mutter war eine geborene Walsh). Trotz ihrer Liebe zu Dr. Larch konnte sie sich unter Larch – Lärche – nichts anderes vorstellen als einen Nachnamen – und wenn sie an ihn dachte, dachte sie bestimmt nicht an Bäume. Den Namen Wilbur liebte sie wegen seiner vielseitigen Verwendbarkeit, als [10] Vor- und als Nachname, und wenn sie es leid war, den Namen John zu vergeben, oder wenn sie von ihrer Kollegin getadelt wurde, weil sie ihn überstrapazierte, verfiel sie selten auf etwas Originelleres als einen Robert Larch oder einen Jack Wilbur (sie schien nicht zu wissen, daß Jack ein häufiger Spitzname war für John).
Hätte er seinen Namen von dieser einfältigen, liebesblinden Schwester bekommen, wäre aus ihm wahrscheinlich ein Larch oder ein Wilbur der einen oder anderen Sorte geworden; und ein John oder Jack oder Robert, um alles noch einfältiger zu machen. Weil die andere Schwester an der Reihe war, bekam er den Namen Homer Wells.

Aus Gottes Werk und Teufels Beitrag

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