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Monatsarchive: Oktober 2009

Forum online

Nachdem in den vergangenen Wochen das Feedback zu unseren Artikeln doch deutlich zugenommen hat (Peak: “Gebrauchte Sony Reader für 179 Euro” mit 107 Kommentaren) und allgemein ein großer Diskussions- und Informationsbedarf zum Thema besteht, haben wir uns für die Einrichtung eines Forums entschieden. Auf www.lesen.net/forum/ (in der oberen Navigation verlinkt) könnt ihr euch ab sofort rund um eBooks und elektronische Lesegeräte austauschen.

Das Forum ist komplett in die Seite integriert (danke Friederike für die optischen Anpassungen), über den Forenaccount lassen sich auch Kommentare zu Meldungen auf der “Hauptseite” posten. Als Benutzerbild wird – falls vorhanden – ein bei Gravatar.com hochgeladenes Profilfoto angezeigt, mit dem man seinen Beiträgen bei uns wie in zahlreichen weiteren Blogs ein Gesicht geben kann.

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Farbige E-Paper auch von Samsung & PVI

samsungDie Zukunft von elektronischem Papier ist bunt – möglicherweise sogar schneller als gedacht. Gingen Branchenexperten noch im Frühsommer von marktreifen farbigen E-Papern nicht vor 2011 aus, scheinen verschiedene Unternehmen ihre Lösungen schon im Laufe des kommenden Jahres zu den Endkunden bringen zu wollen.

Platzhirsch PVI, dessen E-Ink Displays in nahezu allen aktuellen Lesegeräten zum Einsatz kommen, versprach am Rande der laufenden Fachmesse FPDI farbige 6″ und 9,7″ Panels in der zweiten Jahreshälfte 2010. Schon in der ersten Jahreshälfte sollen flexible (begrenzt biegsame) Displays in Massenproduktion gehen – Konkurrenz für Plastic Logic, die in ihrem Que Reader auf eine Eigenentwicklung setzen und darüber hinaus Kooperationsgespräche mit anderen Herstellern führen.

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ASUS bringt Neun-Zoller im März 2010

asus_logo_1Der Computerkonzern ASUS möchte beim Thema “Digitales Lesen” offenbar ein gewichtiges Wort mitreden. Im September wurde bereits ein in Entwicklung befindlicher Dual Touchscreen Device mit gleich zwei (LED-hintergrundbeleuchteten) Displays publik, und die Taiwaner haben offenbar noch mehr Lesegeräte im Entwicklungslabor.

So berichtet die lokale Branchenwebsite CENS.com, in Taipei werde derzeit auch an einem “konventionellen” dedizierten eReader mit 9″ Bildschirmdiagonale getüftelt. Der mit UMTS- und WLAN-Modul bestückte Device soll noch in diesem Jahr vorgestellt werden und in Europa ab März 2010 zu haben sein – primär über Mobilfunkanbieter.

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[Update] Vodafone: Digitaler Kiosk zur Cebit 2010

vodafone[Update unten] Nachdem es um ein angeblich für diesen Herbst geplantes Lesegerät von Vodafone inzwischen totenstill geworden ist, bringt sich der Mobilfunkanbieter nun erst einmal an der Content-Front in Stellung. Zur kommenden Cebit im März 2010 launchen die Düsseldorfer eine sogenannte “E-Reader Plattform”, erfuhr die Fachzeitschrift Werben & Verkaufen.

Im Kern handelt es sich dabei offenbar um Inhalte von Zeitungshäusern. Sicher im Boot ist bereits die niedersächsische Verlagsgruppe Madsack (u.a. HAZ, Neue Presse), mit Axel Springer und weiteren großen Content-Providern werde noch verhandelt.

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Sony Reader Touch Edition Verkaufsstart

prs-600r2_lgMit noch einmal neun Tagen Verspätung gegenüber der ursprünglichen Verlautbarung kommt heute der Sony Reader PRS-600 – Rufname “Touch Edition” – in den deutschen Handel (etwa bei unseren holländischen Nachbarn gibt es das Modell schon seit fast zwei Monaten). Der Sechs-Zoller mit berührungsempfindlichem Bildschirm ist ab sofort in den Filialen von u.a. Thalia und Hugendubel sowie (mit etwas Geschick) in Elektronikmärkten der Metro-Gruppe zu finden.

Hier wie versandkostenfrei online bestellt kostet das Lesegerät 299 Euro, das bedeutet inzwischen ganze 100 Euro Aufschlag zum weiterhin erhältlichen “Vormodell” Sony Reader PRS-505. Auch sonst hat der hierzulande in schwarz und silber erhältliche PRS-600 (im Ausland gibt es auch eine rote Ausführung) keinen leichten Stand .

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Bridgestone zeigt flexiblen Farb-Reader

bridgestone_e_paper_flexibleDer japanische Multikonzern Bridgestone gab schon im Sommer bekannt, sein bislang nur im B2B-Bereich eingesetzes elektronisches Papier künftig auch in eBook Lesegeräte bringen zu wollen. Heute präsentierte der weltgrößte Reifenhersteller nun erste Ergebnisse.

Via Pressemitteilung (Google Translate jp-en) stellte Bridgestone gleich zwei eBook Reader Prototypen vor, denen sicherlich kein Mangel an Innovatität vorzuwerfen ist. Auf teilweise biegsamen 10,7″ bzw. 13,1″ Touchscreen-Panels erstrahlen mehrere Tausend brillante Farben.

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Frankfurter Rundschau plant Digiabo-Testlauf

frBis vor einigen Tagen war die linksalternative TAZ die einzige Tageszeitung, welche als Digiabo auch auf (deutschen) eReadern gelesen werden kann. Mit dem Verkaufsstart vom Kindle International sind über dieses Lesegerät inzwischen auch FAZ und Handelsblatt beziehbar – allerdings deutlich zu teuer.

Eine weitere überregionale Zeitung spielt derzeit öffentlich mit dem Gedanken, eine digitale Ausgabe für dedizierte eBook Lesegeräte anzubieten. Die Frankfurter Rundschau will aber nichts dem Zufall überlassen: Mitte November startet ein dreiwöchiger Probelauf, für den das Blatt noch Testpersonen sucht.

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iRiver Story im Test (+HD-Video)

Der iRiver Story, das erste  Lesegerät vom koreanischen Spezialisten für MP3-Player, versprach bei seiner Ankündigung im September so etwas wie “der Kindle für Deutschland” zu sein. Die optischen Ähnlichkeiten sind offensichtlich, funktional fehlt dem iRiver Story allerdings ein Mobilfunkmodul. Wir haben den seit wenigen Tagen bei Hugendubel erhältlichen eBook Reader getestet

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[Sonntagsfrage] Piracy

piracyEin bestimmendes Thema auf der diesjährigen Buchmesse waren Chancen und Risiken der “digitalen Revolution” in der Branche. Zirkulierende digitale Raubkopien der eigenen Titel sind ein Schreckengespenst in vielen Verlagshäusern, resultieren in DRM-Gängelungen der Kundschaft und markigen Worten gegenüber (potenziellen) Buchdieben.

Obwohl eine jüngst veröffentlichte Studie sogar eine umsatzsteigernde Wirkung von zirkulierenden Raubkopien nahelegt, fürchtet die Branche eine ähnliche Entwicklung wie die Musikindustrie mit jährlichen Schrumpfungsraten im zweistelligen Prozentbereich infolge von Piracy. Unklarheit herrscht dabei gemeinhin über den Umfang des (vermuteten) Problems.

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Kindle: PC-Software, aber keine deutschen Bücher

kindleforpcKindle for PC” heißt die Software, mit der Amazon den Sprung auf den Desktop schaffen will (genau genommen ist man hier bereits über Stanza Desktop präsent, allerdings ohne Verknüpfung zum Kindle Store). Über das schon im November erwartete Leseprogramm lassen sich Kindle Books auch am heimischen Rechner lesen. Plattform-typisch synchronisisiert das Tool Literatur, Lesezeichen und Notizen automatisch mit dem Amazon.com Account und anderen Lesegeräten.

Die kostenlose Software ist nach Veröffentlichung der iPhone-App ein weiterer Schritt in Richtung Öffnung der zu Beginn äußerst engen Verbandelung von Amazon Kindle 2 und Kindle Store. Im Juni kündigte Amazon-Chef hier eine deutlich liberalere Produktpolitik an – mehr unterstützte Dateiformate von Kindle-Lesegeräten eingeschlossen. Deutsche Kindle-Nutzer würden davon besonders profitieren.

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