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Monatsarchive: Oktober 2009

Ectaco jetBook Lite mit AA-Batterieantrieb

jetbook-lite-1Ectaco, ein auf elektronische Wörterbücher spezialisiertes US-Unternehmen, steht vor der Einführung seines zweiten eBook Lesegeräts. Auf der Frankfruter Buchmesse präsentierten die New Yorker erstmals das jetBook Lite, einen in verschiedener Hinsicht außergewöhnlichen Fünf-Zoller.

Wie schon beim Vorgänger, dem in den USA konkurrenzlos günstigen jetBook, setzt Ectaco auf ein reflektives (also nicht hintergrundbeleuctetes) TFT-Display. Vorteile gegenüber der eInk Technologie sind ein schnellerer Bildaufbau und deutlich geringere Kosten, auf der Contraseite steht ein erhöhter Stromverbrauch und eine nur monochrome Anzeige.

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Studie: eBook-Piracy als Umsatztreiber

piratenflaggeMit der zunehmenden Popularität digitaler Literatur steigt die Angst in der Verlagsbranche vor einbrechenden Umsätzen durch Raubkopien. Von einem Angriff der Buchpiraten ist die Rede, dem nur mit restriktivem Kopierschutz und der ganzen Härte des Gesetzes beizukommen sei.

Auf der vom Web 2.0 Pionier Tim O’Reilly zum Thema "Digitalisierung der Buchbranche" organisierten Zukunftskonferenz Tools Of Change hörte man dagegen am Dienstag ganz andere Töne. In Frankfurt wurde eine Untersuchung präsentiert, nach welcher die Verkäufe von O’Reilly Titeln durch illegale Downloads sogar gesteigert werden konnten.

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Innovativ: B&N Reader mit e-Ink/LCD Panel

2views_01Schon softwareseitig hat der im November erwartete eBook Reader des US-Buchhandelsriesen Barnes & Noble von sich reden gemacht. Das vorinstallierte Android-Betriebssystem hebt den Sechs-Zoller funktional deutlich von anderen dedizierten Lesegeräten ab.

Aber was die New Yorker technisch haben entwickeln lassen, macht den B&N Reader (Produktname noch unbekannt) endgültig einzigartig. Mit einer Kombination aus e-Ink Display und LCD-Multitouchscreen a là iPhone umschifft der Buchhändler auf eigenwillige Weise das Glare-Problem von Touch-Geräten der Konkurrenz.

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WikiReader: Drei Millionen Artikel für $99

wr1_smallVom US-Startup Openmoko kommt ein in der Konzeption bislang einzigartiger eBook Reader, der diesen Namen eigentlich nicht verdient. Denn mit dem WikiReader lassen sich ausschließlich die aktuell drei Millionen englischsprachigen Wikipedia-Artikel anzeigen.

Das Lesegerät ist augenscheinlich für Kinderhände konzipiert, fällt dementsprechend kompakt und minimalistisch aus – mit 120g wiegt der Winzling weniger als viele Handys. Die Grundfunktionen verteilen sich auf drei Knöpfe, zur Suche wird eine virtuelle Tastatur auf dem Touchscreen eingeblendet.

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[Update] Libreka: Nur 32 eBook-Verkäufe in 09/09?

librekaDass der vom Börsenverein betriebene eBook-Shop Libreka bislang nicht gerade ein Erfolgsprojekt ist, gilt als gesichert. Seit der Live-Schaltung im März immer wieder als Usability-Katastrophe kritisiert, krankt das Portal nicht zuletzt an mangelnder Mitarbeit innerhalb der Verlagsbranche. Trotz offenen Briefen und drastischen Worten im Verbandsblog ist das Angebot nach wie vor dürftig, zudem schrecken hohe Preise und DRM die Kundschaft ab.

Wie schlecht es tatsächlich um Libreka bestellt ist, legt nun ein Mitarbeiter aus dem inneren Zirkel des Projekts offen. In einem vierseitigen Brief an themenaffine Medien (Titel: "Libreka ungeschminkt") geizt der Insider nicht mit pikanten Details zur Plattform Demnach soll Libreka in seiner jetzigen Form 1 Million Euro jährlich verschlingen – eine Summe, der momentan praktisch keine Erlöse gegenüber stehen.

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Libreka: Bis Sonntag jeden Tag ein gratis eBook

herta-mueller-atemschaukelDie Download Days der Börsenverein-Plattform Libreka gehen in ihre heiße Phase. Von heute bis Sonntag steht jeden Tag für 24 Stunden ein anderes digitales Buch zum kostenlosen Download bereit.

Noch bis Mitternacht gibt es den Ratgeber Schmerzfrei sparen gratis (für 0,00 Euro bestellbar), zum morgigen Auftakt der Frankfurter Buchmesse folgt der Reisebericht Couch Surfing. Das absolute Highlight der Libreka-Sonderaktion ist dann am Donnerstag erhältlich.

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Kindle: Lasst mich rein, ich bin ein Verlag!

Ein Kommentar von Steffen Meier

Der Sage nach stand einmal ein junger Parlamentarier vor einem Regierungsgebäude, rüttelte an irgendwelchen Gittern und rief "Ich will hier rein!". Ob Sage oder wahr, irgendwann ließ man ihn als Bundeskanzler ins Gemäuer.

Ein ähnliches Gefühl überkommt einen, wenn man als Verlag versucht, von einem großen amerikanischen Internetunternehmen namens Amazon.com Informationen zu bekommen, wie man denn bitteschön die eigenen Inhalte auf dieses neue, hippe Lesegerät namens "Kindle" transferieren könne, um am erwarteten Geldsegen zu partizipieren.

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LG plant solarbetriebenen eReader

lgsolarebook-21Nun also auch LG: Nach ASUS und Samsung möchte ein weiterer asiatischer Elektronikriese im bislang von europäischen Labels dominierten eReader-Geschäft mitmischen. Und LG hat sich für ihr erstes Lesegerät durchaus etwas einfallen lassen.

Via Pressemeldung kündigten die Koreaner gestern einen Sechs-Zoller mit integrierter Solarzelle an. Das Panel macht aus dem Lesegerät einen von externer Stromzufuhr autonomen Device, räumt damit ein gewichtiges Argument gegen diese Technologie (und für das gedruckte Buch) aus.

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