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Artikel

Buchpreisbindung unter Beschuss – wenig Relevanz für E-Reading-Kosmos

Ein unabhängiges Beratungsgremium der Bundesregierung empfiehlt in einem neuen Gutachten die Abschaffung der Buchpreisbindung, was Schockwellen innerhalb der Buchbranche auslöste. Wirklich gravierende Auswirkungen hätte ein Fall der Preisbindung allerdings tatsächlich nur für den stationären Buchhandel, während gerade im Digital-Bereich Autoren, Leser und Verlage schon heute höchst preisflexibel agieren.

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Neuer Kobo Clara HD: Leicht und dünn trotz Blaulicht-Filter

Der japanisch-kanadische E-Reading-Spezialist Kobo hat ein interessantes neues Mittelklasse-Lesegerät auf der Startrampe. Der jetzt durchgesickerte Kobo Clara HD punktet mit einer Premium-Ausstattung wie einem 300ppi-E-Ink-Carta-Panel nebst variabler Farbtemperatur und 8 Gbyte integriertem Speicherplatz in Kombination mit einem schickten und leichten Gehäuse. Der Verkaufspreis fällt trotzdem moderat aus. Hinter einem Deutschland-Verkaufsstart steht allerdings ein dickes Fragezeichen.

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4 Gründe, warum es bei Tolino kaum beliebte Indie-Titel gibt (und das zunächst auch so bleibt)

Eine der Stärken der Kindle-Plattform ist seit jeher die große Anzahl kostengünstiger und trotzdem hochwertiger Romane von verlagsunabhängigen Autoren, die dort auch sehr sichtbar sind. In den Online-Shops der Tolino-Händler zeigt sich ein ganz anderes Bild. Viele beliebte Autoren publizieren ihre neuen Bücher überhaupt nicht oder erst mit beträchtlichem Zeitverzug bei Thalia, Weltbild & Co., in den dortigen eBook Charts sind selbstverlegte Titel eine absolute Ausnahmeerscheinung. Warum eigentlich?

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Onleihe führt neues DRM ein

Kleine Umstellung, große – und teilweise wohl dramatische – Wirkung: Nach über zehn Jahren wechselt die Onleihe ihren DRM-Dienstleister. eBooks der 3.100 an die Onleihe angeschlossenen öffentlichen Bibliotheken sind künftig statt mit dem weit verbreiteten Adobe-DRM mit einer Lösung des allenfalls in Fachkreisen bekannten französischen Unternehmen TEA verschlüsselt. Die Konsequenzen sind weitreichend, vor allem Nutzer älterer eBook Reader laufen Gefahr “abgehängt” zu werden.

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Kindle-App bekommt fortlaufendes Scrollen

Durch Bücher scrollen wie durch Website-Texte, das ist ab sofort für Kindle-Nutzer möglich. Die am gestrigen Montag im deutschen Apple Store freigegebene Kindle-App-Version 6.5 ermöglicht erstmalig ein solches “fortlaufendes Scrollen”. Auf dedizierten Lesegeräten werden wir eine solche Funktion indes wohl nicht so bald sehen.

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Gutenberg.org Sperre für Deutsche: Nur Verlierer

Die weltweit beliebteste Online-Sammlung kostenloser eBooks, das Project Gutenberg, ist für deutsche Lesefreunde gegenwärtig nicht mehr ohne Weiteres zugänglich. Infolge eines verlorenen Gerichtsprozesses gegen den Verlag S. Fischer entschieden sich die Betreiber des Portals zu einer drastischen Maßnahme, die bis auf Weiteres gilt. Der Verlag wehrt sich. Recht haben beide Seiten, trotzdem gibt es nur Verlierer.

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