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Monatsarchive: November 2009

txtr Reader: Günstiger, aber ohne WLAN

txtr_reader_01Einen Tag vor dem Vorverkaufsstart des txtr Reader hat das Berliner Unternehmen txtr eine gewichtige Änderung bei den technischen Spezifikationen bekannt gegeben. Dem Rotstift zum Opfer fiel das integrierte WLAN-Modul, die Synchronisation der eigenen digitalen Bibliothek wie der Kauf von eBooks im txtr Store läuft entsprechend ausschließlich via PC oder über das EDGE-Netz von E-Plus.

Im Gegenzug fällt der Verkaufspreis von 319 Euro auf 299 Euro, liegt damit auf einer Höhe mit Sonys Top End Modell PRS-600 Touch Edition (aber 70 Euro über dem Kindle 2). Laut Pressemitteilung "reagiert das Unternehmen [damit] auf vielfachen Wunsch" – allerdings wohl kaum der Kundschaft.

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Camangi Webstation: GPS, WLAN, epub

ebook_picDie schneeweiße Camangi Webstation reiht sich ein in die ständig wachsende Liste von Surf-Tablets mit potenziellen eReading Qualitäten. Der Sieben-Zoller ist nach Herstellerangaben der erste entsprechende Device mit Google Android nebst angebundenem "App-Store", in dem auch digitale Literatur verkauft werden soll. Integriert sind GPS und WLAN, mittels externem 3G-Dongle kann man sich auch unabhängig von Hotspots machen. Alternativ lässt sich an den USB-Port aber auch zum Beispiel eine Tastatur koppeln.

Die Taiwaner nennen ihre Webstatation – Verkaufsstart in Asien und den USA angeblich noch in diesem Jahr, Europa soll 2010 folgen – eine "mobile Bibliothek". Mehr als die Unterstützung DRM-freier epub-Dateien prädestinieren das 390g leichte Tablet aber wohl nicht als eBook Reader Ersatz.

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Amazon: 48 Kindle Books je 100 Bücher

Amazon-Kindle-2-01.jpgSpannende neue Zahlen zu digitaler Literatur kommen heute aus Pittsburgh. Die lokale Tageszeitung Pittsburgh Post Gazette hat für eine Reportage zum Siegeszug von eBooks (abgesehen von Verlagen) alle beteiligten Seiten – Leser, Autoren und US-Marktführer Amazon.com – zu Wort kommen lassen und dabei interessante Informationen in Erfahrung gebracht.

Demnach macht Nordamerikas größter Buchhändler inzwischen einen wesentlichen Teil seines Umsatzes mit digitaler Literatur.  Fast jedes vierte Buch bei Amazon.com geht heute in virtueller Form über die Ladentheke, erfuhr die Tageszeitung von einer Sprecherin des Unterenehmens. Im Mai dieses Jahres waren es noch rund 17%.

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Pixel Qi: E-Paper/LED-Kombidisplay vor der Tür

kindle_3qi_detail-155134839Das US-Unternehmen Pixel Qi (sprich: Tschi) sorgte Mitte des Jahres mit der Vorstellung einer innovativen neuen Displaytechnologie für Schlagzeilen, welche die Stärken von elektronischem Papier (Lesbarkeit) und LCD-Panels (Farbe, Bildwiederholungsrate) in einem einzigen Dual Mode Display vereinigt. Weiterhin sind die sogenannten 3qi Bildschirme äußerst stromsparend und günstig, können in verschiedensten Formfaktoren in Unterhaltungselektronik vom eBook Reader bis hin zum Flachbildfernseher implementiert werden.

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Check: eBook Reader als Weihnachtsgeschenk

Am heutigen Black Friday erledigen traditionell viele amerikanische Familien ihre Weihnachtseinkäufe. Auf etlichen Wunschlisten stehen in diesem Jahr auch eBook Reader, teilweise wird sogar bereits das Angebot knapp. Grund genug für uns, auch einen Blick auf den deutschen Markt zu werfen und das hiesige Sortiment auf seine Geschenketauglichkeit zu durchleuchten.

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Spiegel aufs iPhone, Stern auf eReader

rospanz20070480001-312Die beiden großen deutschen Nachrichtenmagazine wagen einen weiteren Schritt in den digitalen Raum – und gehen dabei gleich aufs Ganze. Denn Spiegel und Stern wollen nicht etwa modifizierte bzw. abgespeckte Ausführungen ihres Printprodukts in elektronischer Form bereit stellen (wie jüngst etwa die Welt am Sonntag), sondern das physische Magazin 1:1 kopieren.

Ob das – Stand heute – eine gute Idee ist, erscheint allerdings absolut fraglich. Denn die von den beiden Titeln angestrebten Endgeräte bringen eigentlich noch nicht die technischen Voraussetzungen für eine adäquate 1:1 Wiedergabe der Inhalte mit.

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epubs online erstellen mit Acrobat.com

adobe-acrobat-logoWer sich die Anleitung zum Erstellen von epub-Dateien in der aktuellen c’t zu Gemüte geführt hat, wird bereits festgestellt haben: Die Erzeugung eines eBooks in diesem offenen Dateiformat ist kein Kinderspiel. Zumindest rudimentäre Programmierkenntnisse waren bislang ein Muss, um zufriedenstellende Ergebnisse zu erzielen.

Eine deutliche Vereinfachung der Prozedur verspricht nun das Softwareunternehmen Adobe mit seiner Online-Suite Acrobat.com. Die in der Basisversion kostenlose Umgebung erlaubt ab sofort den einfachsten Export von epubs aus einem Word-Editor heraus.

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Kindle 2 Firmware-Update: pdf, Akku, Rotation

Amazon-Kindle-2-01.jpgAmazon hat ein Firmware-Update für seinen Kindle 2 freigegeben, das bei Spiegel Online nicht ohne Berechtigung als Traum von Gadget-Sammlern bezeichnet wird. Denn die "over the air" weltweit kostenlos auf eBook Reader kommende neue Version 2.3 – Entwicklungszeit laut Amazon: Sechs Monate – bringt eine ganze Reihe sinnvolle Erweiterungen mit.

An erster Stelle ist die lang erwartete native pdf-Unterstützung zu nennen, wie sie das große Schwestermodell Kindle DX bereits vom Start weg an Bord hatte. Kindle 2 Nutzer mussten pdfs bislang erst via (Gratis-)E-Mail an Amazon ins .azw-Format konvertieren lassen, dieser Umweg fällt nun weg.

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Mogelpackung: "eBooks bald im Buchhandel"

transfertoolDer Börsenverein macht den Weg frei für einen (aktuell unwahrscheinlichen) Siegeszug von digitalen Büchern im stationären Buchhandel. In seinem Onlineorgan boersenblatt.net vermeldet der Verband, über die eigene Shopping-Plattform Libreka sei nun erstmals auch der "Offline-Vertrieb" von eBooks möglich.

Dafür haben sich interessierte Buchhändler das hier abgebildete Kartenlesegerät beim Boersenverein zu besorgen. Kostenpunkt: 89 Euro. Der Kaufvorgang könnte aber komplizierter kaum sein und stellt selbst das DRM-bedingt umständliche Online-Shopping noch weit in den Schatten.

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Ectaco jetBook auf 149 Euro reduziert

ectaco1Mit einer unkonventionellen Verkaufsaktion holt sich das New Yorker Unternehmen Ectaco die Preisführerschaft auf dem deutschen eReader-Markt. Das Ectaco jetBook – Listenpreis 269 Euro – ist ab sofort für 149 Euro erhältlich.

Damit liegt das 5″ Lesegerät mit reflektivem TFT-Display 30 Euro unter dem günstigsten E-Ink Device, dem Sony Reader PRS-505 (180 Euro bei BOL mit 10%-Gutschein Cineplex, gültig bis 31.12.2009).

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