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Debatte

Thalia: Moderne Zeiten

Eine Reportage von Daniel Schulz

thalia-logo72Martin Glowitz* verkauft ein Gerät, das ihn früher oder später arbeitslos machen könnte. In Anbetracht dessen ist er erstaunlich engagiert bei der Sache.

Glowitz – ein groß gewachsener junger Mann mit kantiger Designerbrille und etwas wirren schwarzen Locken – absolviert gerade eine Ausbildung zum Buchhändler in einer bayerischen Filiale der Thalia-Kette, in diesem Sommer macht er seine Abschlussprüfung. Dass er lange Zeit im stationären Buchhandel arbeiten wird, bezweifelt er.

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Die neue Autoren-Generation

coolohnealkDas Internet bietet Autoren gute Chancen, durch eine Selbstveröffentlichung den eigenen Erfolg aktiv voran zu treiben. So hat Amazon erst kürzlich bekannt gegeben, in den USA mit „Amazon Encore“ eine eigene Buchedition herauszubringen.

Als erstes Buch soll im August der Fantasy-Roman „Legacy“ der 16-jährigen Autorin Cayla Kluver erscheinen, den die Autorin zunächst im Eigenverlag publiziert hatte. Amazon hat sich die Rechte gesichert und will den Titel auf unternehmenseigenen Kanälen wie Print-, Hör- und eBook vermarkten. Auch die Distribution an den stationären Buchhandel ist vorgesehen. Doch wie kam es dazu?

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Kalifornien ersetzt gedruckte Schulbücher durch eBooks

schwarzeneggerKalifornien muss sparen: Weil millardenschwere Schulden auf dem bevölkerungsreichsten US-Bundesstaat lasten, werden dort schon vom kommenden Schuljahr an in vielen Fächern gedruckte Schulbücher der Vergangenheit angehören. Statt dessen setzt Gouverneur Arnold Schwarzenegger auf eLearning mit eBooks und interaktiven Angeboten im Internet.

Mehrere Hundert Millionen Dollar sollen durch die Verlagerung der Lerninhalte in den digitalen Raum  jährlich eingespart werden. Jedes gedruckte Lernbuch kostet den Staat 75$ bis 100$, heißt es auf der Regierungsseite.

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Sony Reader: Thalia wirbt um Sehbehinderte

zeitung_lesen_width350_96dpi.jpgAm 6. Juni  jährt sich zum inzwischen 11. mal der Sehbindertentag. Der Deutsche Blinden- und Sehbehindertenverband (DBSV) möchte mit dem Aktionstag auf die speziellen Bedürfnisse von Menschen mit verminderter Sehfähigkeit aufmerksam machen – eine Beeinträchtigung, die nicht zuletzt das Lesen erschwert.

In sofern ergibt die in diesem Jahr eingegangene Kooperation mit Thalia Sinn. 63 Filialen (von deutschlandweit 291, Liste der beteiligten Händler) der Buchhandelskette halten morgen umfangreiche Informationsangebote für Sehbehinderte und sonstige interessierte Kundschaftt bereit.

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Digitalisierung von Büchern ist verbesserungsbedürftig

sony-prs505.jpgIm Zuge des Verkaufsstarts vom Sony Reader Anfang März ist neuer Schwung in den Digitalisierungsmarkt gekommen. Verlage konvertieren ihre Bücher in aller Regel nicht selbst, sondern beauftragen auf diesen Vorgang spezialisierte Dienstleister mit der Digitalisierung der Texte.

Das Branchenblatt Buchreport hat für seine aktuelle Ausgabe sechs dieser Dienstleistungsunternehmen zum Stand der Dinge befragt. Überraschender Weise kommt gerade von dieser Seite viel Kritik an der Qualilität vieler Digitalisierungen.

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USA: Kindle Blog-Abos in der Kritik

amazon_kindle_2_05.jpgIn den USA erfreuen sich Blogs ungleich größerer Beliebtheit als hierzulande. Etliche Blogs zu Gadgets (z.B. Gizmodo, Engadget), Gossip (z.B. Perezhilton), Politik (z.B. Huffingtonpost) und vielen anderen Themenfeldern sind jedermann ein Begriff, ermöglichen ihren Betreibern ein gutes bis sehr gutes Einkommen und werden von „etablierten“ Medien wie selbstverständlich zitiert.

Entsprechend ist es nur konsequent, dass Amazon.com seit rund einer Woche  auch Blogs auf den Kindle bringt. Schon jetzt sind zahlreiche Newsfeeds im Volltext für $1-$2 monatlich abonnierbar. Die Daten werden lokal gespeichert, so dass zum Lesen keine Internetverbindung nötig ist. Doch der neue Service stößt nicht überall auf Begeisterung.

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Sony Reader im Alltagstest einer „älteren Dame“

41wlWoKLOTL._SS400_.jpgDer typische Buchkäufer ist in Deutschland zwischen 35 und 45 Jahre alt und weiblich. Diese Zielgruppe ist nicht gerade als technikversierte Early Adopter bekannt – umso interessanter ist es, wie Frauen mittleren Alters mit den aktuellen eReadern zurecht kommen.

Gudrun Norbisrath beschreibt auf dem WAZ-Portal derwesten.de ihre ersten Schritte mit dem Sony Reader, der seit Anfang März unter anderem mit einigem Marketingaufwand über die Thalia-Buchläden vertrieben wird. Doch schon kurz nach dem Kauf Kauf stellte sich die erste Ernüchterung ein.

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